Verband der Studierenden aus Kurdistan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Verband der Studierenden aus Kurdistan (Kurmandschi: Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan, YXK) ist eine Studentenorganisation. Sie gilt als der verbotenen Untergrundorganisation PKK nahe stehend.[1][2][3][4]

Der Verband wurde 1991 nach einer Konferenz von 75 Studierenden an der Ruhr Universität Bochum gegründet. Die YXK betrachtet es als ihre Hauptaufgabe, der studentisch-universitären und allgemeinen Öffentlichkeit in Europa ein Verständnis über die kurdische Frage und den mit ihr zusammenhängenden Konflikt zu ermöglichen. Außerdem soll das Bewusstsein für eine eigenständige kulturelle Identität in der Emigration so wie in Kurdistan gefördert und damit zu ihrer Bewahrung beigetragen werden.

Der im Oktober 1992 getötete PKK-Kämpfer Hüseyin Çelebi - der bei der Gründung der YXK aktiv beteiligt war - wurde posthum zum Ehrenvorsitzenden der YXK ernannt.[5]

Derzeit besteht der Verband aus Gruppen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Dänemark, Schweden und der Schweiz. Außerdem gibt die YXK einmal im Semester die Zeitschrift Ronahi (in Kurmandschi für Licht) heraus. Der Verband ist ferner der Veranstalter der Kurdischen Filmtage in Hamburg beziehungsweise Köln, und der mittlerweile zum 16. mal veranstalteten Hüseyin Celebi Literatur- Wettbewerbe.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Homepage der YXK
  2. Bundesamt für Verfassungsschutz: Verfassungsschutzbericht 2010 Seite 292
  3. Bundesamt für Verfassungsschutz: Verfassungsschutzbericht 2007 Seite 253
  4. Bundesamt für Verfassungsschutz: ARBEITERPARTEI KURDISTANS (PKK) VOLKSKONGRESS KURDISTANS (KONGRA GEL) – STRUKTUREN, ZIELE, AKTIVITÄTEN Seite 16
  5. http://de.yxk-online.de/index.php?option=com_content&task=view&id=7&Itemid=9

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen