Verbandsgemeinde Kell am See

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Kell am See
Verbandsgemeinde Kell am See
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Kell am See hervorgehoben
49.6334166666676.8222583333333Koordinaten: 49° 38′ N, 6° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Fläche: 160,2 km²
Einwohner: 9483 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 2 35 5002
Verbandsgliederung: 13 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Rathausstraße 1
54427 Kell am See
Webpräsenz: www.kell-am-see.de
Bürgermeister: Werner Angsten (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Kell am See im Landkreis Trier-Saarburg
Luxemburg Saarland Eifelkreis Bitburg-Prüm Landkreis Birkenfeld Trier Bescheid (Hunsrück) Beuren (Hochwald) Damflos Geisfeld Grimburg Gusenburg Hermeskeil Hinzert-Pölert Naurath (Wald) Neuhütten (Hochwald) Rascheid Reinsfeld Züsch Baldringen Greimerath (bei Trier) Heddert Hentern Kell am See Lampaden Mandern Paschel Schillingen Schömerich Vierherrenborn Waldweiler Zerf Kanzem Konz Nittel Oberbillig Onsdorf Pellingen Tawern Temmels Wasserliesch Wawern (Saar) Wellen (Mosel) Wiltingen Bonerath Farschweiler Gusterath Gutweiler Herl Hinzenburg Holzerath Kasel (bei Trier) Korlingen Lorscheid Mertesdorf Morscheid Ollmuth Osburg Pluwig Riveris (Gemeinde) Schöndorf (an der Ruwer) Sommerau (an der Ruwer) Thomm Waldrach Ayl Fisch (Saargau) Freudenburg Irsch (bei Saarburg) Kastel-Staadt Kirf Mannebach (bei Saarburg) Merzkirchen Ockfen Palzem Saarburg Schoden Serrig Taben-Rodt Trassem Wincheringen Bekond Detzem Ensch Fell (Mosel) Föhren Kenn Klüsserath Köwerich Leiwen Longen Longuich Mehring (Mosel) Naurath (Eifel) Pölich Riol Schleich Schweich Thörnich Trittenheim Aach (bei Trier) Franzenheim Hockweiler Igel (Mosel) Kordel (Eifel) Langsur Newel Ralingen Trierweiler Welschbillig ZemmerKarte
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Die Verbandsgemeinde Kell am See liegt im südlichen Bereich des Landkreises Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören 13 eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in Kell am See. Das Gebiet der Verbandsgemeinde liegt im Naturpark Saar-Hunsrück.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Name Fläche
(km²)
Einwohner
(1950)[2]
Einwohner
(31. Dezember 2012)[3]
Wappen Baldringen 1,76 162 278
Wappen Greimerath 12,12 873 1.030
Wappen Heddert 4,90 204 260
Wappen Hentern 6,15 344 396
Wappen Kell am See 28,26 1.385 1.925
Wappen Lampaden 8,16 503 567
Wappen Mandern 23,96 816 899
Wappen Paschel 4,30 195 232
Wappen Schillingen 19,58 902 1.199
Wappen Schömerich 2,46 163 123
Wappen Vierherrenborn 8,57 - 198
Wappen Waldweiler 11,08 629 813
Wappen Zerf 28,87 1.156 1.563
Wappen Verbandsgemeinde Kell am See 160,20 7.459 9.483

Geschichte[Bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Kell besteht seit dem 7. November 1970, als im Rahmen der Verwaltungs- und Gebietsreform in Rheinland-Pfalz aus den Gemeinden der vorherigen Verbandsgemeinde Kell mit Ausnahme von Hinzenburg, das zur Verbandsgemeinde Ruwer kam, und den im Hochwald liegenden Gemeinden der Verbandsgemeinde Saarburg-Ost eine neue Verbandsgemeinde Kell gebildet wurde. Die Namensänderung in „Verbandsgemeinde Kell am See“ erfolgte am 24. März 1992.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5]

  • 1815 – 3.571
  • 1835 – 5.117
  • 1871 – 5.655
  • 1905 – 5.893
  • 1939 – 7.245
  • 1950 – 7.459
  • 1961 – 8.504
  • 1965 – 8.909
  • 1970 – 9.247
  • 1975 – 8.976
  • 1980 – 8.864
  • 1985 – 8.923
  • 1987 – 9.038
  • 1990 – 9.258
  • 1995 – 9.625
  • 2000 – 9.825
  • 2005 – 9.757
  • 2010 – 9.517

Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, bezogen auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde

Politik[Bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Kell am See besteht aus 24 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[6]

Wahl SPD CDU WG 1 WG 2 Gesamt
2009 8 10 4 2 24 Sitze
2004 8 13 3 24 Sitze
1999 10 11 3 24 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • August Justen (CDU), 1970 bis 1988
  • Werner Angsten (CDU), seit 1988

Tourismus[Bearbeiten]

Touristische Anziehungspunkte sind der Keller Stausee, der Ruwer-Hochwald-Radweg oder der Saar-Hunsrück-Steig mit den sogenannten Traumschleifen (Premiumwanderwege):

  • Ruwer-Hochwald-Schleife bei Hentern
  • Schillinger Panoramaweg bei Schillingen
  • Greimerather Höhenweg bei Greimerath
  • Hochwald-Acht bei Waldweiler und Kell am See.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Verbandsgemeinde Kell am See – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
  3. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (PDF-Datei; 2,03 MB), Seite 203
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz - Infothek
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Verbandsgemeinderatswahlen