Verlautenheide
| Verlautenheide
Stadt Aachen
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| Koordinaten: | 50° 48′ N, 6° 9′ O50.7963888888896.1555555555556Koordinaten: 50° 47′ 47″ N, 6° 9′ 20″ O |
| Einwohner: | 3.500 |
| Eingemeindung: | 1. Jan. 1972 |
| Postleitzahl: | 52080 |
| Vorwahl: | 02405 |
Verlautenheide ist ein ländlich geprägter Stadtteil im Nordosten von Aachen mit etwa 3.500 Einwohnern. Verlautenheide liegt im Stadtbezirk Haaren. Die höchste Erhebung ist der Haarberg.
Der östliche Ortsausgang heißt Quinx.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Das Dorf Verlautenheide entwickelte sich zunächst um das Gut Heiderhof herum und wurde ursprünglich auch Die Heyd genannt. Erst sehr viel später wurde es zu einem Straßendorf. In einem Zins- und Pachtregister der Abtei Kornelimünster wird 1445 erstmalig Heide boven Haren erwähnt, womit Verlautenheide gemeint war. Zusammen mit der Gemeinde Haaren gehörte Verlautenheide bis Ende des 18. Jahrhunderts zum Aachener Reich. Nach der Besetzung durch die Franzosen 1792 und 1794 wurden Haaren und Verlautenheide zur selbständigen Mairie Haaren, die ab 1801 (Friede von Lunéville) zu Frankreich gehörte, ab 1814 (Erster Pariser Frieden) zu Preußen.
Im Oktober 1944 war der Ort stark umkämpft; die US-amerikanischen Truppen schlossen hier ihren Ring um Aachen.
Anfang der 1960er Jahre wurde in Verlautenheide die erste Aachener Autobahnauffahrt „Würselen/Verlautenheide“ (heutige A 544) gebaut; um 1963 entstand in der Nähe das Autobahnkreuz Aachen.
Bis Ende 1971 war die Gemeinde Haaren/Verlautenheide selbständig und wurde dann auf Grund des Aachen-Gesetzes mit Wirkung zum 1. Januar 1972 in die Stadt Aachen eingemeindet.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
Im früheren Dorf Verlautenheide wirkte bis 1976 Pfarrer Hugo Nießen. Im Oktober 1976 wurde er Propst in der Propstei- Gemeinde St. Georg der Stadt Wassenberg.
[Bearbeiten] Literatur
- Christian Quix: Geschichte der Schlösser Schonau und Uersfeld nebst dem Dorfe Verlautenheid. Aachen, 1837 in der Google Buchsuche
- Haaren vor den Toren der Stadt Aachen, Heimatverein Haaren / Verlautenheide, Heft 2, 1987
[Bearbeiten] Vereine
Es gibt den SV Eintracht 1912 Verlautenheide, der über einen Kunstrasenplatz verfügt.
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