Veitsbronn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Veitsbronn
Veitsbronn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Veitsbronn hervorgehoben
49.50638888888910.875555555556300Koordinaten: 49° 30′ N, 10° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Fürth
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Veitsbronn
Höhe: 300 m ü. NHN
Fläche: 16,16 km²
Einwohner: 6298 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 390 Einwohner je km²
Postleitzahl: 90587
Vorwahl: 0911
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 5 73 130
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nürnberger Straße 2
90587 Veitsbronn
Webpräsenz: www.veitsbronn.de
Bürgermeister: Marco Kistner (CSU)
Lage der Gemeinde Veitsbronn im Landkreis Fürth
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Über dieses Bild
Lage

Veitsbronn ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Fürth und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Veitsbronn.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Veitsbronn liegt an der Zenn.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Nachbargemeinden sind:

(Aufzählung: im Norden beginnend im Uhrzeigersinn)

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Veitsbronn hat sieben Ortsteile:

Geschichte[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1980 wurde ein Gebiet der Nachbargemeinde Tuchenbach mit etwa 350 Einwohnern eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Veitsbronn hat 20 Mitglieder ohne den hauptamtlichen Bürgermeister (CSU).

1. Bürgermeister (CSU) Marco Kistner
2. Bürgermeister (CSU) Jan Ziegler
3. Bürgermeister (WBH) Wolfgang Menzl

CSU SPD Wählergemeinschaft Bürger handeln (WBH) Freie Wähler Gemeinschaft Gesamt
2002 8 7 3 2 20 Sitze
2008 8 9 2 1 20 Sitze
2014 9 7 4 0 20 Sitze

(Stand: 12. Mai 2014)

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung in der am 6. Dezember 1971 von der Regierung von Mittelfranken verliehenen Urkunde lautet: „In Silber die linksgewendete, rot gekleidete Figur des heiligen Veit mit goldenem Buch und schwarzem Hahn; der Figur ist ein blauer Wellenbalken unterlegt.“

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Städtepartnerschaften bestehen mit DeutschlandDeutschland Leukersdorf, einem Ortsteil von Jahnsdorf im Erzgebirge, und ItalienItalien Sovicille in der Provinz Siena.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wehrkirchhof, Ostmauer mit Schießscharten und Wehrgang

Bauwerke[Bearbeiten]

In die südliche Seite der Ummauerung des ehemaligen Wehrkirchhofes ist ein Durchgang als Kriegerdenkmal für die Toten des Ersten Weltkriegs eingearbeitet.

Die restaurierte Wehrmauer ist im Osten und Norden bis zur Mauerkrone erhalten; die hochgelegenen Schießscharten und der innen umlaufende Wehrgang lassen die ursprüngliche Anlage erahnen.

Die Kirche mit östlichem Chorturm liegt in der Mitte des Kirchhofs.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Veitsbronn

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Im Veitsbronner Ortsteil Siegelsdorf befindet sich der Bahnhof. Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg, hier zweigt seit 1872 die Zenngrundbahn in Richtung Markt Erlbach ab.

Medien[Bearbeiten]

Die lokale Berichterstattung erfolgt in den Fürther Nachrichten, einer Heimatausgabe der Nürnberger Nachrichten, sowie in der Nürnberger Zeitung.

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Zum Ehrenbürger Veitsbronns wurden ernannt

  • Altbürgermeister Friedrich Trautnitz († 5. März 1985)[3]
  • Pater Andreas Mederer († 22. Juli 2014) am 28. April 2002[3]
  • Altbürgermeister Wilhelm Schrott († 21. September 2001) am 9. August 1998[3] und
  • Altbürgermeister Adolf Meyer am 27. April 2008.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Veitsbronn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 714.
  3. a b c d  Willkommen in Veitsbronn. Veitsbronn Mai 2012, S. 9 ([1]).