Verlagsgesetz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Verlagsgesetz regelt die Rechtsverhältnisse zwischen einem Autor und seinem Verleger.

Basisdaten
Titel: Gesetz über das Verlagsrecht
Kurztitel: Verlagsgesetz
Abkürzung: VerlG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Rechtsmaterie: Urheberrecht
Fundstellennachweis: 441-1
Datum des Gesetzes: 19. Juni 1901 (RGBl. S. 217)
Inkrafttreten am: 1. Januar 1902
Letzte Änderung durch: Art. 2 G vom 22. März 2002
(BGBl. I S. 1155, 1158)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
1. Juli 2002
(Art. 2 G vom 22. März 2002)
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

[Bearbeiten] Deutschland

Das deutsche Gesetz über das Verlagsrecht vom 19. Juni 1901 (RGBl. S. 217) wurde zuletzt 2002 geändert.

Im Mittelpunkt des Gesetzes steht der Verlagsvertrag zwischen dem Autor und dem Verleger.

§ 1 bestimmt:

Durch den Verlagsvertrag über ein Werk der Literatur oder der Tonkunst wird der Verfasser verpflichtet, dem Verleger das Werk zur Vervielfältigung und Verbreitung für eigene Rechnung zu überlassen. Der Verleger ist verpflichtet, das Werk zu vervielfältigen und zu verbreiten.

Verlagsverträge nach dem Verlagsgesetz gelten nur für den traditionellen Buchdruck, also die Herstellung körperlicher Vervielfältigungsstücke, nicht für die Online-Nutzung.

Rechtsverhältnisse zwischen dem Urheber und dem Verleger werden auch im Urheberrechtsgesetz geregelt.

[Bearbeiten] Literatur

  • Friedrich Karl Fromm, Wilhelm Nordemann (Begr.): Urheberrecht. Kommentar zum Urheberrechtsgesetz, Verlagsgesetz, Urheberrechtswahrnehmungsgesetz. 10. Auflage. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-17-019771-8.

[Bearbeiten] Weblinks

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge