Vegesack

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Vegesack (Begriffsklärung) aufgeführt.
Stadtteil von Bremen
Vegesack
Häfen (Bremen) Blockland Blumenthal (Bremen) Borgfeld Burglesum Findorff (Bremen) Gröpelingen Häfen (Bremen) Häfen (Bremen) Hemelingen Horn-Lehe Huchting (Bremen) Mitte (Bremen) Neustadt (Bremen) Oberneuland Obervieland Östliche Vorstadt Osterholz (Bremen) Schwachhausen Seehausen (Bremen) Strom (Bremen) Vahr Vegesack Walle (Bremen) Woltmershausen Weser Bremerhaven NiedersachsenStadt Bremen, Stadtteil Vegesack hervorgehoben
Über dieses Bild
Basisdaten  Rang 
Fläche: 11,917 km² 14/23
Einwohner: 33.998 7/23
Bevölkerungsdichte: 2.853 Einwohner je km² 8/23
Ausländeranteil: 14,0 % 10/23
Arbeitslosenquote: 16,0 % 4/23
(Stand der Angaben: 31. Dez. 2008)
Koordinaten: 53° 10′ N, 8° 38′ O53.1686111111118.625Koordinaten: 53° 10′ 7″ N, 8° 37′ 30″ O
Ortsteile: Vegesack
Grohn
Schönebeck
Aumund-Hammersbeck
Fähr-Lobbendorf
Postleitzahlen: 28755, 28757, 28759
Stadtbezirk: Nord
Ortsamt: Vegesack
Website: Ortsamt Vegesack

Vegesack [ˈfeːgəˌzak] ist ein Stadtteil von Bremen innerhalb des Stadtbezirks Nord.

Geografie und Ortsteile[Bearbeiten]

Panorama der Wasserseite von Vegesack
Blick vom Schulschiff Deutschland über die Mündung der Lesum auf die Weser bei Bremen-Vegesack mit der Lürssenwerft im Hintergrund und dem Beiboot des Schulschiffes im Vordergrund

Vegesack liegt an der Mündung der Lesum in die Weser. An Vegesack grenzen im Nordwesten Blumenthal, im Südosten Burglesum und im Norden die niedersächsische Gemeinde Schwanewede. Am gegenüberliegenden Ufer liegt die niedersächsische Gemeinde Lemwerder.

Vegesack[Bearbeiten]

Fläche: 1,84 km², 6557 Einwohner[1]

Das Zentrum des Stadtteils bietet vielfältige Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten in der weitläufigen Fußgängerzone.
Sehenswert sind:

  • der Vegesacker Hafen, 1618–1623 als erster künstlicher deutscher Hafen angelegt; heute Museumshafen
  • das Havenhaus, erbaut 1645–1648 als Dienstsitz des Hafenmeisters, 1781/82 umgebaut, jetzt Hotel und Restaurant
  • das Kitohaus, im 17./18. Jahrhundert errichtetes Packhaus mit Portal um 1740, heute kulturelle Nutzung (Ausstellungen, Konzerte, Theater und Lesungen), Overbeck-Museum mit Sammlung zum Nachlass des Worpsweder Maler-Ehepaares Fritz und Hermine Overbeck
  • die Evangelische Stadtkirche, klassizistischer Bau von 1819–1821, 1832 umgebaut und erweitert
  • die Evangelisch-Lutherische Kirche Aumund, neugotischer Backsteinbau von 1876/77
  • die Weserpromenade mit Stadtgarten

Grohn[Bearbeiten]

St.-Michael-Kirche in Grohn

Fläche: 2,02 km², 6206 Einwohner[1]

Das ehemalige Fischerdorf Grohn (ursprünglich von „Grohden“ = „künstlich aufgeschwemmtes Land“) liegt an der Lesum und erstreckt sich bis zu deren Einmündung in die Weser. Es gehörte als selbstständige Gemeinde ursprünglich zum Königreich Hannover, das 1866 preußische Provinz wurde. 1939 wurde Grohn nach Bremen eingemeindet und gehört seitdem als Ortsteil zum Ortsamtsbereich Vegesack.

Wichtige Betriebe:

  • Norddeutsche Steingut AG, Herstellung keramischer Wand- und Bodenfliesen
  • die ehemalige Bremer Tauwerkfabrik (BTF), die lokal nicht mehr produziert, aber unter dem Namen „Kleine Wolke“ Badezimmertextilien in die ganze Welt exportiert
  • früher Stammsitz der Nehlsen AG (jetzt in Bremen-Oslebshausen), Entsorgungs- und Sicherheitsunternehmen mit Standorten in ganz Deutschland und Beteiligungen im europäischen und afrikanischen Ausland.

Die Grohner Düne ist eine 16-geschossige Großwohnanlage mit 570 Wohnungen, die bis 1973 entstand und stark in der Kritik stand.

In Grohn befindet sich die 1999 gegründete Jacobs University, vormals International University Bremen (IUB), eine private, staatlich anerkannte Hochschule mit internationaler Ausrichtung. Die Lehr- und Forschungssprache ist Englisch. Die Universität ist als einzige private Hochschule Mitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Einrichtung nutzt Gelände und Baulichkeiten der vormaligen Rolandkaserne der Bundeswehr.

Sehenswert sind:

  • die evangelisch-lutherische Michaelskirche, von 1906 bis 1908 im neuromanischen Stil nach Entwurf des Architekten Karl Mohrmann errichteter Sandsteinbau auf kreuzförmigem Grundriss mit Vierungsturm und Pfarrhaus, die Ausmalung aus der Erbauungszeit ist erhalten
  • das ursprünglich in der Bremer Altstadt befindliche barocke Prunktor von 1665 zum Haus Seefahrt, in den 1950er Jahren hierher versetzt
  • das von 1971 bis 1974 für den Hochwasserschutz errichtete Lesumsperrwerk

Hörenswert sind:

  • die Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre der Chorwerkstatt St. Michael

Schönebeck[Bearbeiten]

Fläche: 2,46 km², 5436 Einwohner[1]

Das im Tal der Schönebecker Aue gelegene Wasserschloss Schönebeck wurde 1686 errichtet. Der barocke Fachwerkbau mit massiv erneuerter Südfront von 1705 ist seit 1972 als Heimatmuseum für Vegesack und Umgebung der Öffentlichkeit zugänglich.

Besondere Ausstellungen behandeln die Themen Segel- und Dampfschifffahrt, Heringslogger und Walfänger, die Anfänge der Seenotrettung sowie die Reisen des Vegesacker Afrikaforschers Gerhard Rohlfs. Darüber hinaus wird das Schloss für Konzerte und Sonderausstellungen genutzt.

In unmittelbarer Nähe des Schlosses befinden sich das dazugehörige Verwalterhaus, ein Fachwerkgebäude von 1780, die in den 1980er Jahren hier neu aufgebaute Schlosskate, welche für private Zwecke gemietet werden kann, sowie eine Stauanlage für die ehemalige Wassermühle am Übergang vom Schlossteich zum Geestbach Schönebecker Aue. Damit Fische das Gefälle im Bereich der Stauanlage überwinden können, wurde im Juli 2006 ein separater Umgehungsbach, die sogenannte Fischtreppe, angelegt.

Aumund-Hammersbeck[Bearbeiten]

Fläche: 3,19 km², 7706 Einwohner[1]

Aumund – an der Mündung der Aue – wurde 1040 als Aunon erwähnt. In Hammersbeck lebten an der Beeke die Landbesitzer Hammer. Die beiden Orte gehörten zur Herrschaft Blumenthal. 1821 gehörte Hammersbeck zum Kirchspiel Blumenthal und Aumund zum Kirchspiel Lesum. Aumund war ab 1859 im Amt Blumenthal. 1939 wurden die beiden bisher selbstständigen preußischen Gemeinden an Bremen angegliedert. Seit 1946 bilden sie zusammen einen Ortsteil im Stadtteil Vegesack.

Der Ortsteil war 1751-1761 Standort der Terhellenschen Fayencemanufaktur an der heutigen Uhthoffstrasse und einer Ziegelei, von der einige ehemalige Tongruben zeugen, wovon je eine als Aschedeponie und als Hausmülldeponie wieder verfüllt wurden. Aumund-Hammersbeck wird heute überwiegend geprägt durch Wohnquartiere mit Einfamilienhäusern sowie durch gewerbliche Bereiche mit Autohäusern, produzierendem Gewerbe und einem Technologiepark.

Eine Naturzone mit dem Naturschutzgebiet Hammersbecker Wiesen, der Beckedorfer Beeke, dem Aumunder Angelteich und mit dem Umland bei Beckedorf und Löhnhorst kennzeichnet den Ortsteil.

Der Bahnanschluss an die Bahnstrecke Bremen-Farge–Bremen-Vegesack ist seit 2008 wieder durch den Bahnhof Bremen-Aumund gegeben. Seit Ende 2011 verkehrt die Linie RS 1 der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen durchgehend von Bremen-Farge über Bremen-Aumund nach Bremen-Vegesack, außerhalb der Hauptverkehrszeit weiter via Bremen Hauptbahnhof nach Verden (Aller).

Fähr-Lobbendorf[Bearbeiten]

Fläche: 2,34 km², 8004 Einwohner[1][2]

Fähr[Bearbeiten]

Fähr wurde im 16. Jahrhundert auch Vehr geschrieben. Der Name leitet sich von einer Fähre ab, die in einem kleinen Bauernhafen ihren Ausgangspunkt hatte. Seit dem 16. Jahrhundert wurde Fährgrund besiedelt. 1720 lebten hier 14 Bauern, 1766 wurde von 22 Feuerstellen berichtet und gegen Ende des 16. Jahrhunderts waren es 39 Hausstätten, zumeist Brinksitzer, also Kleinbauern. 1823 konnten 105 und 1858 dann 613 Einwohner registriert werden. Am Ende des 18. Jahrhunderts fand der Fährbetrieb nur noch durch die Vegesacker Fähre statt. 1860 gab es wieder eine Personenfähre nach Lemwerder. Die Einwohnerzahl stieg 1885 auf 1118 und 1900 auf 1522 Einwohner. Bis 1908 war Fähr eine selbstständige Gemeinde, die dann an Aumund und 1939 an Bremen angeschlossen wurde.

Lobbendorf[Bearbeiten]

Lobbendorf wurde 1139 als Lobbenthorpe, wahrscheinlich nach dem Vornamen Lubbe oder Lobbe eines Bauern, benannt. Im 13. Jahrhundert war hier der Sitz einer Ministerialenfamilie. Grundbesitzer waren das Bremer St.-Paul-Kloster und die Ritter von Marßel und von Aumund. 1823 hatte Lobbendorf nur 20 Einwohner, 1995 waren es 8531. Der Ort kam 1852 zu Aumund, dass zum Amt Lesum gehörte. 1939 wurde Aumund nach Bremen eingemeindet. Als Kirchspiel war Lesum und seit 1873 Alt-Aumund zuständig. 1874 wurde an der Lindenstrasse der neue Vegesacker Friedhof eröffnet. 1946 wurden die Ortsteile Fähr und Lobbendorf zu einem gemeinsamen Ortsteil.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Seit 1834 war in Fähr die Werft von Claus Steenken ansässig. Seit 1856 war in Lobbendorf die Werft von Johann Peter Menck und danach die von Frerk Balleer bekannt.
1893 folgte der Bremer Vulkan Schiffbau. Bis zur Insolvenz und der nachfolgenden Schließung 1997 war die Schiffbau- und Maschinenfabrik Bremer Vulkan größter Arbeitgeber in Bremen-Nord. Auf dem ehemaligen Werftgelände des Bremer Vulkan, das das gesamte Weserufer in Fähr-Lobbendorf einnimmt, befindet sich heute neben diversen anderen neu angesiedelten gewerblichen Betrieben die Qualifizierungswerft Bremer Bootsbau Vegesack GmbH (BBV) mit dem Schaufenster Bootsbau, auf der historische Schiffe auch im Holzbau restauriert und rekonstruiert werden. Als Abschluss der so genannten maritimen Meile wurde ein 17 Meter hoher Aussichtsturm auf dem Gelände der BBV errichtet, dessen Blickfeld durch ältere Gebäude recht beschränkt bleibt.

Politik, Verwaltung[Bearbeiten]

Beiratswahl 2011 - Beirat 20
Wahlbeteiligung: 52,9 %
 %
40
30
20
10
0
38,8 %
21,1 %
20,2 %
8,4 %
5,4 %
3,5 %
2,5 %

Beirat[Bearbeiten]

Der Beirat Vegesack tagt regelmäßig und in der Regel öffentlich im Ortsamt oder in anderen Einrichtungen wie z.B. Schulen. Der Beirat setzt sich aus den auf Stadtteilebene direkt gewählten Vertretern zusammen. Die Beiratswahlen finden alle vier Jahre statt, zeitgleich mit den Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft. Der Beirat diskutiert über alle Belange des Stadtteils, die von öffentlichem Interesse sind und fasst hierzu Beschlüsse, die an die Verwaltung, die Landesregierung und die Stadtbürgerschaft weitergeleitet werden. Für seine Arbeit bildet er Fachausschüsse.

Ortsamt[Bearbeiten]

Das Ortsamt Vegesack ist seit 1946 eine örtliche Verwaltungsbehörde. Es unterstützt den Beirat bei seiner politischen Arbeit. Es soll bei allen örtlichen Aufgaben, die von öffentlichem Interesse sind, mitwirken. Es wird von einem vom Beirat vorgeschlagenen und vom Senat bestätigten Ortsamtsleiter geführt.
Ortsamtsleiter ist Heiko Dornstedt.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen von Vegesack

Das bremische Amt Vegesack führte bis 1850 nur den Bremer Schlüssel im Siegel. Das Vegesacker Wappen wurde, nachdem Vegesack 1851 zur Stadt erhoben wurde und 1879 eine Kommunalverfassung erhalten hatte, im Jahr 1880 von der Stadt Vegesack angenommen und 1882 vom Bremer Senat als Aufsichtsinstanz genehmigt. Vegesack führte das Wappen bis zu seiner Eingemeindung nach Bremen 1939, die mit dem Verlust der Wappenfähigkeit verbunden war.

