Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf
Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf hervorgehoben
49.7558333333336.9966666666667Koordinaten: 49° 45′ N, 7° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Fläche: 144,68 km²
Einwohner:

7342 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 2 31 5006
Verbandsgliederung: 21 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Saarstraße 7
54424 Thalfang
Webpräsenz: www.vg-thalfang.de
Bürgermeister: Marc Hüllenkremer
Lage der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf im Landkreis Bernkastel-Wittlich
Eifelkreis Bitburg-Prüm Landkreis Birkenfeld Landkreis Cochem-Zell Landkreis Vulkaneifel Trier Landkreis Trier-Saarburg Rhein-Hunsrück-Kreis Bernkastel-Kues Brauneberg Burgen (Hunsrück) Erden Gornhausen Graach an der Mosel Hochscheid Kesten Kleinich Kommen Lieser (Gemeinde) Lösnich Longkamp Maring-Noviand Minheim Monzelfeld Mülheim (Mosel) Neumagen-Dhron Piesport Ürzig Veldenz Wintrich Zeltingen-Rachtig Bausendorf Bengel (Mosel) Diefenbach (bei Wittlich) Flußbach Hontheim Kinderbeuern Kinheim Kröv Reil Willwerscheid Bettenfeld Dierfeld Eckfeld Eisenschmitt Gipperath Greimerath (Eifel) Großlittgen Hasborn (Eifel) Karl (Eifel) Laufeld Manderscheid Meerfeld Musweiler Niederöfflingen Niederscheidweiler Oberöfflingen Oberscheidweiler Pantenburg Schladt Schwarzenborn (Eifel) Wallscheid Berglicht Breit Büdlich Burtscheid (Hunsrück) Deuselbach Dhronecken Etgert Gielert Gräfendhron Heidenburg Hilscheid Horath Immert Lückenburg Malborn Merschbach Neunkirchen (Hunsrück) Rorodt Schönberg (bei Thalfang) Talling Thalfang Burg (Mosel) Enkirch Irmenach Lötzbeuren Starkenburg (Mosel) Traben-Trarbach Altrich Arenrath Bergweiler Binsfeld Bruch (Eifel) Dierscheid Dodenburg Dreis Esch (bei Wittlich) Gladbach (Eifel) Heckenmünster Heidweiler Hetzerath (Eifel) Hupperath Klausen (Eifel) Landscheid Minderlittgen Niersbach Osann-Monzel Platten (bei Wittlich) Plein Rivenich Salmtal Sehlem (Eifel) Morbach WittlichKarte
Über dieses Bild

Die Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören 21 eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Gemeinde Thalfang. Im Gebiet der Verbandsgemeinde liegt der ebenfalls namensgebende Erbeskopf, die höchste Erhebung in Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Berglicht 7,55 460
Breit 4,00 267
Büdlich 4,02 200
Burtscheid 2,99 109
Deuselbach 4,03 274
Dhronecken 1,45 124
Etgert 3,75 60
Gielert 4,09 173
Gräfendhron 3,13 114
Heidenburg 9,49 743
Hilscheid 18,07 265
Horath 11,89 439
Immert 3,14 159
Lückenburg 2,57 98
Malborn 26,31 1.321
Merschbach 3,20 64
Neunkirchen 3,16 154
Rorodt 3,41 50
Schönberg 5,10 226
Talling 3,90 222
Thalfang 19,44 1.820
Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf 144,68 7.342

(Einwohner am 31. Dezember 2011)

Geschichte[Bearbeiten]

Thalfang wurde erstmals 632 urkundlich erwähnt. Ab dem 12. Jahrhundert gehörte Thalfang zur Mark Dhronecken, die auch Mark Thalfang genannt wurde. Die wildgräfliche Burg Dhronecken war Verwaltungssitz des Amtes. Die Burg wurde 1403 durch den Trierer Kurfürsten erfolglos belagert. Erst unter den Franzosen wurde 1800 die Mark Dhronecken aufgelöst. Die Franzosen reorganisierten die Landverteilung, und die Mairien Talling und Thalfang entstanden. Zur Mairie Thalfang gehörten die Orte Bäsch, Burtscheid, Deuselbach, Dhronecken, Etgert, Hilscheid, Immert, Malborn, Rorodt und das ausgestorbene Röderbach (um 1900 aufgegeben). Zur Mairie Talling gehörten die Ortschaften Berglicht, Gielert, Lückenburg, Neunkirchen und Schönberg. Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress kam das Rheinland 1815 zu Preußen. Aus den beiden Mairien wurden 1816 die Bürgermeistereien Talling und Thalfang gebildet, die dem Kreis Bernkastel und dem Regierungsbezirk Trier zugeordnet waren.[2] Diese Gebietsneuordnung hält noch bis heute an, außer dass in den Jahren 1969 bis 1972 durch die rheinland-pfälzische Gebietsreform noch die Ortsgemeinden Gräfendhron, Horath, Merschbach, Büdlich, Breit und Heidenburg hinzukamen. Im Rahmen der zeitgleichen Verwaltungsreform wurde die „Verbandsgemeinde Thalfang“ neu gebildet. Seit dem 14. Januar 1993 führt die Verbandsgemeinde die Zusatzbezeichnung „am Erbeskopf“.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

Jahr Einwohner
1815 4.708
1835 6.478
1871 6.340
1905 6.004
1939 6.863
1950 6.737
Jahr Einwohner
1961 7.089
1970 7.297
1987 7.219
1997 7.565
2005 7.507
2011 7.279

Politik[Bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Thalfang am Erbeskopf besteht aus 24 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU FDP FWG Gesamt
2009 9 9 4 2 24 Sitze
2004 8 10 3 3 24 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

Die Bürgermeister, unter Einbeziehung des vorhergehenden Amtes Thalfang:

  • 1946-1960 Otto Boussonville, Amtsbürgermeister
  • 1960-1965 Rolf Ströher, Amtsbürgermeister
  • 1966-1986 Walter Freis, Amtsbürgermeister bis 1968, Bürgermeister ab 1968
  • 1986-1989 Schmidt, Bürgermeister
  • 1989-2013 Hans-Dieter Dellwo, Bürgermeister
  • Seit 8. Mai 2013 Marc Hüllenkremer, Bürgermeister[6]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Friedrich von Restorff: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinzen, 1830, Seite 921
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (PDF; 2,1 MB)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Verbandsgemeinderatswahlen
  6. Wahlergebnis Bürgermeister VG Thalfang am Erbeskopf. Direktwahl 2013. In: wahlen.rlp.de. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, 23. April 2013, S. 1, abgerufen am 8. Mai 2013 (pdf; 10 kB).