Venetia und der Wüstling

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Venetia und der Wüstling (im englischen Original: Venetia) ist ein Roman von Georgette Heyer. Er erschien 1958.

Handlung[Bearbeiten]

Der Roman spielt kurz nach dem Sturz Napoleons im Jahre 1815. Venetia ist eine 25-jährige Dame von Stand, die ihre heimatliche Grafschaft Yorkshire noch niemals verlassen hat. In Abwesenheit ihres älteres Bruders Conway leitet sie seit dem Tod des Vaters das Familiengut und kümmert sich um ihren körperbehinderten jüngeren Bruder Aubrey.

Eines Tages kehrt der Besitzer des Nachbargutes, Lord Jasper Damerel, ein berüchtigter Frauenheld (ein „Wüstling“, in der Sprache der Zeit), nach jahrelanger Abwesenheit zurück. Er schließt Freundschaft mit Aubrey und verliebt sich in Venetia, die seine Gefühle erwidert. Eine Heirat scheint aber wegen Damerels Ruf nicht möglich.

Venetia reist nach London, um ihre Tante zu besuchen und Damerel zu vergessen. Dort begegnet sie ihrer Mutter. Venetias Vater hatte seinen Kindern erzählt, diese sei tot. In Wirklichkeit war sie jedoch, als Venetia noch klein war, mit ihrem Liebhaber durchgebrannt.

Nach dieser Begegnung droht Venetia, mit ihrer Mutter und deren jetzigen Mann, beide von schlechtem Ruf, zusammenzuziehen. Ihre Familie muss einsehen, dass eine Heirat mit Damerel das kleinere Übel ist, und das Happy End ist gesichert.

Venetia und der Wüstling ist ein Liebesroman, der in der englischen Epoche des Regency spielt.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Jane Aiken Hodge: The Private World of Georgette Heyer. The Bodley Head Ltd, 1984, S. 125–129.
  •  Mary Fahnestock-Thomas: Georgette Heyer. A Critical Retrospective. Prinny World Press, 2001, S. 485–486.