Verbandsgemeinde Edenkoben (1972–2014)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Edenkoben
Verbandsgemeinde Edenkoben (1972–2014)
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Edenkoben hervorgehoben
49.2811111111118.1269444444444Koordinaten: 49° 17′ N, 8° 8′ O
Basisdaten (Stand 2014)
Bestandszeitraum: 1972–2014
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Fläche: 119,64 km²
Einwohner: 19.891 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 166 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 3 37 5003
Verbandsgliederung: 16 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Poststraße 23
67480 Edenkoben
Webpräsenz: www.vg-edenkoben.de
Bürgermeister: Olaf Gouasé (CDU)
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Die Verbandsgemeinde Edenkoben war eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehörten die Stadt Edenkoben und 15 eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz war in der namensgebenden Stadt Edenkoben.

Zum 1. Juli 2014 wurde die Verbandsgemeinde Maikammer in Form einer Neubildung in die Verbandsgemeinde Edenkoben eingegliedert.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Altdorf 6,36 772
Böbingen 6,90 758
Burrweiler 6,29 806
Edenkoben, Stadt 17,89 6.719
Edesheim 16,32 2.281
Flemlingen 3,87 407
Freimersheim (Pfalz) 5,37 945
Gleisweiler 3,73 609
Gommersheim 11,29 1.469
Großfischlingen 4,31 627
Hainfeld 6,24 814
Kleinfischlingen 2,52 262
Rhodt unter Rietburg 10,06 1.104
Roschbach 3,44 832
Venningen 9,87 913
Weyher in der Pfalz 5,16 573
Verbandsgemeinde Edenkoben 119,64 19.891

(Einwohner am 31. Dezember 2013)[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Edenkoben wurde im Rahmen der in den 1960er Jahren begonnenen rheinland-pfälzischen Gebiets- und Verwaltungsreform auf der Grundlage des „Dreizehnten Landesgesetzes über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz“ vom 1. März 1972, in Kraft getreten am 22. April 1972, neu gebildet.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Edenkoben; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 16.310
1835 17.370
1871 16.182
1905 17.177
1939 16.938
1950 18.974
Jahr Einwohner
1961 18.777
1970 19.073
1987 17.563
1997 19.183
2005 19.770
2013 28.012

Politik[Bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Edenkoben bestand aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU FDP FWG GBE Gesamt
2009 7 12 2 9 2 32 Sitze
2004 7 13 2 8 2 32 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister Olaf Gouasé (CDU) wurde am 7. März 2010 für seine dritte Amtszeit wiedergewählt.[4]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In sechzehnfach von Blau und Silber geteiltem Schildbord durch ein durchgehendes silbernes Kreuz von Blau und Rot geviert, oben rechts eine silberne Lilie, oben links ein mit den Stollen abwärtsgekehrtes silbernes Hufeisen, unten rechts ein silbernes Sesel mit goldenem Griff, unten links eine goldene Traube“.

Es wurde 1985 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt.[5]

Verkehr[Bearbeiten]

Durch das Gebiet der Verbandsgemeinde führte die Pfälzische Maximiliansbahn, die dort mit Edenkoben und Edesheim (Pfalz) zwei Unterwegsstationen besitzt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009 Verbandsgemeinderatswahlen
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz – Wahl der Bürgermeister der Verbandsgemeinden
  5. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3