Vermögenspreisinflation

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Vermögenspreisinflation ist ein andauernder Preis-Anstieg von Vermögenswerten wie Aktien, Anleihen, Gold und Immobilien. Diese Märkte bleiben bei der Messung von Inflationsraten unberücksichtigt; dort wird hauptsächlich die Preisentwicklung für Konsumgüter betrachtet, die relevant sind für die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten. Während der Verbraucherpreisindex stark wahrgenommen wird und das Güterangebot entsprechend angepasst werden kann, ist die Preisentwicklung von Vermögenswerten anfällig für Spekulationsblasen. Welche Folgen ein plötzlicher Preisverfall haben kann, zeigen historische Beispiele wie die Tulpenmanie, der Einbruch der japanischen Immobilienpreise 1990, das Platzen der Dotcom-Blase 2000 und die Finanzkrise ab 2007.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Kimmel, Christoph: Vermögenspreisinflation als wirtschaftspolitische Herausforderung (= Schriften zur Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik. 35). Peter Lang Verlag, 2008.