Velbert

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Velbert
Velbert
Deutschlandkarte, Position der Stadt Velbert hervorgehoben
51.3333333333337.05230Koordinaten: 51° 20′ N, 7° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Mettmann
Höhe: 230 m ü. NHN
Fläche: 74,9 km²
Einwohner: 80.902 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 1080 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 42549–42555
Vorwahlen: 02051, 02052, 02053
Kfz-Kennzeichen: ME
Gemeindeschlüssel: 05 1 58 032
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Thomasstr. 1
42551 Velbert
Webpräsenz: www.velbert.de
Bürgermeister: Dirk Lukrafka (CDU)
Lage der Stadt Velbert im Kreis Mettmann
Düsseldorf Duisburg Ennepe-Ruhr-Kreis Essen Köln Leverkusen Mülheim an der Ruhr Remscheid Rhein-Erft-Kreis Rhein-Kreis Neuss Rheinisch-Bergischer Kreis Solingen Wuppertal Erkrath Haan Heiligenhaus Hilden Langenfeld (Rheinland) Mettmann Monheim am Rhein Ratingen Velbert WülfrathKarte
Über dieses Bild

Velbert ist eine große kreisangehörige Stadt des Kreises Mettmann. Sie liegt rund 20 Kilometer nordöstlich der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf, 18 Kilometer südlich von Essen und 12 Kilometer nordwestlich von Wuppertal auf der linken Seite der Ruhr. Sie hat rund 81.000 Einwohner.

Geografie[Bearbeiten]

Alte Kirche, Velbert-Mitte

Geografische Lage[Bearbeiten]

Velbert liegt auf den Höhen des Bergischen Landes und wird auch Herz des Niederbergischen Landes genannt. Es liegt circa 230 Meter über dem Meer. Höchster Punkt: 303 Meter (Hordtberg sowie Fettenberger Weg), niedrigster Punkt: circa 80 Meter (Ortsausgang Langenberg Richtung Kupferdreh). Der höchste Punkt in Velbert-Mitte ist 263 Meter über NN (er befindet sich an der Ecke Friedrich-/Langenberger Straße). Velberts Nachbarstädte sind die kreisfreien Städte Essen und Wuppertal sowie Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis), Heiligenhaus und Wülfrath (beide Kreis Mettmann).

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Velbert gliedert sich in die drei administrativen Stadtbezirke (Velbert-) Mitte, Neviges und Langenberg.

Historisch gibt es zahlreiche Stadtteile, darunter Birth, Rosenhügel, Losenburg, Am Berg, Nordpark, Langenhorst, Rützkausen, Obere Flandersbach, Kostenberg und Hefel (Mitte); Nierenhof, Ober-Bonsfeld, Frohnberg, Hopscheiderberg (Langenberg); Tönisheide, Siepen, Pöthen, Kuhlendahl, Nordrath (Neviges) sowie den Weiler Zwingenberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung Velberts geht auf das Jahr 875 zurück; der Name lautete damals „Feldbrahti“, was sich als „brachliegendes“ oder „frisch gerodetes Feld“ deuten lässt. Um das Jahr 1000 entstanden mit der Kapelle der Heiligen Ida an der Stelle der heutigen Alten Kirche Velberts und der Kapelle der Heiligen Margarethe in Windrath die ersten Kirchbauten im Gebiet des heutigen Velbert. 1220 wurden Langenberg und Neviges erstmals in Urkunden erwähnt, 1326 der „Offers“ in Velbert.

1354 fand der Verkauf der Herrschaft Hardenberg an den Grafen von Berg und Ravensberg statt. Spätestens seit dem Beginn des 14. Jahrhunderts gab es Bergbau in Velbert. Im Jahre 1560 erfolgte die Einführung der Reformation, 1589 tagte die erste Bergische Synode in Neviges, 1681 wurde Neviges ein katholischer Wallfahrtsort. 1769 fand in Velbert-Mitte die feierliche Einweihung der Evangelischen Kirche statt.

Neuzeit[Bearbeiten]

Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Ab dem 18. Jahrhundert wurde Velbert ein bedeutender Standort der Schloss- und Beschlägeherstellung und blieb es bis heute. 1802 erfolgte in Langenberg die Fertigstellung der ersten steinernen Synagoge im Bergischen Land. Im Jahre 1847 erfolgte die Eröffnung der Prinz-Wilhelm-Eisenbahn, die Langenberg beziehungsweise Neviges mit Steele und Vohwinkel verbindet.

1849 erschien in Langenberg mit dem „Zeitungs-Boten“ die erste lokale Zeitung. 1851 eröffnete die erste Eisengießerei und 1861 wurde die erste Dampfmaschine aufgestellt. 1881 wurde mit Oberbonsfeld zum ersten Mal eine Gemeinde aus der Provinz Westfalen in die Rheinprovinz umgegliedert. 1888 erfolgte der Anschluss von Velbert an das Eisenbahnnetz. 1913 fand die Grundsteinlegung zum Langenberger Bürgerhaus statt, und am 15. Januar 1927 ging der Sender Langenberg in Betrieb. Nur zwei Jahre später bedeutete die Eröffnung des Deutschen Schloss- und Beschlägemuseums eine weitere Bereicherung der kulturellen Vielfalt Velberts.

