Verlorener Groschen

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Das Gleichnis von der verlorenen Drachme (Domenico Fetti, Gemäldegalerie, Dresden)

Das Gleichnis von der verlorenen Drachme, ist ein Gleichnis Jesu, das sich im Evangelium nach Lukas findet.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Jesus verwendete gegenüber den Pharisäern und Schriftgelehrten dieses Gleichnis, als diese sich wieder einmal über ihn ärgerten. Sie beklagten sich, dass er Sünder aufnehme und mit ihnen esse, denn viele sogenannte Sünder und die als unehrlich geltenden Zöllner der Orte, in der er sich gerade aufhielt, kamen um seine Erzählungen zu hören. Jesus erzählte dieses Gleichnis, nachdem er schon das Gleichnis vom verlorenen Schaf erzählt hatte.

Das Gleichnis[Bearbeiten]

Das Gleichnis lautet wie folgt:

8 Oder wenn eine Frau zehn Drachmen hat und eine davon verliert, zündet sie dann nicht eine Lampe an, fegt das ganze Haus und sucht unermüdlich, bis sie das Geldstück findet? 9 Und wenn sie es gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir; ich habe die Drachme wiedergefunden, die ich verloren hatte. 10 Ich sage euch: Ebenso herrscht auch bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt.“

Lukas 15,8-10 EU

Interpretation[Bearbeiten]

Wenn sich schon eine Frau über ein wiedergefundenes Geldstück so sehr freut, wie sehr wird sich Gott über einen Menschen freuen, der von seinem falschen Weg, ohne Gott, umkehrt und zu ihm kommt.[1]

Das Gleichnis ruft also zur Umkehr auf.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.predigt.homepage.t-online.de/lk1501.htm