Vertical Limit

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Filmdaten
Deutscher Titel Vertical Limit
Originaltitel Vertical Limit
Verticallimit-logo.svg
Produktionsland Vereinigte Staaten
Deutschland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2000
Länge 119 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Martin Campbell
Drehbuch Robert King
Terry Hayes
Produktion Martin Campbell
Mike Medavoy
Musik James Newton Howard
Kamera David Tattersall
Schnitt Thom Noble
Besetzung

Vertical Limit ist ein US-amerikanischer Spielfilm unter der Regie von Martin Campbell und mit Chris O’Donnell in der Hauptrolle. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von rund 215 Millionen US-Dollar gilt der im Jahre 2000 produzierte Film als ein finanzieller Erfolg.[1]

Inhalt[Bearbeiten]

Im Prolog des Films klettern die Geschwister Peter und Annie Garrett gemeinsam mit ihrem Vater in einer Felswand. Durch den Unfall einer anderen Klettergruppe hängen alle drei aneinander im Seil, und der Vater zwingt Peter, ihn vom Seil zu schneiden, um die beiden zu retten.

Jahre später treffen Peter und Annie im Basislager des K2 wieder aufeinander, ihr Verhältnis ist seit dem Vorfall unterkühlt. Annie nimmt an einer Expedition des ehrgeizigen Millionärs Elliot Vaughn teil, der den Gipfel zu PR-Zwecken besteigen will. Obwohl das Wetter bereits schlechter wird, bringt Vaughn den Bergführer Tom McLaren zum Weitergehen. Als der Sturm losbricht, kehrt die Gruppe um, und Annie, Vaughn und McLaren stürzen in eine Eisspalte, die von einer Lawine verschüttet wird.

Peter stellt im Basislager einen Rettungstrupp zusammen. Zur Befreiung der Eingeschlossenen führen sie Nitroglycerin mit, um sie damit freisprengen zu können. Auf halber Höhe können sie den Einzelgänger Montgomery Wick, dessen Frau bei einer früheren Expedition von Vaughn ums Leben kam, zum Mitgehen bewegen. Während Teile des Rettungstrupps durch einen Unfall mit dem Nitroglycerin sowie weitere Lawinen verunglücken und sterben, entdeckt Wick die gefrorene Leiche seiner Frau. Er erklärt Peter, dass er vermutet, Vaughn hätte ihren Tod verschuldet, und dass er ihn dafür zur Rechenschaft ziehen werde.

Die Verschütteten kämpfen derweil um ihr Leben, das Wasser und der Brennspiritus gehen zur Neige. Vaughn tötet McLaren, um die verbleibenden Vorräte länger zu strecken. So erreichen Peter und die Frankokanadierin Monique die Verschütteten und sprengen sie frei. Bei der Rettung kommt es zur selben Situation wie zu Beginn des Films: Peter, Wick und Vaughn hängen an einem Seil und drohen in die Gletscherspalte zu stürzen. Wick schneidet sich und Vaughn, der unter ihm hängt, ab. Annie sowie Peter und Monique, die sich auch menschlich nähergekommen sind, kehren zurück ins Basislager.

Kritik[Bearbeiten]

„Ein fotografisch eindrucksvolles Bergsteigerdrama, dessen Konfliktpotenzial sich den Dimensionen einer antiken Tragödie annähert. Die spektakulären Bilder überdecken freilich das menschliche Drama, zumal die Charaktere nur ungenügend entwickelt sind.“

Lexikon des Internationalen Films[2]

„Trotz des großen Aufwands aber ist es nicht gelungen, die Handlung realistisch erscheinen zu lassen. Fast nichts in diesem Film sieht aus wie am wirklichen Berg. Ob mit einer Sprengladung eine Lawine ausgelöst wird oder nach einer Explosion der halbe Berg in die Luft fliegt - es ist zum Lachen.“

Reinhold Messner[3]

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Bergsteiger Ed Viesturs hat einen Cameo-Auftritt als Trainer.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

BAFTA Awards
  • 2001 – Nominierung für den BAFTA Award in der Kategorie Best Achievement in Special Visual Effects
Blockbuster Entertainment Awards
  • 2001 – Robin Tunney wurde für einen Blockbuster Entertainment Award in der Kategorie Favorite Actress – Action nominiert
Satellite Awards
  • 2001 wurde Kent Houston für die besten Spezial-Effekte für den Golden Satellite Award nominiert.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Vertical Limit auf Box Office mojo
  2. Vertical Limit im Lexikon des Internationalen Films, abgerufen am 15. April 2012
  3. Reinhold Messner: Der K2 ist für Hollywood doch eine Nummer zu groß, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Januar 2001, abgerufen am 1. März 2014

Weblinks[Bearbeiten]