Van Morrison

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Van Morrison, Notodden Blues Festival 2013

Van Morrison (* 31. August 1945 in Belfast; eigentlich George Ivan Morrison) ist ein nordirischer Musiker, Sänger und Komponist.

Die Anfänge[Bearbeiten]

Van wollte schon als Kind Musiker werden. Sein Vater sammelte alte Jazz- und Bluesplatten, die ihn offenbar früh beeinflussten. Im Alter von sechs Jahren ging er mit seinem Vater in Plattenläden und hörte die Musik von Mahalia Jackson, Fats Domino, Muddy Waters, John Lee Hooker, Ray Charles und vielen anderen. Außerdem besuchte er mit seiner Mutter häufig Gottesdienste, in denen Gospelmusik gespielt wurde. Mit zwölf Jahren gehörte er bereits der Band Deannie Sands And The Javelins an. Zu Beginn der 1960er Jahre spielte er in der Band The Monarchs Saxophon und Mundharmonika und absolvierte bereits als Teenager Tourneen in der Bundesrepublik Deutschland und Schottland.

Die 1960er-Jahre[Bearbeiten]

1964 wurde Van Morrison Frontmann der Rockband Them, die eine Reihe von Hits hatte, unter anderem Gloria, Here Comes the Night und It’s All Over Now, Baby Blue, die Coverversion einer Bob-Dylan-Komposition. Nachdem er bei Them ausgeschieden war, bot ihm der Musikproduzent Bert Berns aus New York einen Vertrag für eine Solokarriere an. Mit Studiomusikern nahm Morrison 1967 ein Album auf, das mit Brown Eyed Girl einen Hit enthielt. Als Berns plötzlich an einem Herzinfarkt starb, sah sich Morrison gezwungen, die Plattenfirma zu wechseln. Später erhob er schwere Vorwürfe gegen Berns und klagte noch 25 Jahre später über die „Haie“ im Musikgeschäft. Bis zu dem 2005 erschienenen Album Magic Time kochte dieses Thema in vielen seiner Songs immer wieder hoch. Innerhalb von nur drei Tagen nahm Morrison 1968 mit Jazzmusikern das stilistisch ungewöhnliche Album Astral Weeks auf. Es entstand eine bis dahin kaum gehörte Fusion von Folk, Blues und Jazz. Das Album verkaufte sich eher mäßig, gilt aber noch heute als eines seiner wichtigsten. Das darauf folgende Album Moondance enthält mit dem Titelsong einen von Van Morrisons Klassikern. Über drei Jahrzehnte hinweg hat er diesen Song in zahlreichen Konzerten gespielt und immer wieder neu arrangiert.

1967 heiratete er die Schauspielerin und Ex-Model Janet Planet (bekannt als Janet Rigsbee, heute Janet Morrison Minto), mit der zusammen er die 1970 geborene Tochter Shana hat, die später ebenfalls Sängerin/Songwriterin wurde. 1973 wurde die Ehe geschieden.

Die 1970er-Jahre[Bearbeiten]

Van Morrison konnte mit Domino vom Album His Band and the Street Choir mittlere Hitparadenplätze verbuchen. Inzwischen hatte er sich mit seiner Familie in Woodstock, New York, angesiedelt, angeblich um Bob Dylan nahe zu sein, der jedoch Distanz hielt zu Morrison. Die ländliche Atmosphäre schlug sich im Country-orientierten Album Tupelo Honey nieder. Auf Hard Nose the Highway setzte Morrison erstmals eine Rockgruppe mit Streicherbegleitung ein, das Caledonia Soul Orchestra, das 1973 eine erfolgreiche Tournee durch die USA und Europa absolvierte. Ein Konzert aus dem Londoner Rainbow Theatre wurde zum ersten Mal in der Rockgeschichte simultan in Fernsehen und Radio übertragen; Teile davon finden sich auf dem Konzertalbum It's Too Late to Stop Now. Dabei wurden nur minimale Eingriffe vorgenommen - und nicht im Studio nachgebessert oder verändert, wie es bei vielen anderen Künstlern üblich ist. Nach längerem Aufenthalt in den USA kehrte Van Morrison nach Irland zurück, was sich auf der Platte Veedon Fleece bemerkbar machte. Auf ihr dominiert eine keltisch-irische Stimmung.

