Veroneser Klause

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
BW

Die Veroneser Klause (veraltet Berner Klause, italienisch Chiusa di Verona) ist ein von der Etsch durchströmter Engpass der Südalpen 18 km nordwestlich von Verona. Er wird von der Staatsstraße SS12 und der Bahnlinie Brenner–Verona durchquert.

Die Engstelle hat in vielen Kriegen eine wichtige militärische Rolle gespielt. Sie war schon beim Einfall der Kimbern und Teutonen Schauplatz von Kämpfen. Ein mittelalterliches Beispiel für den Gebirgskrieg ist die Erstürmung der Veroneser Klause im September 1155 durch Otto von Wittelsbach. Er schuf damit die Voraussetzung für den Rückzug von Kaiser Friedrich Barbarossa in den Norden des Heiligen Römischen Reiches.

1226 wurde durch eine Blockade der Klause durch ein Heer des Lombardenbundes der nach Cremona einberufenene Reichstag des Kaisers Friedrich II. verhindert, indem der Durchzug des deutschen Königs Heinrich (VII.) und mit ihm reisender deutscher Fürsten verwehrt wurde.

Im Ersten Weltkrieg wurden an der Klause die verschiedensten Forts zur Sicherung des Weges durch das Etschtal gebaut.

[Bearbeiten] Literatur

  • Bruno Gloger: Kaiser, Gott und Teufel. Friedrich II. von Hohenstaufen in Geschichte und Sage. 8. Aufl., Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1982.

45.56402810.825758Koordinaten: 45° 33′ 50,5″ N, 10° 49′ 32,7″ O

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen