Verkehrsclub Deutschland

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Verkehrsclub Deutschland
(VCD)
Logo
Zweck: Verkehrsclub mit ökologischem Schwerpunkt
Vorsitz: Michael Ziesak
Gründungsdatum: 19. Juli 1986
Mitgliederzahl: ca. 55.000 (31. Dezember 2012)[1]
Sitz: Berlin
Website: www.vcd.org

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) ist ein Verkehrsclub mit nach Eigendarstellung ökologischem Schwerpunkt, der sich für die sogenannte sanfte Mobilität aller Verkehrsteilnehmer einsetzt.

Selbstverständnis[Bearbeiten]

Im Juni 1986 wurde der Verkehrsclub Deutschland als Reaktion auf die Verkehrspolitik der damaligen christlich-liberalen Bundesregierung und als ökologischer Kontrapunkt zu den Automobilclubs wie dem ADAC von Mitgliedern verschiedener Umweltverbände und -initiativen ins Leben gerufen. Die offizielle Gründung erfolgte am 19. Juli 1986. Der VCD versteht sich nach eigenen Angaben als verbraucherorientierter Umweltverband, der sich für nachhaltige Mobilität einsetzt und die Interessen aller ökologisch orientierten Verkehrsteilnehmer (neben Autofahrern also auch Fahrradfahrer, Fußgänger, Bahn- und ÖPNV-Nutzer) vertritt.[2]

Kampagnen, Themen und Aktionen[Bearbeiten]

Fuß- und Fahrradverkehr[Bearbeiten]

Da Zufußgehen und Fahrradfahren zu den umweltfreundlichsten Fortbewegungsarten überhaupt zählen, setzt sich der VCD auch für diese Mobilitätsvarianten ein. Während der Fahrrad-Masterplan sich an die Politik wendet, werden mit Aktionen und Kampagnen wie Zu Fuß zur Schule[3] und FahrRad![4] gezielt vor allem Kinder und Jugendliche angesprochen. Neben dem Aspekt der Verkehrssicherheit – wer sich selbständig im Straßenverkehr fortzubewegen weiß, kann auch dessen Gefahren besser einschätzen – spielt hier auch die Verkehrsverlagerung (weg vom automobilen Elterntaxi) und somit der Umweltaspekt eine Rolle.

Nahverkehr[Bearbeiten]

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sieht der VCD besonders im Stadtverkehr als umweltfreundliche Alternative zum Auto. Auch hier legt der VCD Wert auf Kundenfreundlichkeit – also auf gute Anschlüsse, Bequemlichkeit, Pünktlichkeit, hohe Taktfrequenzen, guten Service und faire Preise. Die Kundenorientierung wird u. a. im Wettbewerb Königliche Verhältnisse in Bus und Bahn verglichen. Für den ÖPNV werden, analog zum Fernverkehr, rechtsverbindliche und bundesweit einheitliche Fahrgastrechte gefordert.[5]

Bahnverkehr[Bearbeiten]

Bekannt wurde der VCD vor allem dadurch, dass er im Rahmen seiner breiten Kampagne für den „Halb-Preis-Pass“ nach dem Schweizer Vorbild Halbtax-Abo 1992 die Deutsche Bundesbahn und die Deutsche Reichsbahn dazu bewegen konnte, die BahnCard einzuführen.[6] Zehn Jahre später war es wiederum der VCD, der sich für den Erhalt der BahnCard 50 starkmachte. Die Bahnprivatisierung begleitet der VCD kritisch. Seit 2001 testet der VCD die Kundenfreundlichkeit der Deutschen Bahn regelmäßig aus Kundensicht. Service, Pünktlichkeit und Beratung zählen zu den Schwerpunkten der Kriterien beim VCD-Bahntest.[7] Der VCD bewertet auch Neubau-, Ausbau- und Stilllegungspläne der Bahn aus der Perspektive der Bahnnutzer und Steuerzahler. Er streitet für seiner Ansicht nach notwendige und sinnvolle Projekte[8] und gegen solche, die er für schädlich hält, wie z. B. Stuttgart 21. Außerdem setzt er sich für Lärmminderung und Lärmschutz an Bahnstrecken ein, insbesondere an den Hauptachsen des Güterverkehrs.

Autoverkehr[Bearbeiten]

Im Bereich Autoverkehr folgt der VCD dem Leitgedanken „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Ein sinnvoller und nachhaltiger Umgang mit dem Auto wird propagiert. Der VCD fördert Car-Sharing, gibt Tipps zum spritsparenden Fahren und für das Reisen ohne Auto. Die ökologischen Kfz-Schutzbriefe und Kfz-Versicherungen der VCD Service GmbH bietet Fahrern mit umweltgerechten Autos entsprechende Vergünstigungen. Seit 2002 unterstützt der VCD das Bündnis „Kein Diesel ohne Filter“ für den serienmäßigen Einbau von Rußpartikelfiltern in Dieselfahrzeuge.[9] Im Güterverkehrsbereich setzt der VCD auf Verkehrsverlagerung vom Lkw auf Bahn und Schiff, auf umweltorientiertes Flottenmanagement und Lkw-Maut.[10]

Seit 1989 bringt der VCD alljährlich seine sogenannte VCD Auto-Umweltliste auf den Markt, in welcher aktuelle serienmäßige Automodelle mit Verbrennungsmotor anhand ihrer Umweltverträglichkeit bewertet werden. Neben dem CO2-Ausstoß zählen vor allem Lärmbelastung, Rußpartikel-, Stickoxid- und Benzolausstoß zu den Bewertungskriterien. Allerdings sind in der aktuellen Liste (2013/2014) ausschließlich Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gelistet[11][12], Elektroautos werden vom VCD inklusiver der Vorkette zur Bereitstellung der Antriebsenergie betrachtet, welche bei den Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor unbeachtet bleibt[13] und auf der Basis des NEFZ so speziell Hybridautos besondere Vorteile bei der Wertung verschafft.[14] 2007 erschien erstmals zusätzlich eine Kaufberatung, die unter dem Titel „Welches Auto soll es sein?“ fünf verschiedenen Käufertypen Empfehlungen für jeweils fünf umweltschonende Automodelle unterbreitet.[15]

Der VCD macht sich für ein Tempolimit von 120 km/h auf deutschen Autobahnen stark. Dabei spielen Sicherheitsaspekte (geringere Geschwindigkeit – geringere Unfallfolgen) ebenso eine Rolle wie der Klimaschutz: Durch Tempolimits würde der CO2-Ausstoß der Pkw gesenkt. Darüber hinaus verbrauchten Motoren, deren Leistung nicht auf Geschwindigkeiten jenseits von 120 km/h ausgelegt sei, weniger Benzin.[16]

Darüber hinaus setzt sich der VCD mit seiner Initiative „Tempo 30 für mehr Leben“ auch für eine Herabsetzung der Regelgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften ein.[17] Er beteiligt sich auch in einem Bündnis mit anderen Umweltverbänden an einer Europäischen Bürgerinitiative mit dem Namen 30kmh – macht die Straßen lebenswert![18]

Text: Wir schlagen ein EU-weites reguläres Tempolimit von 30km/h (20mph) für städtische Gebiete / Wohngebiete vor. Lokale Autoritäten können andere Tempolimits festsetzen, wenn sie nachweisen können, wie die Umwelt- und Sicherheitserfordernisse für die schwächsten Straßenverkehrs-Teilnehmerinnen erfüllt werden. Diese EBI ist bei der europäischen Kommission registriert und konnte seit 13. November 2012 auch online unterzeichnet werden. Bis 20. April 2013 hatten 19.535 Europäer*innen unterzeichnet. Die Sammlung läuft laut EU-Webseite noch bis zum 13. November 2013.[19]

Der VCD protestierte gegen die 2009 eingeführte, von ihm als „Abwrackprämie“ bezeichnete Umweltprämie in der von der Bundesregierung beschlossenen Form und rief dazu auf, die Prämie für die Anschaffung von Fahrrädern und Fahrkarten zu beantragen.[20]

Flugverkehr[Bearbeiten]

Mit dem Ziel, das massive Wachstum und die Umweltfolgen (Lärm-, Schadstoffbelastung, Flächenverbrauch) des als extrem klimaschädlich geltenden Flugverkehrs einzudämmen, wirbt der VCD für eine ganze Reihe von Maßnahmen: Um Wettbewerbsgerechtigkeit zwischen den Verkehrsträgern Bahn und Flugzeug herzustellen (während die Bahn Mehrwert-, Öko- und Mineralölsteuern zahlen muss, ist der Flugverkehr davon befreit), fordert der VCD, eine Kerosinsteuer einzuführen. Die Einbeziehung des Flugverkehrs in den europäischen Emissionshandel und eine (nationale) Ticketabgabe sieht er als wichtige Schritte, um vor allem dem Boom der sogenannten Billigflieger beizukommen.[21] Hinzu kommt die Forderung nach einem bundesweiten Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr.[22]

Verkehrssicherheit[Bearbeiten]

Für mehr Sicherheit und Rücksicht auf den Straßen setzt sich der VCD mit seinen Kampagnen für generelle Tempo-30-Begrenzungen innerorts und zur nachhaltigen Mobilitätserziehung sowie mit dem verkehrspolitischen Konzept „Vision Zero“, einem Masterplan für das Ziel null Verkehrstote, ein.[23]

Seniorenmobilität[Bearbeiten]

Nicht nur der demographische Wandel, auch die alltäglichen Gewohnheiten führen dazu, dass heutzutage so viele Senioren wie nie zuvor mobil sind. Dabei setzen sich viele ältere Menschen auch noch in hohem Alter hinters Steuer. In Zusammenarbeit mit seinem Arbeitskreis »Seniorenmobilität« will der VCD zeigen, dass man im Alter nicht unbedingt das eigene Auto braucht, um mobil zu bleiben, und dass gerade Mobilität jenseits des Autos dazu führt, dass ältere Menschen länger selbstständig mobil sein können. Er engagiert sich für sichere und gute Fuß- und Radwegeverbindungen und setzt sich zudem dafür ein, dass der öffentliche Personenverkehr ausgebaut und servicefreundlicher gestaltet sowie Barrierefreiheit bei der Planung von öffentlichen Räumen und Verkehrsmitteln großgeschrieben wird. Der VCD bietet älteren Menschen zudem Informationen und Beratung, damit der Umstieg vom Auto nicht als Verzicht begriffen wird.[24] Seit Juli 2012 koordiniert der VCD das auf drei Jahre ausgelegte Verbundprojekt „Klimaverträglich mobil 60+“, das er gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen und dem Deutschen Mieterbund durchführt.[25]

Nachhaltiger Tourismus[Bearbeiten]

Damit auch der Urlaub nachhaltigen Kriterien folgt, engagiert sich der VCD vor allem für umweltfreundliche Reiseketten (Bus, Bahn, Fahrrad) und autofreie Mobilität am Urlaubsort. Mit seinen Projekten „Mobil im Urlaub“, „Reiselust“ und „Nachhaltige Klassenfahrten“ bietet der VCD Verbrauchern entsprechende Tipps und Handlungsleitfäden. In Kooperation mit den Umweltverbänden BUND, NABU und WWF sowie der Deutschen Bahn setzt sich der VCD im Rahmen von „Fahrtziel Natur“ für einen sanften Tourismus in Großschutzgebieten ein.[26]

CSR Mobilitätspreis[Bearbeiten]

Logo des CSR Mobilitätspreises

Von DMM, B.A.U.M. und VCD wurde 2007 der CSR Mobilitätspreis für umweltbewusste Geschäftsreisen ins Leben gerufen, um Unternehmen in ihren Bemühungen um Corporate Social Responsibility (CSR) zu unterstützen. Damit werden Unternehmen ausgezeichnet, die bei der Organisation ihrer Geschäftsreisen Umweltaspekte berücksichtigen und damit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Außerdem soll sich eine Plattform entwickeln, die den Austausch zwischen Unternehmen und die Erstellung ökologischer Reisekonzepte vorantreibt.

Struktur[Bearbeiten]

Organisation[Bearbeiten]

Aufbau des VCD

Der Verein untergliedert sich in die zwölf Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Brandenburg sowie den mangels Mitgliederdichte zusammengesetzten Verbänden „Elbe-Saale“ (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen), „Nord“ (Hamburg und Schleswig-Holstein) und „Nordost“ (Berlin und Mecklenburg-Vorpommern). Außerdem in – allerdings nicht flächendeckend – etwa 160 Regional-, Kreis- und Ortsverbände.

VCD-Mitglieder können hier aktiv mitarbeiten. Sie entsenden zudem Delegierte auf die jährlich stattfindende Bundesdelegiertenversammlung, die den Bundesvorstand wählt, die langfristigen Ziele festlegt und über die Finanzen des Verbandes wacht.

Der Länderrat mit Vertretern, die aus den Landesverbänden entsandt werden, berät und kontrolliert den Bundesvorstand.

Der Bundesvorstand des VCD setzt die politischen Schwerpunkte des Vereins, legt die verbandspolitischen Ziele fest und repräsentiert den VCD nach außen. Die Mitglieder des Bundesvorstands (laut Satzung mindestens fünf, höchstens sieben Personen) werden alle zwei Jahre von der Bundesdelegiertenversammlung gewählt. Der Bundesvorstand lässt sich von den Mitgliedern des von ihm berufenen Wissenschaftlichen Beirats beraten.

Die Umsetzung der Verbandsbeschlüsse sowie das operative Tagesgeschäft erfolgt in der Bundesgeschäftsstelle des VCD in Berlin, in der 44 hauptamtliche Mitarbeiter (Stand: 15. Juni 2009) tätig sind.

Der e.V.ist Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.[27]

Ableger[Bearbeiten]

VCD Umwelt & Verkehr Service GmbH[Bearbeiten]

Die VCD Service GmbH bietet ökologisch orientierten Verbrauchern speziell zugeschnittene Versicherungsangebote. Dazu zählen neben Altersvorsorgepolicen, Unfall-, Privat-, Reiserücktritt-, Rechtsschutz- und Reisekrankenversicherung vor allem die nach eigenen Angaben erste Kfz-Versicherung „Eco-Line“, die sich an der ökologischen Qualität des Autos (vor allem Schadstoffausstoß und Schadstoffklasse) orientiert. Hinzu kommen Pkw-Schutzbriefe mit Öko-Bonus (für schadstoffarme Autos), Personen- und Fahrrad-Schutzbriefe sowie der Fußgänger-Rechtsschutz für nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer.

fairkehr Verlags GmbH[Bearbeiten]

Die fairkehr Verlags GmbH ist eine Tochtergesellschaft der VCD Service GmbH. Neben diversen Fahrplankarten, Ausflugsführern und den VCD-Hauspublikationen (z. B. Zügig durch Europa oder VCD Auto-Umweltliste) gehört vor allem die Zeitschrift fairkehr, das Mitgliedermagazin des VCD, zu ihrer Produktpalette. Die fairkehr erscheint seit September 1987 regelmäßig und informiert schwerpunktmäßig über die Themen aktuelle Umwelt-/Verkehrspolitik, Mobilität und nachhaltiger Tourismus. Ein breiter Service- und Meinungsteil ergänzen das Angebot. Aktuell erscheinen sechs Ausgaben pro Jahr.

Schlichtungsstelle Mobilität[Bearbeiten]

Von 2004 bis 2009 war der VCD Träger des vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (damals Bundesverbraucherministerium) initiierten und finanzierten Projekts Schlichtungsstelle Mobilität. Die Schlichtungsstelle vermittelte in Streitfällen zwischen Kunden und Unternehmen des öffentlichen Fernverkehrs (Bahn, Bus, Flugzeug, Fähre – keine Pauschalreisen), wenn die Parteien im ersten Schritt keine Einigung erzielten.

Vernetzung und Kooperation[Bearbeiten]

Klima-Allianz[Bearbeiten]

Der VCD ist Mitglied in der Klima-Allianz, einem Zusammenschluss aus verschiedenen Entwicklungsorganisationen, Vertretern der beiden großen christlichen Kirchen, Umweltverbänden und anderen Gruppen (z. B. attac oder dem Deutschen Alpenverein). Die Klima-Allianz versteht sich als breites, gesellschaftspolitisches Bündnis, das für mehr und entschlossenere Klimapolitik eintritt und entsprechende Denkanstöße liefern will. So setzt sie sich u. a. für den Ausbau regenerativer Energien sowie der Kraft-Wärme-Kopplung, für Tempolimits auf Autobahnen und eine Flugticketabgabe ein.

Kopfbahnhof 21[Bearbeiten]

Der VCD Landesverband Baden-Württemberg ist Partner im Aktionsbündnis gegen das Projekt Stuttgart21. Mit dem Konzept Kopfbahnhof 21 hat das Aktionsbündnis ein Alternativkonzept zum Projekt der Deutschen Bahn vorgestellt. Der Stellvertretende Landesvorsitzende Klaus Arnoldi nahm an den Schlichtungsgesprächen um Stuttgart21 teil.

Allianz pro Schiene[Bearbeiten]

Die Allianz pro Schiene ist ein im Jahr 2000 gegründetes breites Bündnis aus der bahnnahen Wirtschaft (Bahn- und Bauindustrie, Eisenbahnverkehrsunternehmen, Banken und Versicherungen), Umwelt- und Fahrgastverbänden, Verkehrs- und Automobilclubs, Gewerkschaften und Bahnfreunden, das sich als „Gegengewicht zur Betonpolitik der mächtigen Straßenlobby“[28] sieht. Ziel ist es, den Anteil der Schiene im Personen- und Güterverkehr wieder deutlich zu erhöhen. Der VCD ist Gründungsmitglied, und sein Vorstandsvorsitzender wirkt im Vorstand der Allianz pro Schiene mit.

Verkehrs-Club der Schweiz/Verkehrsclub Österreich[Bearbeiten]

Partnerorganisationen des VCD arbeiten in der Schweiz (Verkehrs-Club der Schweiz – VCS) und in Österreich (Verkehrsclub Österreich – VCÖ). Zwischen diesen Verbänden bestehen Kontakte und Kooperationen.

Europäische Ebene[Bearbeiten]

Transport and Environment (T & E) ist die Dachorganisation von 36 nichtstaatlichen europäischen Organisationen aus dem nachhaltigen Verkehrsbereich (z. B. VCD). Sie besteht seit 1989, nimmt Einfluss auf EU-Entscheidungen und bündelt die nationalen Aktivitäten seiner Mitglieder auf europäischer Ebene.

Der VCD ist zudem Mitglied im Europäischen Fahrgastverband (European Passengers' Federation - (EPF)).

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. VCD: Jahresbericht 2012 abgerufen am 14. Februar 2014
  2. VCD: Selbstdarstellung abgerufen am 6. Januar 2012
  3. VCD: Projektbeschreibung von „Zu Fuß zur Schule“ abgerufen am 6. Januar 2012
  4. VCD: Projektbeschreibung von „FahrRad!“ abgerufen am 6. Januar 2012
  5. VCD: Themenseite zum Nahverkehr abgerufen am 6. Januar 2012
  6. Pro-Bahn: Neue Bahntarife in PRO BAHN 4/2001 als PDF (Seite 5) abgerufen am 17. Januar 2010
  7. VCD: Themenseite zum Bahnverkehr abgerufen am 6. Januar 2012
  8. Die Welt, 05. Dezember 2005: Verkehrsclub VCD: Zeitplan für Rheintalbahn-Ausbau unrealistisch, aufgerufen 14. Juni 2013
  9. VCD: Themenseite zum Auto abgerufen am 6. Januar 2012
  10. VCD: Themenseite zum Güterverkehr abgerufen am 6. Januar 2012
  11. WDR2, 13. August 2014: WDR 2 Quintessenz - VCD-Auto-Umweltliste, aufgerufen 22. September 2014
  12. VCD: Die Besten der BestenPDF, abgerufen am 22. September 2014
  13. JRC,UBA, September 2013: Treibgasemissionen verschiedener Kraftstoffe und Antriebsarten, aufgerufen 22. September 2014
  14. heise.de: Strom-Vergleich: CO2-Ausstoß von Elektro- und Hybridautos, aufgerufen 22.09.2014
  15. VCD: Auto-Umweltliste abgerufen am 6. Januar 2012
  16. VCD: Themenseite Tempolimit abgerufen am 6. Januar 2012
  17. VCD: Tempo 30 für mehr Leben. VCD. Abgerufen am 25. November 2012.
  18. Europäische Bürgerinitiative "30kmh – macht die Straßen lebenswert!", Partnerorganisationen,20-4-2013
  19. Europäische Bürgerinitiative 30km/h, Registriernummer der Kommission: ECI(2012)000014
  20. VCD: Aktionsseite des VCD zur Abwrackprämie abgerufen am 17. Januar 2010
  21. VCD: Themenseite Flugverkehr abgerufen am 6. Januar 2012
  22. Oberstes Verwaltungsgericht verhandelt über Nachtflugverbot, Pressemitteilung des VCD-Bundesvorstands vom 13. März 2012
  23. VCD: Themenseite Verkehrssicherheit abgerufen am 6. Januar 2012
  24. VCD: Themenseite Seniorenmobilität abgerufen am 6. Januar 2012
  25. VCD: „Klimaverträglich mobil 60+“ - auch im Alter gut unterwegs. vcd.org. Abgerufen am 14. Juni 2013.
  26. VCD: Themenseite Tourismus abgerufen am 6. Januar 2012
  27. www.transparency.de, abgerufen am 6. März 2014
  28. Selbstdarstellung der Allianz pro Schiene abgerufen am 17. Januar 2010

Literatur[Bearbeiten]

  • Jansen, Holger: Fahrgastverbände in Deutschland. In: Schiefelbusch, Martin; Hans-Liudger Dienel (Hg.): Kundeninteressen im öffentlichen Verkehr. Verbraucherschutz und Verbraucherbeteiligung. Schriftenreihe für Verkehr und Technik. Erich Schmidt Verlag, Berlin, 2009. S. 201-209.