Vernor Vinge

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Vernor Steffen Vinge [ˈvɪndʒɪ] (* 10. Februar 1944) ist ein amerikanischer Mathematiker, Informatiker und Science-Fiction-Autor. Bekannt wurde er vor allem durch seinen Roman A Fire Upon the Deep (1992) (dt. Ein Feuer auf der Tiefe (1995)), für den er den Hugo Award gewann, sowie für seinen Essay The Technological Singularity (1993; dt. in Das Science Fiction Jahr 2004, Heyne), in dem er die These vertritt, dass das exponentielle Wachstum in der Technologie einen Punkt erreichen wird, ab dem es nicht mehr möglich sein wird, über die Konsequenzen auch nur zu spekulieren.

Die Fortsetzung zu A Fire Upon the Deep ist A Deepness in the Sky (1999) (dt. Eine Tiefe am Himmel (2003)), die in der Erzählzeit vor A Fire Upon the Deep angesiedelt ist und mit der er erneut den Hugo Award gewann. 2007 gewann er den Locus Award für Rainbows End.

Er war von 1972 bis 1979 mit der Science-Fiction-Autorin Joan D. Vinge verheiratet.

Werke[Bearbeiten]

Romane[Bearbeiten]

  • 1969 Grimm's World (erweiterte Version 1987 als Tatja Grimm's World)
  • 1976 The Witling (deutsch: Der Besserwisser, Bastei-Lübbe, 1984) ISBN 3-404-21174-X
  • 2006 Rainbows End

Zonen-des-Denkens-Zyklus[Bearbeiten]

Realzeit-Zyklus[Bearbeiten]

Kurzgeschichtensammlungen[Bearbeiten]

  • 1987 True Names and Other Dangers
  • 1988 Threats.. and Other Promises
  • 2001 The Collected Stories of Vernor Vinge (deutsch: Die Tiefen der Zeit, Heyne, 2006, in der deutsche Ausgabe fehlt eine Geschichte, dafür wurden zwei andere hinzugefügt) ISBN 3-453-52132-3

Essay[Bearbeiten]

  • 1993 The Coming Technological Singularity: How to Survive in the Post-Human Era (in Proceedings: VISION-21 Symposium March 30-31, 1993) [1]
  • 2001 True Names and the Opening of the Cyberspace Frontier (in: True Names and the Opening of the Cyberspace Frontier, Hrsg. James Frenkel)

Weblinks[Bearbeiten]