Verbandsgemeinde Hagenbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Hagenbach
Verbandsgemeinde Hagenbach
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Hagenbach hervorgehoben
49.0205555555568.2483333333333Koordinaten: 49° 1′ N, 8° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Germersheim
Fläche: 33,75 km²
Einwohner: 10.537 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 312 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 3 34 5002
Verbandsgliederung: 4 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Ludwigstraße 20
76767 Hagenbach
Webpräsenz: www.vg-hagenbach.de
Bürgermeister: Reinhard Scherrer (SPD)
Lage der Verbandsgemeinde Hagenbach im Landkreis Germersheim
Wörth am Rhein Germersheim Zeiskam Ottersheim bei Landau Knittelsheim Bellheim Scheibenhardt Berg (Pfalz) Hagenbach Neuburg am Rhein Jockgrim Neupotz Hatzenbühl Rheinzabern Steinweiler Erlenbach bei Kandel Kandel (Pfalz) Winden (Pfalz) Vollmersweiler Freckenfeld Minfeld Leimersheim Kuhardt Rülzheim Hördt Schwegenheim Lingenfeld Freisbach Weingarten (Pfalz) Westheim (Pfalz) Lustadt Baden-Württemberg Frankreich Speyer Rhein-Pfalz-Kreis Neustadt an der Weinstraße Landkreis Südliche Weinstraße Landau in der PfalzKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Die Verbandsgemeinde Hagenbach ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören drei Ortsgemeinden und die namensgebende Stadt Hagenbach an, der Verwaltungssitz ist in Hagenbach. Sie liegt im Süden des Landkreises.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Berg (Pfalz) 6,77 2.026
Hagenbach, Stadt 15,85 5.312
Neuburg am Rhein 8,25 2.555
Scheibenhardt 2,88 644
Verbandsgemeinde Hagenbach 33,75 10.537

(Einwohner am 31. Dezember 2012)[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Hagenbach wurde im Rahmen der Mitte der 1960er Jahre begonnenen rheinland-pfälzischen Gebiets- und Verwaltungsreform auf der Grundlage des „Dreizehnten Landesgesetzes über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz“ vom 1. März 1972, in Kraft getreten am 22. April 1972, neu gebildet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Hagenbach; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 4.001
1835 4.800
1871 5.050
1905 5.000
1939 6.183
1950 5.979
Jahr Einwohner
1961 6.937
1970 9.111
1987 9.609
1997 10.797
2005 10.842
2012 10.537

Politik[Bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Hagenbach besteht aus 28 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU Grüne FWG WGN Gesamt
2014 10 11 2 3 2 28 Sitze
2009 10 11 2 3 2 28 Sitze
2004 9 12 2 3 2 28 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

1972–1987:   Karl August Vogel (CDU)
1987–2005: Dietmar Brand (CDU)
seit 2005: Reinhard Scherrer (SPD)

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In vierfach von Gold und Grün geteiltem Schildbord, in viergeteiltem Schild oben rechts in Silber eine bewurzelte grüne Buche, oben links in Schwarz ein goldener Anker, unten rechts in Blau ein schwebendes silbernes Kreuz, unten links in Gold über grünem Dreiberg eine rote Rose“.

Es wurde 1985 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und zeigt die Hauptelemente der Wappen der vier Ortsgemeinden.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen
  4. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3