Verbandsgemeinde Grünstadt-Land

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Grünstadt-Land
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Grünstadt-Land hervorgehoben
7Koordinaten: 49° 34′ N, 8° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Dürkheim
Fläche: 104,86 km²
Einwohner: 20.371 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 194 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: DÜW
Gemeindeschlüssel: 07 332 03
Verbandsgliederung: 16 Ortsgemeinden
Adresse der Verbandsverwaltung: Industriestraße 11
67269 Grünstadt
Webpräsenz:
Verbandsbürgermeister: Eugen Ackermann (SPD)
Lage der Verbandsgemeinde Grünstadt-Land im Landkreis Bad Dürkheim
Karte

Die Verbandsgemeinde Grünstadt-Land mit ihren 16 Ortsgemeinden liegt im Norden des pfälzischen Landkreises Bad Dürkheim (Bundesland Rheinland-Pfalz). Sie ist Teil der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Die Verbandsgemeinde hat Anteil an drei geologischen Formationen, nämlich Mittelgebirge, Grabenbruch und Tiefebene. Sie erstreckt sich vom nordöstlichen Pfälzerwald im Westen über den Nordteil der Deutschen Weinstraße bei Grünstadt, die im Hügelland des pfälzischen Weinbaugebietes verläuft, bis nach Dirmstein im Osten, wo die Rebenhänge in die Oberrheinische Tiefebene übergehen.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Verbandsgemeinde Grünstadt-Land bildet zusammen mit der Stadt Grünstadt und der Verbandsgemeinde Hettenleidelheim den größten Teil des historischen Leiningerlandes. Die Verbandsgemeinden entstanden 1972 im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform aus kleinen und kleinsten Dörfern.

[Bearbeiten] Struktur

[Bearbeiten] Sitz

Die Verwaltung der Verbandsgemeinde Grünstadt-Land sitzt nicht in der größten Ortsgemeinde Dirmstein, sondern in der Stadt Grünstadt. Diese ist inmitten der Verbandsgemeinde Grünstadt-Land gelegen, ohne dass sie dazugehört.

[Bearbeiten] Ortsgemeinden

Diese 16 Dörfer der Verbandsgemeinde umschließen die Stadt Grünstadt in einem nur nach Westen offenen Ring (auf der Lageskizze gelb):

  1. Battenberg
  2. Bissersheim
  3. Bockenheim (entstanden 1956 aus Groß- und Kleinbockenheim)
  4. Dirmstein
  5. Ebertsheim mit Ortsbezirk (eingemeindet 1969, ausgewiesen seit 2006) Rodenbach
  6. Gerolsheim
  7. Großkarlbach
  8. Kindenheim
  9. Kirchheim
  10. Kleinkarlbach
  11. Laumersheim
  12. Mertesheim
  13. Neuleiningen
  14. Obersülzen
  15. Obrigheim mit Ortsteilen (seit 1969) Albsheim, Colgenstein-Heidesheim, Mühlheim und Neuoffstein
  16. Quirnheim

Mehr als 3000 Einwohner hat lediglich Dirmstein, mehr als 2000 Obrigheim und Bockenheim.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wappen

Das 1973 geschaffene Wappen ist in vier Segmente geteilt bzw. gespalten. Drei davon geben Auskunft über die regionalen Herrschaftsverhältnisse vom Mittelalter bis in die Gegenwart: Rechts oben auf blauem Grund symbolisiert ein nach rechts gewendeter silberner Adler mit roter Bewehrung das Leininger Adelsgeschlecht, links oben auf schwarzem Grund steht, nach rechts gewendet und ebenfalls rot bewehrt, der goldene Löwe der Pfalz (ohne die Kurkrone) als Zeichen der Zugehörigkeit zum Bezirksverband Pfalz, rechts unten liegt diagonal auf schwarzem Grund, mit der Spitze nach rechts oben zeigend, der silberne Schlüssel des Fürstbistums Worms. Links unten auf blauem Grund ist der heutige Haupterwerbszweig zusammen mit der geographischen Lage der Verbandsgemeinde und ihrer Struktur verschlüsselt: Eine goldene Weintraube mit zwei Blättern und 16 Beeren zeigt an, dass die Verbandsgemeinde in den beiden fruchtbaren Talauen von Eck- und Eisbach liegt und 16 Weinbau betreibende Gemeinden umfasst.

[Bearbeiten] Verbandsgemeinderat

Die Wahlen zum Verbandsgemeinderat am 13. Juni 2004 hatten folgendes Ergebnis:

Gruppierung Anteil % ± % Sitze ± Sitze
CDU 34,8 -0,3 12 +1
SPD 33,2 -5,4 12 -1
FWG 21,8 +3,7 8 +2
Grüne 5,6 +1,4 2 +1
FDP 4,6 +0,6 2 +1
Verbandsgemeinderat 100,0 36

Aufgrund des Bevölkerungszuwachses der letzten Jahre vergrößerte sich der Rat 2004 von 32 auf 36 Mitglieder.

[Bearbeiten] Bürgermeister

Bürgermeister ist Eugen Ackermann (SPD, * 1949), der 1996 im 2. Wahlgang (Stichwahl) und 2003 im 1. Wahlgang - jeweils in Direktwahl - auf acht Jahre (1996–2003 und 2004–2011) gewählt wurde. Seine Vorgänger waren Dieter Emmer (1972–1984) und Werner Beyer (1984–1995), beide ebenfalls SPD.

[Bearbeiten] Weblinks

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