Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

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Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Zweck: Gewerkschaft
Vorsitz: Frank Bsirske
Gründungsdatum: 2001
Mitgliederzahl: 2.064.541 (Stand: 31. Dezember 2013)
Sitz: Berlin
Website: www.verdi.de
Die Verdi-Bundesverwaltung am Paula-Thiede-Ufer in Berlin
Verdi-Zentrale Berlin-Brandenburg Köpenicker Straße in Berlin-Mitte
Verdi-Zentrale Berlin-Brandenburg in der Köpenicker Straße in Berlin-Mitte

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Kurzname: Verdi, Wortmarke ver.di, Aussprache: /ˈverdiː/) ist eine Mitgliedsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund mit Sitz in Berlin. Sie hatte Ende 2013 rund 2,06 Millionen Mitglieder[1] und ist damit die zweitgrößte Gewerkschaft im DGB nach der IG Metall. Verdi ist die größte Gewerkschaft für Dienstleistungsbranchen in Deutschland.

Gründungsgewerkschaften[Bearbeiten]

Verdi entstand 2001 durch Zusammenschluss von fünf Einzelgewerkschaften, die bis auf die DAG dem Deutschen Gewerkschaftsbund angehörten:

Damit wurde die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft in den Deutschen Gewerkschaftsbund integriert, was von manchen Gewerkschaftern als historischer Schritt gewertet wurde.

Die frühere Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands, heute Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, die an den Verhandlungen zur Bildung von Verdi teilgenommen hatten, schlossen sich der neuen Gewerkschaft nicht an.

Am 18. März 2001 beschlossen die Verschmelzungskongresse der fünf Gewerkschaften in Berlin, gemeinsam die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft zu bilden. Mit dem Eintrag ins Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg am 2. Juli 2001 trat Verdi die Nachfolge der fünf Gründungsorganisationen auch rechtlich an. Die Rechtsform „Eingetragener Verein“ wurde gewählt, um die Verschmelzung rechtlich möglich zu machen. Seit dem 1. Juli 2004 ist Verdi wie alle anderen DGB-Gewerkschaften kein eingetragener Verein mehr.

Verdi hatte bei der Gründung rund 2,9 Millionen Mitglieder aus mehr als tausend Berufen und war vor der IG Metall, die inzwischen wieder die größte DGB-Gewerkschaft ist, nach der Gründung die größte Gewerkschaft im DGB. Jüngster Gründungsdelegierter war mit 20 Jahren Florian Pollok von der Quellgewerkschaft DAG, älteste Delegierte die 81-jährige Anni Gondro von der Quellgewerkschaft ÖTV.

Vorsitzender von Verdi ist seit Gründung der Gewerkschaft Frank Bsirske. Er war bis dahin Vorsitzender der ÖTV gewesen.

Interne Organisation[Bearbeiten]

Verdi ist in einer Matrixorganisation horizontal und vertikal gegliedert: Die horizontale Gliederung besteht aus den Ebenen Ort, Bezirk, Land und Bund. Die vertikale Gliederung umfasst Fachbereiche, die sich um berufliche und berufspolitische Themen kümmern. Daneben gibt es die Personengruppen wie Jugend, Frauen, Senioren, Erwerbslose und Selbstständige.

Fachbereiche[Bearbeiten]

Die Gewerkschaft ist in 13 Fachbereiche (FB) eingeteilt, die sich an den Branchen der Arbeit- und Auftraggeber orientieren:

  • Finanzdienstleistungen
  • Ver- und Entsorgung
  • Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
  • Sozialversicherung
  • Bildung, Wissenschaft und Forschung
  • Bund und Länder
  • Gemeinden
  • Medien, Kunst und Industrie
  • Telekommunikation, Informationstechnologie, Datenverarbeitung
  • Postdienste, Speditionen und Logistik
  • Verkehr
  • Handel
  • Besondere Dienstleistungen
Der Stand von Verdi auf der Didacta 2008

Fachbereich Ver- und Entsorgung[Bearbeiten]

Der Fachbereich Ver- und Entsorgung vertritt die Beschäftigten in der Energiewirtschaft, der Wasserwirtschaft, der Abfallwirtschaft und dem Bergbau.

Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen[Bearbeiten]

Fünfeinhalb bis sechs Millionen Beschäftigte arbeiten im Gesundheits- oder Sozialwesen. Sie erarbeiten bereits im Gesundheitssektor rund 11 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Für alle hier Beschäftigten bietet dieser Fachbereich seine gewerkschaftliche Vertretung an. Das Gesundheitswesen ist in viele einzelne Bereiche mit über 800 Berufen unterteilt, die Gewerkschaften möchten diese Unterteilung für ihre Zielsetzungen überwinden. Dazu hat der Fachbereich auf Bundesebene einen Bundesfachbereichsvorstand mit 49 ehren- und vier hauptamtlichen Mitgliedern. Die regionale Unterteilung läuft über die 13 Landesbezirksfachbereichsvorstände und die (Unter-)Bezirke der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft.

Daneben gibt es die fachliche Unterteilung in sieben Bundesfachgruppen (Kirchen, Diakonie und Caritas, Krankenhäuser, psychiatrische Einrichtungen, Einrichtungen der ambulanten, teilstationären und stationären Pflege, Fachgruppen für Einrichtungen der Rehabilitation, des Rettungsdienstes, für einzelne Berufsgruppen und die Fachgruppe Wohlfahrtsverbände, Soziale Dienste). Gleichzeitig können die Gewerkschaftsmitglieder sich auch noch in den Gliederungen der Personengruppen beteiligen, also etwa für Frauen, Jugend oder Selbstständige. Eine Vereinfachung der Strukturen, insbesondere der Fachgruppen, befindet sich in Vorbereitung.

Ein besonderes Ereignis bei der gewerkschaftlichen Vertretung im öffentlichen Dienst und bei den Wohlfahrtsverbänden und Kirchen waren die Streiks 2005/2006. Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst stellt den Leittarifvertrag für die gesamte Branche dar und ist wegen der Tarifbindung mit dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder fast überall in den Ländern gültig.

Fachbereich Sozialversicherung[Bearbeiten]

Der Fachbereich Sozialversicherung vertritt rund 144.000 Mitarbeiter der gesetzlichen Krankenkassen, die 90.000 Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit und der Arbeitsagenturen, die etwa 80.000 Beschäftigten der Rentenversicherungsträger Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutsche Rentenversicherung und Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, sowie der gesetzlichen Unfallversicherung, der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen und der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Bundesfachbereichsleiterin Sozialversicherung ist Isolde Kunkel-Weber.

Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung[Bearbeiten]

Der Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung organisiert den Arbeits- und Lernort Hochschule, die außeruniversitäre Forschung, die Weiterbildung und Archive, Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen. Schwerpunkt sind die Hochschulen und Studenten, den wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Beschäftigten und den Mitarbeitern der Studentenwerke.

Der Fachbereich setzt sich für gesellschaftliche Teilhabe durch Bildung und gute Arbeitsbedingungen in Bildungseinrichtungen ein.

Fachbereich Besondere Dienstleistungen[Bearbeiten]

Unter dem Fachbereich 13 „Besondere Dienstleistungen“ werden alle weiteren Branchen zusammengefasst. Hierzu gehören u. a.:

  • Branchenunabhängige Call-Center,
  • Politische Parteien,
  • die Fachgruppe Touristik, Freizeit, Wohlbefinden:
    • Touristikbranche, Reisebüros, Reiseveranstalter,
    • Friseurgewerbe und Kosmetiksalons,
    • Autovermieter,
    • Bestattungswesen,
    • Botanische Gärten, Zoos, Naturparks, Bäder und
    • Prostitution,
  • Fachgruppe Immobilien, Sicherheit, Facility:
    • Grundstücks- und Wohnungswesen,
    • Wäschereien und Reinigungsbetriebe und
    • Wach- und Sicherheitsdienste mit Geld- und Werttransport.
  • Fachgruppe Forschung, Kommunikation und Sachverständige, Verbände und Parteien, Dienstleistungen für Unternehmen:

Einzelne Fachgruppen[Bearbeiten]

Unterhalb der Ebene der Fachbereiche können Fachgruppen gebildet werden, die die berufsspezifischen Interessen besonders fördern sollen. Beispielsweise sind dies für die Fachbereiche Bund und Länder und Medien, Kunst und Industrie:

Fachgruppen im Bereich Bund und Länder[Bearbeiten]

  • Bundeswehr
  • Stationierungsstreitkräfe
  • Bundes- und Landesverwaltungen
  • Bundes- und Landesfinanz- und Steuerverwaltung
  • Justiz
  • Bundesverkehrs- und Straßenbauverwaltung
  • Flugsicherung
  • Staatliche Bauverwaltung
  • Statistische Ämter

Fachgruppen im Bereich Medien und Kunst[Bearbeiten]

Fachgruppe Medien[Bearbeiten]

Die neben den Industriefachgruppen (Druck und Papierverarbeitung) größte Fachgruppe im Fachbereich Medien, Kunst und Industrie der Verdi ist die Fachgruppe Medien. Sie entstand aus der „Rundfunk Film AV Medien“ und der „Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union“, die sich im Frühjahr Jahr 2007 zu der neuen Fachgruppe zusammenschlossen, aber nach wie vor als eigenständige Organisationseinheiten fortbestehen. In der Fachgruppe erscheint die medienpolitische Fachzeitschrift M – Menschen Machen Medien, die unter zwei früheren Titeln seit 1952 veröffentlicht wird. Im Fachbereich Medien, Kunst und Industrie gehört die Verdi zum Gesellschafterkreis der 1949 gegründeten Presse-Versorgung, einer Versorgungseinrichtung für Journalisten und Medienfachleute.

