Verband Deutscher Vermessungsingenieure

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Verband Deutscher Vermessungsingenieure e.V.
(VDV)
Zweck: Berufsverband
Vorsitz: Wilfried Grunau
Gründungsdatum: 25. März 1949
Mitgliederzahl: etwa 6500
Sitz: Wuppertal
Website: www.VDV-online.de

Der Verband Deutscher Vermessungsingenieure e.V. (kurz: VDV) ist ein Berufsverband für Ingenieurinnen und Ingenieure der Geodäsie und Geoinformatik. Er wurde am 25. März 1949 als „Verein Deutscher Ingenieure und Techniker des Vermessungswesens“ in Essen gegründet. Am 1. Januar 1958 wurde er in den „Verband Deutscher Vermessungsingenieure“ umbenannt. Der Verband hat ca. 6.500 Mitglieder (Stand: April 2013).

Organisation[Bearbeiten]

Der VDV gliedert sich in den Bundesverband, die Landesverbände und die Bezirke. Der Hauptsitz ist Wuppertal.

Präsident des VDV ist Wilfried Grunau. Weitere Mitglieder des Präsidiums sind der Geschäftsführer Burkhard Kreuter, der Schatzmeister Michael Kilian und die Schriftführerin Andrea Kleber. Vizepräsidenten sind Klaus Meyer-Dietrich und Kurt Rieder. (Stand 2013)

Präsidenten[Bearbeiten]

Präsidenten bzw. Vorsitzende seit der Gründung:

  • 1949-1950 1. Vorsitzender Hans Janke
  • 1950-1954 1. Vorsitzender Walter Nicolini
  • 1954-1956 1. Vorsitzender Hans Henselder
  • 1956-1957 1. Vorsitzender Wolfgang Beicken
  • 1957-1969 1. Vorsitzender Hermann Nedorn
  • 1969-1993 1. Vorsitzender Wolfgang Beicken
  • 1993-heute Präsident Wilfried Grunau

Aktivitäten[Bearbeiten]

Der VDV vertritt seine Mitglieder bei berufspolitischen und fachbezogenen Themen und wirkt bei der strukturellen Gestaltung des deutschen Vermessungswesen mit. Ein weiterer wichtiger Zweck des Verbandes ist die berufliche Weiterbildung. Zu diesem Zweck besteht das eigenständige, als gemeinnützig anerkannte BILDUNGSWERK VDV. Das BILDUNGSWERK führt in verschiedenen Fachgruppen Fortbildungsveranstaltungen durch.

Publikationen[Bearbeiten]

Die Verbandszeitschrift VDVmagazin erscheint 6 mal jährlich und ist für die Mitglieder kostenlos. Am 1. Mai 1950 erschien die erste Ausgabe unter dem Titel DER FLUCHTSTAB. Mit der Umbenennung des Verbandes zum 1. Januar 1958 wurde auch die Zeitschrift in DER VERMESSUNGSINGENIEUR umbenannt. Am 1. Januar 2006 erfolgte die Umbenennung in VDVmagazin.

In loser Folge erscheint die VDV-Schriftenreihe. Hier werden Fachartikel zu aktuellen Themen zusammengefasst und veröffentlicht.

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Der VDV vertritt die Interessen seiner Mitglieder als Mitglied in den folgenden Verbänden/Organisationen:

Ehrung Goldenes Lot[Bearbeiten]

Nach der Ehrenordnung des VDV kann der Verband Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mit der Verleihung des „Goldenen Lotes“ ehren, die sich in besonderer Weise um die Ziele des Verbandes verdient gemacht haben. Stifter und Gestalter des „Goldenen Lotes“ ist Wolfgang Kramer (Ehrenvorsitzender des Bezirks Köln).

Bisherige Preisträger:

Weblinks[Bearbeiten]