Van (Provinz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Van
Nummer der Provinz: 65
Bulgarien Griechenland Zypern Georgien Armenien Aserbaidschan Iran Irak Syrien Edirne Tekirdağ İstanbul Çanakkale Yalova Balıkesir Bursa Kocaeli Sakarya Bilecik Kütahya İzmir Manisa Aydın Muğla Uşak Denizli Düzce Bolu Eskişehir Afyonkarahisar Burdur Antalya Isparta Zonguldak Bartın Karabük Çankırı Ankara Konya Karaman Mersin Niğde Aksaray Kırşehir Kırıkkale Çorum Kastamonu Sinop Samsun Amasya Yozgat Kayseri Adana Ordu Tokat Sivas Giresun Osmaniye Hatay Kilis Malatya K. Maraş Gaziantep Adıyaman Şanlıurfa Mardin Batman Diyarbakır Elazığ Erzincan Trabzon Gümüşhane Tunceli Bayburt Rize Bingöl Artvin Ardahan Kars Iğdır Erzurum Muş Ağrı Bitlis Siirt Şırnak Van HakkariVan in Turkey.svg
Über dieses Bild
Landkreise
Van districts (with Van Gölü).png
Basisdaten
Koordinaten: 38° N, 44° O38.49916666666743.670277777778Koordinaten: 38° N, 44° O
Provinzhauptstadt: Van (Türkei)
Region: Ostanatolien
Fläche: 19.069 km²
Einwohnerzahl: 979.671 (2007)
Bevölkerungsdichte: 51,38 Einwohner/km²
Politisches
Gouverneur: Münir Karaloğlu[1]
Sitze im Parlament: 8
Strukturelles
Telefonvorwahl: 0432
Kennzeichen: 65
Website
www.van.gov.tr (Türkisch)

Van (kurdisch Wan; armenisch Վան) ist eine Provinz im Osten der Türkei. Ihre Hauptstadt Van liegt am Ostufer des Vansees.

Früher haben hier viele Armenier gelebt. Im Jahr 2007 hatte die Provinz Van 979.671 Einwohner bei einer Fläche von 19.069 km².

Landkreise[Bearbeiten]

Die Landkreise der Provinz Van heißen:

Geschichte[Bearbeiten]

In früherer Zeit trug die Provinzhauptstadt Van den Namen Tušpa und war im 9. Jahrhundert v. Chr. die Hauptstadt des Urartäischen Königreichs. Die damalige Bevölkerung nannte sich selbst Nairi.

Später wurde die Region wieder ein Zentrum in der Regentschaft des armenischen Königs Tigranes II., der die Stadt Tigranakert im 1. Jahrhundert v. Chr. gründete. Nachdem die Stadt während des Ersten Weltkriegs durch russische Truppen weitgehend zerstört worden war, wurde sie nach dem Krieg nahe der alten Stadt wieder aufgebaut. Bis dahin, als es zu Massakrierungen durch die muslimische Bevölkerung kam, hatte es als osmanische Provinz Van eine großteils armenische Bevölkerung.

Am 2. Juli 2004 wurde in der Stadt Van auf den Gouverneur der Provinz ein Bombenattentat verübt. Drei Menschen starben, 24 weitere wurden teilweise schwer verletzt.

Bei einem starken Erdbeben im Jahr 1976 kamen in der Region 4000 Menschen ums Leben. Am 23. Oktober 2011 ereignete sich in der Nähe von Erciş ein weiteres folgenschweres Erdbeben.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Van ist auch für seine Katzen bekannt. Die halblanghaarige Vankatze hat häufig zwei verschiedene Augenfarben und ist weltweit gefragt. Eine touristische Attraktion ist die armenische Kirche zum Heiligen Kreuz (armenisch Սուրբ խաչ, Surb Chatsch/Surb xač') auf der Insel Akdamar im Vansee.

Weiterhin sind hier die Klöster Sankt Bartholomäus, Arter und Karmravank, sowie das Ktuts-Kloster, Narekawank und Varagavank anzutreffen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Webseite der Provinz