Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

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Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg
Grosses Landeswappen Baden-Wuerttemberg.svg
Staatliche Ebene Landesbehörde
Stellung Ministerium
Hauptsitz Hauptstätter Straße 67
Stuttgart
Behördenleitung Winfried Hermann
Website http://mvi.baden-wuerttemberg.de/

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg (MVI) ist ein Ministerium in der Landesverwaltung Baden-Württembergs. Es wurde 1991 als eigenständiges Ministerium durch Ministerpräsident Erwin Teufel eingerichtet; erster Verkehrsminister wurde Thomas Schäuble. Zuvor hatte bereits das Wirtschaftsministerium 1972 bis 1984 den Namen Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr getragen.

Nach den Landtagswahlen 1992 wechselte Schäuble ins Justizministerium. Sein Nachfolger als Verkehrsminister wurde Hermann Schaufler, der das Amt bis 1996 innehatte. Dann wurde das Verkehrsministerium in das Umweltministerium eingegliedert, das somit Umwelt- und Verkehrsministerium Baden-Württemberg hieß. Hermann Schaufler führte das Doppelministerium als Minister noch bis 1998 weiter. Ihm folgten Ulrich Müller und Stefan Mappus im Ministeramt.

Ministerpräsident Günther Oettinger löste den Bereich Verkehr 2005 wieder aus dem Umwelt- und Verkehrsministerium heraus und ordnete ihn dem Innenministerium zu. Dort wurde der Bereich Verkehr durch zwei Abteilungen verwaltet. Oettingers Nachfolger Stefan Mappus gliederte das Verkehrsministerium wieder in das Umweltministerium ein.

Nach dem Wahlsieg der grün-roten Koalition unter Winfried Kretschmann wurde die Behörde als Ministerium für Verkehr und Infrastruktur wieder eigenständig, Verkehrsminister wurde Winfried Hermann. Im Mai 2012 wurde auch die Funktion als Oberste Landesplanungsbehörde vom Wirtschaftsministerium auf das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur übertragen.

Das Ministerium will das Schienenverkehrsangebot um weitere 15 bis 20 Prozent ausweiten. Dies soll durch verstärkten Wettbewerb erreicht werden. So strebt das Land unter anderem an, bei der Ausschreibung von Netzen mit einem Investitionsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro, die notwendigen Fahrzeuge ins Eigentum des Landes zu übernehmen und sie an die Verkehrsunternehmen zurückzupachten (VRR-Modell). Damit sollen einheitliche Finanzierungskosten und damit vergleichbare Chancen für die Bieter geschaffen werden.[1]

Verkehrsminister Baden-Württembergs[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  »Der Ausbau der Schienenverbindungen ist kein Selbstläufer mehr«. In: Internationales Verkehrswesen. 65, Nr. 1, 2013, S. 32 f..