Verbandsgemeinde Kaisersesch

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Kaisersesch
Verbandsgemeinde Kaisersesch
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Kaisersesch hervorgehoben
50.2322222222227.1394444444444Koordinaten: 50° 14′ N, 7° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Fläche: 140,58 km²
Einwohner: 15.530 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 110 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 1 35 5002
Verbandsgliederung: 26 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Bahnhofstraße 47
56759 Kaisersesch
Webpräsenz: www.kaisersesch.de
Bürgermeister: Albert Jung
Lage der Verbandsgemeinde Kaisersesch im Landkreis Cochem-Zell
Kalenborn (bei Kaisersesch) Eppenberg (Eifel) Laubach (Eifel) Leienkaul Müllenbach (bei Mayen) Hauroth Urmersbach Masburg Düngenheim Kaisersesch Landkern Illerich Eulgem Hambuch Gamlen Zettingen Kaifenheim Brachtendorf Ulmen (Eifel) Alflen Auderath Filz (Eifel) Wollmerath Schmitt Büchel (Eifel) Wagenhausen (Eifel) Gillenbeuren Gevenich Weiler (bei Ulmen) Lutzerath Bad Bertrich Urschmitt Kliding Beuren (Eifel) Moselkern Müden (Mosel) Treis-Karden Lütz Lieg Roes Möntenich Forst (Eifel) Dünfus Brohl Binningen (Eifel) Wirfus Brieden Kail Pommern (Mosel) Briedel Altlay Peterswald-Löffelscheid Haserich Sosberg Forst (Hunsrück) Altstrimmig Reidenhausen Mittelstrimmig Blankenrath Panzweiler Walhausen Schauren (bei Blankenrath) Tellig Hesweiler Liesenich Moritzheim Grenderich Zell (Mosel) Neef Bullay Sankt Aldegund Alf (Mosel) Pünderich Greimersburg Klotten Faid Dohr Bremm Bruttig-Fankel Senheim Nehren (Mosel) Ediger-Eller Mesenich Valwig Ernst (Mosel) Beilstein (Mosel) Ellenz-Poltersdorf Briedern Cochem Landkreis Vulkaneifel Landkreis Bernkastel-Wittlich Landkreis Mayen-Koblenz Rhein-Hunsrück-KreisKarte
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Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Die Verbandsgemeinde Kaisersesch ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Kaisersesch sowie 25 eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Kaisersesch.

Zum 1. Juli 2014 wurden acht Gemeinden aus der gleichzeitig aufgelösten Verbandsgemeinde Treis-Karden eingegliedert.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Binningen 6,66 690
Brachtendorf 2,45 271
Brieden 4,40 131
Brohl 5,88 378
Dünfus 3,25 307
Düngenheim 9,31 1.307
Eppenberg 4,12 236
Eulgem 3,01 220
Forst (Eifel) 3,93 370
Gamlen 5,59 548
Hambuch 4,81 726
Hauroth 3,94 306
Illerich 7,74 699
Kaifenheim 6,17 827
Kail 6,15 291
Kaisersesch, Stadt 8,18 3.052
Kalenborn 5,30 218
Landkern 10,61 949
Laubach 3,58 651
Leienkaul 3,25 324
Masburg 9,12 1.078
Möntenich 4,08 133
Müllenbach 4,27 627
Roes 6,74 504
Urmersbach 4,34 426
Zettingen 3,70 261
Verbandsgemeinde Kaisersesch 140,58 15.530

(Einwohner am 31. Dezember 2012)[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort „Esch“ war schon seit 1294 kurtrierischer Gerichtsort für die Gegend. Er wurde 1321 als Kaisersesch zur Stadt erhoben. Unter französischer Herrschaft war Kaisersesch Sitz einer Mairie. Nach dem Übergang an Preußen (1815) entstand die Bürgermeisterei Kaisersesch (1927 umbenannt in Amt Kaisersesch). Im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde 1968 aus dem Amt Kaisersesch die Verbandsgemeinde Kaisersesch gebildet.

Im Zusammenhing mit einer rheinland-pfälzischen Kommunal- und Verwaltungsreform wurden per Landesgesetz vom 22. November 2013 zum 1. Juli 2014 aus der gleichzeitig aufgelösten Verbandsgemeinde Treis-Karden die Ortsgemeinden Binningen, Brieden, Brohl, Dünfus, Forst (Eifel), Kail, Möntenich und Roes in die Verbandsgemeinde Kaisersesch eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Kaisersesch besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden. Bis 2014 gehörten dem Verbandsgemeinderat 28 Ratsmitglieder an.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU GRÜNE FWG UBL Gesamt
2014 8 16 6 2 32 Sitze
2009 7 12 6 3 28 Sitze
2004 6 15 0 4 3 28 Sitze
  • FWG = Freie parteiunabhängige Wählergruppe Dr. Pertzborn e.V.
  • UBL = Unabhängige-Bürger-Liste für Kaisersesch und die VG Kaisersesch e.V.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der 2003 gewählte Bürgermeister Ewald Mattes wurde am 18. August 2010 nach einem Abwahlverfahren aus seinem Amt entlassen. Bei der Wahl am 7. November 2010 zu seinem Nachfolger erhielt keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit. In der Stichwahl am 21. November 2010 setzte sich Albert Jung (parteilos) mit 62,6 % der Stimmen gegen Thomas Welter (CDU) durch.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Landesgesetz über die Gebietsänderung der Verbandsgemeinde Treis-Karden vom 22. November 2013
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen