Verband der Beamten der Bundeswehr

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Das Logo des VBB

Der Verband der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB) im Deutschen Beamtenbund (DBB) ist eine deutsche Gewerkschaft, die sich mit den Belangen der Beamten der Bundeswehr befasst.

Der VBB hat seinen Sitz in Bonn. Vorsitzender des Verbandes ist Wolfram Kamm.

In Anlehnung an die dienstliche Organisation gliedert sich der VBB in neun Bereiche beziehungsweise Landesverbände und rund 200 Standortgruppen im gesamten Bundesgebiet und im Ausland.

Der Bereich VII (Ost) umfasst die Länder Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, sowie die Freistaaten Sachsen und Thüringen. Sitz des Bereichsvorstandes ist Strausberg.

Zur Entwicklung des Verbandes[Bearbeiten]

Der Bund der Beamten der Deutschen Bundeswehr im Deutschen Beamtenbund wurde 1956 gegründet. Dieser schloss sich mit dem Verband der Beamten der Deutschen Wehrverwaltung zum Verband der Beamten der Bundeswehr zusammen.

Satzungsgemäßer Zweck des 1960 gegründeten VBB ist die berufsständische Vertretung und die der berufspolitischen, rechtlichen und sozialen Belange seiner Mitglieder. Er tritt für ein modernes und leistungsorientiertes Berufsbeamtentum auf der Grundlage unserer Verfassung ein.

Der VBB ist die mitgliederstärkste und maßgebliche Berufsorganisation der in der Bundeswehr tätigen Beamtinnen und Beamten. Er stellt im Hauptpersonalrat sieben von acht Mitgliedern der Beamtengruppe und in den Bezirkspersonalräten zur Zeit 85 Prozent der Mitglieder der Beamtengruppen. Auch in den örtlichen Personalräten gehören die Mitglieder der Beamtengruppen – bis auf wenige Ausnahmen – dem VBB an.

Organe der Verbandes[Bearbeiten]

Sein oberstes Organ ist der Bundesvertretertag; er tritt im Zeitraum von jeweils vier Jahren zusammen und bestimmt die Richtlinien für die Verbandspolitik. Dem Bundesvorstand gehören 30 Kollegen an; die Bundesleitung, von der die laufenden Geschäfte des Verbandes geführt werden, besteht aus sechs stimmberechtigten und zwei kooptierten Mitgliedern. Die Organe des Verbandes sind ständige Gesprächspartner des Bundesministeriums der Verteidigung, seiner Behörden und Dienststellen, der anderen Bundesministerien und der für ihre Arbeit wichtigen Ausschüsse des Parlaments.

Weblinks[Bearbeiten]