Verfolgte Unschuld

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Verfolgte Unschuld (Begriffsklärung) aufgeführt.
Frank Bernard Dicksee: Ritterlichkeit (1885)

Das Sujet der verfolgten Unschuld oder der Jungfrau in Nöten (französisch demoiselle en détresse, englisch damsel in distress) ist ein Rollentyp in Romanen, Kunst, Theater, Film, Comics, Videospielen, verwandt mit der Jugendlichen Naiven oder der Ingenue. Es handelt sich um eine junge, schöne Frau, die von einem Monster oder Bösewicht bedroht wird, von einem gewöhnlich männlichen Helden gerettet wird und gestärkt aus dieser Bedrohung hervorgeht.

Als kontroverse Definition einer weiblichen Geschlechterrolle ist die verfolgte Unschuld bis heute gegenwärtig. Als Stereotyp wurde sie zum Ziel feministischer Kritik. Das Rollenfach bot den Schauspielerinnen dagegen neue ernste und interessante Rollen.

Geschichte[Bearbeiten]

Vom Melodram zum Film[Bearbeiten]

Lillian Gish in Broken Blossoms (1919)

Im viktorianischen Melodram gehörte, Michael R. Booth zufolge, die verfolgte Unschuld neben einem Schurken, einem etwas tumben, aber strahlenden Helden, einem älteren und einem komischen Paar zur Grundausstattung,[1] was trotz der mehrheitlich ernsten Handlung auf Komödien-Traditionen wie jene der Commedia dell’arte verweist. Auch Stummfilme folgten diesem Muster, etwa The Adventures of Kathlyn (1913) und The Hazards of Helen (1914).

Tragödien gab es weiterhin im Medium Film: Die Hauptfigur Lucy in Broken Blossoms (1919) von David Wark Griffith kann nicht gerettet werden. Ein deutschsprachiges Melodram, in dem wie dort der Vater der Unschuld als Bösewicht dargestellt wird, ist Der Müller und sein Kind.

Wenn dagegen ein Happy End angestrebt war, wurde die Entfaltung weiblicher Leidensfähigkeit durch einen rettenden Mann in die Schranken gewiesen. Dazu war es beim „Cliffhanger“ nötig, die damsel in Gefahr zu zeigen. Fay Wray als Ann Darrow in dem 1933 erschienenen Kinoklassiker King Kong und die weiße Frau oder die Dokuparodie bzw. der Exploitationfilm Ingagi (1930) lieferten maßgebende Verkörperungen des Klischees.

Die Stummfilme und frühen Tonfilme bis 1934 waren in der Darstellung sexueller Anspielungen und Anzüglichkeiten (vgl. etwa Safe in Hell, 1931) deutlich freier als nach der Einführung und Durchsetzung des Hays Code. Der Kritiker Andrew Erish erklärte „Gorillas plus sexy Frauen in Gefahr bedeutet enormen Profit“.[2] Der Wandel der gesellschaftlichen Vorstellungen, was das Böse, aber auch das (sexuell) Andere betrifft, zeigt sich im Kontext der verfolgten Unschuld als Wandel der Frauenbilder.[3]

Die 1930er und 1940er Jahre brachten eine vermehrte Darstellung „starker Frauen“ in Serien, so bei Republic Pictures. Beim Cliffhanger waren sie jedoch ebenso in hilflosen oder ausweglosen Situationen zu finden wie einst die damsels. Schauspielerinnen wie Linda Stirling und Kay Aldridge stellten aber starke Frauen dar, die den Schurken keineswegs passiv gegenübertraten.

Varieté[Bearbeiten]

Eine einflussreiche Kunstform waren zudem Zaubervorführungen in den Vaudevilles und Varietés zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Jim Steinmeyer sieht die 1921 von dem Zauberkünstler P. T. Selbit vorgeführte zersägte Jungfrau als typisch an. Steinmeyer zufolge habe der Erste Weltkrieg die Sensibilität für Gewaltvorführungen deutlich vermindert.[4]

Dies hat auch zum zwischenzeitlichen Erfolg des Grand Guignol als Genre beigetragen. Diese auf Horrordarstellungen spezialisierte Theaterform beeinflusste sowohl das „entfesselte Theater“ der Moderne wie den modernen Splatter- und Horrorfilm.[4]

Eine der berühmtesten Darstellerinnen des Grand Guignol, Paula Maxa, stellte in ihrer Bühnenkarriere das Opfer mehrerer tausend Vergewaltigungen und Ermordungen dar.[5]

Moderne Darstellungen[Bearbeiten]

Mainstream-Medien[Bearbeiten]

Groschenroman-Cover von 1935, USA

Auch heute ist die Damsel in Distress als Motiv und Stereotyp aus Filmen, Fernsehserien, Romanen, Zeitschriften, Computerspielen und anderen modernen Medien kaum wegzudenken: von Mördern bedrohte Frauen in Kriminalromanen, vom Helden nebenbei zu befreiende Entführungsopfer oder Geiseln des Bösewichts in Actionfilmen, nach dunklen Helden schmachtende und dabei selbst sich passiv Gefahren ausliefernde Jungfrauen (Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen, 2009) oder zu beschützende Ehefrau. Die Verfolgte Unschuld ist als Gegenstück beziehungsweise zu erlangendes Objekt des männlichen Helden ein so persistentes Motiv, dass es oft kaum wahrgenommen wird. Jane Campion versucht mit ihrem Film In the Cut (2003), diese Struktur bewusst zu machen. Bereits in den 1970er Jahren wurde allerdings mit der Mary Sue, einer alle Probleme locker lösenden weiblichen Hauptfigur, ein ähnlich stereotypes Gegenbild entworfen.

Bei frühen Videospielen wie The Adventures of Bayou Billy oder Double Dragon merkten Kritiker oft die häufige Verwendung des Damsel-in-Distress-Motivs an.[6] Bereits in den 90er Jahren wurden zunehmend andere Frauenfiguren vom Typ Girlie[7] eingeführt, die wie Nikita oder Buffy Attraktivität und Aktivität in Filmen und Videospielen verbanden. Eine umfangreiche auch wissenschaftliche Rezeption erhielt insbesondere die Tomb-Raider-Heldin Lara Croft, die oft als männliche Projektion kritisiert wurde.[7] Mary Flanagan argumentiert dabei (nach Gladys L. Knight),[6] dass die typische frühe Rezeption den Unterschied zwischen einer mehr oder minder voyeuristischen Betrachtung sexistisch überzeichneter Titelbilder und dem tatsächlichen Spielen nicht verstanden hätten. Die Spiele erlaubten, als eine attraktive Person zu handeln, was für beide Geschlechter reizvoll sei. 2013 erhielt die US-amerikanische Medienkritikerin und Bloggerin Anita Sarkeesian größere Medienaufmerksamkeit. Sie hatte in einem kickstarterfinanzierten Videoblog sich gegen stereotype Damsel-in-Distress-Darstellungen in frühen Videospielen ausgesprochen[8] und war in der Folge einem regelrechten Shitstorm in der Netzgemeinde ausgesetzt gewesen.[9]

Bondage und BDSM[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bondage

BDSM ist die heute in der Fachliteratur wie der zugehörigen Szene gebräuchliche Sammelbezeichnung für eine Gruppe miteinander verwandter sexueller Vorlieben, die mit Dominanz und Unterwerfung, sowie spielerischer Bestrafung und Fesselungsspielen (Bondage) in Zusammenhang stehen können. Die Gestalt der verfolgten Unschuld ist im Umfeld von Bondage weit verbreitet. Die Auftritte der Damsel in Distress in Filmen und Zeitschriften im Mainstreamumfeld beinhalten ebenso Bondagesaspekte, die Spannung wie sexuelle Reize vermitteln. Die Gestalt der verfolgten Unschuld per se ist ein etablierter Fetisch im Umfeld des BDSM, insbesondere bei Bondage. Die japanische Fesselungskunst „Shibari“, (auch „Kinbaku“) betont den ästhetischen Aspekt und Reiz der Situation.

Dafür hergestellte Bilder sind erst in der Neuzeit bekannt, so etwa von Franz von Bayros Bilder aus dem Boudoir der Madame CC von 1912. Als Didcap, ein Portmanteau aus DiD, für „Damsel in Distress“ und vidcap für Videoaufnahmen werden in der zugehörigen Szene kurze Clips aus Mainstreamfilmen bezeichnet, die für Fetischisten von Reiz sind.[10] Diese sind an den herausgegriffenen Situationen mehr interessiert als an der Auflösung des Spannungsbogens.

Für die Pin-Ups von Art Frahm waren Bilder typisch, bei denen schöne Frauen durch Missgeschicke oder sich lösende Kleidung in Bedrängnis geraten.[11] Ein bekannter moderner Publizist in dem Bereich war John Willie, der als Bondagekünstler insbesondere durch seine Literarische Figur Sweet Gwendoline bekannt wurde.[10]

Gwendoline, eine etwas tumbe üppige Blondine wird von einer schwarzhaarigen Geheimagentin (die mit als Vorbild für Emma Peel gedient haben soll) regelmäßig aus diversen misslichen Lagen und Fesselungen befreit. Dazu tragen der tollpatschige Sir Dystic d’Arcy und eine dominante Gräfin bei. Ebenso im Umfeld bekannt sind Robert K. Bishop The Art of Bondage, eine Magazinserie von 1993 sowie Eric Stanton.[10]

In ihrem Beitrag zu der von Chris Bobel und Samantha Kwan herausgegebenen Monographie Embodied Resistance: Challenging the Norms, Breaking the Rules stellt Danielle J. Lindemann am Beispiel der Damsel in Distress-Situation im professionellen BDSM in Frage, inwieweit die Darstellung von BDSM als sexuelle Befreiung jenseits der Normen aufgefasst werden könne.[12] Lindemann verweist auf Judith Butlers Das Unbehagen der Geschlechter,[13] Mit der Darstellung und dem Rollenspiel als Damsel in Distress würden klassische Rollenbilder eher zementiert als aufgelöst werden.[12] So etwa wenn crossdressende Männer in der Rolle der „Damsel“ oder „Sissy“ auftreten.[12]

Eine Richtung der Soziologie, die von Ralph Linton und später von Erving Goffman ausgeht,[14] sieht eine enge Verbindung zwischen sozialen Rollen und Theaterrollen – die Soziologin Frigga Haug lehnt die Rollenanalogie hingegen ab.

New Burlesque[Bearbeiten]

Dita Von Teese in Cannes (2007)

Jacki Wilson, die am Central Saint Martins College of Art and Design Kulturwissenschaften lehrt, sieht die Bedeutung des Damsel in Distress etwa bei Fotomotiven von Dita Von Teese im Darstellen und dem Hervorbringen von Feminität. Durch die Reformbewegung sei die früher übliche, umständlich anzulegende Damenbekleidung aus der Mode gekommen. Das stelle einen Verlust an geschlechtsspezifischer Ästhetik und Sorgfalt bei der Bekleidung dar, wie Wilson betont, ebenso bei der mittlerweile weniger formalen Herrenbekleidung der Fall sei. Wilson sieht bei den entsprechenden Darstellungen der Damsel in Distress im Rahmen der New Burlesque eine Übertreibung eines weiblichen Rollenmodells. Von Teese habe sich dies bewusst zum Ziel genommen, insbesondere auch bei Darstellungen als Damsel in Distress, weil eine solch sorgfältige Stilisierung von Verletzlichkeit, Selbstwertgefühl und Glamour im heutigen Alltag fehle.[15]

Frauenbild[Bearbeiten]

In der Romantik[Bearbeiten]

Über die Darstellung der Damsel in Distress hinaus sieht Daniel P. Watkins das Frauenbild der Romantik zunächst als männliche Sicht auf die begehrenswerte, eher passiv gehaltene Frau.[16] Dabei unterschätze die marxistisch geprägte feministische Kritik aber deren Potenzial, das etwa bei der Damsel with a Dulcimer in Samuel Taylor Coleridge Kubla Khan vorhanden sei und untrennbar die Faszination der beschriebenen Frauen ausmache.[16] Das Gedicht ist in Großbritannien ähnlich konnotiert wie die Lore Lay Clemens Brentanos oder die Lore-Ley Heinrich Heines. Bei Coleridges Gedicht Christabel wird aus deren anfangs als verfolgte Unschuld beschriebener Gefährtin Geraldine eine durchaus eigenständige, verführerisch gefährliche geheimnisvolle Frau.[16] Der Romantik komme demnach ein ebenso im feministischem Sinne positiver Effekt zu, der utopisches Denken verstärke und daran arbeite, das sinnliche Begehren aus den Zwängen ungleicher Machtverhältnisse zu lösen.[16]

Feminismus und Gender Studies[Bearbeiten]

Aus feministischer Perspektive wurden Märchen in den 1970er Jahren für die unterschiedliche und als ungerecht empfundene Darstellung von Männern und Frauen kritisiert,[17] und es wurde Literatur gesammelt, die davon frei sein sollte; Angela Carter und Jane Yolen schrieben Märchen und Sagen um.[18] Dabei wird das Muster nicht generell aufgehoben, sondern oft die Geschlechterrollen vertauscht und umgekehrt der männliche Protagonist in die gefährdete Rolle gebracht. Das Blaubart-Märchen erfuhr in diesem Kontext zahlreiche Neufassungen.

Die auf den Feminismus folgenden Gender Studies interessierten sich für das kulturelle Geschlecht (Gender) und seine Geschichte. Der Kulturhistoriker Thomas Laqueur entwickelte die Vorstellung von einem „Zwei-Geschlechter-Modell“, das im 18. Jahrhundert mit den Rollenvorstellungen in Theater und Literatur entstanden sei.[19]

Joseph Campbell und Christopher Vogler bemühen sich mit dem Bild der „Heldenreise“, die positiven Qualitäten der verfolgen Unschuld aufzuzeigen, auch wenn die Retter zumeist männlich sind. Eine bekannte verfolgte Unschuld ist Pauline aus der Stummfilm-Serie The Perils of Pauline (1914). Die Heldin wird nach der Deutung von Campbell und Vogler als starke und selbstbewusste Frau dargestellt, die aber auf dem Weg zu ihrem Ziel, einer selbständigen Existenz als Schriftstellerin, einiges zu erleiden hat. Ben Singer wies mit ähnlicher Absicht die Behauptung zurück, diese Filme wären nur auf Männerfantasien zurückzuführen, im Gegenteil seien sie an ein überwiegend weibliches Publikum gerichtet gewesen.[20] Dazu wird unter anderem What Happened to Mary? von 1912 angeführt, der erste Serienfilm, der gleichzeitig mit einem Fortsetzungsroman in McClure’s Ladies’ World, einer Frauenzeitschrift, erschien.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans-Jürgen Lüsebrink: Die verfolgte Unschuld und ihre Advokaten – zur Rhetorik und öffentlichen Wirkung empfindsamer Rede im Frankreich des 18. Jahrhunderts. In: Klaus P. Hansen (Hrsg.): Empfindsamkeiten. Rothe, Passau 1990, ISBN 3-927575-15-1, S. 121–135.
  • Pascal Nicklas: Aporie und Apotheose der verfolgten Unschuld. Samuel Richardson und Sophie von La Roche. In: Colloqium Helveticum, Nr. 24 (1996), ISSN 0179-3780, S. 29–60.
  • Mario Praz: The Romantic Agony. 2. Auflage, Nachdruck. Oxford University Press, Oxford (England) 1991, ISBN 0-19-281061-8 (englisch).
  • Gabriele Dietze: Hardboiled Woman. Geschlechterkrieg im amerikanischen Kriminalroman. Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 1997, ISBN 3-434-50411-7.
  • Hans-Dieter Gelfert: Kleine Geschichte der englischen Literatur. 2., aktualisierte Auflage. Beck, München 2005, ISBN 3-406-52856-2.
  • Robert K. Klepper: Silent Films, 1877–1996. A Critical Guide to 646 Movies. McFarland, Jefferson (North Carolina/USA) 2005, ISBN 0-7864-2164-9 (englisch).
  • Verena-Susanna Nungesser: Verfolgte Unschuld und Serienmörder. Strukturen, Funktionen und transmediale Transformationen des „Blaubart“-Märchens in angloamerikanischer Literatur und Film. Lit Verlag, Münster u. a. 2012, ISBN 978-3-643-11917-9 (zugleich Dissertation, Universität Gießen 2010).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michael R. Booth: English Melodrama. Jenkins, London 1965 (englisch).
  2. Andrew Erish: Illegitimate dad of ‚Kong‘. One of the Depression's highest-grossing films was an outrageous fabrication, a scandalous and suggestive gorilla epic that set box office records across the country. In: Los Angeles Times vom 8. Januar 2006; englisch, abgerufen am 28. Mai 2013.
  3. Julie Miess: Neue Monster. Postmoderne Horrortexte und ihre Autorinnen. Böhlau Verlag, Köln u. a. 2010, ISBN 978-3-412-20528-7, S. 144–145 (zugleich Dissertation, Humboldt-Universität Berlin 2008).
  4. a b Jim Steinmeyer: Hiding the Elephant. How Magicians Invented the Impossible. William Heinemann, London 2004, ISBN 0-434-01325-0, S. 277–295 (englisch).
  5. P. E. Schneider: Fading Horrors of the Grand Guignol. In: The New York Times Magazine, 18. März 1957, S. SM7. Abgerufen am 10. April 2007. 
  6. a b Simon Egenfeldt-Nielsen, Jonas Heide Smith, Susana Pajares Tosca Routledge: Understanding Video Games: The Essential Introduction. Englisch. 15. Februar 2008. Seite 163.
  7. a b Female Action Heroes: A Guide to Women in Comics, Video Games, Film, and Television Gladys L. Knight ABC-CLIO, 2010 – Seite
  8. Damsel in Distress Part 1, Anita Sarkeesian's First 'Tropes vs. Women In Games' Video, März 2013 (mit deutschen Untertiteln)
  9. Toronto Tweeter Causes Uproar Over Violent “Beat Up Anita Sarkeesian” Game. Toronto Standard, 7. Juli 2012
  10. a b c BDSM: Fesselung und Disziplinierung, Beherrschung und Unterwerfung, Sadismus und MasochismusSamantha Fuchs BoD – Books on Demand, 2008–2078 Seiten
  11. Pinterest : The Art of Art Frahm
  12. a b c Danielle J. Lindemann: „Is That Any Way to Treat a Lady?“: The Dominatrix's Dungeon. In: Chris Bobel, Samantha Kwan (Hrsg.): Embodied Resistance. Challenging the Norms, Breaking the Rules. Vanderbilt University Press, Nashville (Tennessee/USA) 2011, ISBN 978-0-8265-1786-9, S. 26–36 (englisch).
  13. Danielle J. Lindemann: „Is That Any Way to Treat a Lady?“: The Dominatrix's Dungeon. In: Chris Bobel, Samantha Kwan (Hrsg.): Embodied Resistance. Challenging the Norms, Breaking the Rules. Vanderbilt University Press, Nashville (Tennessee/USA) 2011, ISBN 978-0-8265-1786-9, S. 27 (englisch).
  14. Erving Goffman: The Presentation of Self in Everyday Life, New York: Doubleday 1959
  15. The Happy Stripper:Pleasures and Politics of the New Burlesque Jacki Willson I.B.Tauris, 2008 – Seite 135
  16. a b c d Sexual power in British romantic poetry Daniel P. Watkins University Press of Florida, 1996, S.17, S.25 und 51 ff. sowie zugehörige Rezension
  17. See, e.g., Alison Lurie, „Fairy Tale Liberation,“ The New York Review of Books, v. 15, n. 11 (Dec. 17, 1970) (germinal work in the field); Donald Haase, „Feminist Fairy-Tale Scholarship: A Critical Survey and Bibliography,“ Marvels & Tales: Journal of Fairy-Tale Studies v.14, n.1 (2000).
  18. See Jane Yolen, „This Book Is For You,“ Marvels & Tales, v. 14, n. 1 (2000) (essay); Yolen, Not One Damsel in Distress: World folktales for Strong Girls (anthology); Jack Zipes, Don't Bet on the Prince: Contemporary Fairy Tales in North America and England, Routledge: New York, 1986 (anthology).
  19. Thomas Laqueur: Auf den Leib geschrieben. Die Inszenierung der Geschlechter von der Antike bis Freud, Frankfurt/Main, New York: Campus 1992. ISBN 3-593-34623-0
  20. Ben Singer, Richard Abel (editor): Female Power in the Serial-Queen Melodrama: The Etiology of An Anomaly in Silent Film. Continuum International Publishing Group – Athlone, February 1999, ISBN 0-485-30076-1, S. 168–177.