Verpflegung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gulaschkanone“ der Freiwilligen Feuerwehr

Unter Verpflegung wird im allgemeinen Sprachgebrauch die Versorgung mit Nahrungs- und Genussmitteln bzw. Speisen und Getränken verstanden.

Kost für Verköstigung, Verpflegung stammt aus dem Mittelhochdeutschem kost(e) für ‚Aufwand an oder für Nahrung, Futter‘ und ist identisch mit mittelhochdeutsch kost(e) für ‚Aufwand, Preis, Kosten‘.[1] Die Redewendung Kost und Logis bedeutet Essen und Unterkunft; Logis für ‚Wohnung, Bleibe‘ wurde aus dem Französischen entlehnt.[2] Nahrungsmittel zur Versorgung außerhalb der Wohnung werden auch als Proviant bezeichnet.

Gemeinschaftsverpflegung[Bearbeiten]

Gemeinschaftsverpflegung, auch Gemeinschaftsgastronomie[3] genannt, ist eine Sonderform der Gastronomie und bezeichnet die regelmäßige Verpflegung von Menschengruppen in Betrieben, Gesundheits- und Pflegeinstitutionen sowie Bildungseinrichtungen. Dazu gehören die drei Hauptgruppen:

  • Verpflegung in Kantinen, Mensen und Refektorien
  • Gemeinschaftsverpflegung in Krankenhäusern, Altersheimen, Pflegeheimen, Ganztagsschulen, Kindergärten
  • Verpflegung in einem Katastrophenfall durch den Verpflegungsdienst

Gemeinsam mit Catering–Unternehmen, der klassischen Gastronomie und der Systemgastronomie bilden die Unternehmen der Gemeinschaftsverpflegung innerhalb der Ernährungswirtschaft die Gruppe der Großverbraucher von Lebensmitteln.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kost in duden.de, abgerufen am 14. Dezember 2012
  2. Kost im Redensarten-Index, abgerufen am 14. Dezember 2012
  3. Vgl. DeHoGa: Gemeinschaftsgastronomie in Deutschland

Siehe auch[Bearbeiten]