Verkehrswesen

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Das Verkehrswesen ist die Gesamtheit aller sozialen, wirtschaftlichen und technischen Institutionen, Einrichtungen oder Prinzipien, die für die Erstellung eines Ortsveränderungsprozesses benötigt werden.

Definition[Bearbeiten]

Das Verkehrswesen hat das Ziel der Veränderung des räumlichen Daseins von

  • Gütern (Waren, Dienstleistungen, Kapital, Energie),
  • Personen (einschließlich Fremdenverkehr) und
  • Nachrichten (auf stofflichen und nicht stofflichen Trägern).

Das Verkehrswesen ist Ausdruck der jeweils vorherrschenden Mobilitätskultur.[1] Es umfasst z.B.

Eine quantitative Untersuchung des Verkehrswesens kann mit der Verkehrswertigkeit erfolgen.

Verkehrswesen in der Umgangssprache[Bearbeiten]

Im Unterschied zum Fachwort „Verkehrswesen“ bezeichnet der Fachbegriff „Verkehr“ den Prozess der Ortsveränderung von Gütern, Personen und Nachrichten. Der Unterschied: Das Verkehrswesen ist notwendige Voraussetzung, damit Verkehrsprozesse ablaufen können. Wenn jedoch in der Umgangssprache vom „Verkehr in der Bundesrepublik“ oder dem „Verkehr im 19. Jahrhundert“ die Rede ist, so ist damit i.d.R. das Verkehrswesen gemeint. Also: Verkehr ist die umgangssprachliche Kurzform des Fachbegriffs „Verkehrswesen“, jedoch kein Synonym.

Findet der Ortsveränderungsprozess statt, um das räumliche Dasein von Personen und Gütern zu verändern, so spricht man vom Transportwesen bzw. vom Transportprozess.

In der DDR hieß das Verkehrsministerium „Ministerium für Verkehrswesen“.

Siehe auch[Bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten]

  1. Hendrik Ammoser, Mirko Hoppe: Glossar Verkehrswesen und Verkehrswissenschaften (PDF; 1,3 MB), erschienen in der Reihe Diskussionsbeiträge aus dem Institut für Wirtschaft und Verkehr, Dresden 2006, ISSN 1433-626x

Weblinks[Bearbeiten]

Forschung und Ausbildung