Van Morrison fühlte sich ausgebrannt und machte drei Jahre lang Pause, unterbrochen nur von wenigen Auftritten. So beteiligte er sich 1976 am Abschiedskonzert von The Band im Winterland Ballroom San Francisco mit einem Auftritt, der im Konzertfilm The Last Waltz festgehalten wurde. Dort kam er in Kontakt mit Dr. John alias Mac Rebennack und nahm mit ihm die Platte A Period of Transition auf, die jedoch auf wenig Resonanz stieß. Auch das nächste Werk, Wavelength, wurde von der Kritik sehr ambivalent beurteilt. Der Titel Kingdom Hall auf diesem Album verweist auf die Zugehörigkeit seiner Mutter zu den Zeugen Jehovas, deren Versammlungssäle „Königreichssaal“ genannt werden. Zum Ende des Jahrzehnts erschien Into the Music, wieder geprägt von einer irischen Grundstimmung. Die beiden Songs Bright Side of the Road und Full Force Gale eröffneten mit ihren religiösen Texten die Phase des christlichen Spiritualismus, der Morrison über ein Jahrzehnt lang beschäftigen sollte.

Die 1980er-Jahre[Bearbeiten]

Den großen Erfolg von Into the Music konnte Morrison mit dem experimentelleren Album Common One nicht wiederholen. Ursprünglich waren die beiden Alben als Doppelalbum geplant gewesen.

Mit Beautiful Vision knüpfte Morrison wieder eher an seine frühen Werke an und wurde von der Kritik allgemein gelobt. Die Songs Vanlose Stairway, Northern Muse (Solid Ground) und Cleaning Windows daraus gehörten in den folgenden Jahrzehnten zu den meistgespielten Stücken in seinen Konzerten. Ein Auftritt in der Grugahalle in Essen am 4. April 1982 – Rockpalast Nacht, von der ARD europaweit im Fernsehen übertragen – steigerte Van Morrisons Bekanntheitsgrad in Europa.

Die Stimmung von Beautiful Vision nahm Morrison auf der Platte Inarticulate Speech of the Heart wieder auf. Sie war dem Begründer der Scientology-Sekte, L. Ron Hubbard, gewidmet. Verhaltener präsentierte sich A Sense of Wonder. Dieses Album war wieder mehr irisch-keltisch orientiert. So enthält es zwei Stücke, die von der Folkrockband Moving Hearts gespielt werden. Daneben enthält die Platte mit Let the Slave einen Song, in dem Van Morrison das Gedicht The Price of Experience von William Blake rezitierte. Darauf folgte das Album No Guru, No Method, No Teacher. Nach dessen Erscheinen trat Morrison mit Big Bands auf, so mit der Denmark Radio Big Band, der BBC Big Band und schließlich auf dem Montreux Jazz Festival 1989 mit dem Dallas Jazz Orchestra. Einige dieser Konzerte fanden ein sehr positives Echo, während bei anderen die eher statischen Arrangements bemängelt wurden.

Nach der Platte Poetic Champions Compose folgte 1988 eine erfolgreiche Kooperation mit der irischen Folkband The Chieftains, mit denen Van Morrison eine Fernsehshow aufgezeichnet hatte. Zusammen beschlossen sie, ein Album mit irischen Traditionals aufzunehmen (Irish Heartbeat, auf der zwei Morrison-Kompositionen in einem traditionellen Arrangement zu hören sind) und auf Tournee zu gehen. Gegen Ende einer Konzertreise durch Europa kam es jedoch zu derart starken Spannungen zwischen den Musikern, dass das Projekt aufgegeben wurde. Sie blieben jedoch in Kontakt, wie weitere vereinzelte Aufnahmen mit den Chieftains belegen.

1989 legte Van Morrison mit Avalon Sunset ein Album vor, auf dem christlich inspirierte Songs in meditativ-ruhiger Stimmung, teilweise mit Orchesterarrangements von Fiachra Trench, enthalten sind. Das Duett Whenever God Shines His Light On Me mit Cliff Richard konnte sich in Großbritannien in den Charts platzieren.

Die 1990er-Jahre[Bearbeiten]

Einer seiner Auftritte wurde im Juli 1990 beim Montreux Jazz Festival vom Schweizer Radio DRS ausgestrahlt. Morrison bot einen Querschnitt seiner künstlerischen Entwicklung seit den 1960er Jahren und arrangierte seine Songs neu. Zur gleichen Zeit nahm er zusammen mit vielen Musikerkollegen an einem musikalischen Großereignis teil, das Roger Waters, der ehemalige musikalische Kopf von Pink Floyd, auf dem Potsdamer Platz in Berlin organisierte: eine Aufführung von The Wall in Anspielung auf den Fall der Berliner Mauer.

Es folgten von der Kritik unterschiedlich bewertete Arbeiten. Auf dem Album Too Long in Exile (1993) wandte er sich dem Blues zu und spielte eine seiner bekanntesten Kompositionen, Gloria aus den 1960er-Jahren, zusammen mit seinem Idol John Lee Hooker neu ein.

