Vergrämung

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Vergrämung bzw. Vergrämen (aus der Jägersprache, Wortherkunft von Gram: ursprüngliche Bedeutung „Groll“, heute eher „Sorge“) bezeichnet das dauerhafte Vertreiben (Verscheuchen) oder Fernhalten von Wild – gewollt oder unabsichtlich (z. B. durch Lärmen oder weiße Kleidung im Revier). Vor allem Kormorane, Tauben, Marder, Maulwürfe und Wildkatzen werden gezielt vergrämt. Dabei werden angeborene Verhaltensweisen zur umweltneutralen Beeinflussung der anvisierten Wildtiere ausgenutzt, z. B. durch Vortäuschen natürlicher Feinde.

Eine analoge Bedeutung hat Vergrämen in der Bekämpfung von Ungeziefer und Schädlingen erhalten.

Methoden[Bearbeiten]

Die Vogelscheuche ist sehr bekannt, nach kurzer Zeit auch bei den Vögeln, und deshalb allein weit weniger wirksam als die Kombination mit gelegentlichen Abschüssen und weit sichtbar aufgehängten Kadavern. Moderne Mittel der Vergrämung:

siehe auch[Bearbeiten]