Verband der Diözesen Deutschlands

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Der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) ist der Zusammenschluss der deutschen Diözesen zur Wahrnehmung gemeinsamer Aufgaben im rechtlichen und wirtschaftlichen Bereich mit Sitz in München.

Der Verband wird durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz geleitet und ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Er wurde auf der Frühjahrsversammlung der deutschen Bischöfe in Stuttgart 1968 gegründet.

Dem Verband ist das Institut für Staatskirchenrecht der Diözesen Deutschlands in Bonn zugeordnet.

Zuschüssen des VDD helfen - auch im Rahmen des Finanzausgleiches zwischen den beteiligten Diözesen[1] - insbesondere den ostdeutschen Diözesen zur Finanzierung ihrer Haushalte.[2]

Die Verlagsgruppe Weltbild ist die größte GmbH im Besitz des VDD.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aufgaben des VDD
  2. Birgit-Sara Fabianek, Thomas Seiterich-Kreuzkamp: Und vergib uns unsere Schulden. Die Finanzpolitik der katholischen Kirche und ihre Geheimnisse. publik-forum, Oberursel 2006, ISBN 3-88095-154-3, S. 90.