VfL Bochum

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VfL Bochum
Vereinswappen des VfL Bochum
Voller Name VfL Bochum 1848
Fußballgemeinschaft e. V.
Ort Bochum, Nordrhein-Westfalen
Gegründet 14. April 1938
Vereinsfarben blau-weiß
Stadion rewirpowerSTADION
Plätze 29.299
Vorstand Wilken Engelbracht
Christian Hochstätter
Trainer Peter Neururer
Homepage www.vfl-bochum.de
Liga 2. Bundesliga
2013/14 15. Platz
Heim
Auswärts

Der Verein für Leibesübungen Bochum 1848 – Fußballgemeinschaft e. V. (kurz: VfL Bochum) ist ein 1938 entstandener Sportverein aus Bochum, dessen Ursprünge bis auf das Jahr 1848 zurückreichen. Dem Gesamtverein gehören ca. 5000 Mitglieder an. Davon sind ca. 2300 Fußballer, wobei diese inzwischen offiziell als VfL Bochum 1848 Fußballgemeinschaft e. V. einen eigenen Verein bilden.

Die Fußball-Abteilung des Vereins spielt in der 2. Bundesliga. Außer Fußball betreibt der VfL Bochum noch die Sportarten Badminton, Basketball, Fechten, Handball, Hockey, Leichtathletik, Schwimmen, Tanzsport, Tennis, Tischtennis, Turnen und Volleyball.

Vereinsgeschichte[Bearbeiten]

Stammbaum[Bearbeiten]

Der VfL Bochum besteht in seiner heutigen Form erst seit dem 14. April 1938. Damals wurden im Zuge der Gleichschaltung auf Anordnung des nationalsozialistischen Fachamts Fußball in etlichen Städten des Deutschen Reichs die konkurrierenden Vereine in einem zentralen Großverein konzentriert, so wurden auch in Bochum der Turnverein 1848, TuS Bochum 08 und Germania Bochum zum VfL Bochum 1848 zusammengeschlossen.

SV Germania 1906 Bochum[Bearbeiten]

Der Verein wurde 1906 als FC 1906 Bochum gegründet und später in Sportverein Germania 1906 Bochum umbenannt.[1] Der Verein zählte zu den ältesten Fußballvereinen Bochums. Von der Ligagründung 1933 an bis zur Fusion gehörte der SV Germania der Gauliga Westfalen an, wo er 1936 hinter dem FC Schalke 04 Vizemeister wurde. Das Fusionsprodukt VfL Bochum 1848 übernahm das Ligamandat des SV Germania.

TuS Bochum 1908[Bearbeiten]

Der Verein wurde 1908 als Spiel- und Sportverein 1908 Bochum gegründet. Am 1. April 1919 fusionierten der SuS Bochum 1908 und der Turnververein zu Bochum von 1848 zum Turn und Sportverein Bochum 1848. Der Fusionsverein spaltete sich jedoch am 1. Februar 1924 im Zuge des Konflikts zwischen Turn- und Spielverbänden per Reinliche Scheidung in den Turnververein zu Bochum von 1848 und den Turn und Sportverein Bochum 1908. Letzterer stieg zur Saison 1935/36 in die Gauliga Westfalen auf und 1937 als Tabellenletzter wieder ab.

Turnverein zu Bochum von 1848[Bearbeiten]

Abweichend von der Jahreszahl im Namen wurde der Bochumer Turnverein erst am 18. Februar 1849 gegründet. Im Dezember 1852 wurde der Verein verboten, 1860 unter dem gleichen Namen erneut gegründet. Erst im Mai 1904 wurde die Zahl 1848 in den Vereinsnamen eingefügt. Sie bezieht sich auf einen am 26. Juli 1848 im „Märkischen Sprecher – Kreisblatt für den Kreis Bochum“ veröffentlichten Zeitungsartikel, der zur Vereinsgründung im folgenden Jahr führte.

Am 1. April 1919 fusionierten der SuS Bochum 1908 und der Turnververein zu Bochum von 1848 zum Turn und Sportverein Bochum 1848. Der Fusionsverein spaltete sich jedoch am 1. Februar 1924 im Zuge der Konflikts zwischen Turn- und Spielverbänden per Reinliche Scheidung in den Turnververein zu Bochum von 1848 und den Turn und Sportverein Bochum 1908.

Der VfL hat die Jahreszahl 1848 vom TV 1848 Bochum übernommen, in seiner heutigen Form existiert der Verein seit dem 14. April 1938.

Fußball[Bearbeiten]

Saison Liga Level Platz
1938/39 Gauliga Westfalen I 2
1939/40 Gauliga Westfalen I 3
1940/41 Gauliga Westfalen I 8
1941/42 Gauliga Westfalen I 3
1942/43 Gauliga Westfalen I 4
1943/44 Gauliga Westfalen I 6
1944/45 Gauliga Westfalen I 4
1945/46 Landesliga Westfalen I 7
1946/47 Landesliga Westfalen I 7
1947/48 Landesliga Westfalen II 6
1948/49 Landesliga Westfalen II 3
1949/50 2. Oberliga West II 12
1950/51 2. Oberliga West II 7
1951/52 2. Oberliga West II 5
1952/53 2. Oberliga West II 1
1953/54 Oberliga West I 8
1954/55 Oberliga West I 16
1955/56 2. Oberliga West II 1
1956/57 Oberliga West I 10
1957/58 Oberliga West I 14
1958/59 Oberliga West I 4
1959/60 Oberliga West I 11
1960/61 Oberliga West I 16
1961/62 2. Oberliga West II 3
1962/63 2. Oberliga West II 14
1963/64 Verbandsliga Westfalen III 2
1964/65 Verbandsliga Westfalen III 1
1965/66 Regionalliga West II 12
1966/67 Regionalliga West II 4
1967/68 Regionalliga West II 5
1968/69 Regionalliga West II 2
1969/70 Regionalliga West II 1
1970/71 Regionalliga West II 1
1971/72 Bundesliga I 9
1972/73 Bundesliga I 12
1973/74 Bundesliga I 14
1974/75 Bundesliga I 11
1975/76 Bundesliga I 14
1976/77 Bundesliga I 15
1977/78 Bundesliga I 14
1978/79 Bundesliga I 8
1979/80 Bundesliga I 10
1980/81 Bundesliga I 9
1981/82 Bundesliga I 10
1982/83 Bundesliga I 13
1983/84 Bundesliga I 15
1984/85 Bundesliga I 9
1985/86 Bundesliga I 9
1986/87 Bundesliga I 11
1987/88 Bundesliga I 12
1988/89 Bundesliga I 15
1989/90 Bundesliga I 16
1990/91 Bundesliga I 14
1991/92 Bundesliga I 15
1992/93 Bundesliga I 16
1993/94 2. Bundesliga II 1
1994/95 Bundesliga I 16
1995/96 2. Bundesliga II 1
1996/97 Bundesliga I 5
1997/98 Bundesliga I 12
1998/99 Bundesliga I 17
1999/00 2. Bundesliga II 2
2000/01 Bundesliga I 18
2001/02 2. Bundesliga II 3
2002/03 Bundesliga I 9
2003/04 Bundesliga I 5
2004/05 Bundesliga I 16
2005/06 2. Bundesliga II 1
2006/07 Bundesliga I 8
2007/08 Bundesliga I 12
2008/09 Bundesliga I 14
2009/10 Bundesliga I 17
2010/11 2. Bundesliga II 3
2011/12 2. Bundesliga II 11
2012/13 2. Bundesliga II 14
2013/14 2. Bundesliga II 15

Sportliche Entwicklung[Bearbeiten]

1938–1945: Gauliga[Bearbeiten]

Sportlich war die Schaffung des Großvereins zunächst ein Gewinn. Der VfL blieb bis zur kriegsbedingten Einstellung des Spielbetriebs Gauligist, wurde in der Saison 1938/39 erneut Vizemeister Westfalens und belegte 1939/40 und 1941/42 den dritten Platz. Ab 1943 bildete der VfL mit Preußen 07 Bochum eine so genannte Kriegsspielgemeinschaft (KSG), die 1944/45 aber nur noch zwei Spiele austrug.

1945–1965: Nachkriegsjahre[Bearbeiten]

Anders als die meisten 1938 durch Fusion entstandenen Vereine, wurde der VfL Bochum nach dem Krieg nicht wieder getrennt. In den ersten Nachkriegsjahren spielte der Verein kaum eine Rolle. Erst nach acht Jahren in der Landesliga Westfalen und 2. Oberliga West gelang 1953 der Aufstieg in die erstklassige Oberliga West. Meist beendete er die Saison in der unteren Tabellenhälfte, 1955 und 1961 stieg er jeweils als Tabellenletzter ab. 1956 stiegen die Bochumer direkt wieder auf, zwei Jahre nach dem zweiten Abstieg mussten sie in die drittklassige Verbandsliga Westfalen.

1965 stiegen die Bochumer in die zwei Jahre zuvor gegründete zweitklassige Regionalliga West auf. In den Spielen um die Westfalenmeisterschaft zwischen den beiden Staffelsiegern der Verbandsliga Westfalen gab es gegen die SpVgg Erkenschwick ein 4:1 in Bochum und ein 2:3 in Erkenschwick. Das notwendig gewordene Entscheidungsspiel in Recklinghausen endete nach Verlängerung 1:1. Die Vorgehensweisen zur Ermittlung eines Siegers beim Fußball sah zu diesem Zeitpunkt einen Losentscheid durch Münzwurf vor. Der anschließende Münzwurf entschied zugunsten des VfL Bochum.

1965–1971: Regionalliga West[Bearbeiten]

Nachdem der VfL Bochum im ersten Jahr nur auf Rang zwölf abschnitt, gehörte die Mannschaft ab 1966 zur Spitzengruppe der Regionalliga West. 1968 hatte der VfL im Endspiel um den DFB-Pokal gestanden, das er im Südweststadion zu Ludwigshafen gegen den 1. FC Köln 1:4 verlor. 1971 schaffte das Team unter Trainer Hermann Eppenhoff nach der zweiten Regionalliga-Meisterschaft in Folge durch eine souveräne Aufstiegsrunde mit sieben Siegen aus acht Spielen den Sprung in die Bundesliga.

1971–1993: Bundesliga[Bearbeiten]

In den folgenden 22 Jahren hielt sich der Verein im Oberhaus, ohne je eine bessere Platzierung als den achten Tabellenplatz (1978/79) zu erreichen. Zumeist war der VfL im Mittelfeld beheimatet, nicht selten auch nahe der Abstiegszone platziert und musste sich aus finanziellen Gründen oft am Saisonende von seinen größten Leistungsträgern trennen. Oft befand die Mannschaft sich im Abstiegskampf, konnte jedoch dabei immer die Klasse halten.

Im Mai 1990 schloss der VfL die Saison zwar als 16. ab, durfte aber dennoch in der Bundesliga bleiben, da er sich in zwei Relegationsspielen gegen den 1. FC Saarbrücken durchsetzte. Der VfL gewann das Hinspiel in Saarbrücken durch ein Elfmetertor von Thorsten Legat mit 1:0, im Rückspiel reichte dann daheim ein 1:1, Bochumer Torschütze war Uwe Leifeld.

1993–2010: Ab- und Aufstiege und UEFA-Pokal[Bearbeiten]

Während der Saison 1992/93 begannen die Fans des VfL ihre Mannschaft als die „Die Unabsteigbaren“ zu bezeichnen.[2] Im Sommer stieg der VfL dann nach 22 Spielzeiten erstmals aus der Bundesliga ab. Hatte man sich im Sommer 1990 noch in den Relegationsspielen als 16. retten können, gab nun ein einziger Punkt, den die Mannschaft weniger verbuchte als Dynamo Dresden, den Ausschlag. Nach nur acht Punkten in der Hinrunde wurde die Aufholjagd der Rückserie unter Trainer Jürgen Gelsdorf am Ende nicht mehr belohnt. Da der Kontrollausschuss des DFB die Lizenzvergehen des 1. FC Dynamo Dresden erst zur nächsten Spielzeit mit Punktabzug bestrafte, hielt der Abstieg auch am Grünen Tisch stand.

Es begann ein Auf und Ab, das den VfL in den folgenden vier Jahren zwischen der ersten und zweiten Liga pendeln ließ. In seiner ersten Zweitligasaison feierten die Bochumer einen souveränen Start-Ziel-Sieg, ab dem zweiten Spieltag führte das Team die Tabelle an und gab diesen ersten Platz bis zum Ende der Spielzeit nicht mehr aus der Hand. Doch 1995 stand schon der zweite Abstieg zu Buche. Jürgen Gelsdorf trat während der Saison zurück und Klaus Toppmöller wurde als neuer Trainer verpflichtet. Am drittletzten Spieltag verlor der VfL jedoch das vorentscheidende Spiel in Uerdingen mit 1:2. Unter Toppmöller gelang der erneute direkte Wiederaufstieg, mit 17 Punkten Vorsprung vor einem Nichtaufstiegsplatz und 12 Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierten Bielefelder wurde auch nach einem Umbruch in der Mannschaft abermals die Zweitligameisterschaft gefeiert.

Sogar eine Konsolidierung im Oberhaus gelang Toppmöller, der das Team als Aufsteiger in der Saison 1996/97 zu einem ersten größeren Erfolg führte: Zum ersten Mal in seiner Geschichte erreichte das Team einen UEFA-Pokal-Platz. Im folgenden Wettbewerb erreichte die Mannschaft trotz der Hinspielniederlagen bei Trabzonspor und FC Brügge durch hohe Heimsiege in den Rückspielen das Achtelfinale. Hier setzte sich der hohe Favorit Ajax Amsterdam durch, nachdem der VfL im Hinspiel in Amsterdam bereits mit 2:0 in Führung gehen konnte.

In der Bundesliga folgte schon ab 1999 eine erneute Phase der Auf- und Abstiege, an deren Ende im Sommer 2002 der vierte direkte Wiederaufstieg des VfL in die Bundesliga stand. Dieser wurde erst am letzten Spieltag durch einen 3:1-Sieg in Aachen gesichert.

Unter Trainer Peter Neururer spielte die Mannschaft in der Bundesligasaison 2002/03 zunächst sehr erfolgreich und stand zwischenzeitlich an der Tabellenspitze. Am Ende schloss das Team auf dem neunten Tabellenplatz ab.

Am 22. Mai 2004 beendete der VfL Bochum die für ihn erfolgreichste Saison seiner Vereinsgeschichte mit dem 5. Platz vor Borussia Dortmund und FC Schalke 04. Damit durfte der Verein zum zweiten Mal am UEFA-Pokal teilnehmen. In der Saison holte die Mannschaft insgesamt 56 Punkte, so viele wie nie zuvor, und stellte mehrere Rekorde auf: In 13 Heimspielen blieb der VfL ohne Gegentor, und sein Torwart Rein van Duijnhoven blieb 911 Minuten ohne jeglichen Gegentreffer in Heimspielen – bis heute Bundesliga-Rekord.

Die Dienstzeit von Peter Neururer endete mit dem 34. Spieltag der Saison 2004/05, als der VfL trotz eines 1:0-Siegs beim Hamburger SV erneut absteigen musste. In der Saison 2004/2005 schied der VfL Bochum im UEFA-Pokal durch ein 0:0 und ein 1:1 gegen Standard Lüttich nur knapp aus und verpasste damit den Einzug in die Gruppenphase.

Neuer Cheftrainer zur Saison 2005/06 wurde der Schweizer Marcel Koller; zum 1. April 2006 wurde Stefan Kuntz Sportdirektor beim VfL. Mit Abschluss der Saison 2005/06 schaffte Bochum als Zweitligameister erneut den Wiederaufstieg. Mit fünf direkten Wiederaufstiegen ist der VfL nun „Rekordwiederaufsteiger“ der Bundesliga.

Verpflichtet wurden im Sommer 2006 der Rechtsverteidiger Benjamin Lense vom 1. FC Nürnberg, Christoph Dabrowski von Hannover 96, Oliver Schröder von Hertha BSC, Ivo Iličević vom Regionalligisten Darmstadt 98 sowie Torhüter Alexander Bade vom 1. FC Köln und Stürmer Benjamin Auer vom 1. FSV Mainz 05. Nach Saisonbeginn wurde noch als Ersatz für Edu der griechische Nationalspieler Theofanis Gekas für ein Jahr auf Leihbasis (mit Kaufoption bei Klassenerhalt) geholt. In der Winterpause wurde der Kader durch den tschechischen Torhüter Jaroslav Drobný, den algerischen Verteidiger Anthar Yahia sowie den Kameruner Offensivspieler Joël Epalle verstärkt.

Zum Jahreswechsel 2007 konnte der VfL auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern. Mit einem Sieg in Mönchengladbach schloss Bochum die Saison 2006/07 auf dem 8. Platz ab. Mit vier aufeinanderfolgenden Auswärtssiegen konnte in dieser Saison ein neuer Vereinsrekord aufgestellt werden. Theofanis Gekas wurde mit 20 Treffern Torschützenkönig 2007, wechselte aber anschließend zu TSV Bayer 04 Leverkusen.

In den nächsten beiden Spielzeiten musste der VfL wieder – wie fast schon üblich – gegen den Abstieg kämpfen. Mit einem zwölften Platz in der Saison 2007/08 und einem 14. Rang in der Spielzeit 2008/09 konnte der Klassenerhalt jedoch jeweils sichergestellt werden. Nachdem jedoch auch die Saison 2009/10 mit nur vier Punkten aus sechs Spielen unbefriedigend begann, wurde Trainer Koller entlassen und zunächst durch seinen Co-Trainer Frank Heinemann ersetzt. Am 28. Oktober 2009 präsentierte der VfL dann Heiko Herrlich, der mit einem Vertrag bis 2012 ausgestattet wurde, als neuen Trainer. Nach einer Serie von zehn sieglosen Spielen und dem Abrutschen auf den Relegationsplatz wurde Herrlich Ende April 2010 wieder entlassen.[3] Dennoch stieg der Verein am 8. Mai 2010 unter Interimstrainer Dariusz Wosz als Tabellenvorletzter ab.[4]

seit 2010[Bearbeiten]

Zur Saison 2010/11 übernahm Friedhelm Funkel das Traineramt beim VfL und erreichte nach einem schwachen ersten Saisondrittel immerhin noch den dritten Tabellenplatz (zwischenzeitlich gelangen 15 Ligaspiele in Serie ohne Niederlage), in der Relegation mussten sich die Bochumer dann aber Borussia Mönchengladbach knapp geschlagen geben (0:1 und 1:1) und verpasste erstmals den direkten Wiederaufstieg.

Nach vier Niederlagen in Folge und dem 17. Tabellenplatz am siebten Spieltag der Saison 2011/12 wurde der 57-Jährige Funkel am 14. September 2011 entlassen.[5] Für ihn übernahm am 15. September der ehemalige Trainer von Hannover 96 und dem FC St. Pauli, Andreas Bergmann, die Leitung als neuer Trainer.

Nach sieben Pflichtspielen ohne Sieg in der Saison 2012/13 der 2. Fußball-Bundesliga wurde Bergmann am 28. Oktober 2012 beurlaubt.[6] Der bisherige Co-Trainer Karsten Neitzel war für ein Pokal- und ein Ligaspiel Interimstrainer und war seit dem 6. November 2012 neuer Chefcoach des VfL.[7] Doch auch unter Neitzel stellte sich kein dauerhafter sportlicher Erfolg ein und der VfL festigte seine Platzierung in der Abstiegsregion der 2. Bundesliga. Am 8. April 2013 entband der VfL Trainer Neitzel und Sportvorstand Jens Todt von seinen Aufgaben. Todts Aufgaben übernahm am 9. April 2013 Heinz Knüwe.[8] Zuvor hatte die Mannschaft das Heimspiel gegen Erzgebirge Aue mit 0:3 verloren und war auf Tabellenplatz 16 abgerutscht. Nachfolger von Karsten Neitzel wurde der ehemalige Trainer des VfL Peter Neururer. Er erhielt zunächst einen Vertrag bis Saisonende.[9] Nachdem Neururer der Klassenerhalt gelang, verlängerten er und der VfL seinen Kontrakt bis 2015.

Zu Beginn der Saison 2013/14 wurde Christian Hochstätter neuer Vorstand Sport. Am vorletzten Spieltag sicherte sich der VFL Bochum trotz einer 0:2-Auswärtsniederlage beim TSV 1860 München den Klassenerhalt, weil gleichzeitig die hinteren Tabellennachbarn Dynamo Dresden (16.) und Arminia Bielefeld (17.) Punkte liegen ließen (Dresden verlor in Kaiserslautern mit 0:4, Bielefeld und FSV Frankfurt trennten sich 0:0).

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

Nationale Titel konnte der VfL Bochum nicht gewinnen, sodass heute neben 34 Jahren Zugehörigkeit zur Bundesliga und zwei Teilnahmen am UEFA-Pokal die beiden Teilnahmen am Endspiel des DFB-Pokals zu Buche stehen. Der VfL Bochum stellte in drei Spielzeiten den Torschützenkönig der Bundesliga: Zuerst erzielte Stefan Kuntz 1985/86 22 Saisontore, dann war Thomas Christiansen in der Saison 2002/03 21-mal erfolgreich, und zuletzt gewann Theofanis Gekas in der Saison 2006/07 mit 20 Treffern die Torjägerkanone. Holger Aden erzielte 1992/93 die meisten Tore (28) im Profifußball, davon neun für Bochum.

Bundesliga, DFB-Pokal[Bearbeiten]

Internationale Spiele[Bearbeiten]

Saison 1997/98 (UEFA-Pokal)

Saison 2004/05 (UEFA-Pokal)

Personalien und bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Präsidenten[Bearbeiten]

Seit dem 1. April 2003 wird das operative Geschäft des VfL von einem hauptamtlichen Vorstand geführt. Seit 2003 ist Ansgar Schwenken (kaufmännischer Bereich, Organisation) Mitglied. Dieter Meinhold (Marketing, Öffentlichkeitsarbeit) trat am 30. Juni 2006 aus dem Vorstand zurück. Vorstandsmitglied mit sportlichem Schwerpunkt waren nacheinander Stefan Kuntz, Thomas Ernst, Jens Todt und Heinz Knüwe, seit dem 8. Juni 2013 besetzt Christian Hochstätter diesen Posten.

Aufsichtsratsvorsitzende[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

1946 1947 1947 1948 Timpert 1948 1949 1949 1950

Name von bis Bemerkung
Georg Hochgesang 1938 1945
1950 1951
Prokoph 1952 Frühjahr 1953
Emil Melcher Frühjahr 1953 1956
Herbert Widmayer 1956 1960
Fritz Silken 1960 1961
Hermann Lindemann 1961 1963
Hubert Schieth 1963 30. Juni 1967
Hermann Eppenhoff 1. Juli 1967 30. Juni 1972
Heinz Höher 1. Juli 1972 30. Juni 1979
Helmuth Johannsen 1. Juli 1979 30. Juni 1981
Rolf Schafstall 1. Juli 1981 30. Juni 1986
Hermann Gerland 1. Juli 1986 30. Juni 1988
Franz-Josef Tenhagen 1. Juli 1988 30. Juni 1989
Reinhard Saftig 1. Juli 1989 22. April 1991
Rolf Schafstall 22. April 1991 30. Juni 1991 Interimstrainer
Holger Osieck 1. Juli 1991 2. November 1992
Jürgen Gelsdorf 6. November 1992 6. November 1994
Klaus Toppmöller 9. November 1994 30. Juni 1999
Ernst Middendorp 1. Juli 1999 24. Oktober 1999
Bernard Dietz 25. Oktober 1999 31. Dezember 1999 Interimstrainer
Ralf Zumdick 1. Januar 2000 13. Februar 2001
Rolf Schafstall 13. Februar 2001 30. Juni 2001 Interimstrainer
Bernard Dietz 1. Juli 2001 3. Dezember 2001 Interimstrainer
Peter Neururer 4. Dezember 2001 30. Juni 2005
Marcel Koller 1. Juli 2005 20. September 2009
Frank Heinemann 21. September 2009 27. Oktober 2009 Interimstrainer
Heiko Herrlich 28. Oktober 2009 28. April 2010
Dariusz Wosz 29. April 2010 30. Juni 2010 Interimstrainer
Friedhelm Funkel 1. Juli 2010 14. September 2011
Andreas Bergmann 16. September 2011 28. Oktober 2012
Karsten Neitzel 28. Oktober 2012 8. April 2013 Interimstrainer
Peter Neururer 8. April 2013

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Bochumer Talentschmiede[Bearbeiten]

Der VfL Bochum hat sich bundesweit einen Namen als „Talentschmiede“ gemacht. So begannen die Bundesligakarrieren einiger bekannter Fußballer in Bochum:

  • Stefan Kuntz, 120 BL-Spiele und 47 Tore für Bochum, wurde 1986 der erste Bochumer Torschützenkönig. Beim VfL von 1983 bis 1986 und 1998 bis 1999, 25 A-Länderspiele (u. a. Europameister 1996), von 2006 bis 2008 Vorstandsmitglied für den Bereich Sport beim VfL.
  • Yıldıray Baştürk, 74 BL-Spiele und 6 Tore für Bochum, türkischer A-Nationalspieler. Beim VfL von 1997 bis 2001.
  • Paul Freier, 81 BL-Spiele und 9 Tore für Bochum, 17 A-Länderspiele. Beim VfL von 1997 bis 2004; seit 2008 wieder beim VfL.
  • Frank Fahrenhorst, 106 BL-Spiele und 13 Tore für Bochum, 2 A-Länderspiele. Beim VfL von 1996 bis 2004.
  • Uwe Wegmann, 214 BL-Spiele und 52 Tore für Bochum, von 1985 bis 1993 beim VfL, auch genannt „Der Alpenbomber“.
  • Martin Kree, 164 BL-Spiele und 28 Tore für Bochum, von 1983 bis 1989 beim VfL. Wurde in Dortmund Deutscher Meister und Champions-League-Sieger.
  • Hermann Gerland, 204 BL-Spiele und 4 Tore, von 1972 bis 1984 Spieler beim VfL. Von 1986 bis 1988 Trainer des VfL Bochum.
  • Christian Schreier, 98 BL-Spiele und 37 Tore, ging nach 3 Jahren beim VfL zu Bayer Leverkusen. Bestritt 1984 ein A-Länderspiel.
  • Thorsten Legat, aktiv für den VfL Bochum, dann Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, VfB Stuttgart und den FC Schalke 04.
  • Ilkay Gündogan, 2005 bis 2008 in der Jugend des VfL aktiv und anschließend bis 2009 in der zweiten Mannschaft.
  • Joel Matip, 1997 bis 2000 beim VfL Bochum in der Jugend aktiv
  • Leon Goretzka, 2001 bis 2012 in der Jugend des VfL aktiv und in der Saison 2012/13 32 Einsätze (4 Treffer) für die erste Mannschaft
Bundesliga-Rekordspieler[Bearbeiten]
  • Michael Lameck, 518 Spiele und 37 Tore für Bochum. Beim VfL von 1972 bis 1988.
  • Lothar Woelk, 385 Spiele und 26 Tore für Bochum. Beim VfL von 1977 bis 1989.
  • Walter Oswald, 353 Spiele und 24 Tore für Bochum. Beim VfL von 1978 bis 1991.
  • Franz-Josef Tenhagen, 306 Spiele und 20 Tore für Bochum. Beim VfL von 1973 bis 1981 und 1984 bis 1988.
  • Ralf Zumdick, 282 Spiele und 1 Tor. Beim VfL von 1981 bis 1995.
Bundesliga-Rekordtorjäger[Bearbeiten]
Bundesliga-Torschützenkönige[Bearbeiten]
Nationalspieler[Bearbeiten]

Deutsche Nationalmannschaft

Der VfL hat im Laufe der Vereinsgeschichte Nationalspieler verschiedener Nationen im Kader gehabt. Der deutschen Fußballnationalmannschaft gehörten zu Bochumer Zeit nur Paul Freier, Franz-Josef Tenhagen und Dariusz Wosz an.

Bekannte Nationalspieler anderer Nationen

  • Sunday Oliseh wurde nach den Stationen Ajax Amsterdam und Juventus Turin 2002 aus Dortmund ausgeliehen. Der Nigerianer spielte in 32 BL-Spielen für Bochum (1 Tor) und in 62 Länderspielen für Nigeria. Wegen einer Tätlichkeit gegen seinen Mitspieler Wahid Haschemian musste er 2004 den VfL verlassen.
  • Eric Wynalda bestritt 107 Länderspiele für die USA (34 Tore), und nahm 1990, 1994 und 1998 an der WM teil. Beim VfL stand er von 1994 bis 1996 unter Vertrag.
  • Kim Joo-sung, lief 34 mal für Bochum auf und schoß 4 Tore, war drei Mal Asiens Fußballer des Jahres und dreimaliger WM-Teilnehmer (mit Südkorea). Bei der Wahl zu Asiens Fußballer des Jahrhunderts belegte er 1998 den 2. Platz. Er spielte 1992 bis 1994 in Bochum.
  • Fábio Júnior Pereira, wurde 1999 für ca. 15 Millionen US-Dollar vom brasilianischen Verein Cruzeiro Belo Horizonte an den AS Rom verkauft. Er kam ablösefrei zum VfL und absolvierte 2006/07 31 Bundesliga-Spiele und erzielte dabei 3 Tore. Er spielte außerdem in Portugal, Japan und den Vereinigten Arabischen Emiraten und bestritt 15 Länderspiele für Brasilien (12 U-23-, 3 A-Länderspiele).

Aktueller Kader

Derzeit gehören dem Bochumer Kader einige Spieler an, die bereits Nationalmannschaftserfahrung gesammelt haben.

Nationalspieler

sind Paul Freier, Lukas Sinkiewicz (beide Deutschland) und Hólmar Örn Eyjólfsson (Island), Adnan Zahirović (Bosnien und Herzegowina), sowie Piotr Ćwielong (Polen)

U21-Nationalspieler

Mit Marcel Maltritz und Mounir Chaftar sind zwei Spieler mit früheren U21-Einsätzen im aktuellen Kader vertreten.

Trikotsponsoren[Bearbeiten]

Der VfL Bochum spielte erstmals im März 1976 mit einem Werbeaufdruck auf dem vereinseigenen Trikot. Als erstes befand sich ein stilisierter Osborne-Stier, das Zeichen des Spirituosenherstellers Osborne, auf den Bochumer Trikots. Darstellung und Größe dieser Werbung verstießen gegen die damals strengen DFB-Regularien, weshalb ab 1977 nur noch mit dem Schriftzug „Osborne“ geworben werden durfte.

In den folgenden Jahren schloss der VfL bis zum heutigen Tag mit neun weiteren Firmen Verträge als Trikot- und Hauptsponsor. Der Discounter Plus (Sponsor 1979/80) gehört seit 2009 zum aktuellen Sponsor Netto Marken-Discount. Die Trikotsponsoren des VfL Bochum im Überblick:

Stadien[Bearbeiten]

Bereits seit 1911 spielen Germania Bochum und SuS Bochum als Vorläufervereine des heutigen VfL Bochum auf einem Gelände an der Castroper Straße nördlich der Innenstadt. Damit verfügt der VfL über eine der traditionsreichsten Heimstätten des deutschen Profifußballs.

Das erste dokumentierte Fußballspiel an der Castroper Straße fand am 8. Oktober 1911 zwischen SuS Bochum und dem VfB Hamm statt. In den 20er Jahren baute der Verein das Gelände zu einem der modernsten Stadien in Westdeutschland aus. Bei einem Fassungsvermögen von rund 50.000 Zuschauern fanden hier jährliche Leichtathletikfestivals statt, bei denen unter anderem Jesse Owens und Paavo Nurmi nach Bochum kamen. Am 2. Juli 1922 fand in Bochum erstmals ein Fußball-Länderspiel statt: Deutschland und Ungarn trennten sich 0:0-Unentschieden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging das Stadion an der Castroper Straße, wie es nun offiziell hieß, in städtischen Besitz über. Der VfL trug hier weiter seine Heimspiele aus, bis Mitte der 70er Jahre durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen ein Neubau finanziert werden konnte. Während der Bauarbeiten an der Castroper Straße zog der VfL für sechs Bundesliga-Heimspiele ins benachbarte Herne um. Im Stadion am Schloss Strünkede von Westfalia Herne siegte Bochum fünfmal und rettete sich damit im Abstiegskampf.

rewirpowerStadion Bochum

Seit der offiziellen Einweihung am 30. Juli 1979 spielt der VfL im Ruhrstadion, das zurzeit nach einem Sponsor rewirpowerStadion benannt ist. Geplant für 42.000 Zuschauer, verfügt das Stadion heute aufgrund der Umwandlung von Steh- in Sitzplätze und des Einbaus großer Videoleinwände diesertage nur mehr über ein Fassungsvermögen von 29.299 überdachten Zuschauerplätzen; davon sind 16.174 Sitzplätze. Obwohl das 27 Jahre alte Stadion mittlerweile eine der ältesten Arenen im deutschen Erstligafußball ist, erfreut sich das Ruhrstadion bei Fans ob seiner Kompaktheit und geringer Distanz zwischen Spielfeld und Rängen besonderer Beliebtheit. Bei einer Umfrage des Fanmagazins Stadionwelt wurde das Ruhrstadion 2004 als beliebtestes Ziel für Auswärtsfahrten in der Bundesliga gewählt. In der 80er und 90er Jahren war das Ruhrstadion Schauplatz einiger Länderspiele der A-Nationalmannschaft, und zwar gegen Finnland (7:1 am 23. Sep. 1981 im Rahmen der Qualifikation zur WM 1982), Jugoslawien (1:1 am 11. Mai 1986) und Ghana (6:1 am 14. Apr. 1993).

Direkt neben dem Stadion befindet sich seit Mitte 2003 das VfL-Stadioncenter. In ihm sind neben einem Fanshop und einer Fangastronomie auch die Geschäftsstelle und VIP-Räume des Klubs untergebracht. Über eine Brücke sind die VIP-Räume und die Haupttribüne des Ruhrstadions direkt miteinander verbunden.

Nach dem Verkauf der Namensrechte an seinem Stadioncenter entschloss sich der VfL Bochum im Sommer 2006 auch für den Verkauf der Namensrechte am Ruhrstadion. Beide Rechte haben die Stadtwerke Bochum erworben, weshalb der VfL Bochum ab der Saison 2006/07 im rewirpowerSTADION spielt.

In direkter Nachbarschaft zum Ruhrstadion liegt die Starlighthalle (Starlight Express) und der neu erbaute RuhrCongress. Das Stadion ist mit den Straßenbahnlinien 308 und 318 der BOGESTRA zu erreichen. Außerdem verfügt es an der A 40 über eine eigene Autobahnausfahrt.

Fans[Bearbeiten]

Der älteste eingetragene Fanclub des VfL Bochum, die Bochumer Jungen, wurde am 15. Mai 1972 gegründet. Mitglieder der Ultrà-Bewegung gründeten 1999 die übergreifende Gruppierung Ultras Bochum 1999 (UB'99). Die Fans des VfL stehen bei Heimspielen traditionell in der Ostkurve des Ruhrstadions, oder sitzen im angrenzenden Block A. Gästefans stehen gegenüber in der Westkurve.

Auf Ultraebene besteht eine Fanfreundschaft zu den Fans des FC Bayern München (Schickeria) und zum italienischen Traditionsclub FC Bologna (Ultras Bologna – Ultrà Rossoblù, Freak Boys). Rivalitäten herrschen gegenüber den Lokalrivalen aus Dortmund und Schalke, sowie Arminia Bielefeld. In den 90er Jahren herrschte eine besondere Rivalität gegenüber der SG Wattenscheid 09, was mit der lokalpolitischen Geschichte – der Eingliederung Wattenscheids in die Stadt Bochum – zu erklären ist.

Prominente Fans des VfL Bochum[Bearbeiten]

Neben dem Musiker Herbert Grönemeyer, der auch Mitglied des Vereins ist, sind noch Politiker Wolfgang Clement, Schriftsteller Frank Goosen, Journalist Christoph Biermann, die Schauspieler Hans Werner Olm, Uwe Fellensiek, Joachim Hermann Luger und Armin Rohde, die Fernsehmoderatorin Daniela Fuß sowie die Fernsehpolizisten Toto & Harry als Sympathisanten des VfL bekannt.

Bemerkenswertes[Bearbeiten]

Am 18. September 1976 verlor der VfL Bochum sein Heimspiel gegen Bayern München nach zwischenzeitlicher 4:0-Führung noch mit 5:6. In Reihen der Münchner standen mit Maier, Schwarzenbeck, Beckenbauer, Hoeneß und Müller gleich fünf Spieler, die 1974 Weltmeister geworden waren. Nicht nur deshalb war schon die 3:0-Halbzeitführung des Gastgebers eine Überraschung. Vor weniger als 20.000 Zuschauern erzielte Uli Hoeneß schließlich in der 89. Minute den 6:5-Siegtreffer für die Bayern. Wegen der Dramatik und der Menge der erzielten Tore wurde das Spiel in Bochumer Kreisen oft als Jahrhundertspiel bezeichnet.

In der Saison 1995/96 ließen sich die Spieler Peter Peschel, Thomas Ernst, Thomas Reis und Peter Közle eine Glatze schneiden. Eine weitere Rasur erfolgte nach dem Erreichen des UEFA-Pokals am Ende der Saison 2003/04. Trainer Peter Neururer wurde der Schnauzbart nach dem entscheidenden Spiel gegen Hannover 96 noch im Ruhrstadion abrasiert.

Theofanis Gekas war der dritte Torschützenkönig im Trikot des VfL Bochum. Alle drei Torschützenkönige verließen nach dem Erringen dieses Titels den VfL.

Seit einigen Jahren besitzt der VfL ein eigenes lebensgroßes Maskottchen namens Bobbi Bolzer, welches einer graublauen Maus nachgebildet ist.

Im Februar 2013 wurde durch die Bogestra eine VfL-Straßenbahn präsentiert, die komplett in den Vereinsfarben gehalten ist und mit entsprechenden Logos als Imageträger unterwegs ist.[12]

Aktueller Kader 2014/15[Bearbeiten]

Name Rückennr. Nationalität Geboren Im Verein seit Letzter Verein BL-Spiele BL-Tore
Tor
Andreas Luthe (C)Kapitän der Mannschaft 1 Deutscher 10.03.1987 01.07.2001 Borussia Velbert 3 0
Michael Esser 31 Deutscher 22.11.1987 01.07.2008 SV Sodingen 0 0
Felix Dornebusch 32 Deutscher 12.07.1994 01.07.2011 FC Schalke 04 0 0
Marius Weeke 38 Deutscher 14.03.1995 01.07.2012 0 0
Abwehr
Jan Gyamerah 2 Tscheche 18.06.1995 01.07.2011 Arminia Bielefeld 0 0
Fabian Holthaus 3 Deutscher 17.01.1995 01.07.2010 Hammer SpVg 0 0
Heiko Butscher 5 Deutscher 28.07.1980 01.07.2013 Eintracht Frankfurt 85 3
Jan Šimůnek 6 Tscheche 20.02.1987 01.07.2014 1. FC Kaiserslautern 58 0
Patrick Fabian 19 Deutscher 11.10.1987 01.07.2000 SF Oestrich-Iserlohn 6 0
Stefano Celozzi 21 Deutscher Italiener 02.11.1988 14.07.2014 Eintracht Frankfurt 95 0
Timo Perthel 24 Deutscher 11.02.1989 01.07.2014 Eintracht Braunschweig 12 0
Lukas Klostermann 37 Deutscher 03.06.1996 01.07.2010 SSV Hagen 0 0
Mittelfeld
Anthony Losilla 8 Franzose 10.03.1986 01.07.2014 Dynamo Dresden 0 0
Yūsuke Tasaka 10 Japaner 08.07.1985 24.07.2012 Kawasaki Frontale 0 0
Adnan Zahirović 14 Bosnier 23.03.1990 31.07.2013 Spartak Naltschik 0 0
Danny Latza 18 Deutscher 07.12.1989 06.07.2013 SV Darmstadt 98 3 0
Piotr Ćwielong 20 Pole 23.04.1986 01.07.2013 Śląsk Wrocław 0 0
Florian Jungwirth 23 Deutscher 27.01.1989 01.07.2013 Dynamo Dresden 0 0
Onur Bulut 25 Türke Deutscher 16.04.1994 01.07.2008 SF Oestrich-Iserlohn 0 0
Julian Stock 29 Deutscher 23.10.1995 01.07.2011 0 0
Henrik Gulden 39 Norweger 29.12.1995 01.07.2006 Schwarz-Weiß Essen 0 0
Sturm
Marco Terrazzino 7 Deutscher Italiener 15.04.1991 01.07.2014 SC Freiburg 27 2
Stanislav Šesták 9 Slowake 16.12.1982 01.07.2014 Bursaspor 86 28
Michael Gregoritsch 27 Österreicher 18.04.1994 01.07.2014 TSG 1899 Hoffenheim 0 0
Joel Reinholz 21 Deutscher 01.05.1994 01.07.2001 SC Röhlinghausen 0 0
Simon Terodde 22 Deutscher 02.03.1988 01.07.2014 1. FC Union Berlin 5 0
Selim Gündüz 27 Deutscher 16.05.1994 01.07.2009 TuS Deuz 0 0


Cheftrainer
Peter Neururer Deutscher 26.04.1955 08.04.2013 MSV Duisburg 0 0
Co-Trainer
Frank Heinemann Deutscher 08.01.1965 01.07.2013 Hamburger SV 195 14


Torwart-Trainer
Peter Greiber Deutscher 28.10.1968 01.07.2005 1. FC Köln 0 0
Stand: 16. Juli 2014

Transfers zur Saison 2013/14[Bearbeiten]

Zugänge
Nat. Name abgebender Verein Transferperiode
DeutschlandDeutschland Felix Bastians Hertha BSC2 Sommer 2013
DeutschlandDeutschland Heiko Butscher Eintracht Frankfurt
PolenPolen Piotr Ćwielong Śląsk Wrocław
DeutschlandDeutschland Felix Dornebusch eigene U-19
DeutschlandDeutschland Daniel Engelbrecht Stuttgarter Kickers1
DeutschlandDeutschland Jonas Ermes eigene U-23
DeutschlandDeutschland Jan Gyamerah eigene U-19
DeutschlandDeutschland Fabian Holthaus eigene U-19
DanemarkDänemark Ken Ilsø Fortuna Düsseldorf
KroatienKroatien Mario Jelavić NK Slaven Belupo Koprivnica
DeutschlandDeutschland Florian Jungwirth Dynamo Dresden
DeutschlandDeutschland Sven Kreyer eigene U-23
DeutschlandDeutschland Danny Latza SV Darmstadt 98
FrankreichFrankreich MarokkoMarokko Smail Morabit FC Rot-Weiß Erfurt
DeutschlandDeutschland Joel Reinholz eigene U-19
DeutschlandDeutschland Richard Sukuta-Pasu 1. FC Kaiserslautern2
DeutschlandDeutschland Christian Tiffert vereinslos (zuletzt Seattle Sounders FC)
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Adnan Zahirović Spartak Naltschik
Abgänge
Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode
DeutschlandDeutschland Sören Bertram Hallescher FC2 Sommer 2013
DeutschlandDeutschland Florian Brügmann Hallescher FC
DeutschlandDeutschland Christoph Dabrowski Karriereende
SlowenienSlowenien Zlatko Dedič Dynamo Dresden
DeutschlandDeutschland Michael Delura vereinslos
DeutschlandDeutschland Daniel Engelbrecht Stuttgarter Kickers
GeorgienGeorgien Nikolos Gelaschwili FK Qarabağ Ağdam
DeutschlandDeutschland Leon Goretzka FC Schalke 04
DeutschlandDeutschland Philipp Heerwagen FC St. Pauli
GeorgienGeorgien Aleksandre Iaschwili FK İnter Baku
DeutschlandDeutschland Christoph Kramer Bayer 04 Leverkusen1
DanemarkDänemark Michael Lumb FC Vestsjælland
FrankreichFrankreich MarokkoMarokko Smail Morabit 1. FC Heidenheim2
KolumbienKolumbien Michael Ortega Bayer 04 Leverkusen1
DeutschlandDeutschland Marc Rzatkowski FC St. Pauli
DeutschlandDeutschland Kevin Scheidhauer VfL Wolfsburg1
DeutschlandDeutschland Faton Toski vereinslos
1 war ausgeliehen
2 ausgeliehen

Transfers zur Saison 2014/15[Bearbeiten]

Stand: 19. Juli 2014

Zugänge Abgänge
Sommer 2014
1 war ausgeliehen
2 ausgeliehen

Nachwuchsabteilung[Bearbeiten]

Leiter der Nachwuchsabteilung ist seit März 2011 Alexander Richter. Er ist bereits seit 2008 für die Nachwuchsabteilung des VfL Bochum 1848 tätig, zunächst als Cheftrainer und Ausbildungsleiter.[14]

VfL Bochum Amateure/VfL Bochum II[Bearbeiten]

Die zweite Fußballmannschaft des VfL Bochum belegte in der Saison 1999/2000 den 15. Platz in der Regionalliga West. Dies reichte nicht, um sich für einen Platz in den ab 2000 nur noch zwei Regionalligen zu qualifizieren. Von der Saison 2000/01 an spielte die zweite Mannschaft in der Oberliga Westfalen, seit 2008/09 in der Regionalliga West, welche nach der Drittligareform jedoch als gleichwertig angesehen werden kann. Zwar ging das Finale des Westfalenpokals am 26. Juli 2005 mit 5:4 (n. E.) gegen die Sportfreunde Siegen verloren, doch durch den Aufstieg der Siegener reichte diese Finalteilnahme, um einen Startplatz im DFB-Pokal zu bekommen. Am 19. August 2005 ging das Pokalspiel gegen den Zweitligisten FC Erzgebirge Aue mit 2:3 verloren.

Jugendfußball[Bearbeiten]

Der VfL nimmt mit einer U21-Mannschaft an der internationalen E.T.T.-Nachwuchsrunde teil. Die A-Jugendmannschaft gewann 1969 die erste Deutsche Jugendmeisterschaft und erreichte 2004 und 2005 jeweils das Endspiel um selbige. Die B-Jugendmannschaft wurde 1985 Deutscher Jugendmeister.

Frauenfußball[Bearbeiten]

Hauptartikel: VfL Bochum (Frauenfußball)

Der VfL Bochum übernahm zum 1. Juli 2010 die Spielrechte der SG Wattenscheid 09 sowie die Frauen- und Mädchenfußballabteilung des TuS 1908/1911 Bochum-Harpen. Mit dem TuS Harpen bestand bereits seit 2008 eine Kooperation. Der ehemalige Zweitligist Wattenscheid sah sich nicht mehr in der Lage, die Abteilung aufrechtzuerhalten und trat zur Übernahme an den VfL heran.[15]

Die Mannschaft des VfL spielte mit der ersten Mannschaft in der Saison 2012/13 in der Frauen-Regionalliga West und konnte sich am Saisonende den Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd sichern.[16]

Tanzsportabteilung[Bearbeiten]

Hauptartikel: Ruhr-Casino Bochum

Der Ruhr-Casino Bochum e. V. - TSC im VfL Bochum 1848 e. V. ist ein Tanzsportverein in Bochum. Der 1934 gegründete Verein ist eine selbständige Abteilung des VfL Bochum 1848 e. V. und ist in der 1. Bundesliga der Lateinformationen vertreten.

Der Verein verfügt über Turniertanz Standard und Latein sowie Formationstanzen (Latein) und Angebote im Breitensportbereich mit Tanzkreisen und Kindertanzen.

Leichtathletik[Bearbeiten]

Lange Zeit nahmen die Leichtathleten, noch vor der Fußballabteilung, eine Vorreiterrolle im Vereinsleben ein. In den 20er Jahren gehörte der TuS Bochum, einer der Vorläufervereine des VfL, zu den erfolgreichsten Leichtathletikstützpunkten Deutschlands. Bereits 1904 hatte der spätere 2. Vorsitzende des TuS, Paul Weinstein, an den Olympischen Spielen teilgenommen und die Bronzemedaille im Hochsprung gewonnen.

Seit ca. 1920 trug der Verein im Stadion an der Castroper Straße so genannte „Internationale Kampfspiele“ aus, zu denen Leichtathleten-Weltstars wie Jesse Owens oder Paavo Nurmi nach Bochum kamen. Der TuS selbst hatte mit Erich Borchmeyer und Arthur Jonath zwei der besten 100m-Sprinter ihrer Zeit in seinen Reihen. Jonath lief am 5. Juni 1932 als erster Europäer die 100m in 10,3 Sekunden und stellte damit einen Weltrekord auf.

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg und der Gründung des VfL gehörten einige Leichtathleten des VfL noch lange Jahre zur nationalen Spitze: Josef Legge wurde Ende der 40er Jahre drei Mal Deutscher Meister im Marathonlauf, Horst Gieseler startete bei den Olympischen Spielen 1964 über die 400m und Werner Trzmiel war als bester deutscher 110m-Hürdenläufer seiner Zeit bei den Spielen 1964 und 1968 aktiv.

Durch die Eingemeindung Wattenscheids ins Stadtgebiet von Bochum verlor der VfL seine lokale Vorreiterrolle: die besten Athleten wanderten zum nationalen Olympiastützpunkt des TV Wattenscheid 01, aus dem bis heute zahlreiche erfolgreiche Leichtathleten hervorgegangen sind.

Die Leichtathletik-Abteilung des VfL entschloss sich deshalb Anfang der 1980er Jahre für einen formellen Zusammenschluss mit der Turnabteilung des VfL. Erst Anfang 2007 lösten die beiden Abteilungen ihre Partnerschaft, so dass die Leichtathleten des VfL fortan wieder als selbstständige Abteilung fungieren. Aktueller Vorsitzender ist Udo Höffken.

Die Leichtathletik-Abteilung des VfL trainiert auf dem Leichtathletik-Platz des VfL Bochum, einem Nebenplatz des rewirpower-Stadions an der Castroper Straße.

Basketball[Bearbeiten]

Hauptartikel: VfL AstroStars Bochum

Die Basketballgemeinschaft des VfL wurde 1957 als VfL Bochum BG gegründet und 1988 als eigenständiger Abteilungsverein eingetragen. Zu den größten Erfolgen der Basketballer gehören im Herrenbereich der Aufstieg in die 2. Bundesliga und der Gewinn des Westdeutschen Pokals 1996, der Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B 2013 sowie im Damenbereich die Zweitligazugehörigkeit von 1987 bis 1993 und 1995 bis 1997, die Teilnahme am Spielbetrieb der 1. Bundesliga zwischen 1993 und 1995 sowie der Gewinn des WBV-Pokals 2005.[17] 2012 fusionierte die VfL BG mit der BG Südpark zum neuen VfL AstroStars Bochum, der mit der Saison 2012/2013 die Lizenz der alten Basketballabteilung übernommen hat.[18] Durch diese Fusion ist der VfL Bochum der größte deutsche Basketballverein geworden.[19][20] In der ersten Saison als VfL AstroStars Bochum gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B als Meister der 1. Regionalliga-West.[21]

Badminton[Bearbeiten]

Den größten Erfolg als Team feierte der VfL Bochum im Badminton 1964 mit dem Gewinn der Deutschen Vizemeisterschaft. Der Verein hatte mit Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff und Friedhelm Wulff zwei auch international außerordentlich erfolgreiche Badmintonspieler in seinen Reihen.

Erfolge[Bearbeiten]

Veranstaltung Saison Disziplin Gold
Deutsche Einzelmeisterschaft 1962/1963 Herrendoppel Peter Birtel / Friedhelm Wulff (VfL 48 Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1963/1964 Herrendoppel Peter Birtel / Friedhelm Wulff (VfL 48 Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1965/1966 Mixed Friedhelm Wulff / Margarete Burkhardt (VfL 48 Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1965/1966 Herrendoppel Wolfgang Bochow / Friedhelm Wulff (1. DBC Bonn / VfL 48 Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1966/1967 Herrendoppel Wolfgang Bochow / Friedhelm Wulff (1. DBC Bonn / VfL 48 Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft U22 1969/1970 Dameneinzel Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff (VfL Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft U22 1969/1970 Damendoppel Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff / Helga Schumacher (VfL Bochum / FC Langenfeld)
Deutsche Einzelmeisterschaft U22 1969/1970 Mixed Karl Weiland / Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff (1. BC Beuel / VfL Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft U22 1970/1971 Dameneinzel Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff (VfL Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft U22 1970/1971 Damendoppel Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff / Helga Schumacher (VfL Bochum / FC Langenfeld)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1971/1972 Dameneinzel Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff (VfL Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1972/1973 Damendoppel Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff / Marieluise Wackerow (VfL Bochum / 1. BC Beuel)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1973/1974 Dameneinzel Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff (VfL Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1973/1974 Damendoppel Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff / Marieluise Wackerow (VfL Bochum / 1. BC Beuel)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1974/1975 Damendoppel Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff / Marieluise Wackerow (VfL Bochum / 1. BC Beuel)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1974/1975 Mixed Roland Maywald / Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff (1. BC Beuel / VfL Bochum)
Veranstaltung Saison Disziplin Silber
Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 1963/1964 Mannschaft VfL 48 Bochum
Deutsche Einzelmeisterschaft 1963/1964 Herreneinzel Friedhelm Wulff (VfL 48 Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft U18 1966/1967 Dameneinzel Brigitte Potthoff-Steden / Christa Schulte-Wiese (VfL Bochum / TV Velmede-Bestwig)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1967/1968 Herrendoppel Wolfgang Bochow / Friedhelm Wulff (1. DBC Bonn / VfL 48 Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1970/1971 Damendoppel Irmgard Latz / Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff (SC Bayer 05 Uerdingen / VfL Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1970/1971 Mixed Roland Maywald / Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff (1. BC Beuel / VfL Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1970/1971 Dameneinzel Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff (VfL Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft U22 1970/1971 Mixed Lutz Tupey / Brigitte Potthoff-Steden (1. BV Mülheim / VfL Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1971/1972 Damendoppel Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff / Gudrun Ziebold (VfL Bochum / Merscheider TV)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1971/1972 Mixed Roland Maywald / Brigitte Pickartz-Steden-Potthoff (1. BC Beuel / VfL Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft 1972/1973 Herrendoppel Horst Lösche / Friedhelm Wulff (1. BV Mülheim / VfL Bochum)
Deutsche Einzelmeisterschaft U18 1978/1979 Dameneinzel Gaby Splett (VfL Bochum)
Veranstaltung Saison Disziplin Bronze
Deutsche Einzelmeisterschaft U18 1960/1961 Herrendoppel Friedhelm Wulff / Grothmann (VfL Bochum)

Tennis[Bearbeiten]

Die Damenmannschaft spielte in den Jahren 2005, 2007, 2008 und 2010 in der 1. Tennis-Bundesliga und 2004, 2006 und 2009 in der 2. Tennis-Bundesliga.

Tischtennis[Bearbeiten]

Die Herrenmannschaft der Tischtennisabteilung wurde 1954 deutscher Vizemeister, nachdem sie im Vorjahr bereits den dritten Rang erreichen konnte.[22]

Literatur[Bearbeiten]

  • Formann, Heinz: Tief im Westen. Das Phänomen VfL Bochum. Klartext Verlag Essen 1994, ISBN 3-88474-177-2.
  • Franz, Markus: Die Jungs von der Castroper Straße. Die Geschichte des VfL Bochum. Werkstatt Verlag Göttingen 2005, ISBN 3-89533-506-1.
  • Pohl, Günther: 150 Jahre VfL Bochum. 1848–1998. Klartext Verlag Essen 1998, ISBN 3-88474-706-1.

Filme[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Chronologie auf VfL-Bochum.de
  2. http://www.vfl-bochum.de/vfl2006/verein/historie/spielzeiten/bl9293.htm
  3. VfL entlässt Herrlich! Mit Wosz ins Saisonfinale. kicker, 29. April 2010
  4. revierpsort.de: VfL – Hannover 0:3 – Abstieg! Ganz Bochum im Tal der Tränen
  5. Funkel nicht mehr VfL-Cheftrainer, Mitteilung auf der Webseite des VfL Bochum, 14. September 2011
  6. Bergmann nicht mehr Cheftrainer auf vfl-bochum.de
  7. Videotext Seite 218 auf WDR.de
  8. Knüwe komplettiert Vorstand, Homepage des VfL, abgerufen am 9. April 2013
  9. Abschied von Todt und Neitzel, Neururer übernimmt vfl-bochum.de, abgerufen am 8. April 2013
  10. Ewige Tabelle der Bundesliga. In: fussballdaten.de. Abgerufen am 3. September 2013.
  11. Ewige Tabelle der 2. Bundesliga. In: fussballdaten.de. Abgerufen am 3. September 2013.
  12. Homepage der BoGeStra, 12. Februar 2013, abgerufen am 13. März 2013
  13. Eskişehirspor’a Almanya’dan forvet. trt.com.tr; abgerufen am 16. Juni 2014.
  14. http://www.vfl-bochum.de/site/_nachwuchs/abteilungp.htm
  15. vfl-bochum.de: VfL nimmt Fußball-Frauen der SG auf.
  16. Perfekt: VfL steigt in die 2. Liga auf | WAZ.de vom 12. Mai 2013
  17. http://www.vflbochumbg.de/index.php/chronik.html
  18. http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bochum/sport/VfL-und-AstroStars-machen-ihre-Fusion-perfekt;art737,1485866
  19. http://www.lokalkompass.de/bochum/sport/vfl-astrostars-mit-visionen-fuer-spieler-und-sponsoren-groesster-basketballverein-in-deutschland-d127566.html
  20. http://www.basketball-bund.de/wp-content/uploads/TOP10012neu.pdf
  21. http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/bochum/letzter-festakt-zu-einer-astronomischen-saison-id7762132.html
  22. 75 Jahre Deutscher Tischtennis-Bund – Ein Spiel fürs Leben, ISBN 3-00-005890-7, S.146.

Weblinks[Bearbeiten]

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