Verbandsgemeinde Vallendar

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Vallendar
Verbandsgemeinde Vallendar
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Vallendar hervorgehoben
50.4002777777787.6172222222222Koordinaten: 50° 24′ N, 7° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Fläche: 26,34 km²
Einwohner: 15.331 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 582 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 1 37 5007
Verbandsgliederung: 4 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Rathausplatz 13
56179 Vallendar
Webpräsenz: www.vallendar.eu
Bürgermeister: Fred Pretz (SPD)
Lage der Verbandsgemeinde Vallendar im Landkreis Mayen-Koblenz
Karte
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Die Verbandsgemeinde Vallendar ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Vallendar sowie drei eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Vallendar.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Niederwerth 3,03 1.349
Urbar 3,46 3.221
Vallendar, Stadt 13,22 8.413
Weitersburg 6,62 2.348
Verbandsgemeinde Vallendar 26,34 15.331

(Einwohner am 31. Dezember 2012)[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde geht auf das kurtrierische Amt Vallendar mit den Ortschaften Vallendar, Hillscheid, Höhr, Mallendar und Weitersburg zurück, das 1767 entstand. 1802 wurde es um Engers und Grenzhausen erweitert. 1815 wurde mit dem Übergang an das Königreich Preußen ein neues Amt Vallendar begründet, das wesentlich verkleinert nur noch Vallendar, Mallendar und Weitersburg umfasste. Zwei Jahre später gliederte man Niederwerth ein und das Amt erhielt die Bezeichnung Bürgermeisterei Vallendar. 1856 schied Vallendar aus dieser aus, so dass nun die beiden Bürgermeistereien Vallendar-Stadt und Vallendar-Land (mit Mallendar, Niederwerth und Weitersburg) bestanden, die später wieder die Benennung „Amt“ erhielten. 1937 wurden die Orte Arenberg, Arzheim, Immendorf und Urbar in das Amt Vallendar-Land eingegliedert, 1939 Mallendar nach Vallendar-Stadt eingemeindet.

1970 entstand schließlich die heutige Verbandsgemeinde aus dem Amt Vallendar-Stadt und den Orten Niederwerth, Urbar und Weitersburg, nachdem Arenberg, Arzheim und Immendorf in die Stadt Koblenz eingegliedert worden waren.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Vallendar; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 3.941
1835 5.256
1871 6.098
1905 7.505
1939 8.999
1950 10.512
Jahr Einwohner
1961 11.523
1970 12.921
1987 15.413
1997 15.644
2005 15.475
2012 15.331

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Vallendar besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 10 14 3 1 4 32 Sitze
2009 9 15 2 2 4 32 Sitze
2004 9 17 2 1 3 32 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe e.V. Verbandsgemeinde Vallendar

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen