Vereinigung der Sternfreunde

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Logo der VdS

Die Vereinigung der Sternfreunde (VdS) ist der zahlenmäßig stärkste Verband von Amateurastronomen in Deutschland. Er wurde als Nachläufer des von Robert Henseling 1921 ins Leben gerufenen Bundes der Sternfreunde (BdS) 1953 in Berlin gegründet und umfasst mit Stand von Ende 2008 etwas mehr als 4000 Mitglieder.

Die Aufgabe der VdS besteht in der Förderung der Astronomie in der Öffentlichkeit sowie die fachliche Weiterbildung, Betreuung und Information ihrer Mitglieder. Sie hat aber nicht die Funktion eines Dachverbandes der über 200 regionalen Astrovereine.

Die VdS unterhält 18 Fachgruppen, die seit 1983 eingerichtet wurden und sich mit speziellen Themata beschäftigen:

Die VdS gibt viermal im Jahr für ihre Mitglieder eine Zeitschrift namens VdS-Journal heraus, die pro Jahr etwa 450 Seiten Umfang hat und jeweils Beiträge einer speziellen Fachgruppe als Schwerpunktthema hat.

Seit 1992 gibt es unter der Projektbezeichnung “VdS-Sternwarte” eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Volkssternwarte Kirchheim, um VdS-Mitgliedern den Zugang zu größeren Teleskopen (30 cm-Cassegrain und 50 cm-Newton) dieser Thüringer Feriensternwarte zu ermöglichen.

Einmal jährlich wird die VdS-Medaille für besondere Tätigkeiten auf dem Gebiet der Amateurastronomie verliehen.

Seit 2003 veranstaltet die VdS in Deutschland einen Astronomietag.

Siehe auch: Amateurastronomische Vereine Österreichischer Astroverein (Wien) und Schweizerische Astronomische Gesellschaft

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