VeriSign

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VeriSign, Inc.
Verisign logo 12-2011.png
Rechtsform Corporation
ISIN US92343E1029
Gründung 1995
Sitz Mountain View (Santa Clara County, Kalifornien), Vereinigte Staaten
Leitung CEO: Mark D. McLaughlin, Vorsitzender: D. James Bidzos
Mitarbeiter 2,328
Umsatz $1,026 Mrd. (2009)
Branche Internetunternehmen (Software)
Website www.verisigninc.com

VeriSign, Inc. ist ein amerikanisches Unternehmen und nach der Übernahme von Network Solutions der

Das Unternehmen ist im Aktienindex S&P 500 gelistet.

[Bearbeiten] Geschichte

1995 wurde VeriSign als Spin-off von RSA Security gegründet. In den Jahren 1999–2000 übernahm VeriSign das Konkurrenzunternehmen Thawte. 2004 erwarb VeriSign den Klingeltonanbieter Jamba!, im Juli 2005 die IT-Sicherheitsfirma IDefense[1] für ca. 40 Millionen US-Dollar, und 2006 die Firma 3united für 55 Millionen Euro sowie die Firma m-Qube für ca. 250 Millionen US-Dollar.

2006 ging VeriSign einen Joint Venture mit dem Medienkonzern News Corporation bezüglich der Firma Jamba/Jamster ein und verkaufte die Mehrheitsanteile an der Firma Jamba/Jamster für ca. 188 Millionen US Dollar an News Corporation. 2008 verkaufte VeriSign die restlichen 49% Anteile an der Firma Jamba/Jamster an News Corporation für ca. 200 Millionen US Dollar.

Geschäftsführender Gesellschafter ist seit August 2009 Mark D. McLaughlin (Chairman und Chief Executive Officer).

Bei der Vergabe von SSL-Zertifikaten hat VeriSign die Namen der übernommenen Firmen beibehalten – so werden VeriSign-Zertifikate derzeit unter den Marken VeriSign, GeoTrust, Equifax, Thawte und RapidSSL verkauft. 2010 wurde die Sparte „SSL-Zertifizierungen“ für 1,28 Milliarden US-Dollar an Symantec verkauft [2]. Nach diesem Verkauf wurde im Juli 2010 ein Restrukturierungsplan angestoßen. Dieser sieht unter anderem die Übersiedlung des bisherigen Firmensitz von 487 East Middlefield Road, Mountain View, California nach 21355 Ridgetop Circle, Dulles, Virginia vor. Dies geht aus dem 2. Quartalsbericht 2010 (Seite 15) an die SEC hervor [3].

Am 16. September 2003 hatte VeriSign einen Standardeintrag (*-Wildcard) für alle nicht existierenden Domainnamen unter .com und .net eingerichtet, der Browserbenutzer zu einer VeriSign-Website namens Site Finder mit Informationen zu VeriSign-Produkten und Links zu Partnerseiten umleitete. Für dieses Vorgehen wurde VeriSign unlauterer Wettbewerb und der Verstoß gegen geltende Internetstandards vorgeworfen. Nachdem die ICANN die Angelegenheit überprüft hatte, übte sie Druck auf VeriSign aus, so dass der Standardeintrag Anfang Oktober 2003 zurückgenommen wurde.

[Bearbeiten] Quellen

  1. http://labs.idefense.com/about/
  2. http://www.golem.de/1005/75259.html
  3. http://apps.shareholder.com/sec/viewerContent.aspx?companyid=VRSN&docid=7388645

[Bearbeiten] Weblinks

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