Veitshöchheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Veitshöchheim
Veitshöchheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Veitshöchheim hervorgehoben
49.8330555555569.8725170Koordinaten: 49° 50′ N, 9° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Höhe: 170 m ü. NN
Fläche: 10,76 km²
Einwohner:

9.956 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 925 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97209
Vorwahl: 0931
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 202
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Erwin-Vornberger-Platz
97209 Veitshöchheim
Webpräsenz: www.veitshoechheim.de
Bürgermeister: Rainer Kinzkofer (SPD)
Lage der Gemeinde Veitshöchheim im Landkreis Würzburg
Landkreis Main-Spessart Landkreis Schweinfurt Landkreis Kitzingen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Baden-Württemberg Irtenberger Wald Irtenberger Wald Guttenberger Wald Guttenberger Wald Gramschatzer Wald Würzburg Winterhausen Uettingen Sommerhausen Remlingen (Unterfranken) Reichenberg (Unterfranken) Altertheim Zell am Main Waldbüttelbrunn Waldbrunn (Unterfranken) Veitshöchheim Unterpleichfeld Leinach Thüngersheim Theilheim Tauberrettersheim Sonderhofen Rottendorf Röttingen Riedenheim Randersacker Prosselsheim Ochsenfurt Oberpleichfeld Eisenheim Neubrunn (Unterfranken) Margetshöchheim Kürnach Kleinrinderfeld Kist Kirchheim (Unterfranken) Holzkirchen (Unterfranken) Höchberg Hettstadt Helmstadt Hausen bei Würzburg Güntersleben Greußenheim Giebelstadt Geroldshausen Gerbrunn Gelchsheim Gaukönigshofen Frickenhausen am Main Estenfeld Erlabrunn Eisingen (Bayern) Eibelstadt Bütthard Bieberehren Bergtheim Aub Landkreis Ansbach RimparKarte
Über dieses Bild

Veitshöchheim ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg und liegt am Main.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die politische Gemeinde Veitshöchheim hat zwei amtlich benannte Ortsteile[2]:

Daneben gibt es noch Schleehof als nicht amtlich benannten Ortsteil.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Im Norden liegen die Gemeinden Erlabrunn, Thüngersheim und Güntersleben; die östlichen Nachbargemeinden sind Rimpar und Estenfeld. Im Süden grenzt Veitshöchheim direkt an Würzburg, ebenfalls im Süden liegt Zell am Main. Im Westen auf der gegenüberliegenden Mainseite liegt die Gemeinde Margetshöchheim.

[Bearbeiten] Geschichte

Schloss Veitshöchheim, erbaut von 1680–1682

Veitshöchheim wurde im Jahr 779 erstmals erwähnt. Im Jahr 1246 fand im Ort die Wahl zum deutschen König statt, Heinrich Raspes ging als Sieger hervor. Das Wappen Veitshöchheims wurde im Jahr 1563 eingeführt.

Das Schloss Veitshöchheim wurde in den Jahren 1680–1682 unter dem Fürstbischof Peter Philipp von Dernbach erbaut und 1749–1753 durch Balthasar Neumann erweitert. Mit der Anlage des Hofgartens, der zum Schloss gehört, begann man 1702. Die heute noch erhaltene Pfarrkirche St. Vitus wurde 1691 eingeweiht, die Veitshöchheimer Synagoge in den Jahren 1727–1730 erbaut.

Im Jahr 1814 fiel der Ort endgültig an das Land Bayern, nachdem er nur 9 Jahre zuvor zum Großherzogtum Würzburg kam. Die Gemeinde wurde in ihrer heutigen Form im Zuge der bayerischen Verwaltungsreformen 1818 gebildet. Der Bahnhof Veitshöchheim mit Königspavillion wurde 1853–1854 unter Maximilian II. von Bayern erbaut.

Der nordöstlich des Ortes gelegene Weiler Gadheim wurde 1976 eingemeindet.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Kommunalwahl 2008

[Bearbeiten] Gemeinderatswahl

[Bearbeiten] Bürgermeisterwahl

  • Kinzkofer, Rainer (SPD): 70,51 %
  • Konrad, Gaby (CSU)  : 29,49 %

Hiermit bleibt der 1. Bürgermeister der Gemeinde Veitshöchheim, Rainer Kinzkofer, im Amt.

