Veratrylalkohol

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel
Struktur von Veratrylalkohol
Allgemeines
Name Veratrylalkohol
Andere Namen

3,4-Dimethoxybenzylalkohol

Summenformel C9H12O3
CAS-Nummer 93-03-8
PubChem 7118
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit[1]

Eigenschaften
Molare Masse 168,19 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,178 g·cm−3 (17 °C)[2]

Siedepunkt
  • 135–137 °C (27 hPa)[3]
  • 296–297 °C (976 hPa)[4]
Brechungsindex

1,555 (17 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 302
P: keine P-Sätze [3]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [5][3]
Gesundheitsschädlich
Gesundheits-
schädlich
(Xn)
R- und S-Sätze R: 22
S: keine S-Sätze
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Veratrylalkohol (3,4-Dimethoxybenzylalkohol) leitet sich strukturell sowohl vom Benzylalkohol als auch vom Veratrol (o-Dimethoxybenzol) ab.

Er kann aus Veratrumaldehyd in methanolischer Lösung durch Reduktion mit Wasserstoff/Raney-Nickel bei Raumtemperatur und Normaldruck dargestellt werden.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Hermann Kämmerer, Antonio Otzet Casacuberta: "Zur Darstellung von Phenolalkoholen aus Phenolaldehyden mit Wasserstoff/Raney-Nickel und aus Phenolcarbonsäureestern mit LiAlH4", in: Die Makromolekulare Chemie, 1963, 67 (1), S. 167–172; doi:10.1002/macp.1963.020670116.
  2. a b David R. Lide (Ed.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90th Edition (Internet Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-188.
  3. a b c d Datenblatt 3,4-Dimethoxybenzyl alcohol bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 29. Mai 2011 (PDF).
  4. CRC Handbook of Tables for Organic Compound Identification, Third Edition, 1984, ISBN 0-8493-0303-6.
  5. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.

Siehe auch[Bearbeiten]