Vechelde
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Peine | |
| Höhe: | 74 m ü. NN | |
| Fläche: | 75,89 km² | |
| Einwohner: |
16.026 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 211 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 38159 | |
| Vorwahlen: | 05302, 05300 (Alvesse, Groß Gleidingen, Sonnenberg, Vallstedt) | |
| Kfz-Kennzeichen: | PE | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 1 57 007 | |
| Gemeindegliederung: | 17 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hildesheimer Straße 85 38159 Vechelde |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hartmut Marotz (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Vechelde im Landkreis Peine | ||
Vechelde ist eine Gemeinde im Landkreis Peine in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
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Nachbargemeinden[Bearbeiten]
| Peine | Wendeburg | |
| Braunschweig | ||
| Lahstedt | Lengede | Salzgitter |
Geschichte[Bearbeiten]
Vechelde wurde 973 als Fehtlon, 1145 als Vechtla und um 1250 als Vechtelde urkundlich erwähnt. Ende des 14. Jahrhunderts erbauten die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg dort eine Burg, die bereits im Jahr 1392 an die Stadt Braunschweig verpfändet wurde.[2] Unter der Verwaltung der Stadt Braunschweig blieb Vechelde bis 1671, als die Epoche der unabhängigen Stadt Braunschweig durch Rückeroberung der Fürsten von Braunschweig-Wolfenbüttel beendet wurde.
Die Burg ließ Herzog Rudolf August 1695 für seine morganatisch angetraute Ehefrau Rosine Elisabeth Menthe („Madame Rudolfine“), durch den Baumeister Hermann Korb zu einem fürstlichen Landsitz umbauen.
Ab 1712 diente das Schloss der Fürstin Elisabeth Sophie Marie als Wohnsitz, der dritten Ehefrau des Herzogs August Wilhelm. Dazu ließ die Fürstin das Schloss erweitern, einen weiteren Gebäudeflügel[3] und eine Schlosskapelle[4] errichten. Für die Landarbeiter des Schlossgutes ließ sie, etwa einen Kilometer nördlich der Schlossanlage, eine Tagelöhnersiedlung errichten, aus der sich der heutige Vechelder Ortsteil Vechelade entwickelte.
Am 8. November 1727 heirateten auf Schloss Vechelde Fürst Christian August von Anhalt-Zerbst und Johanna Elisabeth von Schleswig-Holstein-Gottorf. Aus dieser Ehe ging am 2. Mai 1729 Sophie Auguste Frederike von Anhalt-Zerbst-Dornburg hervor, die spätere Zarin Katharina II.
Prinz Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, ein Schwager Friedrichs des Großen, erwarb das Schloss Vechelde im Jahr 1767. Ferdinand starb nach längerer Krankheit 1792 in seiner Residenz Vechelde. Auf seinen Sarg ließ er, statt seiner fürstlichen Titulatur, lediglich den Titel „Gutsherr von Vechelde“ gravieren.
In dem barocken Schloss richtete Johann Peter Hundeiker im Jahr 1804, unterstützt durch den braunschweigischen Herzog Karl Wilhelm Ferdinand, eine international renommierte Erziehungsanstalt ein. Die Erziehungsanstalt, das Philanthropin, bestand bis 1819.
Mit dem Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel wurde der Ort 1807 in das von Napoleon geschaffene Königreich Westphalen eingegliedert. Vechelde wurde Verwaltungssitz des Kantons Braunschweig-Land-West. Der Kanton bildete einen Teil des Distrikts Braunschweig im Departement der Oker. Nach der Auflösung des Königreichs Westphalen im Jahr 1813 und der Konstituierung des Herzogtums Braunschweig wurde die Landesverwaltung neugeordnet. 1814 schloss man die ehemaligen Kantone Braunschweig-Land-West, Bettmar und Peine-Land zusammen. Der Amtssitz befand sich zunächst in Bettmar. Am 1. Oktober 1825 wurden Verwaltung und Gericht als Amt Vechelde in das Landschloss Vechelde verlegt.
Das Schlossgebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen und durch ein neoklassizistisches Gebäude ersetzt. Bis zum 1. Januar 1972 diente es als Sitz des Amtsgerichts Vechelde. Heute wird es als Bürgerzentrum genutzt. Der Park blieb erhalten.
Die Gemeinde Vechelde und ihre zugehörigen Ortschaften gehörten zum Landkreis Braunschweig. Seit dessen Auflösung am 1. März 1974 im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen gehört sie zum Landkreis Peine.
Zur Entwicklung des Postwesens in Vechelde siehe: Postroute Braunschweig-Hildesheim.
Eingemeindungen[Bearbeiten]
Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Alvesse, Bettmar, Bodenstedt, Denstorf, Fürstenau, Groß Gleidingen, Klein Gleidingen, Köchingen, Liedingen, Sierße, Sonnenberg, Vallstedt, Vechelade, Wahle, Wedtlenstedt und Wierthe eingegliedert.[5]
Politik[Bearbeiten]
Gemeinderat[Bearbeiten]
Die 32 Sitze des Gemeinderates verteilen sich wie folgt:
| SPD | CDU | Grüne | WVS | FDP | Gesamt | Stand | |
| 2011 | 17 | 10 | 4 | 1 | - | 32 Sitze | Kommunalwahl am 11. September 2011 |
| 2006 | 17 | 12 | 2 | - | 1 | 32 Sitze | Kommunalwahl am 10. September 2006 |
Bürgermeister[Bearbeiten]
Bürgermeister ist seit 1998 Hartmut Marotz (SPD), zuvor Gemeindedirektor von Lengede.
Ortsrat[Bearbeiten]
Die 13 Sitze des Ortsrates Vechelde/Vechelade verteilen sich wie folgt:
| SPD | CDU | Grüne | FDP | Gesamt | Stand | |
| 2011 | 8 | 4 | 1 | - | 13 Sitze | Kommunalwahl am 11. September 2011 |
| 2006 | 7 | 4 | 1 | 1 | 13 Sitze | Kommunalwahl am 10. September 2006 |
Ortsbürgermeister[Bearbeiten]
Ortsbürgermeister ist zurzeit Horst Hartmann (SPD).
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
Die Gemeinde Vechelde unterhält Städtepartnerschaften mit[6]:
| Valkeakoski in Finnland, | seit 1976 | ||
| Biederitz in Deutschland, | seit 1990 | ||
| Niemodlin in Polen, | seit 2006 |
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Bauwerke[Bearbeiten]
Jutetor
In Vechelde stand ab 1861 Europas erste Jutespinnerei auf dem Festland, gegründet von Julius Spiegelberg, stillgelegt 1926 wegen Arbeitsmangels. Während des Zweiten Weltkrieges war dort das Unterkommando Vechelde des Konzentrationslagers Neuengamme untergebracht. Polnische Juden mussten dort im Rahmen der Rüstungsproduktion Achsen für die Braunschweiger Firma Büssing herstellen. Heute steht nur noch das Jutetor. Die ehemaligen Arbeiterwohnungen dienten als AWO-Altenpflegeheim, bevor daraus Eigentumswohnungen entstehen sollten.
St.-Johannes-Kirche Denstorf
Im Zentrum Denstorfs befindet sich die St.-Johannes-Kirche, die wahrscheinlich im 12. Jahrhundert als Archidiakonatskirche errichtet wurde. Sie bietet ungefähr 320 Menschen Platz und ist damit auch die größte Kirche der Propstei Vechelde. Beim Betreten der Kirche fällt der Blick auf ein kunsthistorisches Kleinod: eine ca. 1,20 m hohe Christusfigur aus dem Jahre 1525, eine sehr lebensnahe und eindrückliche Darstellung des leidenden Jesus am Kreuz. Die Orgel ist eine der ältesten Orgeln im Braunschweiger Land und wurde in den Jahren 1766–1769 von der Werkstatt des Orgelbauers J. Chr. Hüsemann erbaut. Sie hat einen spätbarocken Prospekt und eine romantische, eigenwillige Disposition. Nach Um- und Neubauten des Orgelwerks ließ die Kirchengemeinde 1988 ein neues Orgelwerk mit der alten romantischen Disposition einbauen. In der Kirche finden regelmäßig kirchenmusikalische Veranstaltungen statt.
Dorfkirche Groß Gleidingen
Auch die Groß Gleidinger Kirche liegt im Ortskern. Sie wird laut Erbregister von 1587 bereits erwähnt, muss aber wohl nach einem Brand 1780 grundlegend verändert worden sein. Die kleine Dorfkirche bietet ca. 130 Menschen Platz. Sie wurde 1996 mit Eigenmitteln renoviert und ist Versammlungsraum für die Gemeinde. Viele Veranstaltungen und Treffen finden allerdings auch im in direkter Nachbarschaft liegenden Dorfgemeinschaftshaus, der alten Schule, statt.
Dorfkirche Bettmar
Ganz am Rande des Dorfes gelegen und damit jünger als der Ort ist die aus Bruchsteinen errichtete Dorfkirche Bettmar, die aus dem 13. Jahrhundert stammt.
St.-Nicolai-Kirche Sonnenberg
Die St.-Nicolai-Kirche ist die Pfarrkirche der Pfarrei des Ortsteils Sonnenberg. Die Kirche wurde im 13. oder 14. Jahrhundert erbaut. Von Historikern wird sowohl die Zeit um 1250 als auch das Jahr 1349 genannt. Das Gebäude ist in seinem Kern gotisch. Eine letzte größere Renovierung fand im Jahre 1988 statt.
Schlosspark[Bearbeiten]
Der Park am ehemaligen Schloss Vechelde wurde um 1695 durch Herzog Rudolf August als barocker Schlossgarten angelegt. Nach 1766 ließ Herzog Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel den Garten erweitern und zu einem englischen Landschaftsgarten umgestalten. Er ließ Fischteiche anlegen und die Pflanzungen mit Bäumen und Sträuchern aus Italien und Nordamerika ergänzen [7].
Von der ursprünglichen Gestaltung des 18. Jahrhunderts ist nichts erhalten geblieben. Nachdem der Park im 19. Jahrhundert bis zur Aufgabe des Amtsgerichts Vechelde 1971 privat genutzt wurde, ist er in der Mitte der 1970er Jahre neu angelegt wurde. Dabei wurde die vermutete ursprüngliche barocke Gestaltung nachempfunden. Die 4,8 ha große Parkanlage gliedert sich heute in ein im barocken Stil angelegtes Parterre mit Rondel und Rosenpflanzungen, einen Rasenteil und einen waldartigen Parkteil.
Zu den Sehenswürdigkeiten des Schlossparks zählen eine Figurengruppe „Hades beim Raub der Persephone“ aus barocker Zeit und eine Sonnenuhr in klassizistischem Stil. Im Schlosspark befindet sich ein Monument zur Erinnerung an Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem, Theologe und Mitbegründer des 1745 gegründeten Collegium Carolinum, Vorläufer der heutigen Technischen Universität Braunschweig. Das Denkmal wurde von Herzog Ferdinand gestiftet. Im Jahr 1979 wurden Bronzebüsten des Herzogs und des Pädagogen Johann Peter Hundeiker aufgestellt.
Der ehemalige Schlossgarten ist der Öffentlichkeit frei zugänglich.
Sport[Bearbeiten]
Vecheldes mitgliederstärkste Sportvereine sind der MTV Vechelde und der SV Arminia Vechelde. Während der MTV Vechelde 16 Sportarten und Sportaktivitäten anbietet, konzentriert sich der SV Arminia Vechelde vornehmlich auf die beiden Sparten Tischtennis und Fußball.
Die Volleyballmannschaft des MTV erreichte 2009 erneut den Aufstieg in die Regionalliga Niedersachsen/Bremen. Die Badmintonsparte des MTV leistet seit Jahren erfolgreiche Arbeit im Nachwuchsbereich. Im Erwachsenenbereich konnte mit der ersten Mannschaft 2001 die Niedersachsenmeisterschaft gefeiert werden.
Im Jahr 2006 bildete die Handballabteilung des MTV Vecheldes eine Spielgemeinschaft mit den Handballern des VfL Woltorf 07 mit dem Namen Handballspielgemeinschaft (HSV) Vechelde/Woltorf.
Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]
Jährlich findet am 1. Adventssamstag der ‚Verkaufsoffene Samstag‘ statt, ein Straßenfest entlang der zentralen Geschäftsstraße, der Hildesheimer Straße. Die ‚Handels- und Gewerbeschau‘ im Bürgerzentrum und das ‚Schlossparkfest‘ im Schlosspark des ehemaligen Wasserschlosses in Vechelde finden im jährlichen Wechsel statt.
Kirche[Bearbeiten]
Vechelde ist Amtssitz des Propstes der Propstei Vechelde, ein Unterbezirk der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig. Zur Kirchengemeinde Vechelde/Vechelade gehört in Vechelde die in der Ortsmitte gelegene Christuskirche.
Die katholische St.-Gereon-Kirche, benannt nach Gereon von Köln, wurde von Josef Fehlig entworfen und 1955/56 erbaut. Sie befindet sich im Wahler Weg 4. 1986/87 wurde die Kirche um einen Glockenturm bereichert. Seit dem 1. November 2006 gehört die Kirche zusammen mit der St.-Elisabeth-Kirche in Wendeburg zur Heilig-Geist-Gemeinde in Braunschweig-Lehndorf und zum Dekanat Braunschweig.
Eine Neuapostolische Kirche befindet sich am östlichen Ortseingang, in der Hildesheimer Straße 109. Sie gehört zum Kirchenbezirk Braunschweig.
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Im Vechelder Ortsteil Wierthe war bis 31. Dezember 2005 eine Zuckerfabrik der Nordzucker AG ansässig.
Freiwillige Feuerwehr[Bearbeiten]
Die Freiwillige Feuerwehr Vechelde besteht aus 13 Ortsfeuerwehren. Diese gliedern sich zurzeit in eine Schwerpunktfeuerwehr, zwei Stützpunktfeuerwehren und zehn Grundausstattungsfeuerwehren.
Verkehr[Bearbeiten]
Der Ort hat gute Verkehrsanbindungen: einen Halt an der Bahnstrecke Hannover–Braunschweig, er liegt an der Bundesstraße 1 nach Braunschweig und Hildesheim und an der Bundesstraße 65 über Peine nach Hannover. Die seit Jahren geforderte 4,1 km lange nördliche Umgehungsstraße der B1 wurde am 13. August 2009 dem Verkehr übergeben. Sie wurde dringend erforderlich, um dem durch die 2005 eingeführte LKW-Maut gewachsenen innerörtlichen starken Verkehrsaufkommen der kürzesten Verbindung zwischen Braunschweig und Hildesheim entgegenzuwirken. Außerdem liegt der Ort in der Nähe des Stichkanals des Mittellandkanals nach Salzgitter.
Bildung[Bearbeiten]
Im Kernort Vechelde befinden sich Schulen der allgemeinbildenden Schulformen der Sekundarstufe I (Hauptschule, Realschule und Gymnasium), eine Grundschule für die Jahrgangsklassen 1 bis 4 und eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen. Das Schulgebäude der Orientierungsstufe Vechelde wurde 2004 zum Gymnasium umgestaltet. Weitere Grundschulen und Niederlassungen der Grundschule Vechelde existieren in den Ortsteilen Bettmar, Sierße, Vallstedt und seit 1997 im Ortsteil Wedtlenstedt, dem nach dem Kernort Vechelde zweitgrößten Ortsteil der Gemeinde.
Grundschulen
- Albert-Schweitzer-Schule, Grundschule mit Schulkindergarten, Vechelde
- Grundschule Außenstelle Bettmar
- Grundschule Außenstelle Sierße
- Heinrich-Kielhorn-Schule, Vallstedt
- Grundschule Löwenherz, Wedtlenstedt
Hauptschule
- Albert-Schweitzer-Schule, Vechelde
Realschule
- Realschule Vechelde, Vechelde
Gymnasium
- Julius-Spiegelberg-Gymnasium (JSG), Vechelde
Förderschule
- Albert-Schweitzer-Schule, Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, Vechelde
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
In Vechelde geborene Personen und Persönlichkeiten, die durch ihr Leben, ihre Arbeit und ihr Wirken eng mit Vechelde verbunden sind:
- Y. Fongi (1936–2012), deutscher Maler, Zeichner, Musiker, Objekt- und Konzeptkünstler.
- Carl Lauenstein (1919–2009), Politiker und Landwirt.
- Wilhelm Klauditz (1903–1963), Namensgeber für das Wilhelm-Klauditz-Institut für Holzforschung in Braunschweig und Mitarbeiter in internationalen Organisationen.
- Friedrich Alpers (1901–1944), NSDAP-Politiker, Minister des Freistaates Braunschweig, SA- und SS-Mitglied, Generalforstmeister, Staatssekretär und Offizier.
- Gerhard Marquordt (1881−1950), Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker, Ministerpräsident des Landes und des Freistaates Braunschweig
- Elisabeth Gnauck-Kühne (1850–1917), Sozialwissenschaftlerin, Lehrerin, Publizistin, Wegbereiterin der evangelischen und katholischen Frauenbewegung.
- Heinrich Kielhorn (1847–1934), Pionier der Sonderschulpädagogik.
- Gustav Hartmann (1835–1894), Jurist, Professor in Basel, Freiburg, Göttingen, und Tübingen.
- Julius Spiegelberg (1833–1897), Unternehmer, Gründer der ersten Jutespinnerei auf dem europäischen Festland in Vechelde.
- Johann Heinrich Westphal (1794–1831), Pädagoge, Astronom und Schriftsteller.
- Wilhelm Theodor Hundeiker (1786–1828), Pädagoge und Philologe.
- Julius Hundeiker (1784–1854), Theologe, Pädagoge und Romanschriftsteller.
- Johann Peter Hundeiker (1751–1836), Pädagoge.
- Benjamin Georg Peßler (1747–1814), Theologe und Erfinder.
- Herzog Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel (1721–1792), preußischer Generalfeldmarschall
- Johann Friedrich Hodann (1674– nach 1734), lat.: Johannes Fridericus Hodannus, Theologe und Pädagoge, Assistent von Gottfried Wilhelm Leibniz.
- Herzogin Elisabeth Sophie Marie (1683−1767), Gründerin des Vechelder Ortsteils Vechelade
- Rosine Elisabeth Menthe (1663–1701), auch „Madame Rudolfine“, morganatische Ehefrau Herzog Rudolf Augusts von Braunschweig-Wolfenbüttel.
- Jacob Tappe (lat.: Jacobus Tappius; 1603–1680), Mediziner und Professor für Medizin der Universität Helmstedt.
Literatur[Bearbeiten]
- Wilhelm Bornstedt (Hrsg.): Chronik von Vechelde 973 bis 1973, 2 Bände, Verlag Dr. W. Bornstedt, Stöckheim bei Braunschweig 1973
- Wilhelm Bornstedt: Von Braunschweig über die alte „Landwehr“ beim Raffturm zur ehemaligen Wasserburg Vechelde (später Barocklustschloß, heute Amtsgericht Vechelde) nach Sievershausen, dem alten Schlachtenorte vom 9. Juli 1553, Verlag Landkreis Braunschweig, Braunschweig 1965
- Vechelde. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 16, Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1892, S. 63.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ C. Venturini: Das Herzogthum Braunschweig in seiner vormaligen und gegenwar̈tigen Beschaffenheit, Verlag C. G. Fleckeisen, Helmstedt 1847, S. 186
- ↑ Friedrich Thöne: Wolfenbüttel. Geist und Glanz einer alten Residenz. Bruckmann, München 1963, S. 140
- ↑ Karl Georg Wilhelm Schiller: Braunschweigs schöne Literatur in den Jahren 1745−1800. Hollesche Buchhandlung, Wolfenbüttel 1845, S. 249
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 268.
- ↑ Partnerstädte der Gemeinde Vechelde
- ↑ Christian Cay Lorenz Hirschfeld: Theorie der Gartenkunst, Bd. 5, Verlag M. G. Weidmanns Erben und Reich, Leipzig 1782, S. 316
Weblinks[Bearbeiten]
- Website der Gemeinde Vechelde
- Bilder und Denkmäler der Gemeinde Vechelde auf der Website des Kulturpfades des Landkreises Peine, abgerufen am 24. Mai 2010
- Website für den Ortsteil Denstorf
- Website für den Ortsteil Liedingen
- Website für den Ortsteil Vechelade
- Website für den Ortsteil Wedtlenstedt
- Website der katholischen Kirchengemeinde St. Gereon
- Gärten und Parks im Braunschweiger Land
Alvesse | Bettmar | Bodenstedt | Denstorf | Fürstenau | Groß Gleidingen | Klein Gleidingen | Köchingen | Liedingen | Sierße | Sonnenberg | Vallstedt | Vechelade | Vechelde | Wahle | Wedtlenstedt | Wierthe
