Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
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Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD), oft auch Deutscher Historikerverband genannt, ist mit rund 2250 Mitgliedern der größte deutsche Verband hauptberuflicher Geschichtswissenschaftler.
Der VHD befasst sich laut Satzung mit der "organisatorischen Förderung der Geschichtswissenschaft und vornehmlich der Vertretung der deutschen Historiker vor der Öffentlichkeit, insbesondere der internationalen Geschichtswissenschaft". Seine wichtigste Aufgabe ist die Organisation der Deutschen Historikertage in Zusammenarbeit mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands. Die Historikertage finden alle zwei Jahre in Kooperation mit einer deutschen Universität (2002 Halle, 2004 Kiel, 2006 Konstanz, 2008 Dresden) statt und haben regelmäßig mehrere Tausend Teilnehmer zu verzeichnen. Darüber hinaus vertritt der VHD die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Politik, insbesondere gegenüber den Vertretern der Kultus- und Wissenschaftspolitik. Der Verband umfasst verschiedene Arbeitskreise und Fachgruppen, die sich auf verschiedene Teildisziplinen konzentrieren.
An der Spitze des Deutschen Historikerverbands steht ein 20-köpfiger Ausschuss, zu dem auch der Vorstand gehört, der sich aus Vorsitzendem, stellvertretendem Vorsitzendem, Schriftführer und Schatzmeister zusammensetzt. Vorsitzender des VHD ist seit dem Dresdener Historikertag 2008 der Frankfurter Wirtschafts- und Sozialhistoriker Werner Plumpe.