Van Morrison engagierte den jungen Sänger Brian Kennedy für Plattenaufnahmen und Tourneen und ließ ihn seine Songs auf der Bühne singen - angeblich weil sich Morrison zu der Zeit ausgelaugt fühlte. Das in Großbritannien erfolgreiche Album Days Like This, dessen Titelsong zur Hymne der irischen Friedensbewegung erklärt wurde, war von einer überaus düsteren Stimmung getragen, die ganz im Gegensatz zu der viel beachteten Liaison mit dem Model Michelle Rocca stand. Seine Konzerte verstand Morrison in dieser Zeit als „Jazz and Soul Revue“; er führte mit großer Besetzung teils sehr lange Songs und Medleys auf. Die Konzerte konnten bis zu zweieinhalb Stunden dauern.

Van Morrison besann sich stärker auf seine Wurzeln. How Long Has This Been Going On enthielt Jazz-Standards, Tell Me Something war den Werken des Jazzkomponisten Mose Allison gewidmet, auf der Liveplatte The Skiffle Sessions musizierte Van Morrison mit Lonnie Donegan und bot mit Skiffle die Musik dar, die viele britische Musiker der 1960er-Jahre beeinflusst hatte. Schließlich nahm Morrison eine Duett-Platte mit der Countrysängerin Linda Gail Lewis, der Schwester von Jerry Lee Lewis, auf: You Win Again mit Standards der Country-Musik. Im Zuge der gemeinsamen Arbeit und Auftritte behauptete die Sängerin, dass Van Morrison sie gedrängt habe, sich von ihrem (achten) Ehemann scheiden zu lassen. Außerdem habe er sie sexuell bedrängt. Fünf der dreizehn Anklagepunkte wurden schließlich vor Gericht untersucht und Morrison nach zwei Jahren freigesprochen. Für ihn galt die Angelegenheit nach einer umfassenden Entschuldigung Linda Gails als erledigt.

In den 1990er-Jahren erhielt Van Morrison viele Ehrungen. Unter anderem wurde er 1993 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen – zu dem Anlass erschien er nicht.[1]

Die Jahre seit 2000[Bearbeiten]

Van Morrison (2007)

Nicht nur die von der Country-Musik beeinflusste Platte You Win Again löste bei Fans und Kritikern Kontroversen aus, sondern auch die beiden folgenden Alben Down The Road und What's Wrong With This Picture. Bei der veröffentlichten Version von Down the Road handelte es sich um ein Kompromissalbum – die stärksten der für diese Produktion von Morrison aufgenommenen Nummern kamen nach Streitereien innerhalb der Band nicht zum Zuge. Gerüchteweise hält Morrison mehrere hervorragende Stücke aus jener Aufnahmesession bis heute zurück. Live spielt er inzwischen meist ein auf rund 90 Minuten begrenztes Set, in dem die Stückauswahl sehr variiert. Zwischen seinen Konzerten legt er größere Pausen ein. Letzteres kommt seinem Wunsch entgegen, nur an Wochenenden aufzutreten. Zusammenhängende Touren finden lediglich in Nordamerika statt.

Das eher ruhige Album Magic Time konnte sich 2005 sofort in den Charts platzieren. 2006 wandte sich Van Morrison auf seinem Album Pay the Devil erneut der Country-Musik zu und trat zum ersten Mal im Ryman Auditorium in Nashville auf. Im März 2008 erschien das Album Keep it Simple. Am 7./8. November 2008 erfolgte eine Live-Einspielung des 1968er-Albums Astral Weeks in der Hollywood Bowl in Los Angeles. Ende 2012 erschien mit Born to Sing: No Plan B das bisher letzte Album.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Grammy[Bearbeiten]

Grammy Award[Bearbeiten]

  • 1996 Grammy Best Pop Collaboration with Vocals für Have I Told You Lately That I Love You? mit The Chieftains
  • 1998 Grammy Best Pop Collaboration with Vocals für Don’t Look Back mit John Lee Hooker

Grammynominierungen[Bearbeiten]

  • 1983 Nominierung Grammy Best Rock Instrumental Performance für Scandinavia
  • 1989 Nominierung Grammy Best Traditional Folk Recording für Irish Heartbeat mit The Chieftains
  • 1995 Nominierung Grammy Best Rock Vocal Performance - Male für In the Garden/You Send Me/Allegheny
  • 1999 Nominierung Grammy Best Pop Collaboration with Vocals für Shenandoah mit The Chieftains
  • 2005 Nominierung Grammy Best Contemporary Blues Album for What’s Wrong with This Picture?

Sonstige[Bearbeiten]

  • 1993 Aufnahme in die Rock´n´Roll-Hall of Fame
  • 1994 Brit Awards Outstanding Contribution
  • 1999 Astral Weeks, Moondance, Gloria Grammy Hall of Fame
  • 2003 Aufnahme in die Songwriters Hall of Fame
  • 2007 Brown Eyed Girl Grammy Hall of Fame
  • 2008 In der Liste der Rolling Stone’s 100 Greatest Singers of All Time platzierte sich Van Morrison auf Platz 24.[2]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1967: Blowin' Your Mind!
  • 1968: Astral Weeks
  • 1970: Moondance
  • 1970: His Band and the Street Choir
  • 1971: Tupelo Honey
  • 1972: Saint Dominic's Preview
  • 1973: Hard Nose the Highway
  • 1973: T.B. Sheets
  • 1974: It's Too Late to Stop Now
  • 1974: Veedon Fleece
  • 1977: A Period of Transition
  • 1978: Wavelength
  • 1979: Into the Music
  • 1980: Common One
  • 1982: Beautiful Vision
  • 1983: Inarticulate Speech of the Heart
  • 1984: Live At The Grand Opera House Belfast
  • 1984: A Sense of Wonder
  • 1986: No Guru, No Method, No Teacher
  • 1987: Poetic Champions Compose
  • 1988: Irish Heartbeat
  • 1989: Avalon Sunset
  • 1990: The Best Of Van Morrison
  • 1990: Enlightenment
  • 1991: Hymns to the Silence
  • 1993: The Best Of Van Morrison Volume 2
  • 1993: Too Long in Exile
  • 1994: A Night in San Francisco
  • 1995: Days Like This
  • 1996: How Long Has This Been Going On
  • 1996: Tell Me Something: The Songs of Mose Allison
  • 1997: The Healing Game
  • 1998: The Philosopher’s Stone – The Unreleased Tapes, Volume One
  • 1999: Back On Top
  • 2000: The Skiffle Sessions – Live In Belfast 1998 (mit Lonnie Donegan)
  • 2000: You Win Again
  • 2002: Down The Road
  • 2003: What's Wrong With This Picture?
  • 2005: Magic Time
  • 2006: Pay The Devil
  • 2006: Live at Austin City Limits Festival (Nur über Van-Morrison-Website)
  • 2007: Van Morrison at the Movies – Soundtrack Hits
  • 2007: The Best of Van Morrison Vol.3
  • 2007: Still on Top – The Greatest Hits
  • 2008: Keep it Simple
  • 2009: Astral Weeks – Live at the Hollywood Bowl
  • 2012: Born To Sing: No Plan B

Videos und DVDs[Bearbeiten]

  • Ready Steady Go - Als Frontman von Them mit dem Titel "Baby Please Don't Go" (British Television ca. 1964) [Laser Disc]
  • The Band: The Last Waltz (San Francisco, Winterland, 26. November 1976 - enthält den vollständigen Gastauftritt von Van Morrison) [VHS-Video und DVD]
  • In Ireland (Belfast und Dublin, 20. und 22. Februar 1979) [VHS-Video]
  • The Concert (New York, Beacon Theater, 30. November 1989) [Laser Disc und VHS-Video]
  • Live at Montreux (Montreux Jazz Festival, 30. Juni 1974 und 10. Juli 1980, komplette Konzerte) [DVD]
  • Live in Nashville (Ryman Auditorium, Nashville, 7. März 2006, Auswahl von fünf Titeln) [Special Edition DVD von Pay The Devil]
  • Astral Weeks live at the Hollywood Bowl (Los Angeles, Hollywood Bowl, 7. und 8. November 2008) [DVD]

Siehe auch[Bearbeiten]

Zu Tupelo Honey: Ogeche-Tupelobaum

Literatur[Bearbeiten]

  • John Collins: Van Morrison. Inarticulate speech of the heart. London 1996.
  • Howard A. DeWitt: The mystic's music. Freemont/California 1983.
  • Peter Felkel: Van Morrison (Buchreihe The Music Makers). Hannibal Verlag, 2004 (in deutscher Sprache)
  • Clinton Heylin: Can you feel the silence? Van Morrison: A new biography. London 2002.
  • Brian Hinton: Celtic crossroads. The art of Van Morrison. 2. Auflage. Sanctuary Publishing, 1997, 1999.
  • Johnny Rogan: Van Morrison. A Portrait of the Artist. London 1984.
  • Greil Marcus: Über Van Morrison. When that Rough God Goes Riding. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2011, ISBN 978-3-462-04364-8.
  • Steve Turner: Van Morrison. Too late to stop now. London 1993.
  • Richie Yorke: Van Morrison. Into the Music. London 1975.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Van Morrison – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rock and Roll Hall of Fame Van Morrison in der Rock and Roll Hall of Fame
  2. Irish Times: “Bono, Morrison included in best singers poll”, 13. November 2008 (englisch)