Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Simmern
Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Simmern hervorgehoben
49.9820927.523403Koordinaten: 49° 59′ N, 7° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Fläche: 165,51 km²
Einwohner: 17.912 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 1 40 5007
Verbandsgliederung: 32 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Brühlstraße 2
55469 Simmern/Hunsrück
Webpräsenz: www.simmern.de
Bürgermeister: Michael Boos (SPD)
Lage der Verbandsgemeinde Simmern im Rhein-Hunsrück-Kreis
Boppard Badenhard Beulich Bickenbach (Hunsrück) Birkheim Dörth Emmelshausen Gondershausen Halsenbach Hausbay Hungenroth Karbach (Hunsrück) Kratzenburg Leiningen (Hunsrück) Lingerhahn Maisborn Mermuth Morshausen Mühlpfad Ney (Hunsrück) Niedert Norath Pfalzfeld Schwall (Rhein-Hunsrück-Kreis) Thörlingen Utzenhain Alterkülz Bell (Hunsrück) Beltheim Braunshorn Buch (Hunsrück) Dommershausen Gödenroth Hasselbach (Hunsrück) Hollnich Kastellaun Korweiler Lahr Mastershausen Michelbach (Hunsrück) Mörsdorf Roth (Rhein-Hunsrück-Kreis) Spesenroth Uhler Zilshausen Bärenbach (Hunsrück) Belg Büchenbeuren Dickenschied Dill (Gemeinde) Dillendorf Gehlweiler Gemünden (Hunsrück) Hahn (Hunsrück) Hecken (Hunsrück) Heinzenbach Henau (Hunsrück) Hirschfeld (Hunsrück) Kappel (Hunsrück) Kirchberg (Hunsrück) Kludenbach Laufersweiler Lautzenhausen Lindenschied Maitzborn Metzenhausen Nieder Kostenz Niedersohren Niederweiler (Hunsrück) Ober Kostenz Raversbeuren Reckershausen Rödelhausen Rödern (Hunsrück) Rohrbach (Hunsrück) Schlierschied Schwarzen Sohren Sohrschied Todenroth Unzenberg Wahlenau Womrath Woppenroth Würrich Argenthal Benzweiler Dichtelbach Ellern (Hunsrück) Erbach (Hunsrück) Kisselbach Liebshausen Mörschbach Riesweiler Rheinböllen Schnorbach Steinbach (Hunsrück) Damscheid Laudert Niederburg Oberwesel Perscheid Sankt Goar Urbar (Rhein-Hunsrück-Kreis) Wiebelsheim Bubach Riegenroth Laubach (Hunsrück) Horn (Hunsrück) Klosterkumbd Budenbach Bergenhausen Rayerschied Wahlbach (Hunsrück) Altweidelbach Pleizenhausen Mutterschied Niederkumbd Simmern/Hunsrück Neuerkirch Wüschheim (Hunsrück) Reich (Hunsrück) Biebern Külz (Hunsrück) Kümbdchen Keidelheim Fronhofen Holzbach Nannhausen Tiefenbach (Hunsrück) Ohlweiler Sargenroth Schönborn (Hunsrück) Oppertshausen Belgweiler Ravengiersburg Mengerschied Hessen Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Birkenfeld Landkreis Bernkastel-Wittlich Rhein-Lahn-Kreis Landkreis Mayen-Koblenz Landkreis Cochem-ZellKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Die Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft, die im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz liegt. Ihr gehören 31 eigenständige Ortsgemeinden und die namensgebende Stadt Simmern/Hunsrück an. Die Verbandsgemeinde hat ihren Verwaltungssitz in Simmern/Hunsrück.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Altweidelbach 4,10 251
Belgweiler 3,34 205
Bergenhausen 2,68 123
Biebern 4,10 322
Bubach 7,10 273
Budenbach 3,51 188
Fronhofen 3,71 231
Holzbach 5,03 522
Horn 6,86 335
Keidelheim 2,72 309
Klosterkumbd 7,33 277
Külz (Hunsrück) 6,92 464
Kümbdchen 3,21 468
Laubach 10,02 421
Mengerschied 9,53 737
Mutterschied 3,07 500
Nannhausen 6,05 530
Neuerkirch 5,28 293
Niederkumbd 2,27 301
Ohlweiler 3,93 338
Oppertshausen 1,52 121
Pleizenhausen 4,03 241
Ravengiersburg 6,29 313
Rayerschied 2,51 100
Reich 4,76 333
Riegenroth 3,14 221
Sargenroth 12,61 431
Schönborn 3,90 248
Simmern/Hunsrück, Stadt 11,96 7.612
Tiefenbach 5,79 744
Wahlbach 4,34 174
Wüschheim 3,90 286
Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück 165,51 17.912

(Einwohner am 31. Dezember 2013)[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 9.022
1835 11.615
1871 11.316
1905 11.166
1939 12.636
1950 13.988
Jahr Einwohner
1961 14.017
1970 14.780
1987 15.449
1997 18.298
2005 18.851
2013 17.912

Politik[Bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Simmern/Hunsrück besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP aSL Gesamt
2014 11 11 3 3 4 32 Sitze
2009 11 10 3 4 4 32 Sitze
2004 11 14 3 4 32 Sitze
  • aSL = anStadt Liste e.V.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Seit dem 22. August 2012 ist Michael Boos (SPD) Bürgermeister der Verbandsgemeinde Simmern. In einer Stichwahl am 20. Mai 2012 erlangte er 66 % der abgegebenen Stimmen.[4] Er löste Manfred Faust ab, der aus Altersgründen aus dem Amt schied.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Innerhalb eines in wechselnden Farben von Silber und Blau geständerten Schildbordes; geteilt, oben in Schwarz ein schreitender rot bewehrter goldener Löwe; unten schräggerautet (-geweckt) in Silber und Blau.“

Das Wappen ähnelt dem der Stadt Simmern, welche einen gekrönten Löwen zeigt. Es verweist auf den Pfälzer Löwen und die seit 1358 herrschenden Wittelsbacher Landesherren, die die (weiß-blauen) bayerischen Wecken im Wappen führten. Der Schildbord als solcher kennzeichnet das Wappen als das eines Amtes.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Wahlergebnis Bürgermeisterwahl 2012 Verbandsgemeinde Simmern (PDF; 15 kB)