Das Wappen ist schrägrechts geteilt von Silber und Rot und zeigt oben ein rotes Tatzenkreuz und unten den silbernen Bremer Schlüssel. Das rote Tatzenkreuz ist das sogenannte Hanseatenkreuz, eine ursprünglich für die hanseatischen Teilnehmer der Befreiungskriege gestiftete Auszeichnung, die in Bremen noch im Ersten Weltkrieg verliehen wurde. Der Bremer Schlüssel ist das Symbol des heiligen Petrus, des Patrons des Bistums und der Stadt Bremen[3].

Geschichte[Bearbeiten]

Name[Bearbeiten]

Der Vegesacker Junge mit geleerten Taschen an dem Haus der Gastwirtschaft "Zum Vegesacker Jungen" (Am Vegesacker Hafen 15)

Vegesack könnte sich ableiten vom Feeg-Sack, also von einer Bucht am Fluss oder von einer Gastwirtschaft, in der die Geldbeutel (Sack) sich leerten (fegen). 1453 wurde der Ort Vegesack ausgehend vom Gasthaus Thom Fegesacke erstmals erwähnt.
Aumund hat seinen Namen von der Mündung der Aue. Es hieß 1040 Aunon, 1139 Oumunde, 1421 Owmunde.
Hammersbeck leitet seinen Namen von den Landbesitzern Hammer ab, die an der Beeke lebten.
Schönebeck bedeutet soviel wie schöne Beeke, schönes Bachtal. Es hieß 1380 Schonenbeke und 1412 Schonebeke. Nachfahren der Ritter von Oumunde nahmen im 15. Jahrhundert den Namen von Schönebeck an.
Borchshöhe hat um 1700 seinen Namen von den Landbesitzern Friedrich von der Borch (Burg) aus dem alten Rittergeschlecht von Gerfridus de Burch (1181).

Mittelalter bis 1800[Bearbeiten]

Der Vegesacker Hafen im Jahr 1670 (Ausschnitt eines Gemäldes)

Im 14. Jahrhundert wurde die Weserfähre in Fähr erstmals erwähnt.
Eine Gaststätte für Schiffer entstand am Ende des 16. Jahrhunderts mit einer kleinen Siedlung an der Einmündung der Aue in die Weser – dem Aumunder Tief.

Von 1618 bis 1623 wurde der Vegesacker Hafen nach einer Entscheidung des Bremer Rates als erster künstlicher Flusshafen Deutschlands von den Bremer Kaufleuten und vom Haus Seefahrt gebaut, da die Weser flussaufwärts immer mehr versandete und die großen Handelssegelschiffe aufgrund ihres Tiefganges die Schlachte der Bremer Altstadt nicht mehr anlaufen konnten. 1645 bis 1648 entstand das Havenhaus, der Amtssitz des Vegesacker Hafenmeisters mit einer Gastwirtschaft. Das Dorf hatte zu jener Zeit nur vierzig Haushalte. 1671 übernahm die Stadt Bremen das Hafenbecken.

Im Ersten Bremisch-Schwedischen Krieg 1654 besetzten schwedischen Truppen zwischenzeitlich Vegesack mussten sich aber bei Beendigung der kriegerischen Auseinandersetzung mit Abschluss des Ersten Stader Vergleich wieder zurückziehen.

Um 1700 entstand Friedrichsdorf, benannt nach Friedrich von der Borch, dem Besitzer des Hauses Schönebeck.

Als Bremen 1741 im Zweiten Stader Vergleich große Teile seines Landbesitzes an das Kurfürstentum Hannover als Preis für die Respektierung seiner Reichsfreiheit abtreten musste, blieben von Vegesack nur Hafenbecken und Havenhaus bremisch. Wegen zunehmender Weserversandung konnten die meisten Handelsschiffe auch Vegesack nicht mehr anlaufen. Der Hafen war bald nur noch Winterlager und Instandsetzungsort für die Schiffe.

Verwaltungsentwicklung ab 1800[Bearbeiten]

Ansicht von Vegesack aus dem Jahr 1848

1803 kam mit dem Reichsdeputationshauptschluss die gesamte Ortschaft Vegesack zu Bremen.

1811 bis 1814 war Vegesack Sitz des gleichnamigen Kantons des französischen Département des Bouches du Weser.

1852 wurde Vegesack zur Stadt erhoben, 1875 erfolgte der Zollanschluss der bremischen Exklave Vegesack an den Deutschen Zollverein.

1939 Aufgrund der Vierten Verordnung über den Neuaufbau des Reiches vom 28. September 1939 kam ein Teil des preußisch-hannoverschen Landkreises Osterholz zum 1. November 1939 an Bremen[4]. Dabei wurden die bisher selbstständigen preußischen Gemeinden Grohn, Schönebeck, Aumund, Hammersbeck, Fähr und Lobbendorf an Bremen angegliedert.

1946 bildeten diese zusammen mit der ehemaligen Stadt Vegesack den Ortsamtsbereich Bremen-Vegesack.

Vegesack in der Geschichte der Seefahrt[Bearbeiten]

Vegesacks Geschichte ist seit 390 Jahren von Schifffahrt und Schiffbau, Fischfang und Fischverarbeitung geprägt:

  • 1619-1623 wurde der erste künstliche Flusshafen Deutschlands in Vegesack angelegt.
  • Von hier aus stachen seit dem 17. Jahrhundert die Walfänger in Richtung Grönland in See.
  • Am 30. Dezember 1816 wurde in Grohn auf der Werft von Johann Lange das erste in Deutschland gebaute und funktionstüchtige Dampfschiff, Die Weser, vom Stapel gelassen.
  • Die Gründung Bremerhavens 1827/30 verstärkte die schon vorher begonnene Konzentration Vegesacks auf Walfang, Fischfang und Schiffbau.
  • 1830 bis 1869 bestand in Vegesack eine Steuermannsschule und 1878 bis 1904 eine preußische Navigationsvorschule in Grohn.
  • Auf Initiative des Navigationslehrers Adolph Bermpohl wurde 1863 der Bremische Verein zur Rettung Schiffbrüchiger, der Vorläufer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gegründet.
  • 1895 wurde in Vegesack die Bremen-Vegesacker Fischerei-Gesellschaft gegründet.
  • Anfang des 20. Jahrhunderts war Vegesack der Heimathafen der größten Heringslogger-Flotte in Europa.
  • Bis 1997 war die 1893 gegründete Großwerft Bremer Vulkan Hauptarbeitgeber der Region.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Orts-/Stadtteil 1812 1883 1905 1975 1995 2007
Ortsteil Vegesack 6.047 6.516 6.571
Grohn 6.393 5.882 6.281
Schönebeck 5.721 5.928 5.403
Aumund-Hammersbeck 9.362 8.253 7.878
Fähr-Lobbendorf 10.099 8.534 8.075
Stadtteil 1.379 3.811 4.133 37.621 35.113 34.208

Ab 1975 durchschnittliche Jahresbevölkerung als Angaben vom Statistischen Landesamt Bremen

Der große Sprung in der Einwohnerentwicklung von 1905 bis 1960 erklärt sich hauptsächlich durch die Gebietsreform von 1939.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Hafen in Bremen-Vegesack
Schloss Schönebeck

Stadtbild und Bauwerke[Bearbeiten]

An der Kirche erinnert seit 1978 eine von Ulrich Conrad gestaltete Gedenktafel an die ehemals unmittelbar benachbarte Vegesacker Synagoge, die beim Novemberpogrom 1938 von SA-Männern zerstört wurde[8].
  • Neuromanische evangelisch-lutherische Michaelskirche in Grohn, erbaut 1906–1908 nach Entwurf von Karl Mohrmann.
  • Kulturbunker Vulkan von 1943/44, nach 1997 Veranstaltungszentrum für die Musikszene in Bremen-Nord
  • Die Großwohnanlage Grohner Düne gebaut von 1969 bis 1973, treppenartig hochstaffelt bis auf 16 Etagen mit 570 Wohnungen, steht auch nach Sanierungen in der Kritik.[9]
  • Alfried Krupp-College von 2002 der Jacobs University Bremen, entworfen von Jürgen Böge und Ingeborg Lindner-Böge.[10]
  • Wohnheim College Nordmetall von 2009 der Jacobs University von Böge Lindner Architekten.[11]
  • Das Schaufenster Bootsbau am westlichen Endpunkt der maritimen Meile wurde 2009 nach Plänen von Rainer Ottinger und Thomas Möhlendick (Braunschweig) gebaut.[12]
  • Kirchen: Siehe bei Öffentliche Bauten, Abschnitt Kirchen

Denkmale[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Der Großsegler Schulschiff Deutschland liegt seit Mai 1996 in der Lesummündung im Ortsteil Grohn und ist zu besichtigen.
  • Im Wasserschloss Schönebeck befindet sich das Heimatmuseum.
  • Im Kito-Haus sind unter anderem die Ausstellungsräume der Stiftung Fritz und Hermine Overbeck untergebracht, in denen Bilder des Worpsweder Künstlerehepaares gezeigt und Sonderausstellungen abgehalten werden.
  • Das Spicarium im Hafenspeicher auf dem Haven Höövt Vegesack ist seit 2011 eine interaktive Ausstellung über Schiffbau und Schifffahrt, Marine Bionik und Yachtdesign.

Theater[Bearbeiten]

Eine erste Theateraufführung in Vegesack ist für das Jahr 1810 nachweisbar. Regelmäßig gastierten daraufhin Wandertheatergruppen im Ort und es gab wiederholt Versuche von Gastwirten eine dauerhafte Theaterbühne in Vegesack zu etablieren. Mit der Gründung einer "Theatervereinigung" 1921 fand diese einen Träger, mit der das bis 1958 existierende "Stadttheater" in den "Tonhallen" (Gerhard-Rohlfs-Str. 67) unterstützt werden konnte. Gezeigt wurden seit 1921 meistens Gastspiele der Theater in Bremen, Bremerhaven und Oldenburg [13]. Das heutige Statt-Theater-Vegesack führt seit 1989 als semi-professionelle freie Theatergruppe sowohl klassische Stücke als auch Eigenproduktionen vorwiegend im Bürgerhaus Vegesack auf.

Musik[Bearbeiten]

  • Das KITO, untergebracht in einem alten Packhaus, ist ein Kultur- und Veranstaltungszentrum. Geboten werden Konzerte aus den Bereichen Jazz, Blues, Folk, Chanson, Singer/Songwriter und Klassik sowie Comedy bzw. Kabarett oder kabarettistisches Theater.
  • Das Veranstaltungszentrum „Kulturbahnhof Vegesack“ (kurz: KuBa) im ehemaligen Güterabfertigungsgebäude des Vegesacker Bahnhofs. Neben verschiedenen kulturellen Veranstaltungen finden hier in unregelmäßigen Abständen Partys verschiedener musikalischer Richtungen statt.

Parks, Grünanlagen[Bearbeiten]

Die Weserpromenade, im Hintergrund der Dreimaster Schulschiff Deutschland
  • Der gut zwei Hektar große Stadtgarten Vegesack erstreckt sich entlang der Weserpromenade zwischen der Weserfähre und der Gläsernen Werft. Am Fuß der Steilhänge finden sich viele fremdländische Bäume, ein Staudengarten und ein Rosenhang, weiter oben sind Stadtvillen und Kapitänshäuser zu sehen. Von der Weserpromenade und den Aussichtspunkten aus lassen sich der Weserbogen, die Werften und der Schiffsverkehr überblicken.
  • Die Umgebung des im Tal der Schönebecker Aue gelegenen Schlosses Schönebeck im Ortsteil Schönebeck ist parkähnlich geprägt.
  • Das Naturschutzgebiet NSG Hammersbecker Wiesen liegt an der Beckedorfer Beeke.
  • Wätjens Park liegt zu etwa einem Drittel auf dem Gebiet des Ortsteils Fähr-Lobbendorf, ansonsten in Blumenthal.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Stadtgarten während der Landpartie „Die Welt der schönen Dinge“
  • Im Mai wird alljährlich im Stadtgarten die Landpartie „Die Welt der schönen Dinge“ (auch „Maison et jardin“ genannt) aufgebaut.
  • Das dreitägige Vegesacker Hafenfest findet alljährlich am ersten Wochenende im Juni statt und ist mit rund 200.000 Besuchern, Livemusik, Shanty-Chören, maritimen Attraktionen, einem vielseitigen Begleitprogramm sowie als Treffpunkt vieler großer und kleiner Schiffe die mit Abstand größte Open Air-Veranstaltung in Bremen-Nord.
  • Das Festival Maritim (Anfang August) bietet entlang des Stadtgartens maritime Livemusik aus vielen Ländern, Shantychöre und Kleinkunst sowie ein Begleitprogramm, unter anderem mit Open-Air-Kino, Kutterpullen und Kindertheater.
  • Anfang September findet jährlich der Vegesacker Markt auf dem Aumunder Marktplatz und dem Vegesacker Sedanplatz mit der verbindenden Georg-Gleistein-Straße statt, ein Volksfest mit vielen Fahrgeschäften, Los- und Schießbuden. Im Jahre 2008 wurde der Markt zum 200. Mal durchgeführt. Der Markt wird vom Vegesacker Jungen eröffnet, einer Symbolfigur für einen Seemann, dem früher in den Vegesacker Hafenkneipen die „Taschen“ geleert worden seien. Diese Symbolfigur wird alle drei Jahre gewählt. Vor der Eröffnung findet der Festumzug quer durch Vegesack statt. Am letzten Tag wird der Markt symbolisch beendet, indem er in Gestalt einer Strohpuppe, der Marktgesche, in der Weser versenkt wird.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

  • Ortsamt Vegesack, Gerhard-Rohlfs-Str.62
  • Stadtbibliothek Vegesack, Aumunder Heerweg 85, mit ca. 40.000 Medien
  • Gustav-Heinemann-Bürgerhaus ist ein Bremer Bürgerhaus; es arbeitet zusammen mit der Volkshochschule Bremen-Nord und der Friedensschule Bremen
  • Das Regionale Beratungs- und Unterstützungszentrum Bremen-Nord (ReBUZ-Nord; ehemals Zentrum für schülerbezogene Beratung), Weserstraße 75, und das Zentrum für Medien Nord, Am Sedanplatz 5, des dezentralisierten Landesinstituts für Schule (LIS)

Bildung[Bearbeiten]

  • Schule an der Kerschensteinerstraße in Alt-Aumund, Förderzentrum
  • Schule Am Wasser in Grohn, Grundschule und Förderzentrum
  • Schule Borchshöhe in Aumund-Hammersbeck, Grundschule als Ganztagsschule
  • Schule Schönebeck, Grundschule
  • Schule Fährer Flur in Fähr-Lobbendorf, Grundschule
  • Schule Alt-Aumund, Grundschule
  • Schule Hammersbeck in Aumund-Hammersbeck, Grundschule
  • Oberschule an der Lerchenstraße in Aumund-Hammersbeck, Sekundarstufe I und II (seit 2009)
  • Gerhard-Rohlfs-Oberschule, Stadtteilschule in Vegesack, Sekundarstufe I und teilgebundene Ganztagsschule
  • Schulzentrum des Sekundarbereichs II in Alt-Aumund mit der Beruflichen Schulen für Metall- und Elektrotechnik, Kerschensteinerstraße 5
  • Gymnasium Vegesack, Kerschensteinerstraße 2
  • Krankenpflegeschule im Klinikum Bremen-Nord
  • Ökologiestation Bremen in Schönebeck
  • Freie Waldorfschule Bremen-Nord in Blumenthal (früher Grohn)
  • vhs Nord der Bremer Volkshochschule im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus in Vegesack
  • Jacobs University in Grohn

Soziales[Bearbeiten]

Kirchen, Religionsgemeinschaften[Bearbeiten]

Die Holzkirche der Ev. St.-Magni-Gemeinde in Schönebeck. „Montagekirche“ von 1964 Architekt: Hermann Brede

Traditionell ist Vegesack evangelisch mit Gemeinden der Bremischen Evangelischen Kirche in den jeweiligen Ortsteilen geprägt. Die in Vegesack wohnhaften Angehörigen der römisch-katholischen Kirche sind im römisch-katholischen Dekanat Bremen-Nord im Bistum Hildesheim organisiert .

Als Kirchgemeinden bestehen:

  • Vereinigte evangelisch-protestantische Kirchengemeinde Vegesack (Stadtkirche Vegesack), seit 1817
  • evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Alt-Aumund seit 1872
  • evangelisch-lutherische Kirchengemeinde der St.-Michaels-Kirche in Grohn seit 1906
  • evangelisch-lutherische Christophorus-Gemeinde Aumund-Fähr seit 1958, Menkestraße 15; Kirche von 1958 von Hans Budde.[14]
  • evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Bremen-Aumund
  • freikirchliche Advent-Gemeinde Bremen-Vegesack (Adventisten) in Vegesack
  • evangelisch-methodistische freikirchliche Gemeinde Bremen-Vegesack (Methodisten) von 1850 mit der Christuskirche, Georg-Gleistein-Straße 1, 1966 entworfen von William Weiss.[15]
  • Neuapostische Gemeinde Bremen-Vegesack
  • katholische Kirche Heilige Familie von 1803, am Grohner Markt 7;
    • mit der Kirche von 1987 entworfen von Veit Heckrott und Franz G. Hopf.[16]
    • dazu gehörte auch die 2011 profanierte Kirche St. Willehad in Aumund, gebaut 1966 nach Plänen von Karlheinz Bargholz.[17]

Andere christliche Religionsgemeinschaften:

  • Jehovas Zeugen Gemeinde Bremen - Vegesack mit dem Gemeindezentrum in Ritterhude, Osterhagener Strasse 2a

Nichtchristliche religiöse bzw. weltanschauliche Gemeinschaften in Vegesack:

  • Moschee des staatlich-türkischen Islamverbandes DITIB in Aumund
  • sowie Gruppen der Buddhisten und der Juden

Sport[Bearbeiten]

Hauptartikel: Sport in Bremen

Anlagen

  • Freizeitbad Vegesack
  • Sportanlage Oeversberg in Grohn

Vereine

  • Bahnen-Golf-Club Bremen
  • Fecht-Club Bremen-Nord
  • Freie Turnerschaft Hammersbeck (FTH), In den Wellen 19
  • Keglerverein Bremen-Nord
  • MTV Eiche Schönebeck von 1897, Ziegeleiweg 33A
  • Reitclub General Rosenberg mit Sportstätte in Schwanewede
  • SG Aumund-Vegesack
  • SV Eintracht Aumund, Hermann-Löns-Straße 15
  • SV Grohn, Friedrich-Humbert-Straße 24
  • TTK Grün-Weiß Vegesack
  • TV Grohn von 1883
  • Vegesacker BMX-Club
  • Vegesacker Ruderverein am Grohner Yachthafen
  • Vegesacker Tennisverein
  • Vegesacker Turnverein von 1861 (VTV), Hermann-Fortmann-Str. 32,
  • VWV-Verein Wassersport Vegesack am Grohner Yachthafen
  • Wassersportverein Roland am Grohner Yachthafen
  • Wassersport-Verein Aumund am Grohner Yachthafen
  • Dart Club Vegesack

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Die Freimaurerloge Anker der Eintracht i.O Bremen-Vegesack[18]

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wichtige Betriebe im Stadtteil waren und sind ( Zahlenangaben von 2008):

  • Das Einkaufs- und Erlebniszentrum Haven Höövt am Vegesacker Hafen wurde 2003 eröffnet.
  • Die Lürssen-Werft hat mit 300 Beschäftigten ihren Hauptsitz in Bremen-Vegesack.
  • Die Norddeutsche Steingut AG in Grohn ist ein Traditionsunternehmen bei der Herstellung keramischer Wand- und Bodenfliesen mit ca. 300 Beschäftigten.
  • Die KUKA Systems GmbH (ehemals LSW Maschinenfabrik) hat 300 Mitarbeiter.
  • Die ehemalige Bremer Textilfabrik (BTF), heute Logistikunternehmen Kleine Wolke, hat 150 Mitarbeiter.
  • Die Firma Nehlsen ist ein Entsorgungs- und Sicherheitsunternehmen.
  • Die Gewosie Wohnungsgenossenschaft Bremen-Nord eG (1894 Spar- und Bauverein, 1940 GEWOSIE) ist mit 4850 Wohnungen im Bestand in Bremen-Nord das größte Wohnungsunternehmen.
  • Die Großwerft Bremer Vulkan war bis 1997 mit noch 3.000 Arbeitern der wichtigste Arbeitgeber in Vegesack. Nach deren Zusammenbruch wurden auf dem Gelände bis 2008 um die 40 neue Unternehmen angesiedelt.
  • Die Präwest Präzisionswerkstätten in Aumund beschäftigen ca. 130 Mitarbeiter im Teilebau für Luft- und Raumfahrt sowie für Fahrzeuge.

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahn[Bearbeiten]

Streckenverlauf der Bahnstrecke Bremen-Farge–Bremen-Vegesack mit dem Bahnhof Bremen-Vegesack

In den im Dezember 1862 eröffneten Kopfbahnhof Bremen-Vegesack münden die Bahnstrecken Bremen-Vegesack–Bremen-HauptbahnhofVerden (Aller), an der auch der Haltepunkt Bremen-Schönebeck liegt, und Bremen-Farge–Bremen-Vegesack.

Der 1961 eingestellte Personenverkehr auf der Bahnstrecke Bremen-Farge–Bremen-Vegesack, die über 46 Jahre nur für den Güterverkehr genutzt wurde, wurde im Dezember 2007 wieder aufgenommen. An dieser Strecke befindet sich auch der Bahnhof Bremen-Aumund. Die Strecke ist im Jahr 2011 im Rahmen der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen elektrifiziert worden. Statt der seit 2007 zwischen Vegesack und Farge angebotenen Dieseltriebwagen setzt die NordWestBahn seit Dezember 2011 moderne Elektro-Triebzüge ein.

Seit April 2012 werden außerhalb der Hauptverkehrszeit umsteigefreie Fahrten zwischen Farge und dem Bremer Hauptbahnhof, teils weiter nach Verden (Aller) angeboten. Der tagsüber angebotene 30-Minuten-Takt wird in der Hauptverkehrszeit zwischen Vegesack und Hauptbahnhof auf einen 15-Minuten-Takt verdichtet.

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)[Bearbeiten]

Vegesack wird durch Buslinien der Bremer Straßenbahn AG sowie Buslinien anderer Verkehrsbetriebe bzw. Unternehmen des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN) versorgt[19]:

  • Buslinie 90: NeuenkirchenFargeAumund–Bf Vegesack–Burg–Gröpelingen
  • Buslinien 91 und 92 (nur in der Hauptverkehrszeit): (nur in der morgendlichen Nachfragespitze stadteinwärts: Farge–[20]) Rönnebeck–Bf Vegesack–Burg–Häfen–Gröpelingen
  • Buslinie 94: Schwanewede–Bockhorn–Vegesack–Grohn–Lesum–Burg–Gröpelingen
  • Buslinie 95 (nur in der Hauptverkehrszeit): Bockhorn–Vegesack–Grohn–Lesum–Burg–Burgdamm (Marßeler Feld)
  • Buslinie 98: Bf Vegesack–Aumund (Ascherfeld)–Aumund-Hammersbeck–Aumund (Ascherfeld)–Bf Vegesack
  • Buslinie 99 (nur in der Hauptverkehrszeit): Bf Vegesack–G.-Heinemann-Bürgerhaus–Aumund-Hammersbeck–G.-Heinemann-Bürgerhaus–Bf Vegesack
  • Buslinie 87: St. Magnus (Blumenkamp)–Grohn–Bf Vegesack–Beckedorf
  • Buslinie 677: Bf Vegesack–Beckedorf–Schwanewede–Uthlede

Hinzu kommen Nachtlinien:

  • Buslinie N 7: Bremen Hbf–Findorff–Walle–Gröpelingen–Burg–Burgdamm–Lesum–Vegesack–Blumenthal–Farge–Neuenkirchen
  • Buslinie N 61: Bremen Hbf–Lesum–Vegesack–Blumenthal–Schwanewede–Hagen
  • Nachttaxi N 94: Blumenthal–Bockhorn–Schwanewede

Straßen[Bearbeiten]

Vegesack ist über die Autobahn A 270 an die Autobahn A 27 angebunden.

Näher dargestellt sind die wichtigsten Straßen wie

Fußgängerzonen

Als Fußgängerzone dienen die Gerhard-Rohlfs-Straße, Teile der Breiten Straße und die Reeder-Bischoff-Straße als Haupteinkaufsstraßen, die in Ost-West-Richtung vom Fährgrund/Lindenstraße vorbei am Sedanplatz zum Vegesacker Hafen, zum Vegesacker Bahnhof und zum Einkaufszentrum Haven Höövt führen.

Fähre[Bearbeiten]

Anleger Vegesack der Fähre Vegesack–Lemwerder

Eine Fährverbindung mit zwei Fährschiffen der Fähren Bremen–Stedingen verbindet Vegesack mit Lemwerder in Niedersachsen.

Rad- und Wanderwege[Bearbeiten]

  • An der Weser und beidseitig der Lesum befindet sich ein ausgedehntes Wegesystem.
  • Die Wegeverbindung von Vegesack über die Fährer Flur, Fährer Kämpe, Fährer Straße und Hammersbecker Weg führt nach Schwanewede, Ortsteil Löhnhorst.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

  • Heinrich Behmann (* 1891 in Aumund; † 1970 in Bremen-Aumund), Mathematiker, Professor in Halle (Saale).
  • Johann Diedrich Bischoff (1823–1893), Reeder und Kaufmann, Vater von Friedrich Bischoff.
  • Friedrich Bischoff (* 1861 in Vegesack; † 1920 in Bad Oeynhausen), Reeder und Kaufmann. Die Reeder-Bischoff-Straße wurde nach ihm und seinem Vater benannt.
  • Georg Gleistein (* 1770 in Fähr; † 1830 in Vegesack), Segelschiffskapitän, gründete 1824 die Tauwerkfabrik Georg Gleistein & Sohn, die Straße an der die erste Fabrik lag wurde nach ihm benannt.
  • Hermann Grevesmühl (* 1878 in Aumund; † 1954 in Schönebeck) war ein deutscher Musiker, Konzertmeister und Musikpädagoge. Der Grevesmühlweg liegt in Schönebeck.
  • Lüder Halenbeck (* 1841 in Vegesack, † 1895 in Bremen) war Lehrer, Heimatforscher und Schriftsteller in Bremen. Nestor der Regionalgeschichtsschreibung für Bremen-Nord. Nach ihm wurde eine Straße in Vegesack benannt.
  • Wilhelm Hartmann (* 1844 in Aumund; † 1926 in Esher, England) war ein deutscher, später englischer Unternehmer. Er stiftete das Krankenhaus Hartmannstift, zunächst Krankenhaus für Vegesack, dann bis 1988 Frauenklinik des Zentralkrankenhauses Bremen Nord. 1887 wurde er Ehrenbürger von Vegesack. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg brachen die Verbindungen zu seiner Heimatstadt ab. Nach ihm ist eine Straße in Vegesack benannt.
  • Addig Jaburg (* 1819 in Vegesack; † 1875 in Vegesack) war Porträt- und Stubenmaler. Oltmann Jaburg war sein Bruder, ihr Geburtshaus stand In der Jaburgstraße.
  • Oltmann Jaburg (* 1830 in Vegesack; † 1908 in Vegesack), war Marine-, Porträtmaler und Photograph. Addig Jaburg war sein Bruder, ihr Geburtshaus stand in der Jaburgstraße.
  • Johann Lange (* 1775 in Vegesack; † 1844 in Bremen); auf seiner Werft lief 1816 das erste von einem deutschen Schiffbauingenieur in Deutschland erbaute Dampfschiff Die Weser vom Stapel. Nach ihm ist eine Straße in Aumund-Hammersbeck benannt.
  • Friedrich Klippert (* 1862 in Vegesack; † 1934 in Vegesack) war der erste Direktor der Bremen-Vegesacker Fischerei-Gesellschaft. Die nach ihm benannte Straße verläuft direkt am Hafenbecken.
  • Hans Neumann (* 1908 in Aumund; 1944 im Zuchthaus Brandenburg ermordet), organisierte ab 1933 den Widerstand im Landkreis Blumenthal und auf dem Bremer Vulkan
  • Albrecht Poppe (* 1847 in Vegesack; † 1907 in Vegesack) war ein deutscher Zoologe und Schriftsteller. Nach ihm ist eine Straße in Vegesack benannt.
  • Dietrich Rebetje (1833 in Grohn–1903 in Grohn), Schuhmacher, Gemeindevorsteher und Ehrenbürger von Grohn (Diedrich Rebetje Straße).
  • Gerhard Rohlfs (* 1831 in Vegesack; † 1896 in Rüngsdorf bei Bad Godesberg), Afrikaforscher und Schriftsteller; nach ihm ist die Haupteinkaufsstraße und ein Schulzentrum (ehem. Gerhard-Rohlfs-Gymnasium) in Vegesack benannt. An ihn erinnert ein Denkmal in einer Grünanlage an der Kreuzung Gerhard-Rohlfs-Straße/Schulkenstraße und sein Grabmal auf dem Vegesacker Friedhof an der Lindenstraße.
  • Heinrich Rohlfs (* 1827 in Vegesack, † 1898 in Wiesbaden), Mediziner und Schriftsteller. Bruder von Gerhard R.
  • Johann Friedrich Rohr (* 1816 in Grohn; † 1878), Druckereibesitzer, war Herausgeber der ersten Zeitung des Ortes, dem „Vegesacker Wochenblatt“, die vom 10. Mai 1849 an erschien.
  • Friedrich Rohr (1850–1913), Druckereibesitzer, Stadtdirektor von Vegesack, Bauherr der Kirchengemeinde, Sparkassenchef und Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Die Buchtstraße, an der die Druckerei lag, wurde ihm zu Ehren in Rohrstraße umbenannt.
  • Friedrich Schild (1870–1921), Bankier, Förderer der Stadt (Badeanstalt, Fähre, Strandlust); die gleichnamige Straße ist nach ihm benannt worden.
  • Waltraud Schoppe, (* 1942 in Aumund), 1990 bis 1994 Frauenministerin des Landes Niedersachsen und Gründungsmitglied der Partei Die Grünen
  • Käthe Schulken, (* 1891 in Vegesack, † 1974 in Gatersleben), Pädagogin und Heimatschriftstellerin in Gatersleben (nördliches Harzvorland).
  • Günther Schwarberg (* 1926 in Vegesack, † 2008 in Hamburg), Journalist in Hamburg, arbeitete u.a. mit dem Buch Der SS-Arzt und die Kinder vom Bullenhuser Damm ein in Vergessenheit geratenes Kapitel aus der Endphase der Kriegsverbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus auf.
  • Jürgen Trittin (* 1954 in Vegesack), Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit von 1998 bis 2005, Bundestagsfraktionvorsitzender.
  • August Wilmanns (* 1833 in Vegesack; † 1917 in Berlin), Altphilologe und Generaldirektor der Königlichen Bibliothek zu Berlin.
  • Harry Wolff (* 1900 in Vegesack; † 1943 Auschwitz), Verleger, Publizist und Heimatschriftsteller. Wurde als Jude 1943 ins KZ Auschwitz deportiert.
  • Gottfried Zedler (* 1860 in Vegesack, † bei Schneidemühl 1945), Bibliothekar und Gutenberg-Forscher in Wiesbaden.

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Die folgenden Persönlichkeiten (alphabetisch geordnet) wirkten in Vegesack:

  • Wilhelm Ahrens (1898–1974) war Uhrmacher, Redakteur der Bremer Volkszeitung, Ortsamtsleiter (1949–1964) und Mitglied der Bremer Bürgerschaft (1950–1963).
  • Ernst Georg Baars (1864–1949), evangelischer Pastor in Vegesack und Pazifist in Bremen.
  • Ernst Becker-Sassenhof (1900–1968) war als Architekt ein Vertreter des Neuen Bauens in Vegesack und Bremen.
  • Heinrich Behrens (1924–2008), Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (SPD), Leiter des Ortsamtes von 1974 bis 1989, eine Straße in Grohn wurde nach ihm benannt.
  • Friedrich Beilken (1872-1945) gründete 1919 die Segelmacherei Beilken in Vegesack.
  • Heinrich Beilken (1894–1970), Lehrer, Lokalpolitiker und Heimatschriftsteller. Die Beilkenstraße in der Nähe des Hafens wurde nach ihm benannt.
  • Alwin Belger (1891–1945) war ein deutscher Pädagoge und Schriftsteller. Nach ihm ist eine Straße in Bremen-Vegesack benannt.
  • Adolph Bermpohl (1833–1887) war Navigationslehrer in Vegesack und initiierte die Gründung des Vorläufers der DGzRS. Nach ihm ist ein Seenotrettungskreuzer der DGzRS sowie eine Straße in Vegesack benannt.
  • Heinrich Bockelmann (1870–1945) war Bankier in Moskau und Berlin, er ist als Sohn eines Schiffskapitäns in Vegesack aufgewachsen.
  • Jan Böhmermann (* 1981 in Bremen), ist Rundfunk- und Fernsehmoderator und Comedian.
  • Johann Friedrich Borcherding (1849–1924), Pädagoge und Naturforscher
  • Cord Coeper, Schiffbaumeister, war der älteste nachweisbarer Schiffbauer der ab 1632 am Alten Tief, der Auemuendung, Schmackschiffe und Kähne baute. Eine Straße in Aumund wurde nach ihm benannt.
  • Leo Drabent (1899–1944) wohnte in Vegesack und organisierte den antifaschistischen Widerstand in und um Bremen.
  • Otto Freise (1872–1952) war der Vorstandsvorsitzende der Norddeutschen Steingutfabrik AG in Bremen-Grohn.
  • Johann Fromm (1878–1966), Lehrer, Gemeinderatsmitglied und Heimatkundler (Johann Fromm-Weg).
  • Doris Groth geb. Finke (1830–1878), war die Ehefrau des Dichters Klaus Groth, sie verbrachte auf dem Sommersitz der Familie Finke an der Weserstraße in Vegesack die Ferien.
  • Friedrich Humbert (1887–1941), war von 1923 bis 1933 Bürgermeister von Grohn
  • Arend Klauke, von 1879 bis 1903 Gemeindevorsteher von Hammersbeck
  • Volker Kottkamp (* 1945), war Sportreporter und Moderator bei der ARD, ist in Vegesack aufgewachsen und zur Schule gegangen.
  • Erich Lackner (1913–1992) war ein deutscher Ingenieurwissenschaftler österreichischer Herkunft.
  • Friedrich Lürßen (1851–1916) war Gründer und Namensgeber der Lürssen-Werft sowie Förderer des Wassersports und von Schiffsrennen. Eine Straße nahe der Aumunder Kirche ist nach ihm benannt.
  • Heinrich Meyer, (1869–1942) war Werftdirektor beim Bremer Vulkan. In Fähr-Lobbendorf liegt die Heinrich-Meyer-Straße.
  • Walter Momper (* 1945), SPD Politiker, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin und ehemaliger regierender Bürgermeister von Berlin, wuchs in Vegesack auf. Sein Vater war Koch in der Strandlust.
  • Victor Stanislaus Nawatzki (1855–1940) übernahm 1887 die Werft von Johann Lange und fusionierte sie 1893 zusammen mit dem Bremer Kaufmann Franz Ernst Schütte zur Bremer Vulkan Aktiengesellschaft und Maschinenfabrik. Die Nawatzkistraße verläuft nahe dem Vegesacker Schwimmbad.
  • Bernd Neumann (* 1942 in Elbing), Politiker (CDU), Staatsminister für Kultur und Medien in Berlin, hat in Vegesack Abitur gemacht und war hier als Lehrer tätig.
  • Heinrich Oebker (1899–1975), Lehrer und Schulleiter (Kerschensteinerstraße), Vorstand im Stadtgarten-Stadtverschönerungsverein Vegesack (Heinrich-Oebker-Straße)
  • Albrecht Wilhelm Roth (1757–1834) war ein deutscher Arzt und Botaniker. Nach ihm ist die Pflanzengattung Rothia benannt. 1787 erwarb er am Hochufer der Weser ein Gelände zur Anlage eines Gartens, der heute als öffentlicher Stadtgarten dient. Ein Denkmal bei der Vegesacker Kirche und im Stadtgarten, sowie eine Straße, tragen seinen Namen.
  • Werner Schrader (1928–2007) war ein Kinder- und Jugendbuchautor und 35 Jahre lang als Grundschullehrer in Bremen-Aumund tätig.
  • Carl Schuchhardt (1859–1943), war Prähistoriker und Direktor des Neuen Museums in Berlin. Er ist in Vegesack aufgewachsen und 1872-1877 zur Schule gegangen.
  • Diedrich Steilen (1880–1961) war Heimatforscher und 1911 Mitbegründer des Heimatvereins Vegesack und Umgebung. Nach ihm ist eine Straße in Vegesack benannt.
  • Andreas Friedrich Uhthoff (1780–1860) war Eisengießer. Er gründete 1822 mit großem Erfolg eine Eisen-Kunstgießerei in Vegesack. Die Straße, an der die Gießerei lag, trägt seinen Namen.
  • Hermann Friedrich Ulrichs (1809–1865) war Schiffbaumeister und Werftbesitzer. Die Straße Ulrichs Helgen verläuft an der ehemaligen Vulkan-Werft.
  • Werner Wittgenstein (1882–1965), von 1915 bis 1933 Stadtdirektor bzw. Bürgermeister von Vegesack.

Literatur[Bearbeiten]

  • Lüder Halenbeck: Zur Geschichte der Stadt Vegesack. Ein Beitrag zur Heimathkunde, Vegesack (Rohr) 1874 (Nachdruck Schünemann Verlag, Bremen 1979), 2. erweiterte Auflage, Vegesack (Rohr) 1893.
  • Diedrich Steilen: Geschichte der bremischen Hafenstadt Vegesack. Vegesack (Rohr) 1926
  • Dietrich Schomburg: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Bremen. 1964
  • Sophie Hollanders: Vegesack – Alte Bilder einer Hafenstadt. Johann Heinrich Döll Verlag, Bremen 1984, ISBN 3-88808-016-9
  • Herbert Schwarzwälder: Das Große Bremen-Lexikon. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X
  • Monika Porsch: Bremer Straßenlexikon, Band 12 · Vegesack Blumenthal. Verlag Schmetterling, Bremen 2000, ISBN 3-932249-10-0
  • Wendelin Seebacher et al.: Unser ältester Hafen – Eine Chronik des Vegesacker Hafens. Hrsg. STAVE Stadtentwicklung Vegesack GmbH, Bremen 2002, ISBN 3-00-009791-0
  • Hartmut Müller, Jürgen Hartwig (Hrsg.): Fähr-Lobbendorf - Leben und Arbeiten im Zentrum des Bremer Nordens. Edition Temmen, Bremen, ISBN 3-86108-610-7

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Statistisches Jahrbuch 2009. Statistisches Landesamt Bremen, S. 9–11, abgerufen am 15. Juni 2010 (PDF; 4,0 MB).
  2. Geschichte und Bilder von Fähr-Lobbendorf
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatStaatsarchiv Bremen: Bremer Stadtsiegel. Abgerufen am 7. Mai 2008.
  4. Vierte Verordnung über den Neuaufbau des Reiches vom 28. September 1939
  5. Architekturführer Bremen: b.zb: 50
  6. http://www.charterkontor-vegesack.de/
  7. Architekturführer Bremen: b.zb: 113
  8. Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 214f.
  9. Architekturführer Bremen: b.zb: 147
  10. Architekturführer Bremen: b.zb: 92
  11. Architekturführer Bremen: b.zb: 384
  12. Architekturführer Bremen: b.zb: 377
  13. Thomas Begerow, 200 Jahre Theaterleben in Vegesack, in: Bremisches Jahrbuch, Band 89, Bremen 2010, S. 144-166.
  14. Architekturführer Bremen: b.zb: 394
  15. Architekturführer Bremen: b.zb: 420
  16. Architekturführer Bremen: b.zb: 437
  17. Architekturführer Bremen: b.zb: 412
  18. Anker der Eintracht
  19. http://www.bsag.de/pdf/Web_BSAG_Bremen-Nord_Final.pdf
  20. http://www.bsag.de/10273.php#10812

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Vegesack – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien