Verkehrslandeplatz

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Beispiel eines Verkehrslandeplatzes in Bayern: Flugplatz Vilshofen direkt an der Donau mit Startbahn parallel zum Fluss

Verkehrslandeplatz ist die Bezeichnung für eine bestimmte Art von Flugplatz in Deutschland.

In der Kategorisierung von Flugplätzen werden luftrechtlich Flughäfen, Landeplätze und Segelfluggelände unterschieden. Gelände für Luftsportgeräte bilden eine Sonderkategorie.

In Abgrenzung zu einem Segelflugplatz dürfen auf Verkehrslandeplätzen motorgetriebene Luftfahrzeuge operieren, in Abgrenzung zu Flughäfen müssen Verkehrslandeplätze gemäß der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung nicht durch einen (großen) Bauschutzbereich nach § 12 des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) geschützt werden.

Verkehrslandeplätze obliegen im Gegensatz zu Sonderlandeplätzen einer Betriebspflicht. Sie müssen also im Rahmen von veröffentlichten Öffnungszeiten der Allgemeinen Luftfahrt zur Verfügung stehen.

Die einzige Unterscheidung zwischen großen Verkehrslandeplätzen wie Flugplatz Augsburg und Graspisten wie Ailertchen ist die Genehmigung zum Instrumentenflugbetrieb. Diese Genehmigung setzt einen durch Planfeststellungsbeschluss festgelegten Bauschutzbereich (BSB) nach § 12 LuftVG voraus. Ist es nicht möglich, diesen BSB § 12 einzuführen, wird ersatzweise ein beschränkter BSB § 17 LuftVG in Verbindung mit einem Hindernisinformationsbereich eingerichtet. Plätze mit beschränktem Bauschutzbereich benötigen neben der luftrechtlichen Genehmigung nach § 6 LuftVG auch eine Planfeststellung oder Plangenehmigung nach § 8 LuftVG.

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