Verbandsgemeinde Rülzheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Rülzheim
Verbandsgemeinde Rülzheim
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Rülzheim hervorgehoben
49.1555555555568.2936111111111Koordinaten: 49° 9′ N, 8° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Germersheim
Fläche: 52,96 km²
Einwohner: 14.730 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 278 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 3 34 5006
Verbandsgliederung: 4 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Am Deutschordensplatz 1
76761 Rülzheim
Webpräsenz: www.ruelzheim.de
Bürgermeister: Matthias Schardt (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Rülzheim im Landkreis Germersheim
Wörth am Rhein Germersheim Zeiskam Ottersheim bei Landau Knittelsheim Bellheim Scheibenhardt Berg (Pfalz) Hagenbach Neuburg am Rhein Jockgrim Neupotz Hatzenbühl Rheinzabern Steinweiler Erlenbach bei Kandel Kandel (Pfalz) Winden (Pfalz) Vollmersweiler Freckenfeld Minfeld Leimersheim Kuhardt Rülzheim Hördt Schwegenheim Lingenfeld Freisbach Weingarten (Pfalz) Westheim (Pfalz) Lustadt Baden-Württemberg Frankreich Speyer Rhein-Pfalz-Kreis Neustadt an der Weinstraße Landkreis Südliche Weinstraße Landau in der PfalzKarte
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Die Verbandsgemeinde Rülzheim ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Germersheim (Rheinland-Pfalz). Der Verbandsgemeinde gehören vier eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Ortsgemeinde Rülzheim.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Hördt 18,46 2.482
Kuhardt 4,88 1.902
Leimersheim 12,96 2.573
Rülzheim 16,66 7.773
Verbandsgemeinde Rülzheim 52,96 14.730

(Einwohner am 31. Dezember 2013) [1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Rülzheim wurde 1972, so wie alle Verbandsgemeinden im damaligen Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz, auf der Grundlage des „Dreizehnten Landesgesetzes über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz“ neu gebildet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Rülzheim; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 5.509
1835 6.277
1871 6.435
1905 7.066
1939 8.580
1950 9.116
Jahr Einwohner
1961 10.026
1970 11.142
1987 12.651
1997 14.702
2005 14.786
2013 14.730

Politik[Bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Rülzheim besteht aus 28 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP Aktive FWG Gesamt
2014 4 13 1 1 8 1 28 Sitze
2009 5 12 2 7 2 28 Sitze
2004 6 17 2 0 6 1 32 Sitze
  • Aktive = Aktive Bürger e.V.
  • FWG = Freie Wähler Gruppe Rülzheim e.V.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der Bürgermeister wird in direkter Wahl für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.

Bei der Wahl am 25. Mai 2014 wurde Matthias Schardt (CDU) mit 58,9 Prozent Zustimmung gewählt. Er löst damit den seit 2006 amtierenden Reiner Hör ab, der auch Ortsbürgermeister von Rülzheim ist.

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In von Silber und Schwarz geviertem Schildbord von Blau und Gold mit Zinne geviert, oben rechts ein silbernes Gemarkungszeichen in Form eines gestürzten V, oben links ein schwarzes Hufeisen mit abwärts gekehrten Stollen, unten rechts ein schwarzer Angelhaken, unten links ein gepanzerter silberner Arm, eine silberne Kreuzspange haltend.“

Es wurde 1980 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und enthält Figuren von den Wappen der vier Ortsgemeinden.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen
  4. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3