Fachgruppe Musik[Bearbeiten]

Die Fachgruppe Musik im Fachbereich Medien, Kunst und Industrie von Verdi vereint 6000 in Musikberufen Tätige: Lehrkräfte an Musikschulen, selbständige Musiklehrer, Musikwissenschaftler, Komponisten, Solisten, Ensemblemitglieder von Orchestern, Kapellen, Kurkapellen und Bands.

Fachgruppe Bildende Kunst[Bearbeiten]

Die Fachgruppe Bildende Kunst des Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie der Verdi vereint professionelle Künstler, die auf den Gebieten Malerei und Grafik, Bildhauerei, Design, Objektkunst, Foto-, Film- und Videoinstallation, Textilkunst, Aktionskunst und Performance und der Kulturarbeit tätig sind. Zu den Schwerpunkten der Fachgruppe gehört, Ausstellungshonorare als Standard durchzusetzen und das Recht auf Ausstellungsvergütung im Urheberrechtsgesetz zu verankern.

Fachgruppe Verlage und Agenturen[Bearbeiten]

In der Fachgruppe Verlage und Agenturen im Fachbereich Medien, Kunst und Industrie von Verdi sind Mitglieder aus Zeitschriften- und Buchverlagen, Zeitungsverlagen sowie der Kommunikationswirtschaft (Media- und Werbeagenturen) zusammengefasst. Die Fachgruppe veröffentlicht regelmäßig umfangreiche Brancheninformationen über Verlage sowie Quartalsberichte zur Medienwirtschaft in Deutschland.

Fachkommissionen[Bearbeiten]

Innerhalb einer Fachgruppe können sich Fachkommissionen bilden. So gibt es in der Fachgruppe Bund und Länder vier Fachkommissionen:

  • Bund
  • Land
  • Landessozialverwaltung
  • Vermessung Kartographie

Personengruppen[Bearbeiten]

Verdi-Senioren auf der europaweiten Protestkundgebung gegen die EU-Dienstleistungsrichtlinie am 19. März 2005 in Brüssel

Laut Verdi-Satzung können sogenannte Personengruppen gebildet werden. Diese sind antragsberechtigt an alle Gliederungen. Zu den Personengruppen zählen:

  • Frauen
  • Senioren
  • Jugend
  • Selbstständige
  • Erwerbslose
  • Arbeiter
  • Beamte
  • Meister, Techniker und Ingenieure

Senioren[Bearbeiten]

Verdi-Senioren haben in der Gewerkschaft volles Mitwirkungs-, Wahl- und Stimmrecht in allen Gremien bis hin zum Antragsrecht zum Bundeskongress. Seniorenausschüsse werden auf verschiedenen Ebenen gewählt. Zurzeit sind rund 330.000 Seniorinnen und Senioren in der Gewerkschaft organisiert.

Jugend[Bearbeiten]

Logo der Verdi-Jugend

Verdi Jugend ist die Jugendorganisation von Verdi, in ihr sind alle Mitglieder bis zum vollendeten 28. Lebensjahr automatisch organisiert.

In der Richtlinie zur Jugendpolitik regelt Verdi die Struktur der Jugendorganisation. Sie ist ähnlich der Gesamtorganisation: Neben den Ebenen Bund, Landesbezirk und Bezirk werden, sofern möglich, auch die 13 Fachbereiche der Matrixorganisation der Gewerkschaft verwendet. Alle vier Jahre finden „Organisationswahlen“ der Verdi Jugend statt. Alle Gliederungen wählen dann ihre jeweiligen Gremien und besetzen Mandate von Verdi Jugend in den Gremien der Gesamtorganisation von Verdi. In diesen ist Verdi Jugend entsprechend ihres Mitgliederanteiles, jedoch mit mindestens zwei Mandaten vertreten.

Verdi Jugend ist nach der IG-Metall-Jugend die größte Gruppe in der DGB-Jugend. Außerdem ist sie Mitglied bei Uni Youth, der Jugendorganisation des Gewerkschaftsweltdachverbandes Union Network International. Vorsitzender der Verdi-Jugend ist Simon Habermaaß. Stellvertretende Vorsitzende sind Andre Zeitler und Isabell Senff.

Personengruppe Selbstständige[Bearbeiten]

Für Selbstständige wurden eigene Strukturen der ehrenamtlichen Vertretung und ein Referat auf Bundesvorstandsebene geschaffen. Das Referat Selbstständige und Freie verantwortet unter anderem das Beratungsangebot Mediafon, das gegen Gebühr auch Nicht-Mitgliedern von Verdi zugänglich ist.

Für Selbstständige und Angestellte im privaten Rundfunk, Film, AV-Produktion und den Neuen Medien gibt es außerdem das Projekt connexx-av, das vor allem zwischen Gewerkschaft und Medienszene vermittelt.

Landesbezirke[Bearbeiten]

Versammlung zum Aufmarsch am 1. Mai 2009 im Verdi-Bezirk Lübeck/Ostholstein
Streikkundgebung des Bezirks Rhein-Pfalz im Mai 2009 vor dem Wormser Hauptbahnhof

Die Gewerkschaft ist in zehn Landesbezirke gegliedert, die von hauptamtlichen Landesbezirksleitern geführt werden. Deren Amtsperiode dauert vier Jahre. Die Landesbezirke sind für die Landespolitik wie etwa die Zusammenarbeit mit Landesregierungen und Landesparlamenten verantwortlich.

Landesbezirk Länder Landesbezirksleiter
Baden-Württemberg Baden-Württemberg Leni Breymaier
Bayern Bayern Luise Klemens
Berlin-Brandenburg Berlin und Brandenburg Susanne Stumpenhausen
Hamburg Hamburg Berthold Bose
Hessen Hessen Jürgen Bothner
Niedersachsen-Bremen Niedersachsen und Bremen Detlef Ahting
Nord Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern Karin Hesse
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen Gabriele Schmidt
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz Uwe Klemens
Saar Saarland Alfred Staudt
Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Thomas Voß

Die drei vormaligen Landesbezirke Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen schlossen sich 2007 zu einem Landesbezirk zusammen. Seit dem 1. April 2014 arbeiten Verdi Rheinland-Pfalz und Verdi Saar in einem neuen gemeinsamen Landesbezirk Rheinland-Pfalz Saar zusammen. Die bisherigen Landesbezirksleitungen und Vorstände bleiben bestehen und werden bis zu den nächsten turnusmäßigen Organisationswahlen die Geschäfte gemeinsam weiter führen.

Bezirke[Bearbeiten]

Die Organisation gliedert sich horizontal unter den zehn Landesbezirken in insgesamt 85 Bezirke.[2] Die Bezirke werden hauptamtlich von Bezirksgeschäftsführern geleitet, die vom Bezirksvorstand gewählt und vom Bundesvorstand ernannt werden. Die Bezirksgeschäftsführer koordinieren und leiten die Arbeit der Bezirke und der Fachbereiche. In den Bezirken wird ein wesentlicher Teil der Leistungen für die Mitglieder organisiert, so der gewerkschaftliche Rechtsschutz. Die Bezirksgeschäftsführer sind auch für die Zusammenarbeit mit dem DGB in der Region, der Kommunalpolitik und anderen gesellschaftspolitischen Interessengruppen wie Arbeitslosenverbänden oder Attac verantwortlich. Bei Streiks fungieren sie fachbereichsübergreifend als Arbeitskampfleiter.

Vorstandsmitglieder[Bearbeiten]

Dem Bundesvorstand gehören 2014 an: [3]

2011 kandidierten Margret Mönig-Raane, Uwe Foullong und Gerd Herzberg nicht wieder für den Bundesvorstand. Die Zahl der stellvertretenden Bundesvorsitzenden wurde von vier auf zwei verkleinert. 2007 waren Christian Zahn, Kurt Martin, Jan Kahmann und Dorothea Müller aus dem Bundesvorstand ausgeschieden.

Entwicklung und Lage[Bearbeiten]

Mitgliederentwicklung am Jahresende
Jahr Mitglieder (Mio.)
2001 2,80
2002 2,74
2003 2,61
2004 2,46
2005 2,36
2006 2,27
2007 2,21
2008 2,18
2009 2,14
2010 2,09
2011 2,07
2012 2,06
2013 2,06

Seit der Gründung sinkt die Mitgliederzahl von Verdi. Von 2001 bis 2006 sank sie um ca. 540.000, von 2006 bis 2011 um ca, 200.000; von 2011 bis 2012 nur noch um rund 10.000. 2013 gab es erstmals einen Mitgliederzuwachs.[4] Grund für diesen Rückgang ist laut Verdi vor allem der Arbeitsplatzabbau in vielen Branchen wie dem Öffentlichen Dienst, der Druckindustrie und im Bankgewerbe. Die Gesamtbeiträge der Verdi-Mitglieder lagen Ende 2003 bei rund 430 Millionen Euro, 2007 bei 403 Millionen Euro und Ende 2010 bei rund 415 Millionen Euro.[5][6]

Verdi wird oft zu den eher kämpferischen und linken Gewerkschaften im DGB gerechnet. Sie unterstützte die Rosa-Luxemburg-Konferenz 2007 der marxistischen Tageszeitung Junge Welt und ist Mitglied im globalisierungskritischen Netzwerk Attac.

Da viele Verdi-Mitglieder im Öffentlichen Dienst beschäftigt sind, wirken sich die angespannte finanzielle Situation und die hohe Verschuldung der öffentlichen Haushalte negativ auf die Gestaltungsmöglichkeiten der Gewerkschaft aus.

Die Gewerkschaftsbindung ist oft bei Arbeitnehmern gering, die in neuen Beschäftigungsbereichen wie im IT-Bereich, in Teilzeit oder im Niedriglohnsektor tätig sind. Verdi organisiert allerdings über 30.000 Selbstständige, meist Freiberufler, von denen es in Deutschland etwa eine Million gibt. Dazu wurde neben dem Referat Selbstständige auch das Beratungsnetzwerk Mediafon eingerichtet. Diese vertreten und beraten Einzelselbstständige ohne weitere Angestellte, die mit 2,3 Millionen Personen die Mehrheit der Selbstständigen in der Bundesrepublik bilden.[7]

Zunehmend gibt es auch Kritik, Verdi-Funktionäre machten eine Tarifpolitik vorbei an der Basis. So wurden bei einer Verdi-Demonstration Ende Februar 2008 in München Plakate geschwenkt mit der Aufschrift „Kontrolle der Verhandlungsführer“.[8]

2012 schloss sich Verdi dem Bündnis Umfairteilen an.[9]

Gewerkschaftspolitik und Tarifpolitik[Bearbeiten]

Kampagne für den gesetzlichen Mindestlohn von Verdi und NGG bei der DGB-Kundgebung zum 1. Mai 2009

Streit um die Gewerkschaftspolitik[Bearbeiten]

Kritiker halten Verdi vor, sie widersetze sich mehr als andere Gewerkschaften den Forderungen von Wirtschaftsexperten, Reformmaßnahmen zu Lasten der Arbeitnehmer in Deutschland schnell voranzutreiben. Sie setzte trotz der internationalen Konkurrenz aus Osteuropa oder Asien weiterhin auf Maßnahmen, die höhere Löhne und weniger Flexibilisierung bewirken sollten. Vor dem Hintergrund der These, dass für Arbeitnehmer negative Reformen wie Verlängerung der Arbeitszeit, Einfrieren des Lohnniveaus oder Erleichterung von Entlassungen positiv auf den Arbeitsmarkt wirken sollen, wird Verdi häufig vorgeworfen, die Arbeitnehmerinteressen über die der Arbeitslosen zu stellen. Verdi müsse, um wieder mehr Mitglieder zu gewinnen, einer Politik der Deregulierung zustimmen. Andere Kritiker entgegnen, dass nicht bewiesen sei, dass Deregulierung dauerhaft Arbeitsplätze schaffe.

Verdi hält dieser Kritik entgegen, dass die ökonomischen Probleme der letzten Jahre nicht durch mangelnde Konkurrenzfähigkeit auf den Weltmärkten, sondern vor allem durch eine schwache Binnenkonjunktur entstanden seien, während die Exportquote Bestmarken erreiche. Die Exportwirtschaft sei jedoch zu sehr vom Weltmarkt abhängig und ihre Erlöse könnten die mangelnde Binnennachfrage nicht ausgleichen. Gemessen am Volkseinkommen sinke der Anteil der Löhne und Gehälter am Volkseinkommen, während die Löhne durch Steuern, Abgaben und Eigenvorsorge noch zusätzlich belastet würden. Daher sollten, so eine Verdi-Forderung, im Rahmen der Steuergerechtigkeit hohe Einkommen stärker belastet werden.

Die Gewerkschaft setzt auf eine ökonomische Gesundung durch höhere Löhne, die die Massenkaufkraft stärken soll. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit soll durch eine Verkürzung der Arbeitszeit erreicht werden. Durch Haus- und Firmentarifverträge, die die besondere Situation einzelner Unternehmen berücksichtigen, habe Verdi ausreichend Flexibilität bewiesen. Der Verdi-Bundesvorstand hat einen Bereich Wirtschaftspolitik, dessen Chefvolkswirt Michael Schlecht am 14. Januar 2005 in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau forderte, die große Koalition solle ihr geplantes Investitionsprogramm von „pro Jahr netto vier Milliarden Euro“ auf 40 Milliarden Euro erweitern und somit eine Million neuer Arbeitsplätze schaffen. Zur Finanzierung müsste, so Schlecht, „der Finanzminister nur die Milliarden-Steuergeschenke seiner Vorgänger an die Reichen wieder einsammeln.“

Kontroverse mit dem Marburger Bund[Bearbeiten]

Der Marburger Bund als Verband der angestellten und beamteten Ärzte fühlte sich nicht mehr von Verdi vertreten und beschloss am 10. September 2005 die Trennung des Marburger Bundes von Verdi als Tarifpartner. Die bisherige Tarifführerschaft durch Verdi sollte für künftige Verhandlungen nicht mehr gelten, vielmehr beabsichtigte der Marburger Bund, künftig selbst für die Ärzte zu verhandeln.

Im Sommer 2006 schlossen Verdi und die DBB Tarifunion mit dem Verband der Kommunalen Arbeitgeber einen Tarifvertrag sowohl für das nichtärztliche als auch das ärztliche Personal ab, obwohl Verdi unter den Ärzten einen geringen Organisationsgrad hat. Diesem Abschluss mit Verdi war ein vom Marburger Bund organisierter Arbeitskampf vorausgegangen. Der zwischenzeitlich mit Verdi erreichte Abschluss ist lediglich für diejenigen Ärzte verbindlich, die in Verdi organisiert sind. Für die im Marburger Bund organisierten Ärzte erreichte deren Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag am 17. August 2006 einen Abschluss in annähernd der Höhe, die zuvor auch schon für Universitätskliniken und Landeskrankenhäuser erreicht wurde.

Von Seiten der DGB-Gewerkschaften, insbesondere von der Gewerkschaft Verdi, wurde das Verhalten des Marburger Bundes heftig kritisiert. Ihm wurde unterstellt, dass die herausgehobene Position der Ärzteschaft in den Kliniken dazu benutzt wurde, überhöhte Gehaltsforderungen zu Lasten der anderen Berufsgruppen in den Krankenhäusern zu stellen. Eine Vermischung von Gehaltsforderungen mit der Klärung von realen Arbeitsbedingungen sei unzulässig gewesen, zudem habe der Marburger Bund mit falschen Zahlen argumentiert.[10][11] Im Ergebnis einigten sich der Verband der kommunalen Arbeitgeber und der Marburger Bund auf einen Abschluss, der höhere Gehälter beinhaltete als der von Verdi erreichte. Der Versuch der Arbeitgeber, den Arbeitskampf des Marburger Bundes allein durch den Abschluss mit Verdi und DBB zu beenden, führte damit nicht zum Erfolg.

Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst 2006[Bearbeiten]

Nach über 14-wöchigen Streiks im öffentlichen Dienst der Länder einigten sich die Gewerkschaften Verdi und DBB Tarifunion und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder am 19. Mai 2006 in Potsdam auf einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder. Dieser sieht bei einer einheitlichen Entgelttabelle unterschiedliche Arbeitszeiten in den westdeutschen Bundesländern vor.

Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom 2007[Bearbeiten]

Einen weiteren Höhepunkt stellte der Tarifkonfliktbei der Deutschen Telekom vom 14. Mai bis 20. Juni 2007 dar, in dessen Folge über 50.000 Mitarbeiter ab 1. Juli 2007 in die neue Tochtergesellschaft T-Service ausgegliedert wurden.

Die Tarifrunde 2008 im Öffentlichen Dienst[Bearbeiten]

Um einen besseren Verhandlungsstand in der Tarifrunde 2008 im Öffentlichen Dienst gegenüber Bund und Ländern zu haben, startete Verdi 2007 zusammen mit dem DBB Tarifunion eine Öffentlichkeitskampagne mit einer Plakataktion und einer Internetkampagne.[12] Dort sollte die Öffentlichkeit über den Mehrwert der Dienstleistungen von Behörden informiert und an Beispielen aufgezeigt werden, welche Konsequenzen die Einsparungen bei den Behörden für die Bürger nach Ansicht der Gewerkschaften hätten.

Auf Grund der Unterschiede zwischen der Tarifforderung von Verdi und den Angeboten der Arbeitgeber von Bund und Kommunen führte Verdi im Februar und März im gesamten Bundesgebiet zahlreiche Warnstreiks mit insgesamt mehreren Hunderttausend Streikenden durch. Die Verhandlungen im März führten zu keinem Ergebnis, so dass unter Vorsitz von Lothar Späth für die Arbeitgeberseite und Herbert Schmalstieg für die Arbeitnehmerseite eine Schlichtung versucht wurde. Diese war für Verdi unbefriedigend und wurde abgelehnt. Die Verhandlungen waren damit gescheitert. Ein unbefristeter Arbeitskampf wurde dennoch abgewendet, weil es Ende März 2008 zu einer Einigung kam, die Lohnsteigerungen und eine Einmalzahlung bei teilweiser Arbeitszeiterhöhung umfasste. Verdi verbuchte im Öffentlichen Dienst damit das beste Tarifergebnis seit 1993. In einer geheimen Mitgliederbefragung votierten 76,5 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder für den Tarifabschluss. Die Tarifrunde im Öffentlichen Dienst brachte Verdi etwa 55.000 neue Mitglieder.[13]

Kritik[Bearbeiten]

Während sich Verdi in der Öffentlichkeit stets für die Rechte von Arbeitnehmern stark macht, steht die Politik im eigenen Hause gelegentlich selbst in der Kritik: Die Kantine der Berliner Zentrale wird von der Firma Sodexo betrieben, einem internationalen Catering-Konzern, der üblicherweise keine Branchen-, sondern Haustarifverträge abschließe.[14]

Der Betriebsrat des Landesbezirkes NRW kritisiert die Personalpolitik von Verdi-Vorstand Bsirske. Beklagt wird der starke Stellenabbau und der Umgang mit den Mitarbeitern, es herrsche „ein weit verbreitetes Gefühl von Überlastung und Überforderung“. Das Personal fühle sich „abgespeist“ und „verwaltet“.[15] Anfang März 2010 hatte der Betriebsrat bei Verhandlungen über die Gehälter für Verdi-Beschäftigte sogar zur Demonstration aufgerufen und Flugblätter mit der Losung „Jetzt reicht’s“ verteilt.[16]

Der Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe kritisierte Verdi 2012 in Bezug auf das kirchliche Arbeitsrecht. Die Gewerkschaft würde die Diakonie als ein Sammelbecken von Lohndumpingbetreibern und gewinnsüchtigen Konzernchefs darstellen. Verdi werfe der Diakonie vor, sie würden Tarife abschließen, die ein Fünftel unter der Eingruppierung der Diakonie liege. Einzelfälle würden zum Anlass von pauschalen Vorwürfen und undifferenzierter Verurteilung der gesamten Diakonie genommen. Es wäre besser, wenn Verdi gemeinsam mit der Diakonie gegen die kämpfen würde, die systematisch den Abbau sozialstaatlicher Leistungen betreiben.[17]

Gewerkschaftliche Bildungsarbeit von Verdi[Bearbeiten]

Bei der Gewerkschaftlichen Bildungsarbeit sieht sich Verdi in der Tradition der Arbeiterbildungsvereine. Dabei sind aus den Quellgewerkschaften unterschiedliche Bildungstraditionen in Verdi eingeflossen. Über die Bildungszentren bekommen Gewerkschaftsmitglieder und Nichtmitglieder Raum für Kommunikation, inhaltliche Auseinandersetzung und die Entwicklung gemeinsamer Vorgehensweisen zu sozial- und gewerkschaftspolitischen Themen.[18]

Die Verdi-Bildungszentren[Bearbeiten]

Die Verdi-Bildungszentren spielen eine zentrale Rolle im Bereich der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit
Das Verdi-Bildungs- und Begegnungszentrum „Clara Sahlberg“ am Wannsee

Ein wichtiger und mengenmäßig großer Teil der Bildungsarbeit von Verdi findet in den Bildungszentren statt. Die zentralen Bildungsstätten gehören zum zuständigen Ressort 14 auf der Verdi-Bundesebene. Im Einzelnen sind dies:

  • Verdi-Bildungs- und Begegnungszentrum „Clara Sahlberg“, Berlin
  • Verdi-Bildungszentrum „Das bunte Haus“ Bielefeld
  • Verdi-Bildungszentrum „Haus Brannenburg“
  • Verdi-Bildungszentrum Gladenbach
  • Verdi-Institut für Bildung, Medien und Kunst Lage-Hörste
  • Verdi-Bildungszentrum Mosbach
  • Bildungszentrale der Verdi-Jugend Naumburg
  • Verdi-Bildungsstätte Saalfeld
  • Verdi-Bildungszentrum „Adolph-Kummernuss-Haus“ Undeloh
  • Verdi-Bildungs- und Tagungszentrum Walsrode
  • Verdi-Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe

Verdi-Bildungswerke[Bearbeiten]

Aus der Tradition und dem Bestand der Deutschen Angestelltengewerkschaft sind in den verschiedenen Bundesländern, wie beispielsweise in Bayern, die heutigen Verdi-Bildungswerke eingebracht worden.

Verdi Bildung + Beratung[Bearbeiten]

Verdi Bildung + Beratung, kurz Verdi b+b, ist der bundesweit agierende Bildungsträger von Verdi, der für die Durchführung von Seminaren für gesetzliche Interessenvertretungen, also für Betriebs-, Personalrats- und JAV-Mitglieder sowie Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung und Mitarbeitervertretungsmitglieder verantwortlich ist. Verdi b+b wurde von dem unabhängigen Institut „Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung“ geprüft und zertifiziert.

Als Buchverlag veröffentlicht Verdi b+b Ratgeber, Arbeitshilfen und Gesetzeskommentare. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Düsseldorf, in verschiedenen Bundesländern ist Verdi b+b an 24 Orten mit Büros in Regional- und Bezirksvertretungen vertreten. Die Tochtergesellschaft Ratgeber berät Gremien, betreibt die öffentliche Buchhandlung in der Verdi-Bundesverwaltung in Berlin und verkauft Bücher auf Verdi-Konferenzen und Veranstaltungen.

Internationale Tätigkeiten[Bearbeiten]

Verdi ist Mitglied in vielen internationalen Gewerkschaftszusammenschlüssen, etwa der UNI Global Union, der Internationalen Transportarbeiterföderation, der Internationalen Grafischen Föderation, der Europäischen und der Internationalen Journalistenföderation. Außerdem ist Verdi Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung und Partner des Tax Justice Networks.[19]

Publikationen[Bearbeiten]

Verdi gibt eine Reihe von Mitgliederzeitschriften heraus. Alle Mitglieder erhalten kostenlos neunmal im Jahr die Zeitschrift Verdi Publik. Weitere Publikationen sind die medienpolitische Zeitschrift M – Menschen Machen Medien, die wie Druck + Papier und Kunst + Kultur vom Bundesvorstand und dem Fachbereich Medien, Kunst und Industrie herausgegeben werden.

Netzplattform für Mitglieder[Bearbeiten]

Seit dem Dezember 2008 gibt es das Verdi-Mitgliedernetz. Mit dieser gewerkschaftseigenen Netzplattform bietet die Gewerkschaft ihren Mitgliedern ein Angebot zur Vernetzung und Diskussion verbunden mit Information und Service.

Urheberrecht[Bearbeiten]

Der Verdi-Bundesvorstand veröffentlichte am 25. Oktober 2010 ein Positionspapier, in dem er sich für die Anwendung und Ausweitung des „Zugangserschwerungsgesetzes“ bzw. des „Internet-Stoppschilds“ auf Internet-Tauschbörsen aussprach. Diese würden „sowohl die Nutzer/innen als auch die Urheber/innen schädigen“. Erstere würden durch „Ausnutzung ihrer dezentralen Serverkapazitäten gleichzeitig als Anbieter illegaler Inhalte missbraucht werden“.[20]

Literatur[Bearbeiten]

  • Berndt Keller: Multibranchengewerkschaft als Erfolgsmodell? Zusammenschlüsse als organisatorisches Novum - das Beispiel Verdi. VSA-Verlag, Hamburg 2004. ISBN 3-89965-113-8.
  • Hans-Peter Müller, Horst-Udo Niedenhoff, Manfred Wilke: Verdi: Porträt und Positionen. Deutscher Instituts-Verlag, Köln 2002. ISBN 3-602-14588-3.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ver.di – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutscher Gewerkschaftsbund: Mitgliederzahlen 2010 - Mitgliederplus bei GdP, GEW und NGG. Zeitschrift Einblick 2/2011, abgerufen am 7. Oktober 2014.
  2. Alle Verdi-Bezirke und Geschäftsstellen. Verdi-Webseite, abgerufen am 7. April 2013.
  3. Profile der Bundesvorstandsmitglieder. Verdi-Webseite, abgerufen am 5. Juli 2014.
  4. Mitglieder der Gewerkschaft Verdi bis 2012. Statista, 2013, abgerufen am 23. Mai 2013.
  5. Eva Roth: Krise trifft die Gewerkschaften. Frankfurter Rundschau, 26. Januar 2010, abgerufen am 26. Januar 2010.
  6. Geschäftsbericht 2007-2011. Verdi-Webseite, 2011, abgerufen am 23. Mai 2013.
  7. Geschäftsbericht 2007 bis 2011. Verdi-Bundeskommission Selbstständige, archiviert vom Original am 13. April 2013, abgerufen am 19. September 2011 (PDF-Datei).
  8. Max Hägler: Mehr Geld und mehr Kontrolle der Funktionäre. Die Tageszeitung, 22. Februar 2008, abgerufen am 11. März 2008.
  9. Der Trägerkreis des Bündnisses. Umfairteilen-Webseite, abgerufen am 30. September 2012.
  10. Flugblatt Fahrtkostenausgleichspauschale. 4. Juli 2006, abgerufen am 1. September 2008 (PDF-Datei).
  11. Schwestern zahlen für Chefärzte. Die Tageszeitung, 26. Juli 2006, abgerufen am 11. März 2008.
  12. Impressum der gemeinsamen Website. Archiviert vom Original am 12. Oktober 2007, abgerufen am 1. September 2008.
  13. Tarifeinigung in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und kommunalen Arbeitgebern. Verdi-Webseite, 31. März 2008, abgerufen am 7. Oktober 2014.
  14.  Gewerkschaften: Anspruch und Wirklichkeit. In: Der Spiegel. 1, 4. Januar 2010, ISSN 0038-7452.
  15. Verdi-Betriebsrat kritisiert Bsirske. Focus, 10. April 2011, abgerufen am 25. Februar 2012.
  16. Tarifstreit bei Verdi. Süddeutsche Zeitung, 1. April 2010, abgerufen am 25. Februar 2012.
  17. Streit um einen israelkritischen Film. Evangelische Nachrichtenagentur Idea, 12. Dezember 2012, abgerufen am 4. Juni 2012 (Artikelabruf kostenpflichtig).
  18. Die Bildungszentren. Verdi-Webseite, abgerufen am 7. Oktober 2014: „Durch die gemeinsame und erfolgreiche Arbeit an organisationspolitischen und politischen Aufgaben wird eine Kultur der produktiven Zusammenarbeit und des solidarischen Miteinanders erlebt, die die Identifikation mit Verdi stärkt“
  19. Mitglieder. Blog des Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland, abgerufen am 7. Oktober 2014.
  20. Internet und Digitalisierung – Herausforderungen für die Zukunft des Urheberrechts. Verdi-Bundesvorstand, 25. Oktober 2010, abgerufen am 7. Oktober 2014 (PDF-Datei; 120 kB).