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen Veitshöchheims

Das Wappen zeigt St. Vitus, den Ortspatron von Veitshöchheim. Es wurde der Gemeinde am 26. Juli 1563 von Fürstbischof Friedrich von Wirsberg zugeeignet.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

DeutschlandDeutschland Geithain (Sachsen) seit 1990

ItalienItalien Greve Chianti (Italien) seit 1994

FrankreichFrankreich Pont-l’Évêque (Frankreich) seit 1995

TschechienTschechien Rotava (Tschechien) seit 2006

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Museen

[Bearbeiten] Bauwerke

Veitshöchheim 1898
Großer See mit Musenberg im Rokokogarten

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

  • Altortfest, alljährlich im Sommer stattfindendes Fest mit kulinarischen Spezialitäten
  • Fastnacht in Franken, die Prunksitzung des FVF, die jährlich vom Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wird.
  • Tag der offenen Tür der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, jedes Jahr am ersten Sonntag im Juli
  • Letzte Fuhre, ein Weinfest

[Bearbeiten] Besonderes

Die Aussicht von der Mainpromenade auf das gegenüberliegende „Gartendorf“ Margetshöchheim.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Der Altort ist eine verkehrsberuhigte Zone. Der gesamte Ort ist so gelegen, dass nur Einwohner und Touristen in den Altort fahren. Die meistbefahrene Straße Veitshöchheims ist die Kreisstraße WÜ 3, die von der B27 durch den Ortbereich über Güntersleben nach Rimpar führt.

[Bearbeiten] Straße

Veitshöchheim liegt direkt an der B 27 von Würzburg nach Fulda. Die Entfernung zu Würzburg beträgt etwa 6 km. In der Nähe befinden sich die Autobahnen A 3 und A 7.

[Bearbeiten] Bus und Bahn

Veitshöchheim ist durch Busse und Bahnen an das öffentliche Nahverkehrsnetz angebunden. Aus Würzburg führen zwei Buslinien nach Veitshöchheim (Linie 11 und 19). Außerdem besitzt der Ort einen Bahnhof an der Main-Spessart-Bahn, der von der Regionalbahn stündlich bedient wird. Die Maintalbrücke Veitshöchheim der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg führt in unmittelbarer Nähe am Hofgarten vorbei.

[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen

[Bearbeiten] Bildungseinrichtungen

[Bearbeiten] Freizeit- und Sportanlagen

  • Geisbergbad (Freibad) Renovierung im Winter 06/07
  • Freisportanlage mit Dreifachturnhalle, Lehrschwimmbecken und Beachvolleyball-Anlage
  • Tennisplätze
  • Skaterplatz
  • Minigolfanlage
  • 4 Fußballplätze

[Bearbeiten] Behörden – Bundeswehr

In der Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim sind unter anderem der Stab der Division Luftbewegliche Operationen (DLO), einer der größten Divisionen des Heeres, samt dem Fernmeldebataillon DLO und dem Heeresmusikkorps 12 stationiert. Darüber hinaus sind Teile des Feldjägerbataillons 452, der Stabskompanie des Logistikbataillons 12 und ein Kraftfahrausbildungszentrum in der Kaserne beheimatet. Die Kaserne war ehemals Standort der 12. Panzerdivision. Außerdem ist das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Veitshöchheim als Ortsbehörde der territorialen Wehrverwaltung vorzufinden. An der ebenfalls der territorialen Wehrverwaltung zugehörigen Bundeswehrfachschule Würzburg können ausscheidende Soldaten auf Zeit in den letzten Jahren ihrer aktiven Dienstzeit höherwertige Schulabschlüsse (Mittlere Reife und Fachhochschulreife) erwerben.

[Bearbeiten] Gastronomie

Im Ort existieren heute mehr als 25 Gaststätten und Cafes.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Mit Veitshöchheim verbunden

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Veitshöchheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111110/214825&attr=OBJ&val=1827
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen