Vergleich von Linux-Distributionen

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Die folgenden Tabellen vergleichen generelle und technische Informationen für eine Reihe von Distributionen des Betriebssystems Linux. Es werden dabei hauptsächlich die wichtigsten bzw. populärsten Linux-Distributionen verglichen. Man kann jede Distribution anders einstellen und andere Pakete installieren und es gibt auch viele ähnliche Distributionen. Es wird meist nur eine pro Konzept vorgestellt. Andere findet man in der Liste von Linux-Distributionen.

[Bearbeiten] Allgemeines

Grundlegende Informationen über die Distributionen:

Distribution Hersteller Erste Veröffentlichung Abgeleitet aus Stabile Version bevorzugte Lizenz Konzept
Arch Linux Gemeinschaft Anfang 2001 – (Rolling Releases) GPL KISS-Prinzip, Rolling Releases, das heißt, Releases sind jeweils der aktuelle Bestand der Paketarchive
Damn Small Linux Gemeinschaft Februar 2003 Knoppix 4.4.6 GPL extrem kleine Installation, auf alter Hardware lauffähig
Debian Gemeinschaft August 1993 5.0
(„Lenny“)
jede DFSG-kompatible setzt sehr auf Stabilität, sehr strenge Paketrichtlinien
Fedora Gemeinschaft November 2003 Red Hat Linux 11
(„Leonidas“)
GPL universelles System für private Anwender, als Red Hat Enterprise Linux gibt es auch eine Variante für professionelle Anwender
Gentoo Linux Gentoo Foundation, Inc. März 2002 Enoch – (Rolling Releases) GPL Programme werden beim Anwender kompiliert, daher sehr starke Anpassungsfähigkeit und immer aktuell
Knoppix Klaus Knopper März 2002 Debian 5.31 jede DFSG-kompatible Linux-Vorführ-System mit den wichtigsten und bekanntesten Programmen, auch als Rettungssystem zu gebrauchen
Mandriva Mandriva Juli 1998 Red Hat Linux, Mandrake Linux, Conectiva Linux 2009.1 GPL Praktisch fertiges, universelles System für private und professionelle Anwender mit einer eigenen Server-Version. Einfach zu bedienende Systemkonfiguration mithilfe des Mandriva-Kontrollzentrums.
Slackware Patrick Volkerding Juli 1993 SLS 12.2 GPL Älteste noch existierende Distribution, setzt vor allem auf manuelle Konfiguration, wenig Codeänderungen gegenüber der Quelle
openSUSE Gemeinschaft März 1994 Slackware 11.1 GPL Das System wird über ein allumfassendes Werkzeug gesteuert und eingestellt, als SUSE Linux Enterprise von Novell gibt es auch Varianten für professionelle Anwender
Ubuntu Canonical Oktober 2004 Debian 9.04
(„Jaunty Jackalope“)
jede DFSG-kompatible Einfachheit, setzt viel auf Automatisierung und Paketvorauswahl, für jeden Zweck genau ein Programm

[Bearbeiten] Technik

Informationen zu technischen Aspekten der Distributionen:

Distribution Standard- Dateisystem unterstützte Architekturen
(Primär-Plattform)
Standard-Werkzeug
für die Aktualisierung
des Systems
Standard-Paketverwaltung/
Software-Installationswerkzeug
Standard-Arbeitsumgebung
Arch Linux Benutzer-
definiert
i686, x86_64 Pacman Pacman kein Standard
(alle optional)
Damn Small Linux ext3 i486 MyDSL MyDSL Fluxbox, JWM
Debian ext3 Alpha, AMD64, ARM, HPPA/PA-RISC, i386, IA-64, MIPS, MIPSel, PowerPC, S/390, SPARC APT dpkg und APT kein Standard
(alle optional)
Fedora ext4 i386, i686, x86_64, PPC YUM RPM, YUM GNOME oder KDE
Gentoo Linux Benutzer-
definiert
x86, AMD64, IA-64, PPC, PPC64, PA-RISC, SPARC64, Alpha emerge Portage kein Standard
(alle optional)
Knoppix UnionFS i486 APT dpkg und APT LXDE
Mandriva ext3 i586, x86_64, PPC rpmdrake / urpm rpmdrake / urpm KDE oder GNOME
Slackware ext3, ext2, ReiserFS x86, IA-64, S/390 SlackPkg installpkg und upgradepkg kein Standard
(alle optional)
openSUSE ext3, ReiserFS x86, x86_64, PPC YaST2 RPM, YaST2 GNOME oder KDE
Ubuntu ext3 i586, x86_64 Synaptic dpkg und APT GNOME

[Bearbeiten] Weblinks

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