Veronika Vítková

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Veronika Vítková Biathlon
Vítková bei den Weltmeisterschaften 2013.
Verband TschechienTschechien Tschechien
Geburtstag 8. Dezember 1988
Geburtsort Vrchlabí, TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei
Karriere
Beruf sport instruktor
Verein KB Jilemnice
Trainer Jindrich Šikola
Aufnahme in den
Nationalkader
2005
Debüt im Weltcup 2006
Weltcupsiege 6 (1 Einzelsieg)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Silber 2014 Sotschi Mixed-Staffel
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
Bronze 2013 Nové Město Mixed-Staffel
Gold 2015 Kontiolahti Mixed-Staffel
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2006 Presque Isle Einzel
Silber 2008 Ruhpolding Verfolgung
Gold 2009 Canmore Staffel
Silber 2009 Canmore Verfolgung
Weltcup-Bilanz
Gesamtweltcup 4. (2014/15)
Einzelweltcup 3. (2014/15)
Sprintweltcup 3. (2014/15)
Verfolgungsweltcup 9. (2014/15)
Massenstartweltcup 10. (2014/15)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 0 1 2
Sprint 1 2 1
Verfolgung 0 1 0
Massenstart 0 1 1
Staffel 5 3 5
letzte Änderung: 5. März 2015

Veronika Vítková (* 8. Dezember 1988 in Vrchlabí) ist eine tschechische Biathletin.

Karriere[Bearbeiten]

Anfänge und Medaillien im Juniorenbereich[Bearbeiten]

Veronika Vítková lebt in Jilemnice und startet für den KB Jilemnice. Die Studentin wird von Jindrich Šikola trainiert. Sie begann 1999 mit dem Biathlonsport und gehört seit 2004 zum Nationalkader Tschechiens. 2005 nahm Vítková erstmals in Kontiolahti an Junioren-Weltmeisterschaften teil. Das beste Ergebnis war Platz neun im Sprint. Ein Jahr später gewann sie in Presque Isle den Titel im Einzel und wurde Fünfte im Sprint. Bestes Ergebnis bei den Junioren-Europameisterschaften in Langdorf war ein sechster Rang, ebenfalls im Einzel. 2006 gab Veronika Vítková ihr Debüt im Weltcup. In Hochfilzen belegte sie Rang 84 im Sprint und zehn mit der Staffel.

Nicht so erfolgreich verlief die Junioren-WM des Jahres 2007 in Martell, wo Vítkovás bestes Ergebnis Platz 12 war. Doch gewann sie bei der Junioren-EM in Bansko Bronze in der Verfolgung, nachdem sie im Sprint Fünfte wurde. Bestes Ergebnis im Weltcup war ein achter Platz mit der Staffel 2007 in Ruhpolding. Ihre vierte Junioren-WM lief die junge Tschechin 2008 in Ruhpolding. Nach einem sechsten Platz im Sprint gewann sie in der Verfolgung die Silbermedaille hinter Magdalena Neuner und im Einzel wurde sie Sechste.

Bei den Junioren-Europameisterschaft im heimischen Nové Město na Moravě gewann Veronika Vítková 2008 Bronze im Sprint und Silber in der Verfolgung. 2009 nahm sie bei der Junioren-WM im kanadischen Canmore teil. Als Startläuferin wurde sie mit der tschechischen Staffel Weltmeisterin. Nach einem fünften Platz im Sprint gewann sie in der anschließenden Verfolgung die Silbermedaille hinter Miriam Gössner.

erste Erfolge und Rückschläge im Weltcup[Bearbeiten]

2008 nahm Veronika Vítková an den Biathlon-Weltmeisterschaften in Östersund teil. Nach einem 57. Rang im Sprint verzichtete sie auf die anschließende Verfolgung. Mit der Mixed-Staffel erreichte sie als Startläuferin den 12. Platz. Mit zwei Schießfehlern wurde sie im Einzel 14. und legte damit ihr bisher bestes Weltcupergebnis in einem Einzelrennen hin.

Bei der Weltmeisterschaft in Pyeongchang konnte Vítková wieder vor allem in der Verfolgung und im Einzel überzeugen. Nach Platz 18 im Sprint machte sie in der Verfolgung acht Plätze gut und erreichte zum ersten mal die Top Ten im Weltcupbereich. In dem darauffolgenden Einzel konnte sie dieses Resultat noch einmal verbessern - mit einem Fehler beim letzten Schießen erreichte sie Rang 5. Ein erneuter zehnter Platz im abschließenden Massenstart bestätigte ihre gute WM-Form. Im Gesamtweltcup erreichte sie den 36. Rang. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 konnte Vítková nicht an die Erfolge der Weltmeisterschaft im Vorjahr anknüpfen. Ihr bestes Resultat war dein 24. Platz im Sprint. Die Folgesaison begann mit durchwachsenen Ergebnissen. Nachdem sie sich mit Platz 56 knapp für die Verfolgung von Östersund qualifiziert hat, wurde sie in dem anschließenden Verfolgungsrennen auf der vierten Runde überrundet und aus dem Rennen genommen. In den folgenden Einzelrennen bis zur Weltmeisterschaft kam die Tschechin nicht über einen 21. Platz in der Verfolgung von Presque-Isle heraus. Bei der Biathlon-Weltmeisterschaften 2011 in Sibirien erreichte sie mit dem 8. Platz im Einzel ihr bestes Saisonresultat und ihren einzigen Platz unter den Top-Ten in dieser Saison.

In der Saison 2011/12 stand Vítková mit der tschechischen Mixed-Staffel erstmals auf dem Podium. Sie war dabei die Startläuferin und sicherte somit eine gute Ausgangsposition für den 2. Platz. Während der Saison konnte sie konstantere Ergebnisse erzielen und platzierte sich am Ende im Gesamtweltcup auf dem 25. Rang.

In der Weltcup-Saison 2012/2013 konnte Vítková die Ergebnisse aus dem Vorjahr verbessern. Nach mehreren Top-Ten-Plätzen in den ersten Rennen der Saison konnte sie im Verfolger von Oberhof von Platz 16 auf Platz 2 laufen und stand damit zum ersten mal in einem Einzelrennen auf dem Siegerpodest. Mit der Staffel und mit der Mixed-Staffel erreichte sie jeweils einmal einen dritten Platz im Saisonverlauf. Vor allem dem starken Saisonstart hat sie es zu verdanken, dass sie am Ende der Saison erstmals unter den besten 20 des Gesamtweltcups steht (Platz 16).

Etablierung in der Weltspitze[Bearbeiten]

Im ersten Rennen der Folgesaison stand Vítková gemeinsam mit Soukalová, Vítek und Moravec ganz oben auf dem Siegerpodest, nachdem sie mit der Mixed-Staffel vor den Norwegerinnen gewannen. Der Tschechin gelangen mit dem 2. Rang im Sprint von Hochfilzen und dem dritten Rang im Einzel von Oberhof zwei weitere Podestplätze. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 gewann sie mit der tschechischen Mixed-Staffel die Silbermedaille. Auch im Massenstart und im Einzel konnte sie mit zwei Top-Ten-Resultaten gute Ergebnisse erzielen. Am Ende der Saison erreichte sie den 9. Platz im Gesamtweltcup. Die Folgesaison startete ebenfalls mit sehr guten Platzierungen, unter anderem einem zweiten Platz im Sprint von Östersund. Nach der Winterpause fuhr sie ihren ersten Weltcupsieg in einem Einzelrennen ein. Nachdem sie zwei Tage zuvor mit der tschechischen Damenstaffel das Rennen gewann, stand Vítková im Sprint von Oberhof mit 2 Strafrunden ganz oben. Die Damenstaffel in der Besetzung Puskarčíková, Soukalová, Landová und Vítková gewann in dieser Saison 3 Staffelrennen und holte bei den Weltmeisterschaften in Kontiolahti Silber. Darüber hinaus gewann Vítková mit der tschechischen Mixed-Staffel die Goldmedaille. Ihre bisher beste Saison schloss die Tschechin in der Weltcupgesamtwertung auf dem vierten Rang ab.

Statistik[Bearbeiten]

Biathlon-Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed-Staffel
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 5 6
2. Platz 1 2 1 1 3 8
3. Platz 2 1 1 5 9
Top 10 4 6 11 2 17 40
Punkteränge 10 34 31 18 41 134
Starts 19 61 39 19 41 179
Stand: 22. März 2015

Weltcupsiege[Bearbeiten]

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 09. Jan. 2015 DeutschlandDeutschland Oberhof Sprint
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 24. Nov. 2013 SchwedenSchweden Östersund Mixed-Staffel
2. 07. Jan. 2015 DeutschlandDeutschland Oberhof Staffel
3. 14. Jan. 2015 DeutschlandDeutschland Ruhpolding Staffel
4. 15. Feb. 2015 NorwegenNorwegen Oslo Staffel
5. 05. Mär. 2015 FinnlandFinnland Kontiolahti Mixed-Staffel
(ws1) Biathlon-Weltmeisterschaften 2015

Weblinks[Bearbeiten]