Auf den Wallmichrather Höhen in Langenberg befand sich von 1928 bis 1952 ein Segelfluggelände, welches in den 1930er Jahren sowohl für die Stadt Langenberg als auch für den Segelflugsport von überregionaler Bedeutung war. 1928 begannen Segelflieger des „Luftfahrtverein Ruhrtal“ aus Kupferdreh mit der Fliegerei auf dem Wallmichrath. Es folgte der „Luftfahrtverein Essen-Oberhausen e. V.“ und weitere Fliegergruppen aus Langenberg, Velbert, Wuppertal und der Umgebung. Man flog durchweg mit so genannten Schulgleitern im Gummiseilstart. Auf dem Wallmichrath wurden zwei Fliegerheime mit Segelflugzeughallen errichtet und das Fluggelände infrastrukturell erschlossen. Fortan entwickelte sich der Wallmichrath zum beliebten Familienausflugsziel. Die Stadt Langenberg warb in den 1930er Jahren mit dem Slogan „Seide – Sender – Segelflug“ für Ihre Berühmtheiten und Vorzüge.

1933 wurden die Luftsportvereine im Zuge der Gleichschaltung durch den Nationalsozialismus zusammengeführt, und ab 1937 hatte dann das Nationalsozialistische Fliegerkorps (NSFK) die organisatorische Hoheit. Damit bekam die Segelflugausbildung einen vormilitärischen Charakter, und der Weg vieler junger Segelflieger führte über das NSFK in die Wehrmacht-Luftwaffe. [2]

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Im Zweiten Weltkrieg blieb die Stadt trotz zahlreicher metallverarbeitender Betriebe weitgehend verschont, zumindest in Relation zu den umliegenden schwer getroffenen und zerstörten Städten des Ruhrgebietes und des Bergischen Landes (Wuppertal, Remscheid). Dennoch kam es auch in Velbert, Langenberg und Neviges zu Zerstörungen durch den Bombenkrieg und zu Opfern unter der Zivilbevölkerung.

Die Luftwaffe betrieb von 1941 bis 1944 auf dem Rottberg eine Nachtscheinanlage zur Ablenkung feindlicher Bombenangriffe. Diese Nachtscheinanlage war eine vereinfachte Nachbildung der Essener Kruppwerke, von denen sie ablenken sollte. Die Scheinanlage war bis Anfang 1943 wirksam, war aber für die umliegenden Bauernhöfe eine permanente Gefahr. Nachdem die Anlage durch die alliierte Luftaufklärung erkannt war, wurde sie Anfang 1944 stillgelegt. Auf dem benachbarten Pollen wurde im Zusammenhang eine schwere Flakbatterie eingerichtet und betrieben.[3]

Auf dem Segelflugplatz auf den Wallmichrather Höhen wurde der Flugbetrieb durch das NSFK etwa bis 1943 aufrechterhalten, dann wurde dieser aufgrund der zunehmenden Kriegseinwirkungen eingestellt.[4]

Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Blick auf Velbert von der Grünheide aus, ca. 1950

Am 14. Oktober 1951 wurde in Velbert die Westdeutsche Frauenfriedensbewegung (WFFB) gegründet.

1968 wurde die neue Wallfahrtskirche in Neviges fertiggestellt. Und im Zuge der nordrheinwestfälischen Gemeindereform von 1974 schlossen sich am 1. Januar 1975 die ehemals unabhängigen Städte Langenberg, Neviges und (Alt-) Velbert zur Stadt Velbert zusammen.

Zwecks Privatisierung der örtlichen Wohnungsbaugesellschaft (WOBAU) hatte die Velberter Bevölkerung die Möglichkeit, am 11. März 2007 in einem Bürgerentscheid darüber zu entscheiden, ob die Stadt weiterhin alleiniger Gesellschafter der WOBAU bliebe. Die Beteiligung lag bei aber nur bei 14,6 %, und nach dem (vorläufigen) amtlichen Endergebnis vom 12. März sprachen sich nur 8.271 Bürger gegen eine Privatisierung aus. Um diese Privatisierung zu verhindern, hätte es 13.606 Stimmen oder eines Quorums von 20 % bedurft. Mit „Nein“ und damit für die Privatisierung stimmten lediglich 1.674 Bürger der Stadt. Damit ist der Bürgerentscheid mangels Teilnahme der Stimmberechtigten gescheitert.

Religionen[Bearbeiten]

Die Bevölkerung Velberts ist überwiegend evangelisch; Losenburg ist der einzige Stadtteil, in dem überwiegend Katholiken wohnen. In Velbert befindet sich das Diakonissen-Mutterhaus Bleibergquelle.

Evangelische Freikirchen

In Velbert-Mitte gibt es mehrere evangelische Freikirchen:

Zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde Velbert sind diese Gemeinden in der „Evangelischen Allianz Velbert-Mitte“ verbunden.

Neuapostolische Kirche

In Velbert gibt es drei Gemeinden der Neuapostolischen Kirche: Die Gemeinde Velbert-Mitte (seit über 110 Jahren), Velbert-West und Velbert-Langenberg.

Moscheen

Zusätzlich existieren in Velbert vier muslimische Gemeinden, welche jedoch keinen einheitlichen Verband bilden. Sie sind gemäß der nationalen Zugehörigkeit ihrer Mitglieder als türkische, kurdische und sonstige Moscheevereine organisiert.

Eingemeindungen und Zusammenschlüsse[Bearbeiten]

  • 1930: Der Ortsteil Kleinumstand der Gemeinde Siebenhonnschaften und ein 62 Hektar großer Teil von Kupferdreh
  • Am 1. Januar 1975 wurden die drei ehemals selbständigen Städte Neviges, Langenberg und Velbert zur neuen Stadt Velbert zusammengeschlossen.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Bis in das 19. Jahrhundert stieg die Einwohnerzahl von Velbert durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte nur langsam. Durch die nun beginnende Industrialisierung wuchs die Bevölkerung der Stadt sehr schnell. Lebten 1840 erst 758 Menschen in Velbert, so waren es 1900 bereits 17.000. Bis 1961 stieg die Einwohnerzahl auf über 50.000.

Am 1. Januar 1975 erreichte die Bevölkerungszahl von Velbert durch die Eingemeindung von Neviges (24.932 Einwohner 1974) und Langenberg (15.367 Einwohner 1974) mit 97.021 ihren historischen Höchststand. Am 31. Dezember 2011 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Velbert nach Fortschreibung des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen 83.563 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Dabei handelt es sich um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1. Dezember 1840 ¹ 758
3. Dezember 1855 ¹ 1.180
1. Dezember 1871 ¹ 7.050
1. Dezember 1880 ¹ 8.800
1. Dezember 1885 ¹ 10.588
1. Dezember 1890 ¹ 13.932
2. Dezember 1895 ¹ 16.604
1. Dezember 1900 ¹ 16.691
1. Dezember 1905 ¹ 19.730
1. Dezember 1910 ¹ 23.134
1. Dezember 1916 ¹ 21.102
5. Dezember 1917 ¹ 21.277
Jahr Einwohner
8. Oktober 1919 ¹ 24.306
16. Juni 1925 ¹ 25.707
16. Juni 1933 ¹ 29.699
17. Mai 1939 ¹ 31.903
31. Dezember 1945 35.353
29. Oktober 1946 ¹ 36.200
13. September 1950 ¹ 41.421
25. September 1956 ¹ 47.559
6. Juni 1961 ¹ 51.512
31. Dezember 1965 55.380
27. Mai 1970 ¹ 55.411
31. Dezember 1975 ** 95.942
Jahr Einwohner
31. Dezember 1980 93.056
31. Dezember 1985 88.403
25. Mai 1987 ¹ 87.366
31. Dezember 1990 89.253
31. Dezember 1995 89.786
31. Dezember 2000 89.782
31. Dezember 2005 87.378
31. Dezember 2007 86.121
31. Dezember 2010 84.033
31. Dezember 2011 83.563
1. Februar 2013[6] 83.506

¹ Volkszählungsergebnis     ** Eingemeindung von Neviges und Langenberg

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2004
Partei Stimmanteil Ratssitze
CDU 38,12 % 22
SPD 28,58 % 17
Velbert anders 12,12 % 7
Die Grünen 7,14 % 4
FDP 5,43 % 3
UVB 4,34 % 3
Die Linke 4,27 % 2

UVB = Unabhängige Velberter Bürger

SLB = Wählergemeinschaft Sozial Liberaler Bürger

Kommunalwahl 2009[7]
Partei Stimmanteil Ratssitze
CDU 35,36 % 23
SPD 23,99 % 16
Velbert anders 9,22 % 6
Die Grünen 9,50 % 6
FDP 7,16 % 5
UVB 5,57 % 4
Die Linke 6,15 % 4
SLB 3,04 % 2
Kommunalwahl 2014[8]
Partei Stimmanteil Ratssitze
CDU 34,6 % 21
SPD 27,1 % 17
Velbert anders 6,6 % 4
Die Grünen 10,8 % 7
FDP 4,1 % 3
UVB 5,3 % 3
Die Linke 5,4 % 3
SLB 1,8 % 1
Neues Velbert 1,8 % 1
Piraten 2,5 % 2
Rathaus Velbert (erbaut 1927)
„Bürgermeisterhaus“, Amtssitz von Dr. Tweer von 1926 bis 1945

Bürgermeister[Bearbeiten]

Vorsitzender des Rates und Leiter der Verwaltung ist der hauptamtliche Bürgermeister Stefan Freitag (parteilos). Er wird durch die hauptamtlichen Beigeordneten vertreten, die der Rat jeweils für die Dauer von acht Jahren wählt.

Der hauptamtliche Bürgermeister wird bei seinen repräsentativen Aufgaben vom ersten stellvertretenden Bürgermeister Bernd Tondorf (CDU) und vom zweiten stellvertretenden Bürgermeister Rolf Otterbeck (SPD) unterstützt.

Eine vollständige Auflistung der Velberter Stadtoberhäupter findet sich unter Liste der Bürgermeister von Velbert.

[Bearbeiten]

Die Stadt führt ein Stadtwappen, eine Flagge, ein Banner ein Dienstsiegel sowie ein Logo. Das Recht zur Führung eines Wappens ist der Stadt durch König Wilhelm I. von Preußen 1882 verliehen worden; am 21. Juni 1976 wurde es durch den Regierungspräsidenten in Düsseldorf erneut und um Flagge, Banner und Dienstsiegel ergänzt.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot ein gestürzter silberner (weißer) Schlüssel, den Knauf mit einem grünen Eichelblatt, den linksgerichteten Bart mit einem schwarzen Doppelsparren belegt.“

Das alte Wappen war bis zur nordrhein-westfälischen Gemeindereform am 1. Januar 1975 gültig. Es zeigt den Bergischen Löwen (roter Löwe im silbernen Feld) der Grafen und späteren Herzöge von Berg. Der Bergische Löwe wurde vom limburgischen Löwen abgeleitet. Unterscheidungsmerkmal zwischen beiden Wappen war die blaue Bewehrung und die blaue Krone des bergischen Löwen. Der Löwe des Stadtwappens hielt Schlüssel in seinen Klauen, die das in Velbert alteingesessene Schlosserhandwerk symbolisieren.

Darauf verweist auch das neue Wappen, das seit dem 1. Januar 1975 für die aus dem alten Velbert und den ehedem selbständigen Städten Neviges und Langenberg zusammengefasste neue Stadt Velbert gültig ist. Das Eichenlaub nimmt dabei heraldisch auf die Langenberger Eiche, der Schlüsselbart auf das Nevigeser Wappen der Herren von Hardenberg Bezug.[9]

Flagge und Banner[Bearbeiten]

Die Stadtflagge ist quergestreift rot-weiß-rot im Verhältnis 1 : 4 : 1 mit dem zur Stange verschobenen Wappenschild der Stadt in der Mitte der mittleren Bahn.

Das Stadtbanner ist rot-weiß-rot längsgestreift im Verhältnis 1 : 4 : 1 mit dem Wappenschild der Stadt leicht über die Mitte nach oben verschoben auf der mittleren Bahn.[10]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1965 befindet sich Velbert in einer Städtepartnerschaft mit dem französischen Châtellerault, seit 1966 mit dem britischen Corby. Im Jahre 1979 schlossen sich diese drei Städte zu einer seltenen Dreierpartnerschaft zusammen. Velbert verbindet eine freundschaftliche Beziehung mit Hacıbektaş in der Türkei. 2012 wurde mit der griechischen Stadt Igoumenitsa ebenfalls eine Städtepartnerschaft vereinbart.

Bildung[Bearbeiten]

Bibliotheken und Archive[Bearbeiten]

Stadtbücherei Velbert im Forum Niederberg

Die Stadtbücherei Velbert, gegründet 1905, versorgt jährlich über 190.000 Menschen mit Informationen. Die Zentralbibliothek Velbert Mitte befindet sich im Forum Niederberg. In den Stadtteilen Neviges und Langenberg (Rheinland) gibt es Zweigstellen.

Das Stadtarchiv Velbert ist im Rathaus untergebracht. Hier kann man z. B. in regionalen Tageszeitungen, Akten, Karten und Plänen, Meldekarten, Postkarten, Fotos und Videos die Velberter Geschichte erforschen.

Schulen[Bearbeiten]

Velbert hat 17 Grundschulen, drei Förderschulen, drei Hauptschulen, zwei Realschulen, drei Gymnasien, zwei Gesamtschulen, zwei Berufskollegs und eine Waldorfschule.

Im Kreis Mettmann ist das Geschwister-Scholl-Gymnasium das einzige Gymnasium mit Ganztagskonzeption und die Volkshochschule Velbert/Heiligenhaus die größte Volkshochschule.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Christuskirche, Velbert-Mitte
Wallfahrtskirche Mariendom
Schloss Hardenberg

Theater[Bearbeiten]

Das zentrale Theater der Stadt befindet sich im Forum Niederberg, dem kulturellen Mittelpunkt Velberts. Darüber hinaus befindet sich eine städtische Bühne im Theater in der Vorburg von Schloss Hardenberg in Neviges.

In der Christuskirche finden regelmäßig Konzerte der Kantorei Velbert statt.

Museen[Bearbeiten]

Das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum im Forum Niederberg ist in seiner Art einzigartig in Deutschland. Mit Ausstellungsstücken aus fünf Jahrtausenden wird erzählt, mit wie viel Erfindungsgabe die Menschen aller Epochen versuchten, sich und ihre Habe vor diebischen Eindringlingen zu schützen.

Bauwerke[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

  • Der bedeutendste Fußballverein vor Ort ist die SSVg Velbert, die ab der Saison 2012/13 in der Regionalliga West spielt, zu den ältesten Fußballvereinen der Region gehört, in der jüngeren Vergangenheit mehrfach am DFB-Pokal teilnehmen konnte und in den 30er und späten 60er Jahren des 20. Jahrhunderts in der zweithöchsten deutschen Spielklasse spielte.
  • Im Mai 2003 gab es eine größere Fusion zweier Fußballvereine. Der SV Borussia 06 und die TVG Langenhorst fusionierten zum Sportclub Velbert. Die Seniorenmannschaften spielen in Landes-, Bezirks- und Kreisliga. Seit dem 25. Februar 2011 gibt es in Velbert einen weiteren Fusionsverein. Der SV Union Velbert 2011. Dieser ging aus der Fusion der Sportvereine TuS Neviges und FC Tönisheide hervor.
  • In Velbert gibt es mehrere aktive Tanzsportvereine. Das TSZ Velbert tanzt in der 1. Bundesliga der lateinamerikanischen Formationen. Er stellte 1986, 1988, 1989 und 1990 die Weltmeister, 1986–1990 die Europameister sowie 1986 die deutschen Meister in dieser Disziplin (mehrmals Vizemeister). Im Formationstanzen ist die Velberter Rose als Figur bekannt.
  • Der Velberter Boxclub wurde in den Jahren 1971, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012 und 2013 Deutscher Meister. Seine (damaligen) Vereinsmitglieder Vitali Tajbert und Rustam Rahimov konnten bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen Bronze-Medaillen erringen.
  • Der BSV Velbert (Billard-Sportverein) spielt in der ersten Billard-Bundesliga. In den 1980er Jahren gewann er fünfmal die Deutsche Meisterschaft, 2007 und 2009 wurde der BSV Deutscher Pokalsieger der Mannschaften im Dreiband.
  • Bowling: Der Bowling-Sport-Verein (BSV Velbert) spielt in der Saison 2008/2009 in der NRW-Liga.
  • Inline-/Skaterhockey: Die Commanders Velbert spielen seit ihrem Abstieg aus der 1. Inline-Skaterhockey Bundesliga im Jahr 2004 in der Südgruppe der 2. Bundesliga. Seit 2007 spielen die Junioren der Commanders Velbert in der 1. Juniorenbundesliga
  • Die Basketballer der Velberter SG, die „Velbert Baskets“, spielen nach ihrem Aufstieg in der Saison 2005/2006 mittlerweile wieder in der Kreisliga, die Damenmannschaft in der Oberliga.
  • Handball: Der TuS Velbert, der TBK und die Langenberger SG bildeten bis vor kurzem die HSG Velbert/Langenberg, wobei die LSG sich aus dem Zusammenschluss löste. Somit ist die HSG neben dem Traditionsverein TvD Velbert der größte Handballverein mit Mannschaften in Kreis-, Bezirks- und Landesliga und einer enormen Jugendabteilung, welche z. T. im hochklassigen Oberligahandball vertreten sind.
  • Der Schwimmverein Neviges besteht seit dem 28. Oktober 1974 und wurde als Reaktion auf den Bau des Nevigeser Schwimmbads gegründet. Neben der Schwimmausbildung ist der Verein im Wettkampfsport aktiv; sowohl Herren- als auch Damenteam waren zeitweilig in der 2. Bundesliga vertreten. Herausragende sportliche Erfolge waren die Auszeichnung zum Vize-Europameister in der Lagen-Mixed-Staffel und der Gewinn einer Bronzemedaille 1995 im italienischen Riccione durch die Freistilstaffel.
  • Der Klettergarten in Velbert-Langenberg. Direkt neben dem Bismarckturm gibt es ca. 60 Kletterstationen.
  • Mehrere Etappen des neanderland STEIGs führen an Velbert vorbei.
Forum Niederberg

Weitere Vereine[Bearbeiten]

Der Velberter Männerchor 1863 e.V. hat zur Zeit 74 aktive Sänger und tritt regelmäßig im Forum Niederberg in Velbert auf. Die Weihnachtskonzerte finden meist in der Christuskirche in Velbert statt.

Sprache[Bearbeiten]

siehe: Velberter Platt

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Fußgängerzone Velbert-Mitte mit Münzbrunnen
Klinikum Niederberg

Industriell bekannt ist Velbert als Zentrum der Herstellung von Schlössern und Beschlägen. Hauptsächlich werden diese in mittelständischen Unternehmen erzeugt. Auch Velbert ist von der eingebrochenen Metallindustrie durch ansteigende Arbeitslosigkeit betroffen, eine Arbeitslosenquote von 9,5 % (März 2007) stellt jedoch im Vergleich zum Umland einen niedrigen Stand dar. Insbesondere die Schließung großer Gießereien in den 1990er Jahren führte zum Anstieg.

Größtes Krankenhaus der Stadt ist das aus dem Städtischen Krankenhaus Velbert hervorgegangene Klinikum Niederberg, das über medizinische Abteilungen für Kardiologie, Gastro-Enterologie, Chirurgie, Urologie, Pädiatrie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Psychiatrie und Psychotherapie verfügt. 1978 erbaut wird es heute durch den Zweckverband Velbert-Heiligenhaus unterhalten; in der Psychiatrie kommt ihm die Regionalversorgungspflicht für die Städte Velbert, Heiligenhaus und Wülfrath zu. Falls das Wülfrather Krankenhaus geschlossen wird, würde das Klinikum Niederberg auch die Versorgung der Einwohner Wülfraths übernehmen.

Das Klinikum Niederberg ist an die Universität Duisburg-Essen angeschlossen. Ende 2006 meldete das Klinikum Niederberg als erstes kommunales Krankenhaus in Deutschland Insolvenz an. Das Insolvenzverfahren konnte im Juni 2007 durch Eigenverwaltung erfolgreich abgeschlossen werden. Durch eine Schließung des Klinikum hätten sich erheblich längere Wege für die Heiligenhauser und Velberter Patienten in die, dann nächstgelegenen Krankenhäuser, im benachbarten Essen ergeben. Daneben besteht in Langenberg ein Fachkrankenhaus für Suchterkrankungen. Die in Neviges befindliche Zweigstelle der Kliniken St. Antonius Wuppertal ist auf die Geriatrie spezialisiert.

Im Bereich des Landgerichtes Wuppertal ist das Amtsgericht Velbert für die Gemeinden Velbert und Heiligenhaus zuständig.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • Die Sicherheitstechnik-Unternehmen Huf Hülsbeck & Fürst, BKS und CES sind drei der größten Betriebe in der Stadt, auch die Fa. Silca aus Vittorio Veneto in Italien hat hier ihre Deutschland-Zentrale. Weitere Unternehmen wie die KFV Karl Fliether GmbH & Co. KG und die WILKA Schließtechnik GmbH haben hier ihren Sitz wie auch der Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie e. V.
  • Insbesondere in die Automobilindustrie fließen Schlösser und Schließsysteme der Firmen Huf Hülsbeck & Fürst und Witte Automotive.
  • Das Unternehmen Yale beziehungsweise die Schutzmarke Yale geht zurück auf einen gewissen Linus Yale jr., der als der Erfinder des Zylinderschlosses (1868) gilt. Später wurden Handhebezeuge gefertigt. Heute gehört die Firma Yale Industrial Products GmbH zu einer weltweit tätigen Unternehmensgruppe im Bereich Fördertechnik.
  • Union Bandstahl verarbeitet als Warm- und Kaltwalzwerk Bandstahl in verschiedenen Güten.
  • Die Kühlerfiguren der Firma Fingscheidt Automotive, ehemals Friedrich Fingscheidt, sind weltweit bekannt: Mercedes-Stern und Maybach-Logo werden hier gefertigt.
  • Die Erbslöh-Gruppe, ansässig in Velbert-Neviges, ist seit 1842 in der Aluminium-Verarbeitung tätig.
  • Die Artur Küpper GmbH & Co KG entwickelt und fertigt in Velbert-Tönisheide seit 1933 Komponenten für den Maschinenbau, Anlagenbau und die Automatisierungstechnik.
  • Hochtechnologiedrähte des europaweit größten Herstellers von Vierkantdrähten, der Firma Stenzhorn GmbH mit Sitz im Stadtteil Nierenhof, finden sich weltweit in einer Vielzahl von Elektronikbauteilen, vor allem im Automotive-Sektor.
  • Die Normfest GmbH ist einer der vier großen Vollsortimenter im Bereich der Kfz-Reparatur in Europa.
  • Die Helmut Mauell GmbH beliefert Kunden weltweit vom Stammsitz Velbert-Neviges aus unter anderem mit Automatisierungstechnik und Mosaiksystemen.
  • Im Ortsteil Tönisheide befindet sich das Einbauküchen-Werk der Wuppertaler Firma Vorwerk.
  • Die Sebo Stein & Co. GmbH aus dem Stadtteil Tönisheide entwickelt und baut seit 1978 Bürst- und Bodenstaubsauger für die gewerbliche und private Anwendung.
  • Anfang September 2007 hat in der Kinderklinik im städtischen Klinikum Niederberg gGmbH die Down-Syndrom-Ambulanz ihren Dienst aufgenommen. Das Projekt ist derzeit einzigartig in Deutschland, der Zuspruch zu dieser neuen Einrichtung ist groß und geht weit über die Grenzen von NRW hinaus. Dies wertet das medizinische Betreuungsangebot der Stadt deutlich auf.

Verkehr[Bearbeiten]

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Bahnhof Velbert-Langenberg

Velbert ist im Schienenpersonennahverkehr montags bis freitags alle 20 Minuten sowie samstags, sonn- und feiertags alle 30 Minuten durch die S-Bahn-Linie S 9 Haltern am SeeBottropEssenVelbert-LangenbergWuppertal erschlossen, die gerade für Berufspendler sehr attraktiv ist.

Der Bahnhof Velbert-Neviges wurde 2003 beim S-Bahn-Ausbau verlegt, um einen besseren Busanschluss zu gewährleisten. Zusätzlich wurde der Haltepunkt Velbert-Rosenhügel eingerichtet, um das Wohngebiet Siepen anzubinden. Velbert-Mitte selbst besitzt seit den 1960er Jahren keinen Bahnanschluss mehr.

Die S-Bahn-Linie S 9 bedient in nachstehender Reihenfolge folgende S-Bahn-Haltepunkte von Norden nach Süden im Stadtgebiet Velbert: Velbert-Nierenhof, Velbert-Langenberg, Velbert-Neviges und Velbert-Rosenhügel.[11]

In den Empfangsgebäuden von Velbert West und Velbert Hauptbahnhof an der ehemaligen Niederbergbahn (Wülfrath—Velbert—HeiligenhausKettwig vor der Brücke) befinden sich heute Gaststätten; der Bahnhof Tönisheide existiert nicht mehr.

Bis in die 1950er Jahre besaß Velbert einige Straßenbahnlinien. In Velbert trafen sich die Linien aus Essen-Werden über Heidhausen, aus Neviges, Wülfrath und aus Ratingen-Hösel über Heiligenhaus.

Busverkehr[Bearbeiten]

Heute existieren acht Ortsbusverkehrslinien, die die einzelnen Ortsteile und den Stadtteil Langenberg teilweise im 20-Minuten-Takt mit Velbert Mitte verbinden. Außerdem gibt es von Velbert aus mehrere überregionale Verbindungen zu umliegenden Städten, darunter zwei Schnellbuslinien nach Essen bzw. Heiligenhaus und nach Wuppertal.

In der Nacht verkehrt eine Nachtexpress-Linie (NE 8) zwischen Essen und Velbert-Mitte. Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Straßenverkehr[Bearbeiten]

In den 1980er Jahren wurde unter massivem Aufwand mit dem Tunnel Birth, dem Dreieck Velbert Nord und der Talbrücke im Hefel ein etwa sieben Kilometer langes Teilstück der als DüBoDo bekannten A 44 auf Velberter Stadtgebiet gebaut. Bis heute ist dieses Teilstück nicht wie geplant an die A 3 im Westen und A 43 im Osten angeschlossen. Laut aktueller Information von Straßen NRW soll der Lückenschluss zwischen der A 44 im Westen von Velbert mit der A 3, Autobahnkreuz Ratingen-Ost, bis 2017 abgeschlossen sein.

Im Jahr 2012 wurde die A 44, vormals B 227 von der Anschlussstelle Langenberg aus bis nach Essen-Heisingen verlängert. Die A44 geht dann in die Ruhrallee auf Essener Stadtgebiet über.[12] Bereits seit 1991 besteht vom Autobahndreieck Velbert-Nord ein autobahnähnlicher Ausbau der B 224, heute A 535, zur A 46 im Autobahnkreuz Sonnborn in Wuppertal mit Anschlüssen in Velbert Mitte und Tönisheide.

Ende 2008 wurde die ehemalige Bundesstraße 224 in das Autobahnnetz aufgenommen und heißt seitdem Bundesautobahn 535. Die Umstellung auf die blauen Autobahnschilder wurde im November 2008 abgeschlossen.[13]

In Velbert kreuzen sich die ehemaligen Bundesstraßen 224 (jetzt A 535) (Solingen—Wuppertal-Vohwinkel—Velbert—EssenDorstenRaesfeld) und die 227 (Ratingen-Breitscheid—Ratingen-Hösel—Heiligenhaus—Velbert—Essen—Gelsenkirchen).

2010 fiel der Autobahntunnel Birth in der nationalen Presse negativ auf, als er im ADAC Tunneltest mit dem Urteil „bedenklich“ als einziger Tunnel Mitteleuropa durchfiel.[14] Die Sofortmaßnahmen waren Anfang 2012 abgeschlossen, sodass ab 2013 die weiteren Arbeiten zur Vorbereitung des Tunnels auf den Lückenschluss der A 44 begonnen werden können.[15]

Wichtigster Verkehrsknotenpunkt in Velbert ist der Willy-Brandt-Platz, wo sich mehrere mehrspurige Straßen treffen. Außerdem ist die Bushaltestelle Willy-Brandt-Platz eine der wichtigsten der Stadt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt Velbert[Bearbeiten]

Persönlichkeiten mit Bezug zu Velbert[Bearbeiten]

  • Walter Simons (1861–1937), erster Amtsrichter in Velbert, später Außenminister des Deutschen Reiches und Präsident des Reichsgerichts.
  • Nikolaus Ehlen (1886–1965), Pädagoge, Pionier des Selbsthilfe-Siedlungsbaus sowie Namensgeber des Nikolaus-Ehlen-Gymnasiums.
  • Josef Hendel (1897–1993), Künstler (Gemälde, Holzschnitte, Radierungen). Er wohnte von 1945 bis 1960 in Velbert und führte dort mit seiner Frau ein Atelier.
  • Heinz-Horst Deichmann (* 1926), Europas größter Schuhhändler, Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Deichmann-Schuhe. Wohnt in Velbert.
  • Karl-Heinz Jakobs (* 1929), Schriftsteller.
  • Cristóbal Halffter (* 1930), spanischer Komponist und Dirigent. Er lebte von 1936 bis 1939 in Velbert, wo sein Vater Fabrikdirektor war. Die Familie wohnte in der Dammstr. 5.
  • Wolfgang Stockmeier (* 1931), Orgelvirtuose und Komponist. Er komponierte über 300 Stücke und lebt in Velbert-Langenberg.
  • Gisbert Schneider (* 1934), Orgelvirtuose und Leiter der Kantorei Velbert.
  • Jean Pütz (* 1936), Naturwissenschaftler und Journalist, Moderator der langjährigen WDR-Sendung „Hobbythek“.
  • Sabine Brandi, Journalistin, verheiratet mit Friedrich Wilhelm Küppersbusch.
  • Uwe Holtz (* 1944), ehemaliger Bundestagsabgeordneter.
  • Jürgen Bartsch (1946–1976), Serienmörder, ermordete vier Jungen in Velbert-Langenberg.
  • Drafi Deutscher (1946–2006), Sänger, Komponist und Musikproduzent.

Bilder[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Katholischen Kirchengemeinde Velbert (Hrsg.): Sankt Paulus Velbert. Festschrift anlässlich des 50. Jahrestages der Konsekration der Kirche und der Selbstständigkeit der Pfarrgemeinde St. Paulus 1955–2005. Velbert 2005.
  • Horst Degen, Christoph Schotten. (Hrsg.): Velbert – Geschichte dreier Städte. J.P. Bachem Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-7616-1843-1.
  • Friedhelm Kopshoff: Alt-Velberter Geschichte und Geschichten. Scala Verlag, Velbert 2012, ISBN 978-3-9813898-7-6.
  • Jürgen Lohbeck: Das vergessene Scheindorf in Velbert. Die Kruppsche Nachtscheinanlage auf dem Rottberg im Zweiten Weltkrieg 1941–1945. Scala Verlag, Velbert 2012, ISBN 978-3-9813898-6-9. (Kurzfassung)
  • Jürgen Lohbeck: Der Krieg vor unserer Haustür – Ereignisse, Erlebnisse, Schicksale im Zweiten Weltkrieg in Velbert, Langenberg und Umgebung. Scala Verlag, Velbert 2013, ISBN 978-3-9813898-9-0. (Kurzfassung)
  • Jürgen Lohbeck: Seide – Sender – Segelflug - Der Segelflugplatz auf dem Wallmichrath in Langenberg / Rheinland 1928 - 1952, Scala Verlag, Velbert 2014, ISBN 978-3-9816362-1-5. (Kurzfassung)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2. Jürgen Lohbeck: "Seide – Sender - Segelflug“, Scala Verlag Velbert 2014, mit umfassender Darstellung des Themas, siehe Literatur
  3. Jürgen Lohbeck: "Das vergessene Scheindorf in Velbert“, Scala Verlag Velbert 2012, mit umfassender Darstellung des Themas, siehe Literatur
  4. Jürgen Lohbeck: "Seide – Sender - Segelflug“, Scala Verlag Velbert 2014, mit umfassender Darstellung des Themas, siehe Literatur
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 293.
  6. BürgerDienste (ServiceBüro) der Stadt Velbert http://www.wirtschaftsfoerderung.velbert.de/index.php?id=41
  7. Wahlergebnis auf der Website der Stadt Velbert
  8. Wahlergebnis auf der Website der Stadt Velbert
  9. Nagel, Rolf, Rheinisches Wappenbuch, Köln 1986, S. 81, ISBN 3-7927-0816-7
  10. Vgl. Hauptsatzung der Stadt Velbert. Abgerufen am 15. September 2013 (PDF; 32 kB).
  11. Fahrplan der S-Bahn-Linie 9 von www.vrr.de (PDF-Datei; 44 kB)
  12. http://www.autobahnatlas-online.de/A44.htm
  13. http://www.autobahnatlas-online.de/A535.htm
  14. ADAC Tunneltest – Licht, Schatten und rote Karten. auf: focus.de, 29. Juli 2010, abgerufen am 28. Februar 2012.
  15. Das war erst der Anfang der Bauarbeiten im Tunnel Birth. auf: derwesten.de, 13. Februar 2012, abgerufen am 28. Februar 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Velbert – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien