VfL Osnabrück (Basketball)
| Erfolge und Titel in der Bundesliga | ||
|---|---|---|
| 1967: | Deutscher Vize-Meister | |
| 1968: | Deutscher Vize-Meister | |
| 1969: | Deutscher Meister | |
| 1967: | DBB-Pokal-Sieger | |
| 1969: | DBB-Vize-Pokalsieger | |
| 1970: | DBB-Vize-Pokalsieger | |
Der VfL Osnabrück (Verein für Leibesübungen von 1899 e. V.) gehörte in den 1960er Jahren mit seinen Bundesliga-Basketballern, bedingt durch die großen Erfolge in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehntes, zu den bekanntesten und erfolgreichsten „Spitzenteams“ des Deutschen Basketball Bundes (DBB). Am Ende der Spielzeit 1965/66 qualifizierte sich das Erstligateam als „Meister“ der Oberliga Nord für die vom Deutschen Basketball Bund neu ausgeschriebene Basketball-Bundesliga (BBL) und gehörte im Herbst 1966, beim Start zur ersten Spielzeit, zu deren zwanzig Gründungsteams. In der Zeit von 1966 bis 1970, in vier BBL-Spielzeiten, erspielte das Bundesligateam des VfL Osnabrück (VfL) eine Deutsche Meisterschaft, einen Pokalsieg sowie zwei Vize-Meisterschaften am Schluss der jeweiligen Endrunde zur Deutschen Basketball-Meisterschaft des DBB und wurde zweimal zweiter Sieger in DBB-Pokalwettbewerben. In drei Spielzeiten war das VfL-Team in Europapokal-Wettbewerben der Fédération Internationale de Basketball (FIBA) vertreten. 1968 konnten die VfL-Spieler im europäischen Wettbewerb der nationalen Pokalsieger das Achtelfinale erreichen. Die Spieler der Bundesligateams waren in den Jahren des Erfolges über die Grenzen Deutschlands hinaus als Sympathieträger bekannt und wirkten für die Stadt Osnabrück als „Aushängeschild“.[1][2][3][4]
Herausragende, in Länderspielbegegnungen ihrer Verbände und/oder in internationalen FIBA-Wettbewerben erfahrene Bundesligaspieler waren Helmut Uhlig, Klaus Weinand und Rassem Yahya, die bereits vor ihrer Zeit beim VfL Osnabrück mit ihren früheren Erstligaclubs einmal oder mehrfach Meister des Deutschen Basketball Bundes (DBB) oder des Deutschen Basketball-Verbandes der DDR (DBV) werden konnten. Aus dem Kreis der fünf VfL-Bundesligaspieler (damals vier aktuelle sowie mit Rolf Dieter ein ehemaliger VfL-Jugend- und Bundesligaspieler), die nach Oktober 1968 in der Phase der Olympiavorbereitung in der A-Nationalmannschaft zum Einsatz kamen, gehörten 1972 beim Olympischen Basketballturnier in München zwei VfL-Spieler zum Olympiateam des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) für Deutschland.[5][6][7][8][9]
Die VfL-Spieler hatten im Laufe ihrer Spielerkarriere, mit ihrem Clubteam und/oder in einer der Nationalmannschaften ihres Basketballverbandes, immer wieder Gelegenheit, sich mit den leistungsstärksten Spielern des europäischen Basketballs auf einem hohen athletischen Niveau zu messen und sich an deren herausragenden spielerischen Können zu orientieren. Neben der Auseinandersetzung mit den Spitzenspielern der europäischen Basketballwettbewerbe auf dem Parkett ergaben sich auch Begegnungen mit Trainern und Schiedsrichtern des europäischen Basketballs (Die bedeutendsten Persönlichkeiten von ihnen wurden 2008, anlässlich des fünfzigsten Jubiläums der ersten Austragung des Europapokal-Wettbewerbs im Jahr 1958, von der ULEB Euroleague in der Euroleague’s 50 Greatest Contributors List zusammengefasst und im Rahmen einer offiziellen Zeremonie in Madrid geehrt.[10][11][12])[7][8].
In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre gehörte der VfL Osnabrück, zusammen mit vier weiteren Clubs, Alemannia Aachen, Eintracht Frankfurt, FC Bayern München und TSV 1860 München, zu der Gruppe der Erst- und Zweit-Ligaclubs des Deutschen Fußballbundes (DFB), die mit einer Basketballmannschaft im Kreis der Erstligateams des DBB vertreten waren.
Geschichte und Erfolgsfaktoren [Bearbeiten]
In den 1960er Jahren war Osnabrück aufgrund der sehr guten Trainingsarbeit in den Schulen und Vereinen eine der bedeutenden Basketball-Hochburgen in Niedersachsen, neben Göttingen, Hannover und Oldenburg. Der Männermannschaft des VfL Osnabrück gelang es bereits am Ende der Spielzeit 1957/58, mit dem jugoslawischen Spielertrainer Mico Orlovic, aus der Niedersachsenliga in die Oberliga Nord, der damals höchsten Spielklasse des DBB, in der auch die Berliner Mannschaften des DBB spielten, aufzusteigen. Im Anschluss daran, zu Beginn der Saison 1958/1959, übernahm der A‑Nationalspieler Lothar Waldowski, später DBB-Bundestrainer der Frauennationalmannschaft, als Spielertrainer die Verantwortung für das Training und Coaching des Aufsteigers. Der VfL-Mannschaft gelang es, mit dem international erfahrenen Waldowski auf der Spielmacherposition, 1959 als „Neuling“ ungeschlagen „Meister“ der Oberliga Nord zu werden und sich für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft des DBB zu qualifizieren. Sehr erfolgreich spielten ebenso die früheren Zweitliga-Clubs Osnabrücker TC (OTC) und der MTV Osnabrück, die stets auf den vorderen Tabellenplätzen ihrer Liga zu finden waren. Alle drei Vereine leisteten, wie die zahlreichen anderen Basketballvereine im Basketballbezirk Osnabrück, eine vorbildliche Jugendarbeit. Beim VfL war besonders der VfL-Abteilungsleiter und Sportredakteur des Osnabrücker Tageblattes („OT“) Klaus Manthey, bis 1967, engagiert auch als Spieler, Schiedsrichter, Trainer und Coach, sowie der damalige Vorsitzende des Basketballbezirks Osnabrück Jürgen Molitor (VfL und seit 1961 DJK Blau-Weiß Schinkel), der Mitte der 1980er Jahre zum DBB-Geschäftsführer bestellt wurde und dann für den nationalen Sportverband mehrjährig tätig war.[13][14][15][16][17]
Neben der gezielten Jugendarbeit war weiterhin die Verzahnung des Schulsports an den Osnabrücker Gymnasien Gymnasium Carolinum, Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium und Ratsgymnasium Osnabrück mit der Jugendarbeit der Vereine ein Erfolgsfaktor. Beispielhaft steht hierfür die langjährige Arbeit von Werner Henke, Oberstudienrat am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Osnabrück, als Sportfunktionär, der von 1958 bis 1966 auch Mannschaftsbetreuer der VfL-Oberligamannschaft war, im VfL und in dem im November 1957 gegründeten Basketballbezirk Osnabrück. Profitiert hat der Basketballsport im Osnabrücker Land ebenfalls vom Engagement des Hochschullehrers und ehemaligen Leichtathletik-Olympiatrainers Hermann Westerhaus, im Jahr 1924 Gewinner der Deutschen Meisterschaft der Zehnkämpfer, den Basketballsport Ende der 1950er Jahre in das Ausbildungskonzept der Pädagogischen Hochschule Osnabrück aufzunehmen, um angehenden Schulpädagogen während ihres Studiums Kenntnisse zu vermitteln sowie ihnen erste eigene Erfahrungen im Training und Spiel im damals in Deutschland noch wenig verbreiteten Basketballspiel zu ermöglichen. Wichtig war daneben die nie versiegende Bereitschaft der Turnhallen-Hausmeister, die Sporthallen stets zu öffnen, wenn sie von den Jugendlichen und Ligaspielern gebraucht wurden. Die A-Jugendmannschaften des VfL waren bei den jährlich stattfindenden Jugendmeisterschaften des Niedersächsischen Basketballverbandes (NBV) stets in der Rangfolge der vorderen Turnierplatzierungen zu finden. Jugendspieler des Osnabrücker Basketballbezirks, wie Homm, Husemann, Kollmann, Mentgen, Mimitz und K. Vennegeerts, gehörten zu den erfolgreichen Auswahlmannschaften des NBV, besonders bei den Turnieren um den Jugendpokal des DBB, in der Ära des niedersächsischen Landesverbandstrainers Felix Szöllösy aus Braunschweig.[18][19]
Im Jahr 1966 konnten Schüler des Ratsgymnasium Osnabrück, zehn junge Basketballer aus dem Osnabrücker Land, in der Ischeland-Sporthalle in Hagen, gegen die Spieler des Schalker Gymnasiums aus Gelsenkirchen, Sieger im Endspiel des ersten DBB-Bundesturniers für „landesbeste Schulmannschaften“ werden – aus dem Kreis aller Schulen in den elf Bundesländern hatten sich acht Schülermannschaften qualifiziert. Sieben Schüler der Siegermannschaft spielten in Mannschaften des VfL Osnabrück. Vier der Spieler (von Bock, V. Gaber, Husemann, U. Renner) spielten nach ihrer Zeit als Basketballer in Osnabrück, Ulrich Renner wurde beim Osnabrücker Tennisclub ausgebildet, im Laufe ihrer Erstligakarriere, für insgesamt vier BBL-Clubs (in Hamburg, Heidelberg, Mainz und München). Am Ende der Spielzeit 1968/69 gelang der A-Jugendmannschaft des VfL Osnabrück, mit den Bundesligaspielern Ansmann, Haferkamp, Meyer und Rupp, der Einzug ins DBB-Jugendfinale, das am 15. Juni 1969 in Hamburg, direkt vor dem DBB-Pokal-Finale der Senioren, von den Jugendlichen des MTV Gießen (MTV) mit 80:69 gewonnen wurde. Trainer der beiden Jugendmannschaften waren die Nationalspieler Bernd Röder (MTV) und Helmut Uhlig (VfL).[13][20]
Aufbau und Entwicklung des Meister-Teams [Bearbeiten]
Klaus Weinand war 1964, zusammen mit dem damaligen VfL-Präsidenten und Stahlbauunternehmer „Friedel“ Schwarze, einer der zwei Initiatoren des legendären Osnabrücker Meister-Teams. Der Zwei-Meter-Center galt damals als „Mister Basketball“ in der Bundesrepublik. Mit seinen früheren Clubs USC Heidelberg und Alemannia Aachen hatte der Medizinstudent seit 1961 drei Meistertitel des DBB gewonnen. Beide wussten, dass ein Basketballteam in Deutschland nur erfolgreich sein konnte, wenn semiprofessionelle Bedingungen gegeben waren. „Friedel“ Schwarze war ein Lokalpatriot. Er erkannte, dass die Erfolge einer Osnabrücker Spitzenmannschaft der Region Osnabrück „gut tun“ würden – mit großer nationaler und internationaler Wirkung. Bei seiner Entscheidung die damalige Basketball-Oberligamannschaft zu verstärken, um sie in die Gruppe der Spitzenteams der geplanten BBL zu führen, verließ Präsident Schwarze sich bei der Verpflichtung der Spieler Böttger, Uhlig und Weinand vor allem auch auf Auskünfte und den Rat von Hein-Gerd Tenfelde, ein ehemaliger Jugend- und Amateurligafußballer des VfL und Gesprächspartner von Schwarze bei der Identifizierung von möglichen neuen Vertragsfußballspielern für den VfL, der in Köln, als ehemaliger Kommilitone, regelmäßig Kontakt zu den Spielern der Basketball-Hochschulmannschaft der Universität zu Köln, für die damals unter anderem die Studenten Böttger, Jarré, Plock, Posern, R. Tobien und Weinand im Rahmen von Hochschulmeisterschaften des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh) spielten, hatte.
DBB-FINALE 1965: MTV – VFL IN HEIDELBERG
Reportage Hans-Joachim Rauschenbach – die letzten 20 Sekunden eines „Klassikers“.
|
Live im Radio –
Mitschrift einer Radioreportage von Hans-Joachim Rauschenbach, Sportreporter des Hessischen Rundfunks. Er hat damals über die dramatischen Schlusssekunden des Endspiels um die Deutsche Basketball-Meisterschaft 1965, am 23. Mai 1965 in der Heidelberger High-School-Sporthalle, zwischen dem MTV Gießen und dem VfL Osnabrück, berichtet. Zur Halbzeit führten die Osnabrücker Spieler mit drei Punkten (38:35): … „Die Gießener müssen auf Jungnickel und auf Röder verzichten – in diesen letzten zwanzig Sekunden – weil beide mit fünf Fouls das Spielfeld verlassen mussten. Nun – der Ball wird jetzt, in den letzten zwanzig Sekunden, vom MTV Gießen, von der Seitenlinie ins Spiel gebracht, wird auf Geschwindner gespielt. Neunzehn Sekunden, die Uhr läuft. Er muss den Ball nach vorn spielen! Fünfzehn Sekunden. Heinz Ross ist es, der ihn hat. Und – Geschwindner hat den Ball, er zögert immer noch, er weiß noch gar nicht was auf dem Spiel steht, denn er muss treffen. Und – da hat Butler getroffen. Der MTV Gießen führt. Das Spiel ist zu Ende! – Dramatischer konnte es nicht mehr zugehen. Der MTV Gießen ist durch diesen Wurf von Butler Deutscher Basketballmeister 1965 geworden. Jubel hier in Heidelberg – das war wirklich, in allerletzter Sekunde, fünf Sekunden vor Schluss wagte der Amerikaner Butler, den seine Mitspieler jetzt umarmen, einen Weitwurf. Er hatte Erfolg mit diesem Wurf, gewann dadurch zwei Punkte und sicherte damit dem MTV Gießen die Deutsche Basketball-Meisterschaft 1965. Dramatischer haben wir noch kein Endspiel erlebt, im deutschen Basketball. Butler wird von seinen Mannschaftskameraden auf die Schultern genommen – man beglückwünscht ihn von allen Seiten, sie tragen ihn vom Spielfeld. Ja, es ist bald nicht mehr zu beschreiben, was hier in Heidelberg für ein Jubel herrscht und – welche Freude natürlich jetzt in Gießen. Aber man muss sagen, der VfL Osnabrück war ein großer Gegner! Und: man wusste in den Schlussminuten wirklich nicht mehr – wer gewinnen würde, denn so knapp war ja die Entscheidung, mal führten die einen mit einem Punkt, mal die anderen.“ …[21] |
Bereits in der ersten Spielzeit von Klaus Weinand in Osnabrück schloss der VfL als Meister der Oberliga Nord, im Finale gegen den MTV Gießen, die Saison, durchaus erfolgreich, mit der Vize-Meisterschaft des DBB ab. Das Finale um die Deutsche Meisterschaft der Saison 1964/65 wurde am 23. Mai 1965, vor mehr als 1.500 Zuschauern, in der Heidelberger High-School-Sporthalle gespielt. Erst fünf Sekunden vor Spielende konnte Ernest „Ernie“ Butler, der US‑amerikanische Spielmacher des MTV (später FC Bayern München) und „Matchwinner“ (acht Punkte), das spannende Spiel um die Meisterschaft mit einem „Jahrhundertwurf“ aus sehr großer Distanz entscheiden. Spielstand: 68:69 (38:35) für den MTV Gießen.[22][24]
Rahmen und Bedingungen [Bearbeiten]
Alle Bundesligaspieler des VfL Osnabrück waren Amateure, gemäß den Bestimmungen des Deutschen Sportbundes (DSB). Sie waren Schüler, waren Lehrlinge bzw. Auszubildende, studierten an auswärtigen Universitäten, waren vorübergehend bei der Bundeswehr oder gingen einem regulären Beruf nach. Einige Spieler erhielten eine Aufwandsentschädigung vom Club oder wurden im Rahmen der im Herbst 1968 begonnenen Vorbereitungsphase der Olympischen Sommerspiele 1972 von der Deutschen Sporthilfe gefördert. Die Unterstützung eines Basketball-Bundesligateams durch Sponsoren war damals grundsätzlich noch nicht üblich (Bekannt war, dass der VfL, begründet durch die leistungssportorientierten Aktivitäten seiner Basketballer, Fußballer und Tischtennisspieler, auf das Mäzenatentum seines Präsidenten Schwarze, ein sportbegeisterter mittelständischer Unternehmer, angewiesen war.). Persönlichkeiten im Umfeld des VfL-Präsidenten nutzten vorhandene Kontakte in Politik und Wirtschaft, um Spieler, im Einzelfall, bei der beruflichen Positionierung, bei der Suche geeigneten Wohnraums, Lösung gegebener Problemstellungen etc. aktiv zu unterstützen. Auch wurden die entscheidenden Gespräche mit Spielern in den Phasen der Kontaktanbahnung und der konkreten Vereinbarung von ihnen geführt (Zum Netzwerk des VfL-Präsidenten gehörte auch der Osnabrücker Rechtsanwalt Hermann Gösmann, einer der Vorgänger von Friedel Schwarze im Amt des VfL-Präsidenten, damals auch Mitglied des Rates Stadt Osnabrück, von 1962 bis 1975 Präsident des Deutschen Fußball-Bundes.). Trainiert wurde in der Regel abends an vier Tagen – in Osnabrück und Köln. Im Rahmen der Saisonvorbereitungen wurden die Leichtathletik- und Basketballfreiplatz-Anlagen des Stadions Illoshöhe genutzt. Die Kaderspieler des VfL besuchten regelmäßig die Lehrgänge des DBB und nahmen an Länderspielen bzw. internationalen Turnieren mit der A- und/oder B-Nationalmannschaft teil. Von einem Trainer und Coach wurde das VfL-Team erst ab 1968, auch nach wiederholt geäußerter Kritik durch Bundestrainer Bilek (am 30. April 1967 nach der Endspielniederlage in Mannheim: „Heute hat es sich gezeigt, dass keine Spitzenmannschaft ohne Trainer auskommen kann. ...“) und zielgerichteten Interventionen aus dem DBB-Präsidium heraus, gegenüber VfL-Präsident Schwarze, betreut.[9][25][26][27]
Basketball-Bundesliga und DBB-Pokal [Bearbeiten]
Ab der Spielzeit 1966/67 wurde in der Bundesrepublik in der neuen, zweigeteilten Basketball-Bundesliga „erstklassig“ Basketball gespielt. In Paragraph 1 des Bundesligastatuts hieß es im Jahr 1966: „In der Bundesliga soll durch Zusammenfassung der besten Mannschaften im Bereich des DBB eine Leistungssteigerung in der Spitze erreicht werden.“ Zum Ende der Spielzeit 1966/67 wurde auch zum ersten Mal der neu gestiftete DBB-Pokal bundesweit ausgespielt. Der DBB-Vize-Meister 1965 war auf die neuen Herausforderungen organisatorisch und sportlich gut vorbereitet, hatte, für die damalige Zeit, ein fast ideales Umfeld, bekam die erforderliche Unterstützung und verfügte über eine gut geeignete neue, modern ausgestattete Sporthalle mit einem Fassungsvermögen von etwa 2.200 Zuschauern.[13]
- Start in die BBL – 1. Spieltag im Herbst 1966
|
1. / 2. Oktober 1966: erster Spieltag der Basketball-Bundesliga (BBL) des DBB, mit insgesamt zwanzig ehemaligen Oberliga-Teams in den beiden BBL-Staffeln Nord (rot) und Süd (blau).
|
Der erste Spieltag der neugegründeten Basketball-Bundesliga war das Wochenende 1. / 2. Oktober 1966. Der VfL Osnabrück startete in der Staffel Nord mit einem Auswärtsspiel beim Oldenburger Turner Bund, in der Halle am Haarenufer, am 2. Oktober 1966, um 11 Uhr. Für die beiden Bundesligaclubs spielten:
- • Oldenburger TB mit Barkemeyer, Baumann, Grotelüschen, Hermann, Niedlich, Russel, Schnell, Seeberg, B. Südkamp und H. Südkamp.
- • VfL Osnabrück mit Böttger, Dieter, V. Gaber, Gröneweg, Homm, Husemann, Koppermann, H. Uhlig, Weinand und Yahya.[28]
- Neue Pokalwettbewerbe
Zur Saison 1966/67 wurde von der FIBA erstmals der Europapokal der Pokalsieger ausgespielt. Teilnahmeberechtigt waren grundsätzlich die nationalen Pokalsieger der europäischen Basketballverbände. Spielberechtigt waren ebenfalls die der FIBA Europa von assoziierten Verbänden gemeldeten Teilnehmer, wie zum Beispiel aus den Staaten Israel oder Syrien. Wurden in den FIBA-Verbänden keine Pokalwettbewerbe ausgeschrieben und durchgeführt, konnten in der Regel die nationalen Vize-Meister für den Pokalsiegerwettbewerb gemeldet werden. Der VfL Osnabrück nahm 1967/68 als DBB-Pokalsieger 1967 teil, nachdem der DBB erstmalig den Pokalwettbewerb ausgeschrieben und durchgeführt hatte. In der ersten Runde des FIBA-Pokalsieger-Wettbewerbs, 1966/67, wurde der DBB vom MTV Gießen, dem nationalen Vize-Meister des Jahres 1966, vertreten.[29]
- Team ohne Trainer
In den drei Spielzeiten der Jahre 1964 bis 1967 wurde das VfL-Team stets „vom Spielparkett aus“ gecoacht. Die Verantwortung dafür lag bei den erfahrenen Spielern. Als „Chef“ auf dem Parkett galt Klaus Weinand. Die Verantwortung für das Training wurde vom VfL-Kapitän Helmut Uhlig wahrgenommen. Der jeweils älteste Spieler der VfL-Spielzeitenteams, er kam 1966 zum VfL, war Rassem Yahya. Er verstand es, Spielsituationen „messerscharf“ zu analysieren und Diskussionen auf die kritischen Punkte zu führen. Das erste zentrale Problem des VfL war damals, dass das Bundesligateam in seinen Ligaspielen ohne Trainer und Coach stets überaus erfolgreich spielte. In den Endrundenspielen zur Basketballmeisterschaft des DBB, den entscheidenden Spielen um den DBB-Pokal und in den gespielten Endspielen, aber auch in den bis dahin gespielten FIBA Europapokal-Wettbewerben, wurde allerdings immer wieder deutlich, dass es an ausreichender Kompetenz und notwendiger Erfahrung „an der Linie“ fehlte. Das zweite Problem war, dass sich kein geeigneter Headcoach anbot bzw. keiner in Deutschland verfügbar war. Zumal finanzielle Grenzen gegeben waren. VfL-Präsident Friedel Schwarze hatte, als erstligaerfahrener „Fußballmanager“, aus der gegebenen Situation von Anfang an die Notwendigkeit abgeleitet, einen professionellen Trainer aus dem Ausland zu verpflichten, um den formulierten Zielsetzungen gerecht werden zu können. Die hohen Anforderungen an einen Trainer und Coach ergaben sich unter anderem daraus, dass die Spielzeitenkader des VfL stets mit zahlreichen Nationalspielern und „starken Persönlichkeiten“ ausgestattet waren, die sämtlich ihre ambitionierten beruflichen Zielsetzungen ebenfalls mit hoher Konzentration verfolgten. Die Verpflichtung des Prager Trainers und Coach Miloslav Kříž – ein ehemaliger tschechischer Erstligaspieler, als Headcoach langjährig erfahren und in FIBA-Wettbewerben erfolgreich – wurde möglich, weil es Präsident Schwarze gelang, mit dem damaligen DBB-Präsidenten Hans-Joachim Höfig ein kooperativ angelegtes Finanzierungsmodell zu verabreden, um die „Arbeit auf dem Trainingsparkett“ des hauptamtlich als Bundestrainer der Männer-Nationalmannschaft tätigen VfL-Headcoaches angemessen zu vergüten. Kříž verstand es dann im Training neue Reize für die Spieler des VfL-Kaders richtig zu setzen. Er konfrontierte die VfL-Spieler mit Trainingsmethoden, wie sie im Basketballverband des damaligen FIBA Vize-Europameisters ČSSR erfolgreich praktiziert wurden, und führte sie im Training immer wieder an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Dabei ließ er die Spieler unter anderem, mit der ihm gegebenen Lässigkeit und dem demonstrierten Sanftmut, stets mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen, auf Kommando die „unendlich zahlreichen“ Treppenstufen der Tribüne der Osnabrücker Schloßwallhalle, für die VfL-Spieler die „Tribüne der Leiden“, immer wieder hinauf sprinten, um ihre Fitness für die entscheidenden Momente der Meisterschaftsspiele zu stärken. Ebenso verstand es Kříž, nach dem Weggang der Spieler Dieter, V. Gaber, Husemann und Kollmann, zur Meisterschafts-Spielzeit 1968/69, fünf Nachwuchsspieler (Ansmann, Haferkamp, Meyer, U. Renner, Rupp), vier waren noch jugendliche Spieler und alle fünf ohne jede Erstligapraxis, insgesamt kam durch die Zugänge „mehr Länge“ in die Mannschaft, auf Anhieb in das VfL-Team so zu integrieren, dass Qualität und Wirkung des Spiels deutlich erkennbar verbessert werden konnten.[27]
- Nicht realisierte Spielerwechsel
Vor Beginn der Spielzeit 1964/65 ließen VfL-Abteilungsleiter Klaus Manthey und Mannschaftsbetreuer Werner Henke über den Wechsel des Nationalspielers „Chap“ Eggers vom Oberligisten Turn- und Sportvereinigung von 1861 Göttingen (TuSpo) zum VfL in den Osnabrücker Tageszeitungen berichten. Ebenso wurde vor dem Endspiel um die Deutsche Basketball-Meisterschaft des DBB (20. April 1969 in Gießen) über einen Wechsel von Nationalspieler Klaus Jungnickel, damals Grün‑Weiß Frankfurt, als Spielertrainer zum VfL Osnabrück (Miloslav Kříž konnte im Rahmen der begonnenen Vorbereitung der A-Nationalmannschaft auf die Olympischen Sommerspiele 1972 vereinbarungsgemäß ausschließlich nur noch als DBB-Bundestrainer tätig sein. Nachfolger von Kříž wurde beim VfL dann sein Landsmann Karel Baroch, ČSSR-National- und Europaauswahl-Spieler aus Prag.) in der Gießener und Osnabrücker Tagespresse berichtet. Beide in Aussicht gestellten Wechsel sorgten im Basketballsport bundesweit für Aufmerksamkeit, kamen aber, begründet vor allem durch die voreiligen Veröffentlichungen, nicht zustande.[30]
- Auswahlmannschaften der Bundeswehr und des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh)
Die Bundeswehrsoldaten Garthaus und Koppermann spielten in der Auswahl der Bundeswehr und nahmen an internationalen Einladungsturnieren für Militärmannschaften oder an Turnieren unter der Schirmherrschaft der NATO, auch außerhalb Europas, teil (damals unter der sportlichen Leitung von Hauptmann bzw. Oberst Eckhardt Schurkus, A-Nationalspieler des DBB, in diesem Zeitraum einer der Leistungsträger des Bundesligisten Grün-Weiß Frankfurt). Studenten aus dem Kreis der DBB-Nationalspieler des VfL wurden vom adh nominiert und nahmen an den Basketballwettbewerben der regelmäßig im Zweijahresrhythmus stattfindenden Universiade, die Weltsportspiele der Studenten, teil.
- Medizinische Betreuung
Ansprechpartner für die VfL-Spieler, im Fall einer Sportverletzung, war der Osnabrücker Chirurg Karl Wefel, der zugleich Stellvertreter des VfL-Präsidenten Schwarze war („Kalla“ Wefel leistete im Jahr 1966 einen sehr wichtigen Beitrag im Rahmen der Verpflichtung von Rassem Yahya.). Ansonsten war das VfL-Team in Bezug auf eine ärztliche Akutversorgung, zumindest wenn die Anforderungen einfache waren und in der Kabine erledigt werden konnten, weitgehend autark, da stets mehrere Ärzte bzw. Studenten der Medizin zum Kreis der Bundesligaspieler gehörten (zum „VfL-Meisterteam“ von 1969 gehörten vier Spieler, die später in freier Praxis als Fachärzte praktizierten).
- Ausschreibung und Verantwortung für die DBB-Wettbewerbe
Die Wettbewerbe Basketball-Bundesliga und DBB-Pokal wurden vor Beginn jeder Spielzeit vom Deutschen Basketball Bund ausgeschrieben. Beim DBB lag im vollen Umfang auch die Verantwortung für die Durchführung des Spielbetriebs der jeweiligen Wettbewerbe. Staffelleiter der Staffel Nord der Basketball-Bundesliga war Bernd Janowsky aus Köln (Leiter BBL-Staffel Süd Dr. Burkhard Wildermuth, Heidelberg).[13]
- Schiedsrichter und Kampfgericht
In der Schloßwallhalle konnten die Schiedsrichter Anheuser (Schiedsrichter beim Olympischen Basketballturnier 1972 sowie ehemaliger Technischer Kommissar und „Ehrenschiedsrichter auf Lebenszeit“ der FIBA), Bestgen (Schiedsrichter Olympisches Basketballturnier 1972), Drost (ehemaliges Mitglied der „Technical Commission of FIBA Europe“), Heinzelmann, Hüffmann (ehemaliger DBB-Sportwart), Liebsch, May, Meyer, Nölle, Quäckber, Dr. Schmerwitz, Schober (Schiedsrichter Olympisches Basketballturnier 1968), Scholz, Siebrecht, Ströher (ehemaliger DBB-Präsident, mit verschiedenen bedeutenden FIBA-Funktionen betraut und Mitglied der „FIBA Hall of Fame candidate List“), Zorn etc. begrüßt werden und als lizenzierte FIBA- und/oder A-Schiedsrichter des DBB die Liga- und Pokalspiele sowie die Spiele um die deutsche Basketball-Meisterschaften zu leiten. „Chef“ des Kampfrichterteams, bei Heimspielen in der Schloßwallhalle, war langjährig Jürgen Schimmöller (OSC).
- Medieninteresse
Die Osnabrücker Tageszeitungen „NT“ (Neue Tagespost), „OT“ (Osnabrücker Tageblatt), nach der 1967 erfolgten Fusion die „NOZ“ (Neue Osnabrücker Zeitung) sowie die örtliche Freie Presse, aber auch der Norddeutsche Rundfunk („NDR“) im Rahmen seiner Hörfunk- und Fernsehsendungen sowie das Zweite Deutsche Fernsehen („ZDF“), berichteten regelmäßig und umfassend über die Spiele bzw. die „Spitzenspiele“ der VfL-Teams. Ständige redaktionelle Begleiter der VfL-Teams im Zeitraum 1966 bis 1970 waren unter anderen die Sportjournalisten Ulli Hering vom „NDR“ („Sportschau der Nordschau“) und bei Spielen in Nordrhein-Westfalen Dietmar Schott vom „WDR“ (Westdeutscher Rundfunk), zuletzt „Sportchef“ der Kölner Rundfunkanstalt.
- Zuschauerinteresse
Die Spiele der Basketballer des VfL Osnabrück verfügten über eine gute „Magnetwirkung“ in Richtung der sportinteressierten Bürgerschaft im Osnabrücker Land. Konkurrenten in der Gunst um das Interesse des Publikums waren die Zweitliga-Fußballer und die Bundesliga-Tischtennisspieler – zu denen die international erfolgreichen Nationalspieler des Deutscher Tischtennis-Bundes Ernst Gomolla, Bernt Jansen und Hans Micheiloff gehörten – des VfL. Bei Liga- und Pokalspielen des VfL-Bundesligateams betrug die durchschnittliche Zuschauerzahl etwa 800. In den Endrundenspielen zur Deutschen Basketball-Meisterschaft und zu den Spielen im FIBA Europapokal waren stets 1.200 bis 1.900 Zuschauer in der Schloßwallhalle, beim Meisterschafts-Endspiel im Jahr 1968 wurden mehr als 2.200 Zuschauer gezählt. Zu den Europapokal-Auswärtsspielen, die auch live im Fernsehen übertragen wurden, kamen bis zu 11.000 Zuschauer. Bei regionalen Sportpressefesten, zum Beispiel im Jahr 1970, spielten die VfL-Basketballer in der Dortmunder Westfalenhalle vor etwa 12.000 und auf der „Bielefelder Alm“ in Bielefeld vor etwa 21.000 Zuschauern.
- Innerdeutscher Sportverkehr
Für die VfL-Basketballer hatte der innerdeutsche „Sportverkehr“ wenig Bedeutung, weil er nur, von politischer Seite mehrheitlich gewollt, sehr eingeschränkt stattfand (Bei der FIBA Europameisterschaft 1953 in Moskau spielte noch eine gesamtdeutsche Mannschaft, mit Spielern des DBB und aus der DDR.). Klaus Weinand ist der einzige ehemalige VfL-Bundesligaspieler, der gegen eine Mannschaft aus der DDR – in den 1960er Jahren spielte die DBV-Nationalmannschaft mit herausragenden „Stars“ wie Hans-Joachim Flau, Detlef Knoll, Herbert Kuhlig, Otfried Pleitz und Volkhard Uhlig – spielen konnte: am 7. und 10. Mai 1964, zwei hochpolitische Spiele, zwischen den Auswahlmannschaften der beiden deutschen FIBA-Verbände in der Qualifikation zu den Olympischen Sommerspielen 1964, in Osnabrück und in Berlin (Ost).[13][31][32][33][34]
- Rückkehr in die internationale Sportgemeinschaft
Basketballer aus der heutigen „Friedensstadt Osnabrück“ bzw. dem Osnabrücker Land stammend, Rolf Dieter, Egon Homm, Günter Kollmann und Ingbert Koppermann, sowie aus dem Kreis weiterer VfL-Spieler, Helmut Uhlig und Klaus Weinand, gehörten in den 1960er Jahren zu der Gruppe der deutschen Sportler, die im sportlichen Wettkampf, vor allem im europäischen Ausland, auf Sportler trafen, deren Länder und Völker unter dem von deutscher Seite 1939 begonnenen Krieg bzw. der dann folgenden reichsdeutschen Herrschaft der NS-Diktatur und des SS-Terrors extrem schwer gelitten hatten oder deren Eltern, Geschwister, Verwandte, Freunde etc. in deutschen Konzentrationslagern vernichtet oder ermordet wurden. Begegnungen mit ausländischen Mannschaften, zum Beispiel gegen die Nationalmannschaften der Sowjetunion (im Oktober 1963, FIBA Europameisterschaft 1963 in Breslau und im August/September 1966, Coppa „Gianni Donativi“ der Trofeo del Sud im Palazzetto CONI in Brindisi) oder Israels (im April 1961, FIBA Europameisterschaft 1961 in Belgrad, 1966 in Brindisi beim internationalen Turnier Coppa „Gianni Donativi“ und im Mai 1969 Qualifikation zur FIBA Europameisterschaft 1969 in Saloniki), hatten neben der sportlichen Bedeutung auch eine herausragend politische, nachdem in den 1950er Jahren für deutsche Sportler der internationale Sportverkehr erheblichen Vorbehalten und starken Einschränkungen unterlag. Die Begegnungen auf der zwischenmenschlichen Ebene, die mit den internationalen Turnieren und Spielen, auch in den damit verbundenen Veranstaltungen der Rahmenprogramme, in dieser Zeit verbunden waren, stellten hohe Anforderungen an die Einstellungen und Haltungen aller beteiligten Basketballer. Beteiligt waren Spieler des VfL Osnabrück, V. Gaber, Homm, Mentgen und Weinand, auch an einem einwöchigen gemeinsamen Trainingslager französischer und deutscher Basketball-Nationalspieler, in der Zeit vom 20. bis 27. August 1964 in der Hansestadt Hamburg, initiiert und geleitet von den beiden „Cheftrainern“ Robert Busnel (damals „Directeur technique national“ des Fédération Française de Basketball), dem späteren Headcoach von Real Madrid und Präsidenten der FIBA, sowie Yakovos Bilek. Das gemeinsame Trainingslager wurde veranstaltet im Geiste der von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer betriebenen deutsch-französischen Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg bzw. des am 22. Januar 1963 geschlossenen Élysée-Vertrages (Es war ein Projekt im Rahmen der deutsch-französischen Verständigung, das half, die von beiden Staaten, den früheren Erbfeinden, angestrebten Beziehungen zwischen den Menschen auf Dauer positiv zu gestalten.). Diese Begegnungen waren stets von besonderen Emotionen auf Seiten der Spieler und Trainer begleitet. Damit leisteten Sportler des VfL Osnabrück einen Beitrag zur Normalisierung der Begegnungen der Menschen in Europa – nach dem 1945 beendeten Weltkrieg, im „Kalten Krieg“, stets auch über die in Europa als „Eisernen Vorhang“ geltenden Staatsgrenzen hinweg.[35][36]
- Ehrungen
Spieler, Trainer und Betreuer des Meisterteams des VfL Osnabrück waren bei Ehrungen im Osnabrücker Rathaus oder beim jährlichen Osnabrücker Sportpresseball stets gerngesehene Gäste. Nach den Endspielerfolgen, 1967 DBB-Pokalsieger und 1969 Deutscher Basketball-Meister des DBB, wurden den beteiligten VfL-Bundesliga-Basketballern von Oberbürgermeister Wilhelm Kelch (1959 bis 1972), jeweils im Rahmen einer gesonderten Ehrung im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses, „als Zeichen besonderer Anerkennung für hervorragende sportliche Leistungen“ die Sportehrenplakette der Stadt Osnabrück in Gold verliehen. Im Rahmen der Urkundenverleihung im Jahr 1967 stellte das Osnabrücker Stadtoberhaupt fest, dabei brachte OB Kelch seine besondere Freude zum Ausdruck, dass „die VfLer als erste Osnabrücker Sportmannschaft die Berechtigung zur Teilnahme an einem Europacup-Wettbewerb“ geschafft hatten. Nach den Endspielen in den Jahren 1968 und 1970 wurde den erfolgreichen Spielern die Sportehrenplakette der Stadt Osnabrück in Silber verliehen.[37][38]
DBB-Wettbewerbe / Ergebnisse / Teams / Trainer [Bearbeiten]
Oberliga Nord [Bearbeiten]
In der Spielzeit 1964/65 konnten sich die VfL-Spieler in der erstklassigen Oberliga Nord durchsetzen und für die Endrunde zur Deutschen Basketball-Meisterschaft qualifizieren. Dem VfL-Team gelang der Einzug ins Endspiel des DBB. Gegner war der MTV Gießen, der sich zuvor gegen den Deutschen Meister der beiden vorhergehenden Spielzeiten, Alemannia Aachen, in zwei furios gespielten Spielen mit eindeutigen Ergebnissen durchgesetzt hatte. Gespielt wurde am 23. Mai 1965 in der High-School-Sporthalle in Heidelberg, vor etwa 1.500 Zuschauern. Der VfL verlor das Spiel um das Meisterschild des DBB (es wurde jeweils an die Meister der Männer in den Jahren 1957 bis 2010 verliehen) knapp, mit einem einzigen Punkt. „Gewonnen“ wurde die Vize-Meisterschaft 1965 des Deutschen Basketball Bundes.[22][39]
- VfL-Finalteam 1965: Eckhard von Bock, Wilfried Böttger, Rolf Dieter, Hans-Jürgen Gaber, Volkmar Gaber, Peter Garthaus, Volker Jarrè, Ingbert Koppermann, Raul Russel, Helmut Uhlig und Klaus Weinand.
Bundesliga [Bearbeiten]
|
||
DBB-Pokal [Bearbeiten]
|
„Unvergessene“ Niederlagen [Bearbeiten]
Nachdem der VfL bereits am Ende der Oberliga- bzw. Endrunden-Spielzeit 1964/65 der unterlegene Finalist des Spiels um die Deutsche Basketball-Meisterschaft (Siehe auch die Mitschrift eines Radioberichts des ARD-Reporters Hans-Joachim Rauschenbach: Die letzten zwanzig Sekunden eines „Klassikers“ des deutschen Basketballsports.) war, konnte das VfL-Team in der Folgespielzeit, obwohl als einer der „Favoriten“ in die Saison gestartet, nicht erneut in das Finale um die Meisterschaft des DBB einziehen. Danach, von 1966 bis 1970, in vier Bundesligaspielzeiten, gelang es den VfL-Bundesligateams sechs von möglichen acht aufeinander folgenden „großen Endspielen“ des DBB (Meisterschaft und Pokal) zu spielen und zwei Mal zu siegen. Der ständige Gegner der VfL-Bundesligaspieler in dieser Phase, die äußerst erfolgreichen Basketballer des MTV Gießen, standen im direkten Vergleichszeitraum fünf Mal in einem der „großen Endspiele“ des DBB, mit drei Finalsiegen. Die „Erfolgsperiode“ des MTV Gießen in den 1960er Jahren begann dagegen früher, bereits mit der Saison 1964/65, mit einem Meisterschaftstitel. Es folgten für den MTV in diesen sechs Spielzeiten sieben von zehn möglichen, aufeinander folgenden Endspielteilnahmen, mit drei Meistertiteln und einem Pokalsieg. Fünf Mal spielten die MTV-Spieler dabei gegen ihre Sportkameraden vom VfL Osnabrück. Die Bundesligisten MTV Gießen und VfL Osnabrück sind in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre die dominanten Männerteams auf der Top-Ebene des DBB gewesen, wobei der MTV in den fünf gegeneinander gespielten „großen Endspielen“ gegenüber dem VfL mit insgesamt siebzehn Punkten, als Ergebnis der Gegenüberstellung der Summen der von den beiden Teams insgesamt gegeneinander erzielten Punkte, „die Nase vorn“ hatte.
Gemeinsam haben die beiden „großen Teams“ auch, dass sie ihre Endspiele am Ende der Spielzeit 1969/70 gegen den TuS 04 Leverkusen (MTV um die Meisterschaft, VfL um den DBB-Pokal) dann jeweils verloren haben. Nur dem MTV Gießen gelang es im Jahr 1972 an die „Erfolgsperiode“ der 1960er Jahre anzuknüpfen und spielte im April erneut gegen den TuS 04 Leverkusen, mit Hin- und Rückspiel, um das DBB-Meisterschild. Das Team des VfL Osnabrück gehörte im Jahr 1975 – die früheren Präsidenten und Förderer des Basketball- und Tischtennissports im VfL, seit 1951 zunächst Friedel Schwarze und in den Jahren 1969 bis 1971 dann Eduard Piepenbrock, wie Schwarze ebenfalls ein sportbegeisterter mittelständischer Unternehmer in Osnabrück, waren zwischenzeitlich verstorben – dann nicht zu den zehn Gründungsmitgliedern der neu strukturierten Top‑Liga des DBB, die 1. Basketball-Bundesliga.[48]
Weitere Finalisten im Zeitraum seit Beginn der BBL im Jahr 1966 bis 1970, neben den Basketballern aus Gießen und Osnabrück, waren der USC Heidelberg (Deutscher Meister 1966) und der TuS 04 Leverkusen (Deutscher Meister und DBB-Pokalsieger im Jahr 1970) sowie in weiteren Pokalendspielen 1967 der ATV Düsseldorf, 1968 der FC Bayern München (Pokalsieger) und der MTV Wolfenbüttel. Es gab in diesem Zeitraum nur ein Finale, DBB-Pokal 1968, an dem der MTV Gießen und/oder der VfL Osnabrück nicht beteiligt waren. Von den damaligen Fans des VfL Osnabrück wurde ganz besonders bedauert, dass es am Ende der für den VfL sehr erfolgreichen Oberligaspielzeit 1965/66 zu einem „Aus“ im Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft 1966 kam.[5][48]
Der ehemalige Bundestrainer Yakovos Bilek hat vor dem Endspiel zur Deutschen Basketballmeisterschaft in Mannheim, auf dem Weg in die Endspielhalle, gegenüber einem Reporter sybillinisch geäußert: „Wer es bis ins Finale geschafft hat, der kann nicht mehr verlieren.“ Für die in den Jahren von 1966 bis 1970 beteiligten VfL-Bundesligaspieler gibt es, im Sinne des „Basketballphilosophen“ Yakovos Bilek, nur drei erlebte, wirklich „wichtige Niederlagen“[49]:
„Aus“ im Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft 1966 [Bearbeiten]
Im Viertelfinale zur Deutschen Basketball-Meisterschaft des DBB scheiterte der VfL Osnabrück am damaligen „Rekordmeister“ USC Heidelberg. Das VfL-Team, mit den ehemaligen USC-Spielern Weinand und Yahya, konnte 1966 am letzten Apriltag sein Heimspiel knapp mit einem Punkt gewinnen (86:85). Das Auswärtsspiel in Heidelberg, am 7. Mai 1966, ging dann mit einer Differenz von einundzwanzig Punkten verloren (90:69). Der USC, mit dem „Alt-Internationalen“ Kurt Siebenhaar als Headcoach an der Linie und in der Begleitung von Mannschaftsbetreuer „Pulver“ (Walter Kaiser), überzeugte mit seinen routinierten Nationalspielern Volker Heindel, Jürgen Langhoff, Hans „Lambi“ Leciejewski, Jürgen „Jo“ Loibl, Hannes Neumann, Christoph Staiger und Klaus „Pollo“ Urmitzer. Entscheidend für den vergeblichen Kampf, die beiden wichtigen Endrundenspiele zu gewinnen, war aber nicht die gute Form bzw. das routinierte Spiel der international erfahrenen „Altstadtsumen“. Spielentscheidend war das überragend starke Spiel von Eddy Johnson, ein Neuzugang beim USC, der im Zeitraum Januar bis Anfang Juni 1966 für den Heidelberger Club zum Einsatz kam. Heidelberger Basketballern war Johnson beim DBB-Vierländerturnier in Bremen, Anfang Dezember 1965, mit Dänemark und Schweden (Es gab eine Absage der polnischen Nationalmannschaft, die kurzfristig durch die „Celtics“ ersetzt werden konnte.), aufgefallen, als Johnson während des gut besetzten internationalen Turniers in allen Spielen als einer der stärksten Spieler der „Celtics“, eine Auswahl der US‑amerikanischen Streitkräfte in Europa (USAREUR), überzeugte. Gegen den VfL erzielte „Matchwinner“ Eddy Johnson in beiden Spielen insgesamt 54 Punkte. Der athletische US‑Spieler, der trotz einer ständigen Behinderung durch eine Kniegelenkschiene, die „hohe Spielkunst“ und ganz besonders alle Wurfvarianten des Korbangriffs sehr überzeugend und mit großer Sicherheit beherrschte. Die Würfe von Johnson waren kaum zu verteidigen. Der Power Forward kam in den sieben Endrundenspielen (einschließlich Endspiel) auf insgesamt 189 Punkte (durchschnittlich siebenundzwanzig Punkte/Spiel) und sicherte dem USC Heidelberg die siebte DBB-Meisterschaft (Die USC-Guards Volker Heindel und Hannes Neumann waren an allen sieben DBB-Meisterschaften, seit 1957, als Spieler beteiligt.).[5][50]
Halbfinale DBB-Pokal 1968 ohne die Favoriten [Bearbeiten]
Am Ende der Saison 1967/68 wurde das VfL-Bundesligateam, als Pokalverteidiger und mit dem amtierenden Meister MTV Gießen Favorit, im Viertelfinale des DBB-Pokals von den Spielern des FC Bayern München besiegt. Das Bundesligateam des FC Bayern, um den siebzigfachen DBB-Nationalspieler Klaus Schulz, dreimaliger Teilnehmer an FIBA Europameisterschaften, konnten ihr Heimspiel knapp gewinnen (75:72), obwohl die „Hasestädter“, die zuvor eine ungewohnt lange Reise über eine Strecke von 640 Kilometer hinter sich gebracht hatten, gegen die „Isarstädter“ zunächst mit 18:10 in Führung gegangen waren. Die Bundesligabasketballer des FC Bayern qualifizierten sich mit diesem Sieg für das Halbfinale, gewannen dann 74:68 gegen den SSV Hagen und siegten im Pokalfinale mit 59:55 gegen den MTV Wolfenbüttel (Der amtierende Basketballmeister MTV Gießen erlitt in Frankfurt gegen den Halbfinalteilnehmer Grün‑Weiß Frankfurt eine Niederlage mit 77:62.). Forward Klaus Schulz, früherer Teamkamerad von Uhlig und Weinand beim zweifachen Deutschen Basketballmeister Alemannia Aachen (1963 und 1964), war ein Nationalspieler, den der damals amtierende VfL-Präsident Friedel Schwarze 1964 gerne für den von ihm geführten Club als eine weitere Verstärkung gewonnen hätte. Der Jurastudent wechselte dagegen zu dem bekannten Madrider Erstligaclub Club Baloncesto Estudiantes und spielte in der professionellen spanischen Liga Española de Baloncesto (seit 1983 Liga ACB, seit 2011 auch „Liga Endesa“).[51][52][53]
1969/70 ohne Erfolg in der Meisterschafts-Endrunde [Bearbeiten]
Die Endrunde zur Deutschen Basketball-Meisterschaft 1970 wurde erstmals in zwei Gruppen mit je vier Bundesligaclubs ausgespielt. Die Erstplatzierten der Gruppe A und der Gruppe B erreichten das Finale in Dillingen an der Saar. Die Gruppe A, in der das VfL-Team spielte, wurde durch den Ersten und Dritten der Bundesligastaffel Süd, MTV Gießen und USC Mainz, sowie mit dem Zweiten und Vierten der Staffel Nord, VfL Osnabrück (erstmals hinter dem „Newcomer“ TuS 04 Leverkusen) und ASV Köln, gebildet. Tabellenerster der Gruppe A mit 10:2 Punkten, bei nur einer Niederlage in Mainz (87:84), wurde der MTV Gießen. Die VfL-Spieler konnten sich in dieser Gruppe nicht durchsetzen, weil sie zwei Heimspiele, 87:84 (40:36) gegen den USC Mainz und 83:88 (40:46) gegen den MTV Gießen, nicht gewinnen konnten. Bei der Heimniederlage gegen den USC Mainz spielte eine Rolle, dass die Mainzer, bei denen auch die ehemaligen VfL-Bundesligaspieler V. Gaber und Husemann spielten, mit dem 2,08 Meter großen Center der DBB-Nationalmannschaft Dietrich „Didi“ Keller beim Rebound überlegen waren und mit dem US‑Spieler Shannon über einen Spieler der „Extra-Klasse“ verfügten, gegen dessen Korbangriffe die VfL-Spieler nie ein Gegenmittel fanden. Die VfL-Spieler hatten vor dem Spiel gegen den USC Mainz nicht ausreichend beachtet, dass der MTV Gießen sein erstes Spiel, auswärts gegen den USC Mainz, nicht gewinnen konnte und US‑Spieler Shannon, auch in diesem Spiel der „Matchwinner“, einundvierzig Punkte erzielte. Der Erste der Gruppe A, der MTV Gießen, konnte am Ende der Spielzeit 1969/70 gegen den TuS 04 Leverkusen erneut die Vize-Meisterschaft erreichen (73:76).[54]
Teamentwicklung und Leistungsträger [Bearbeiten]
An allen Erfolgen des „legendären“ Bundesliga-Teams des VfL Osnabrück (1966 bis 1970) war stets ein Kernteam von fünf Spielern beteiligt: der vielfache A-Nationalspieler Klaus Weinand (2,00 m), der aus Palästina stammende syrische Nationalspieler Rassem Yahya (1,77 m), der in den 1970er Jahren in Madrid/Spanien verstorbene Wilfried Böttger (1,95 m) sowie die beiden A-Nationalspieler aus der eigenen Jugend, Ingbert Koppermann (1,99 m) und Egon Homm (1,96 m), der als „Youngster“ 1966 direkt in die neue Bundesliga startete. Egon Homm ist der einzige von diesen fünf Spielern, der in Osnabrück geboren wurde.[35]
Klaus Weinand war Teilnehmer der 12. FIBA Europameisterschaften 1961 in Belgrad (Republik Serbien, damals Jugoslawien), berufen von DBB-Bundestrainer Branimir Volfer, und 14. FIBA Europameisterschaften 1965 in Moskau (damals Sowjetunion, heute Russland) mit Bundestrainer Yakovos Bilek. Helmut Uhlig, Egon Homm und Miloslav Kříž als Bundestrainer haben im Sommer 1969 mit der deutschen Nationalmannschaft in Saloniki/Griechenland vergeblich versucht auf einem großen Turnier mit führenden europäischen Basketballnationen die Qualifikation zu den 16. FIBA Europameisterschaften 1969, im September und Oktober 1969, in Genua (Italien), zu erreichen. Der Kapitän der VfLer, der aus Halle (Saale) stammende Helmut Uhlig, er war 1971 Teilnehmer der 17. FIBA Europameisterschaften 1971 in Essen und Böblingen, war ebenfalls Mitglied des Olympiateams München 1972, jeweils von Bundestrainer Theodor Schober berufen. In den Spielzeiten 1969/70 und 1970/71 spielte der 1969 von deutschen Sportjournalisten zum „Basketballer des Jahres“ gewählte (auf Rang zwei kam Holger Geschwindner) Nationalspieler für den USC München.[7][8][55][56]
Das Meister-Team wurde als bedeutender Repräsentant der Stadt Osnabrück geschätzt. Die VfL-Spieler vertraten den Verein, die Stadt und die ganze Region in den westeuropäischen Ländern und auch in Osteuropa – zum Beispiel auf vielen internationalen Turnieren und zu Freundschaftsspielen. 1966 gewannen die VfL-Bundesligaspieler das von den US‑Streitkräften in Bremerhaven jährlich zum Jahreswechsel veranstaltete „Internationale Basketballturnier“ (Nur zwei Clubteams, ZSKA Moskau und der VfL Osnabrück, konnten sich bei achtzehn gespielten Turnieren, gegen die starke Konkurrenz von US‑Militärmannschaften und Nationalmannschaften, in die Siegerliste eintragen.). Dreimal nahm das VfL-Meister-Team am Europapokal der Landesmeister bzw. am Europapokal der nationalen Pokalsieger teil und spielte dabei unter anderem gegen Solna IF aus Stockholm, Slavia Prag, Honvéd Budapest und Panathinaikos Athen.[4]
Die VfL-Spieler hatten sich vor Beginn der Oberliga-Saison 1964/65 auf die Trikotfarben gelb und schwarz festgelegt, abweichend von den traditionellen Vereinsfarben lila/weiß. Es gab jeweils zwölf gelbe und schwarze ärmellose Trikots mit dem zentrierten Aufdruck „VFL“ auf der Vorderseite, darunter die Nummer angeordnet und auf der Rückseite die große Spielernummer (von „4“ bis „15“). Hemden und Hosen waren mit Kontraststreifen schwarz oder gelb abgesetzt – an den Schulterträgern und unten am Hosenbein. Die gelben Hosen hatten zusätzlich an beiden Seiten zwei vertikal angeordnete schwarze Streifen. Gespielt werden konnte in den Farbkombinationen schwarz/gelb und gelb/gelb. In der BBL-Ausschreibung wurde von den Clubs keine Festlegung von Farbkombinationen für Heim- und Auswärtsspieltrikots verlangt. Das VfL-Team hat, wenn möglich, bevorzugt total in gelb gespielt. Die Farbe der in der ehemaligen DDR produzierten Trainingsanzüge war rot, jeweils mit einem kleinen VfL-Emblem auf der linken Brustseite. Auf den Trikots und Trainingsanzügen der VfL-Spieler wurde nie ein Unternehmenslogo bzw. Werbung präsentiert. Gespielt wurde grundsätzlich in weißen Chuck Taylor All Stars oder zwei Spieler (Homm, Koppermann) auch in niedrig geschnittenen All Star Oxford.
„Sieg und Niederlage“, in der Regel mit Spielern, Trainern und Betreuern des Gegnerteams, wurden nach Heimspielen in dem traditionellen Osnabrücker Lokal „Grüner Jäger“, neben der evangelisch‑lutherischen Kirche St. Katharinen, unweit der Schloßwallhalle, beide im Osnabrücker Stadtteil Innenstadt gelegen, gefeiert.
In den vier Endspielen, die von den Bundesligisten MTV Gießen und VfL Osnabrück miteinander gespielt wurden, gehörte Holger Geschwindner, der Entdecker und Mentor des NBA-„Superstars“ Dirk Nowitzki, zusammen mit den Nationalspielern und Leistungsträgern Wolfgang Dort, Dietfried Kienast und Bernd Röder jeweils zu allen vier Endspielteams des MTV, deren Headcoach stets der aus Ungarn stammende Erfolgstrainer Lazlo Lakfalvi, damals mit Lebensmittelpunkt in Darmstadt, war.[57]
Anfang der siebziger Jahre konnte die Erfolgsserie der VfL-Basketballer nicht fortgesetzt werden. Der damalige Präsident des VfL Osnabrück, Gebäudereinigungs-Unternehmer und CDU-Politiker, auch aktiv im Wirtschaftsrat der CDU, Hartwig Piepenbrock, der nach dem unfallbedingten Tod seines Vaters, im Jahr 1971, die VfL-Präsidentschaft übernommen hatte, traf 1975 die Entscheidung – ohne Widerspruch aus Kreisen der Politik, Wirtschaft und Kultur in Osnabrück, ohne jegliche kritische Würdigung dieser Entscheidung in der örtlichen Presse, die den Verlust eines der wenigen „Aushängeschilder“ der Stadt Osnabrück zur Folge hatte – sämtliche Ressourcen des Vereins auf die Entwicklung der damals zweitklassigen Fußballmannschaft zu konzentrieren, jedoch ohne besonderen Erfolg in den folgenden Präsidentschaftsperioden von Hartwig Piepenbrock, bis 1996, und Nachfolger Dirk Rasch, bis 2012 (Beide Präsidenten führten den Verein an den Rande des wirtschaftlichen Ruins, ohne vor Ausscheiden aus dem Amt selbst existenzsichernde bzw. Sanierungs-Maßnahmen eingeleitet zu haben.). Im Jahr 1975 ging die Basketballabteilung nach dem damals folgenden sportlichen Abstieg aus der Bundesliga mit dem Osnabrücker SC eine Spielgemeinschaft unter dem Namen BG Osnabrück ein, mit dem Ziel, die Bundesligalizenz nicht zu verlieren.[58][59][60]
Günter Kollmann, der als A-Jugendspieler des TSV Quakenbrück, unter anderem zusammen mit Egon Homm, im Sommer 1966 mit der Auswahlmannschaft des Niedersächsischen Basketballverbandes den Deutschen Jugend-Pokal der Auswahlmannschaften der DBB-Landesverbände im Endspiel in Osnabrück (Schloßwallhalle) gegen Hessen (68:61) gewann, spielte in den Spielzeiten 1967/68 und 1969/70 für den VfL Osnabrück in der Bundesliga und im Europapokal. Als Unternehmerpersönlichkeit der Textilbranche ist der ehemalige B-Nationalspieler seit vielen Jahren der „visionäre Förderer“ der BBL-Mannschaft Artland Dragons, hervorgegangen aus der Basketballabteilung des TSV Quakenbrück (QTSV), und der maßgebliche Begründer der überaus großen Basketballbegeisterung sowie der damit verbundenen Jugendarbeit in der Stadt Quakenbrück.[61]
- Nationalspieler aus der eigenen Jugend
Aus dem Kreis der VfL-Bundesligaspieler kamen folgende Spieler, die aus der eigenen VfL-Jugend stammten, in der A‑Nationalmannschaft des DBB zum Einsatz: Rolf Dieter (seit 1968 nicht mehr für den VfL spielend, unter anderem 17. FIBA Europameisterschaften 1971 in Böblingen und Essen), Egon Homm (1969 unter anderem Qualifikation zur 16. FIBA Europameisterschaften 1969 in Saloniki/Griechenland), Ingbert Koppermann (später BC Giants und Hannover 96), Eckhard Meyer (später BC Giants) und Harald Rupp (seit 1973 USC Heidelberg, unter anderem 1973 und 1975 EM‑Challenge-Round der FIBA).
Gegnerteams und Sportkameraden in der Bundesliga [Bearbeiten]
Teams der Basketball-Bundesliga 1966 bis 1972 – Kurzprofile
BBL-TEAM |
STADT/ KREIS |
BUNDES- LAND |
NORD SÜD |
1966/67 |
1967/68 |
1968/69 |
1969/70 |
1970/71 |
1971/72 |
FIBA EUROPAPOKAL |
ANMERKUNGEN Gründungsmitglieder sowie Auf- und Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TSV Schwaben Augsburg | A | S | X | X AB |
– | – | – | – | BBL-GM 1966 – ABstieg 1968 | ||
| FC Bamberg | BA | S | – | – | – | – | X AUF |
X | AUFstieg 1970 | ||
| Berliner SV 92 | B | N | – | – | – | X AUF |
X | X | AUFstieg 1969 | ||
| BG Buer | GE | N | – | – | – | – | X AUF / AB |
– | AUFstieg 1970 – ABstieg 1971 | ||
| BC Darmstadt | DA | S | X | X | X AB |
– | – | X W-AUF / AB |
- BBL-GM 1966 – ABstieg 1969 - AUFstieg 1971 – ABstieg 1972 |
||
| ATV Düsseldorf | D | N | X (Pokalfinale) |
X | X | X AB |
– | – | BBL-GM 1966 – ABstieg 1970 | ||
| Tusa Düsseldorf | D | N | X | X | X AB |
– | – | – | BBL-GM 1966 – ABstieg 1969 | ||
| EK 1847 Eppelheim | HD | S | – | – | – | – | X AUF / AB |
– | AUFstieg 1970 – ABstieg 1971 | ||
| SGN Essen | E | N | – | – | – | – | – | X AUF / AB |
AUFstieg 1971 – ABstieg 1972 | ||
| Eintracht Frankfurt | F | S | – | X AUF |
X AB |
– | – | – | AUFstieg 1967 – ABstieg 1969 | ||
| Grün-Weiß Frankfurt | F | S | X | X | X | X | X | – | BBL-GM 1966 – ABstieg 1971 | ||
| ASC Gelsenkirchen | GE | N | X | X | X AB |
– | – | – | BBL-GM 1966 – ABstieg 1969 | ||
| SV St. Georg von 1895 |
HH | N | – | – | – | – | X AUF / AB |
– | AUFstieg 1970 – ABstieg 1971 | ||
| MTV Gießen | GI | S | X DBM |
X DBM |
X DBB-PS (DBM-Finale) |
X (DBM-Finale) |
X | X (DBM-Finale) |
- 1966/67 EP-P: GTS Wisla Krakow - 1967/68 EP-M: • Basket Racing Club Luxembourg • Maccabi SC Tel Aviv - 1968/69 EP-M: • Alvik BK Stockholm • Real Madrid CF - 1969/70 EP-P: CSA Steaua Bucuresti |
BBL-GM 1966 | |
| SSC Göttingen | GÖ | N | – | – | – | – | X AUF / AB |
– | AUFstieg 1970 – ABstieg 1971 | ||
| SSV Hellas Göttingen | GÖ | N | X AB |
– | – | – | – | – | BBL-GM 1966 – ABstieg 1967 | ||
| TV Grafenberg | D | N | – | X AUF / AB |
– | – | – | – | AUFstieg 1967 – ABstieg 1968 | ||
| SSV Hagen | HA | N | X | X | X | X | X | X | BBL-GM 1966 | ||
| TSV Hagen 1860 | HA | N | X AB |
– | – | – | – | – | BBL-GM 1966 – ABstieg 1967 | ||
| Hamburger TB | HH | N | – | – | – | – | – | X AUF |
AUFstieg 1971 | ||
| Post SV Hannover | H | N | X | X | X AB |
– | – | – | BBL-GM 1966 – ABstieg 1969 | ||
| TV 46 Heidelberg | HD | S | X | X | X | X AB |
– | – | BBL-GM 1966 – ABstieg 1970 | ||
| USC Heidelberg | HD | S | X | X | X | X | X | X | 1966/67 EP-M: • SISU Basketball Kopenhagen • Real Madrid CF | BBL-GM 1966 | |
| TV Kirchheim- bolanden |
KIB | S | – | – | – | X AUF / AB |
– | – | AUFstieg 1969 – ABstieg 1970 | ||
| SC Rei Koblenz | KO | S | – | – | – | X AUF |
X AB |
– | AUFstieg 1969 – ABstieg 1971 | ||
| ASV Köln | K | N | – | – | – | X AUF |
X | X AB |
AUFstieg 1969 – ABstieg 1972 | ||
| TuS 04 Leverkusen | LEV | N | – | – | X AUF |
X DBM DBB-PS |
X DBM DBB-PS |
X DBM (Pokalfinale) |
- 1970/71 EP-M: • BBC Etzella Ettelbruck • Ignis Pallacanestro Varese - 1971/72 EP-M: Real Madrid CF |
AUFstieg 1968 | |
| USC Mainz | MZ | S | – | – | X AUF |
X | X (Pokalfinale) |
X | 1971/72 EP-P: AP Fides Partenope Napoli | AUFstieg 1968 | |
| SV Möhringen | S | S | X AB |
– | – | – | – | X W-AUF |
- BBL-GM 1966 - ABstieg 1967 – AUFstieg 1971 |
||
| FC Bayern München | M | S | X | X DBB-PS |
X | X | X | X | 1968/69 EP-P: BBC Nitia Bettembourg, ASK Olimpija Ljubljana | BBL-GM 1966 | |
| TSV 1860 München | M | S | X | X AB |
– | X W-AUF |
X AB |
– | - BBL-GM 1966 - ABstieg 1968 – AUFstieg 1969 - ABstieg 1971 |
||
| USC München | M | S | – | X AUF |
X | X | X (DBM-Finale) |
X | AUFstieg 1967 | ||
| USC Münster | MS | N | – | – | – | X AUF / AB |
– | – | AUFstieg 1969 – ABstieg 1970 | ||
| Neuköllner Sportfreunde | B | N | – | X AUF |
X | X AB |
– | – | AUFstieg 1967 – ABstieg 1970 | ||
| Oldenburger TB | OL | N | X | X | X | X | X AB |
– | BBL-GM 1966 – ABstieg 1971 | ||
| VfL Osnabrück | OS | N | X DBB-PS (DBM-Finale) |
X (DBM-Finale) |
X DBM (Pokalfinale) |
X (Pokalfinale) |
X | X | - 1967/68 EP-P: • Solna IF Stockholm • TJ Slavia VS Praha - 1969/70 EP-M: Budapesti Honved SE - 1970/71 EP-P: Panathinaikos Athens |
BBL-GM 1966 | |
| MTSV Schwabing | M | S | X AB |
– | – | – | – | – | BBL-GM 1966 – ABstieg 1967 | ||
| MTV Wolfenbüttel | WF | N | X | X (Pokalfinale) |
X | X | X | X DBB-PS |
BBL-GM 1966 | ||
| TB Würzburg | WÜ | S | – | – | X AUF / AB |
– | – | – | AUFstieg 1968 – ABstieg 1969 | ||
| 39 | 27 | 8 | 21 N 18 S |
10 N 10 S |
10 N 10 S |
10 N 10 S |
10 N 10 S |
10 N 10 S |
8 N 8 S |
6 BBL-Teams 12 EP-Wettbewerbe mit 36 Spielen |
|
↑ BBL-TEAM |
STADT/ KREIS |
BUNDES- LAND |
NORD SÜD |
1966/67 |
1967/68 |
1968/69 |
1969/70 |
1970/71 |
1971/72 |
FIBA EUROPAPOKAL |
ANMERKUNGEN ↑ |
| HINWEISE ZUR TABELLE: • Stadt/Kreis: siehe Liste der Autokennzeichen • Sechs Spielzeiten: 1966 bis 1972 (von der Gründung der Basketball-Bundesliga bis zu den Olympischen Sommerspielen 1972) • FIBA Europapokal: alle Gegner (Runde 1 und ggf. Achtelfinale) • Anmerkungen: Information über Zeitpunkt Abstieg und Aufstieg bzw. Wiederaufstieg. – – – Abkürzungen: • DBM = Deutscher Basketballmeister des DBB • EP-M = FIBA Europapokal der Landesmeister • DBB-PS = DBB-Pokalsieger • EP-P = FIBA Europapokal der Pokalsieger • BBL-GM 1966 = 1966 Gründungsmitglied der Basketball-Bundesliga • AUF = Aufstieg • AB = Abstieg • W-AUF = Wieder-Aufstieg. | |||||||||||
| HINWEISE ZUR SPALTENSORTIERUNG: Die ersten vier Spalten können nach der A- bis Z-Regeln sortiert werden. In der Spalte vier, „Nord Süd“, kann durch Sortierung aller Bundesligateams die Aufteilung in die Ligagruppen Nord und Süd hergestellt werden. Die sechs Spielzeiten können ebenfalls sortiert werden, um die jeweiligen Bundesligateams der Ligen Nord und Süd darstellen zu können. Dabei erscheinen die Deutschen Basketballmeister und die DBB-Pokalsieger führend im „Kopf“ der Spalte. Die Auf- und Absteiger sind ebenfalls mit einem Kennzeichen versehen. In der Spalte „FIBA Europapokale“ werden nach Sortierung die Gruppe der Europapokalteilnehmer-Teams im „Kopf“ der Spalte, entsprechend der zeitlichen Abfolge der FIBA-Wettbewerbe, dargestellt. Es folgen in dieser Spalte die Gründungsmitglieder der BBL aus dem Jahre 1966 und als dritte Gruppe die Aufsteiger in die BBL. In der letzten Spalte, „Anmerkungen“, erfolgt die Sortierung so, dass im Kopf der Spalten die Gruppe der Bundesligateams führend dargestellt wird. – Zu beachten ist, dass die Spalten auf- und absteigend sortiert werden können. Grundsätzlich gilt die A- bis Z-Regel, es wird aber auch von „groß“ nach „klein“ sortiert. Für die Sortierung in den Spalten sind jeweils besondere „Sortierschlüssel“ ergeben; je Tabellenspalte ist der Sortieralgorithmus ein spezieller. | |||||||||||
Teilnahme an Europapokal-Wettbewerben [Bearbeiten]
FIBA Secretary General R. William Jones hat 1957 eine FIBA-Projektkommission berufen, zu deren Mitgliedern Robert Busnel (Frankreich), Miloslav Kříž (ČSSR), Raimundo Saporta (Spanien), Nikolai Semashko (UdSSR) und Borislav Stanković (Jugoslawien) gehörten. Die fünf Persönlichkeiten des europäischen Basketballsports hatten den Auftrag, ein Konzept zu entwickeln, das als Vorschlag die Etablierung eines Wettbewerbs für die Meisterteams der FIBA-Verbände auf europäischer Ebene vorsah. Geleitet wurde die Kommission von Raimundo Saporto. Die entscheidende Sitzung der eingesetzten FIBA-Kommission fand im Dezember 1957 in Gauting, im oberbayerischen Landkreis Starnberg, statt. Bereits am 22. Februar 1958 wurde das erste Europapokalspiel der Landesmeister zwischen Royal IV CS Anderlechtois (Belgien) und BBC Etzella (Luxemburg) gespielt. Zweiundzwanzig Clubs nahmen an dem ersten Europapokalwettbewerb der FIBA teil. Der spätere Trainer des VfL Osnabrück, der Jurist Miloslav Kříž, war im Zeitraum der Konzeptentwicklung „Member of the Organizing Committee of the European zone of FIBA“ (im Juni 2010 wurde der Tscheche mit dem FIBA Order of Merit ausgezeichnet). 1967 wurde von der FIBA der Europapokal der Pokalsieger etabliert. Erster Spieltag dieses FIBA-Wettbewerbs für die nationalen Pokalsieger, mit neunzehn Teams, war der 8. Dezember 1966.[10][62][63][64][65]
FIBA Europapokal der Pokalsieger 1967/1968 [Bearbeiten]
Zweiundzwanzig Teams, die Pokalsieger der zu diesem Wettbewerb gemeldeten europäischen FIBA-Mitgliedsverbände, sowie der Pokalverteidiger des Vorjahres 1967 spielten Ende 1967 und im ersten Quartal 1968 in einem Hin- und einem Rückspiel, als „Knock-out-Runde“, den Gesamtsieger des Europapokal der Basketball-Pokalsieger, der dann die nächste Runde oder das Finale erreichte, aus. Gemäß Reglement entschied das Gesamtergebnis der beiden Spiele über das Erreichen der jeweils nächsten Pokalrunde.
Das Endspiel fand am 4. April 1968 im Panathinaiko Stadion „Kallimarmaro“, in Athen, vor etwa 80.000 Zuschauern statt. Finalteilnehmer waren AEK Athen und Slavia Prag (Die Prager Spieler hatten sich im Halbfinale gegen den Pokalsieger der damaligen DDR, ASK Vorwärts Leipzig, mit zwei Siegen – 57:58 und 76:98 – für das Finale in Athen qualifiziert.). AEK gewann das hochdramatische Finale 89:82 (47:38). Zum Team des Finalisten Slavia Prag gehörte unter anderem Karel Baroch, in der Saison 1969/1970 Spielertrainer beim VfL Osnabrück (Der Prager Spielmacher, mehr als 160 Länderspiele für die ČSSR, drei Berufungen in die FIBA Europaauswahl, wurde für den VfL von Wolfgang Kosel, ein Osnabrücker Kaufmann, in Prag gewonnen. Der diplomierte Sportlehrer Baroch war während seiner Zeit in Osnabrück als Sportlehrer am Ratsgymnasium tätig.). Baroch erzielte zwölf Punkte im Finale des „FIBA Cup Winner’s Cup 1967/1968“. 1969 erreichten die Spieler um Jiří Zídek sr. das Finale des Europapokals der Pokalsieger erneut und wurden in Wien Europapokalsieger 1969, gegen BK Dinamo Tiflis (damals UdSSR, 80:74) – ein im Kontext des Prager Frühlings politisch hochbeachtete Niederlage des sowjetischen Pokalsiegers aus Georgien.[66][67][68][69]
Das Meisterteam des VfL Osnabrück erreichte in diesem FIBA-Pokalwettbewerb, 1967/68, das Achtelfinale, in dem außer dem Team aus Osnabrück sowie den beiden späteren Finalisten aus Athen und Prag folgende Mannschaften vertreten waren: Hapoel Tel Aviv BC (ISR), Royal IV SC Anderlecht Bruxelles (BEL), CS Dinamo Bucuresti (ROM), ASK Olimpija Ljubljana (damals YUG), SD Kas Vitoria (SPA), Fenerbahce SK Istanbul (TUR), ASVEL Basket Villeurbanne (FRA), ASK Vorwärts Leipzig (GDR), GTS Wisla Krakow (POL), Union Firestone Ehgartner Wien (AUT) und BK Spartak Sofija (BUL) sowie der für das Viertelfinale, als letztjähriger Pokalverteidiger, qualifizierte italienische Club Ignis Pallacanestro Varese.[4]
Die Europapokalspiele um den Pokal der Pokalsieger des VfL-Meister-Teams der Friedensstadt Osnabrück in der Saison 1967/68:
-
- First Round: Solna IF Stockholm (SWE) – VfL Osnabrück (FRG)
- • am 23. November 1967 in Stockholm 60:55 (27:25)
- • Rückspiel am 30. November 1967 in Osnabrück (Schloßwallhalle) 85:60 (35:29)
Der Pokalsieger 1967 des schwedischen Basketballverbandes spielte im Europapokalwettbewerb mit zwölf Spielern:
- Tommy Dackheim, Mats Engwall, Lars Ericson, Jan Hjort (EM-Teilnehmer 1969), Vladimir Jeosimic, Lar Kabing, Per-Olof Lefwerth (EM 65 und 69), Jonas Schill, Allan Svärd, Rolf Svärd, Lars Olof Svensson und Hans Waldenstedt.
Headcoach war Boris Nyman, der 2007 im Alter von 74 Jahren verstarb.
-
- • am 13. Januar 1968 in Osnabrück (Schloßwallhalle) 77:88 (39:41)
- • Rückspiel am 18. Januar 1968 in Prag 90:51 (41:29)
Zum Europapokal-Kader von Headcoach Jaroslav Šíp (vorher Trainer von Virtus Pallacanestro Bologna), der als Spieler in den 1950/60er Jahren an fünf FIBA Europameisterschaften (EM 51–61) und am Basketballturnier der Olympischen Sommerspiele 1952 teilnahm – in Osnabrück wurde das Prager Team von Trainer Jiří Baumruk (EM 51–61, MVP EM 57) gecoacht – gehörten die Spieler[72]:
- Jiří Ammer (EM 65–69 und WM 70), Karel Baroch (EM 65–71), Jiří Konopásek (EM 69-71, EM 77, OSS 72 und 76, WM 70), Jaroslav Kovař, Jaroslav Křivý (EM 59), Jiří Lízálek, Robert Mifka (EM 63–71 und WM 70), Jiří Růžička (EM 63–71, OSS 72 und WM 70), Jiří Šťastný (EM 59 und EM 65), Bohumil Tomášek (EM 59–67 und OSS 60), Jiří Zedníček (EM 65–73, OSS 72, WM 70 und 74, MVP EM 67), Jiří Zídek sr. (EM 63–73, OSS 72, WM 70 und 74) und Jiři Lízálek.
Sieben der Slavia-Spieler hatten im September und Oktober 1967 die FIBA Europameisterschaft 1967 in Helsinki gespielt und mit ihrer Nationalmannschaft den zweiten Rang belegt (Finale UdSSR – ČSSR 89:77).
Beim Hinspiel in Osnabrück fehlten im Slavia-Team, dem viermaligen Meister der ČSSR, die beiden Europaauswahlspieler Karel Baroch und Jiří Zedníček sowie Nationalspieler Robert Mifka. Beim Rückspiel in Prag standen dem VfL Wilfried Böttger, Günter Kollmann und Helmut Uhlig nicht zur Verfügung (Uhlig war es verwehrt nach Prag zu reisen, weil im Januar 1968 keine Garantie der ČSSR-Regierung vorlag, die die Ausreise des ehemaligen DDR-Nationalspielers aus der ČSSR ohne jede Einschränkung sichergestellt hätte. Im November 1968 konnte Uhlig dann zu dem Europapokalspiel nach Budapest reisen, weil zwischenzeitlich „innerdeutsche“ Vereinbarungen getroffen worden waren, die DDR-Flüchtlingen Reisen in Staaten des Warschauer Paktes, ohne erkennbares Ausreiserisiko, ermöglichten.). Die Erreichung des Achtelfinales bedeutete, dass die Basketballer des VfL Osnabrück unter die letzten sechzehn Teams dieses FIBA Europapokal-Wettbewerbes kamen. Ein europaweit beachtetes Ergebnis – auch wegen des guten Spiels des VfL-Teams in Osnabrück.[4][73][74][75][76]
FIBA Europapokal der Landesmeister 1969/1970 [Bearbeiten]
Die erste Runde des Europapokals der Landesmeister 1969/70 wurde als „Knock-out-Runde“, Hin- und Rückspiele, gespielt. Im Viertelfinale spielten die acht qualifizierten Teams in zwei Gruppen. Jedes Team spielte in seiner Gruppe gegen die drei anderen Teams der eigenen Gruppe. Die beiden ersten Teams der beiden Gruppen qualifizierten sich für das Halbfinale, um im Jahr 1971 die Finalisten zu ermitteln.
Die Europapokalspiele, um den Pokal der Landesmeister, des VfL-Meister-Teams der Friedensstadt Osnabrück:
-
- VfL Osnabrück (FRG) – Budapisti Honvéd SE (HUN)
- • am 6. November 1969 in Osnabrück (Schloßwallhalle) 74:88 (35:42)
- • Rückspiel am 13. November 1969 in Budapest 92:59 (48:32)
Zum Kader von Budapisti Honvéd SE, mit Coach Jósef Balogh, gehörten sieben ungarische Nationalspieler, sechs von ihnen hatten zuvor für Ungarn, vom 27. September bis 5. Oktober 1969, in Italien die FIBA Europameisterschaft (EM) 1969 gespielt und bei einer Teilnahme von zwölf Nationalteams Rang acht erreicht:
- István Bánhegyi (EM 69), Valér Banna (EM 61, EM 65, EM 67 und EM 69), Sándor Gellér (EM 69), Géza Gylai (EM 61), István Gyurasits (EM 69), Szalbocs Hódy (EM 69), Ödön Lendvay (EM 65, EM 67 und EM 69 sowie Olympische Sommerspiele 1964)[77]
Das Clubteam aus Budapest schied in der nächsten Runde, im Achtelfinale, gegen Real Madrid CF (SPA) aus (96:76). Real Madrid verlor im Halbfinale gegen Ignis Pallacanestro Varese (ITA), ebenso Slavia Prag gegen den Titelverteidiger CSKA Moskva (USSR). Am 9. April 1970 gewann Ignis Varese gegen den Titelverteidiger aus Moskau das Endspiel um den Europapokal der Landesmeister, in Sarajevo (79:74) vor mehr als 6.500 Zuschauern.[78][79]
FIBA Europapokal der Pokalsieger 1970/1971 [Bearbeiten]
Zweiundzwanzig Pokalsieger der FIBA-Mitgliedsverbände spielten 1970/71 im Europapokal der Pokalsieger „Knock-out-Runden“, in Hin- und Rückspielen. Dabei entschied das Gesamtergebnis über das Weiterkommen in die nächste Runde des Wettbewerbs. Der Titelverteidiger machte sein erstes Spiel im Viertelfinale. Das Finale wurde im Jahr 1971 als Heim- und als Auswärtsspiel gespielt.
Die Spieler des VfL Osnabrück qualifizierten sich als Finalist im Endspiel um den DBB-Pokal 1970, das vom TuS 04 Leverkusen, dem Deutschen Basketball-Meister 1970, gewonnen wurde.
-
- Panathinaikós AO Athína (GRE) – VfL Osnabrück (FRG)
- • am 3. Dezember 1970 in Osnabrück (Schloßwallhalle) 89:52 (38:22)
- • Rückspiel am 10. Dezember 1970 im antiken Athener Panathinaiko-Stadion, auch „Kallimarmaro“ genannt, 73:89 (36:36)
Der griechische Pokalsieger, Headcoach war damals der ehemalige griechische Nationalspieler Konstantinos Mourouzis, spielte in diesem FIBA-Wettbewerb unter anderem mit vier Top-Spielern des europäischen Basketballsports[80][81][82]:
|
|
Im Wettbewerb vertreten war auch der niederländische Pokalsieger des Jahres 1970, Flamingo’s Haarlem (NED), aus der Partnerstadt der Friedensstadt Osnabrück, der gegen TJ Dukla Olomouc (CZE) sich ebenfalls in der „First Round“ nicht für das Achtelfinale qualifizieren konnte. Das Finale wurde von Simmenthal Olimpia Mailand gewonnen: BK Spartak Leningrad (UdSSR) – Simmenthal Olimpia Milano (ITA) 66:56 und im Rückspiel in Mailand 71:52. Der Gegner des VfL, Panathinaikos Athen, schied im Achtelfinale gegen Hapoel Tel Aviv BC (ISR) aus.[87]
Leistungsträger und bekannte Spieler [Bearbeiten]
Oberliga Nord [Bearbeiten]
(bis 1966 höchste Liga des DBB)
|
|
- Hinweis: Kursiv dargestellte Spieler entstammen der VfL-Jugend (18 von 28).
Basketball-Bundesliga [Bearbeiten]
(ab 1966)
|
|
- Hinweise: Kursiv dargestellte Spieler entstammen der VfL-Jugend (11 von 23). 11 Backcourt- und 12 Frontcourt-Spieler.
Olympiakader 1972 [Bearbeiten]
Im Oktober 1968 wurden die VfL-Bundesliga- und DBB-Nationalspieler Michael Haferkamp, Egon Homm, Ingbert Koppermann, Eckhard Meyer, Harald Rupp und Helmut Uhlig vom Bundestrainerrat des Deutschen Basketball Bundes, unter Vorsitz des damaligen DBB-Sportwartes Anton Kartak (USC Heidelberg), in den fünfzigköpfigen „Olympiakader 1972“ des DBB aufgenommen. In der Kartak-Liste des DBB waren weiter die früheren Jugend- und Erstligaspieler des VfL, die Nationalspieler Eckhard von Bock (Hannover 96) und Rolf Dieter (USC München), sowie der im Zeitpunkt der Nominierung ehemalige VfL-Bundesligaspieler und damals aktuelle B‑Nationalspieler Günter Kollmann, aus Quakenbrück stammend, in der Spielzeit 1968/69 für den ATV Düsseldorf in der Basketball-Bundesliga spielend, nominiert.[25]
Zu den im Herbst 1968 in der „Kartak-Liste“ nominierten Spielern gehörten ebenfalls Heinz Böttner und Helmut Posern. Posern, der zur Spielzeit 1969/70 zusammen mit Trainer Günter Hagedorn, vom Bundesligisten ATV Düsseldorf kommend, zum TuS 04 Leverkusen gewechselt war und mit dem von Manager Engelbert Zimmer, um die späteren Teilnehmern an den Olympischen Sommerspielen 1972 Dieter Kuprella, Jochen Pollex und Norbert Thimm, neu zum Start in die zweite Bundesligasaison des Leverkusener Teams, zusammen gestellten „Werksteam“ die erste Deutsche Meisterschaft des DBB nach Leverkusen holen konnte. Böttner, vom damaligen Erstligaabsteiger USC Münster kommend, und Posern, beides Frontcourtspieler und auch Auswahlspieler des nordrhein-westfälischen Westdeutschen Basketball-Verbandes (WBV), wechselten zur Europapokalsaison 1970/71 zum VfL Osnabrück.[25][88]
Homm und Uhlig sowie der damalige USC München-Spieler Dieter spielten, unter Verantwortung der Bundestrainer Dr. Miloslav Kříž – der das VfL-Team innerhalb von zwei Spielzeiten in drei „große DBB-Finale“ führen konnte und 1969 mit elf VfL-Spielern in Gießen Deutscher Basketballmeister 1969 wurde – und Dr. Günter Hagedorn, die FIBA Europameisterschaft 1969 – Qualifying Round in Saloniki (Griechenland).[89][90]
Dieter und Uhlig, 1971 beide beim USC München in der BBL aktiv, kamen im September 1971 für den DBB erneut bei einem internationalen Turnier, den FIBA European Championship for Men – Final Round 1971 in Deutschland (Böblingen und Essen) zum Einsatz und erreichten Rang neun (Homm hatte zu diesem Zeitpunkt seine Karriere als Bundesliga- beziehungsweise Olympiakaderspieler im Alter von 23 Jahren Ende 1970 beendet.).[91][92]
1972, in München, gehörten dann Helmut Uhlig und der frühere A‑Nationalmannschaftskapitän Klaus Weinand, der erst im Dezember 1971 für den Olympiakader 1972 nominiert wurde, bei den Olympischen Sommerspielen zur Olympiamannschaft des damaligen NOK für Deutschland und spielten mit der deutschen Basketballnationalmannschaft das Olympische Basketballturnier (Rang zwölf).[93]
Rupp gehörte zum DBB-Spielerkreis der abschließenden Vorbereitungsphase des „Olympiakaders 1972“ und wurde in dieser Phase, gegen die UdSSR am 1. Juli 1972, in einem Testspiel der deutschen Nationalmannschaft eingesetzt. Er entwickelte sich im Anschluss an die Olympischen Sommerspiele 1972 zu einem der Stammspieler der DBB-Nationalmannschaft und gehörte bis Mai 1977 zum A-Kader des DBB. Die damaligen B-Nationalspieler Koppermann und Meyer kamen nach dem olympischen Basketballturnier, 1972 in München, ebenfalls in der A‑Nationalmannschaft des DBB zum Einsatz.[5]
Erstligabasketball mit dem Basketball Club Giants [Bearbeiten]
Ende der 1970er Jahre begann der sportbegeisterte Versicherungsunternehmer Peter „Bulle“ Perwas, in seiner Jugend in Osnabrück als Fußballspieler aktiv und Vater des späteren DBB-Nationalspielers und professionellen DBB-Lizenztrainers Klaus Perwas, als Mäzen und motivierter Manager, mit außergewöhnlichem persönlichen Engagement, den leistungssportorientierten Basketballsport in Osnabrück erneut zu etablieren. Der Mannschaft des BC Giants Osnabrück gelang der über mehrere Spielzeiten verfolgte Aufstieg, beginnend in der Bezirksklasse, in die 1. Basketball-Bundesliga, bei Beteiligung des ehemaligen Abteilungsleiters des VfL Osnabrück R. Henke sowie der früheren VfL-Stammspieler Koppermann und Meyer, zur Spielzeit 1983/84. Bereits in den unteren Ligen war der Einsatz erheblicher finanzieller Mittel notwendig gewesen, um jeweils angemessen leistungsstarke Spieler für den Verein zu gewinnen. Der bekannteste Spieler der Osnabrücker „Giants“ war in der Spielzeit 1982/83 in der 2. Basketball-Bundesliga, der aus Delmenhorst stammende Christian Welp. Er spielte zunächst, vom Osnabrücker Post SV kommend, in der A-Jugend der „Giants“. Nach seiner Zeit in Osnabrück spielte Welp in den USA als College-Basketballer für die University of Washington in der Pacific-12 Conference der National Collegiate Athletic Association und anschließend in Nordamerika als Profi für drei NBA‑Clubs. Weitere bekannte Spieler der „Giants“ waren die ehemaligen DBB-Nationalspieler der 1970er Jahre Erhard Apeltauer und Rudi Kleen. Zum Kreis der Spieler der Osnabrücker „Giants“ gehörte auch der aus Oberursel stammende ehemalige Jugendnationalspieler und 2007 verschwundene Spekulant beziehungsweise Hedgefondsmanager Florian Homm (2,03 Meter groß), einer der Neffen des Unternehmers, Dressurreiters und Sportfunktionärs Josef Neckermann. Der Flüchtige, er wird des Betruges und der Untreue verdächtigt, wurde weltweit von Polizeibehörden gesucht und im März 2013 aufgrund eines US-amerikanischen Haftbefehls in Florenz festgenommen. Am Ende der Spielzeit 1986/87 kam es, nachdem Peter Perwas tödlich verunglückt war und die Finanzierung des Budgets nicht mehr erfolgte, zum Rückzug bzw. zum Abstieg aus der BBL sowie in der Folge auch zur Auflösung der „Giants“. Die Osnabrücker „Giants“ hatten vier Spielzeiten erfolgreich in der BBL gespielt. Sie gehörten zu den vierunddreißig Teilnehmern am Korać-Cup 1983/84. An die Erfolge des „Meister-Teams“ des VfL Osnabrück in den 1960er Jahren konnte – das Budget des BC Giants Osnabrück je Spielzeit lag jeweils um ein Mehrfaches höher, als zum Beispiel das der Bundesliga-Basketballer des VfL Osnabrück im Jahr des Meisterschaftserfolges in der Saison 1968/69 – nicht angeknüpft werden.[94][95][96][97][98][99][100][101]
Basketball im VfL Osnabrück seit 1995 [Bearbeiten]
Basketball wird beim VfL Osnabrück, der sich in der Hauptsache auf den wettkampforientierten Fußballsport konzentriert, nur noch von einer einzigen Männermannschaft in der Kreisliga der Senioren gespielt, nachdem es bis Mitte der 1990er Jahre, seit 1976, im VfL keine Basketball-Abteilung mehr gab. Einige der Maxi-Basketballer des VfL nehmen regelmäßig an den jährlichen DBB-Altersklassenturnieren der Bundesbestenspiele Basketball teil. Zu den Freizeitspielern gehören unter anderem Spieler der früheren Osnabrücker Landesligamannschaften MTV, OTC und TSV sowie Spieler des ehemaligen Bundesligisten BG Osnabrück (2. Basketball-Bundesliga, 1975 bis 1977). Einer der Maxi-Basketballer, aus dem Kreis ehemaliger VfL-Bundesligaspieler, ist Rainer Tobien (TSG Darmstadt, ASV Köln, VfL Osnabrück, TG Hanau, TV Langen), der, zusammen mit Holger Geschwindner, einer der Bundesligaspieler (erste und zweite Liga des DBB) mit den meisten Basketball-Bundesligaspielen, mehr als 600, ist. Bis auf wenige Ausnahmen sind ehemalige BBL-Spieler des VfL, aus der Zeit der Erfolgsperiode 1966 bis 1970, für ihren ehemaligen Club nicht als Maxi-Basketballer bei den jährlich veranstalteten Bundesbestenspielen des DBB aktiv geworden, auch weil sie nicht akzeptiert haben, dass die Basketballer des VfL 1975 – in der Folge wurde die Jugendarbeit eingestellt und die Abteilung liquidiert – von ihrem damaligen Präsidium „im Stich gelassen“ wurden und es auch in einer Periode von länger als fünfunddreißig Jahren zu dieser Entscheidung von Hartwig Piepenbrock nie eine Stellungnahme eines der nachfolgenden Präsidiumsmitglieder im Leitungsorgan des VfL Osnabrück gab. Es ist nicht bekannt, dass auch nur ein einziger der Bundesligaspieler der Jahre 1966 bis 1970 nach Auflösung der Basketballabteilung noch Mitglied des VfL geblieben ist. Die weit überwiegende Mehrheit der Bundesligaspieler (achtzehn Spieler) hat bzw. hatte, nach Beendigung ihrer Basketballkarriere oder einem Wechsel zu einem anderen Verein, ihren Lebensmittelpunkt auf Dauer nicht mehr in Osnabrück bzw. im Osnabrücker Land.[102][103]
Weiterführende Informationen [Bearbeiten]
- Deutsche Basketball-Meister
- Deutsche Basketball-Pokalsieger
- Goldpokal der Stadt Bremerhaven (Basketball)
- Liste der deutschen Basketballnationalspieler
- US‑Spieler kämpfen um Meisterschild des DBB – 1962 bis 1972
- VfL Osnabrück
- Friedensstadt Osnabrück
Weblinks [Bearbeiten]
- SpielerStatistik Lothar Waldowski FIBA European Championship for Men – Final Round 1955
- SpielerStatistik Klaus Weinand FIBA European Championship for Men – Final Round 1961
- SpielerStatistik Klaus Weinand FIBA European Championship for Men – Final Round 1965
- SpielerStatistik Rolf Dieter und Helmut Uhlig FIBA European Championship for Men – Final Round 1971
- SpielerStatistik Karel Baroch FIBA European Championship for Men – Final Round 1965/67/69/71
- Deutsche Basketballnationalmannschaft 1968 bis 1972 – Vorbereitung Olympische Sommerspiele 1972
- SpielerStatistik Uhlig und Weinand Olympische Sommerspiele 1972 München, bei SR/Sports Reference – Olympic Sports
- Porträt Ralph Ogden / NBA, bei databasebasketball
Quellen [Bearbeiten]
- „Basketball“ – „amtliches Organ des Deutschen Basketball-Bundes“ (Jahrgänge 1959 bis 1975) – ISSN 0178-9279
- Markus Padtberg: Dr. Weinand & Co. kommen 2009 zum Basketball-Doppel-Jubiläum des VfL nach Osnabrück. In: Nachrichten.com. Internet Media House Ltd., 8. Dezember 2008, abgerufen am 23. Januar 2009.
- Markus Padtberg: Seit fast 50 Jahren in Converse All Stars unterwegs. In: Nachrichten.com. Internet Media House Ltd., 11. Oktober 2009, abgerufen am 11. Dezember 2009.
Einzelnachweise und Anmerkungen [Bearbeiten]
- ↑ VfL Osnabrück wird in Gießen Meister. Höfig überreicht Kapitän Uhlig Meisterschild. In Basketball – amtliches Organ des Deutschen Basketball-Bundes, Nr. 9, 30. April 1969.
- ↑ Deutsche Basketball-Meisterschaften und DBB-Pokalsieger Website Sport-Komplett – Sportarten und Sportereignisse, Daten Basketball. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ DDR-Basketball-Meisterschaften – Plätze eins bis drei Website Sport-Komplett – Sportarten und Sportereignisse, Daten Basketball. Abgerufen 6. Mai 2012.
- ↑ a b c d Cup Winners’ Cup 1967-68 FIBA Europapokal der nationalen Pokalsieger. Website Linguasport, Sport History and Statistics. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ a b c d Basketball-Geschichte des USC Heidelberg Höhenflüge, bis Saison 1976/77. Website USC Heidelberg, Historie. Autor Peter Wittig. Abgerufen am 30. Mai 2012.
- ↑ Alle Meister der DDR Website DDR-Basketball – Alles über Basketball im Osten. Abgerufen 11. August 2012.
- ↑ a b c FIBA, Helmut Uhlig’s profile Website FIBA. Abgerufen 6. Mai 2012.
- ↑ a b c FIBA, Klaus Weinand’s profile Website FIBA. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ a b Basketball / Gastspieler – Zehn Prozent Rassem Yahya. Website „Der Spiegel“, Nr. 44, 1969. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ a b Creating a European Cup of Champion Clubs Website Linguasport, Sport History and Statistics. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ 50 Greatest Contributors List Players, Coaches, Referees. Website Euroleague Basketball. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ The All-Time Player Nominees Players, Coaches, Referees. Website Euroleague Basketball. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ a b c d e Das Phänomen „Basketball“: Erfindung – Begeisterung – Verbreitung (PDF; 192 kB) Website Deutscher Basketball Bund. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ FIBA Archiv, Spieler Lothar Waldowski. Website FIBA. Abgerufen 11. August 2012.
- ↑ VfL Osnabrück in der Oberliga Nord – Hamburger SV und Post SV Hamburg klar geschlagen. In „NT“ – Neue Tagespost, Sport am Montag, Osnabrücker Sportzeitung, 5. Juni 1958.
- ↑ Es war einmal: DBB-Delegation FIBA EM 1985 (PDF; 15,4 MB) Jürgen Molitor. Website DBB. Artikel im DBB-Journal, Nr. 24, Dezember 2011, Seite 31. Abgerufen 6. Mai 2012.
- ↑ FIBA Europameisterschaft der Männer 1993 – DBB-Delegation mit Jürgen Molitor. Website Sporthelden, „Der Kader des Europameisters 1993“. Abgerufen am 30. Mai 2012.
- ↑ „Das Basketballspiel in Osnabrück. Darstellung der Entwicklung eines Sportspiels in einer Großstadt. Bodo Bernhardt, Semesterarbeit Sport. Sommersemester 1968, bei Prof. Hermann Westerhaus“.
- ↑ Niedersachsen gewann Basketball-Jugendländerpokal gegen Hessen 68:61 – Viertägiges Turnier in Osnabrück. In „NT“ – Neue Tagespost, 23. Mai 1966.
- ↑ Pokalsieger und Vize-Meister – Erfolgsstory des Gießener Teams setzt sich fort 4. Deutsche Jugend-Meisterschaft. Website LTi Gießen 46ers, Historie, Spiele/Tabelle/Bericht. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ Endspiel um die Deutsche Basketballmeisterschaft 1965 (MP3; 1,6 MB) Live-Kommentar des Radio-Reporters Hans-Joachim Rauschenbach. Website LTi Gießen 46ers, Historie. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ a b c Gewinn der ersten Meisterschaft – "Dramatischer haben wir noch kein Basketball-Endspiel erlebt" 1965. Website LTi Gießen 46ers, Historie. Abgerufen 6. Mai 2012.
- ↑ Ernie Butler – der Außergewöhnliche Website LTi Gießen 46ers, Historie. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ Karl Gosch: Ein Wunschtraum ging in Erfüllung. Ernie Butler erzielte den „goldenen“ Korb. In Freie Presse (Gießen), Sport, 24. Mai 1965.
- ↑ a b c Schreiben von Anton Kartak, Vizepräsident des Deutschen Basketball Bundes und Vorsitzender des Bundestrainerates, am 10. Oktober 1968, an die fünfzig nominierten Basketballspieler des „Olympiakaders 1972“.
- ↑ Dr. Hermann Gösmann – Integer und international hochgeschätzt. Website DFB, die Präsidenten. Abgerufen 12. Oktober 2012.
- ↑ a b c Wilhelm Heckmann: Yakovos Bilek: „VfL fehlt ein Trainer“. In „NT“ – Sport am Montag, Osnabrücker Sportzeitung, Nr. 101, 1. Mai 1967.
- ↑ Klaus Manthey: Vorhang auf zur Basketball-Bundesliga: VfL in Oldenburg – Osnabrücker haben Sorgen: Dr. Yahya und Dieter angeschlagen. Im „OT“ – Osnabrücker Tageblatt, 30. September 1966.
- ↑ The European Cup Winner’s Cup seit 1966/67. Website FIBA Europe, History, Saporta Cup. Abgerufen 30. Mai 2011.
- ↑ Jungnickel geht zu VfL Osnabrück. Allgemeine Zeitung (Gießen), 18. April 1968, Nr. 90, Seite 9.
- ↑ 1965 European Championship for Men German Democratic Republic's Roster. Website FIBA, Archive. Abgerufen 11. August 2012.
- ↑ 1967 European Championship for Men German Democratic Republic's Roster. Website FIBA, Archive. Abgerufen 11. August 2012.
- ↑ Hallstein-Doktrin für deutschen Sport? Das Für und Wider zum Abbruch des Sportverkehrs in Deutschland. Website Zeit-Online, Sport. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ Tauwetter im Sport Ab 1971 wieder gesamtdeutsche Wettkämpfe. Website Zeit-Online. Artikel Ulrich Kaiser. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ a b Länderspielstatistik DBB-Nationalmannschaft der Männer. Website Universität Gießen. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ Men Basketball European Championship Qualification 1969 Thessaloniki (GRE). Website Todor66 by Todor Krastev. Sports Statistics, International Competitions Archive. Deutsche Nationalmannschaft (DBB). Abgerufen 6. Mai 2012.
- ↑ Ehren-Urkunde Sportehrenplakette der Stadt Osnabrück in Gold, Osnabrück, 16. Januar 1970, Oberstadtdirektor Joachim Fischer und Oberbürgermeister Wilhelm Kelch.
- ↑ Ehren-Urkunde Sportehrenplakette der Stadt Osnabrück in Silber, Osnabrück, 10. Januar 1969, Oberstadtdirektor Joachim Fischer und Oberbürgermeister Wilhelm Kelch.
- ↑ Die neue Basketball-Meistertrophäe kostet 10 000 Euro Website Schwäbische. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ Wilhelm Heckmann: VfL Basketballer mit 85:73 am MTV Gießen gescheitert. In „NT“ – Neue Tagespost – Sport am Montag, Osnabrücker Sportzeitung, Nr. 101, 1. Mai 1967.
- ↑ Hartwin Kiel, Jürgen Bitter und Bernd Stühlmeyer: VfL-Basketballer wieder Vize-Meister – Gießen gewann 79:69. In „NOZ“ – Neue Osnabrücker Zeitung, Sport Report, 29. April 1968, Seite 11.
- ↑ Zum vierten Male MTV 1846 gegen VfL Osnabrück – Gelingt dem MTV 1846 erneut der Griff zu Meisterkrone? In Gießener Allgemeine Zeitung, Nr. 90, 18. April 1969, Seite 9.
- ↑ Die VfL-Basketballer sind Deutsche Meister. In „NOZ“ – Neue Osnabrücker Zeitung, 3. Jahrgang, Nr. 42, 21. April 1969, Seite 1.
- ↑ Henner Gramsch: Souveräner VfL holte den Meister vom Thron – 69 Gießen : 76 VfL. In „NOZ“ – Neue Osnabrücker Zeitung, Sport Report, 21. April 1969, Seite 15.
- ↑ Klaus Manthey: VfL-Basketballer erster DBB-Pokalsieger – 86:74 gegen ATV Düsseldorf krönt die erste Bundesligasaison. Im „OT“ – Osnabrücker Tageblatt, 12. Juni 1967.
- ↑ Nach der Vize-Meisterschaft: VfL DBB-Pokalsieger, 86:74-Erfolg im Basketball-Endspiel gegen ATV Düsseldorf. In „NT“ – Neue Tagespost – Sport am Montag, Osnabrücker Sportzeitung, 12. Juni 1967.
- ↑ Henner Gramsch: 74:75 Sieben Sekunden fehlten – VfL-Basketballer verloren Finale um DBB-Pokal. In „NOZ“ – Neue Osnabrücker Zeitung, Sport Report, 16. Juni 1969, Seite 9.
- ↑ a b MTV steht wieder im Finale Spielzeit 1971/72. Website LTi Gießen 46ers, Historie, Spiele/Tabelle/Bericht. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ Saisonübersicht 1966 bis 1970. Website LTi Gießen 46ers, Historie. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ FIBA Archiv, Spieler Kurt Siebenhaar Website FIBA. Abgerufen 11. August 2012.
- ↑ FIBA Archiv, Spieler Klaus Schulz Website FIBA. Abgerufen 11. August 2012.
- ↑ Basketball beim FC Bayern München: Tradition verpflichtet DBB-Pokalsieger 1968. Website FC Bayern Basketball. Abgerufen am 11. Mai 2012.
- ↑ Basketball war das Stiefkind, trotzdem war Bayern schon zweimal Meister Interview mit Klaus Schulz. Website TZ-Online, 7. Januar 2011, José Carlos Menzel Lopez. Abgerufen am 11. Mai 2012.
- ↑ Spiele/Tabelle/Bericht Saison 1969/70. Website LTi Gießen 46ers, Historie. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ Spiel für Panther Bundestrainer Yakovos Bilek. Website Spiegel Online, Artikel in „Der Spiegel“, 10/1968. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ Pokalsieger und Vizemeister Helmut Uhlig „Basketballer des Jahres“ 1969. Website LTi Gießen 46ers, Historie. Abgerufen 14. August 2012.
- ↑ MTV Gießen Saison 1966/67 bis 68/69. Website LTi Gießen 46ers, Historie, Saisonrückblick. Abgerufen 6. Mai 2012.
- ↑ Ein Präsident für die Fußball-Seele Nur die Klub-Besitzer Schwarze und Piepenbrock amtierten länger als Rasch. Website „NOZ“ – Neue Osnabrücker Zeitung. Autor Harald Pistorius, 5. Februar 2012. Abgerufen 3. Juni 2012.
- ↑ Thema Ausgliederung: VfL muss Info-Offensive verschärfen Scherbenhaufen in 1996. Website „NOZ“ – Neue Osnabrücker Zeitung. Autor Harald Pistorius, 31. Mai 2012. Abgerufen 3. Juni 2012.
- ↑ Soziale Verantwortung Piepenbrock sponsert den VfL Osnabrück. Website Piepenbrock Service GmbH + Co. KG. Abgerufen 19. Juli 2012.
- ↑ Pioniere in kurzen Hosen und einer viel zu engen Halle Basketball in Quakenbrück. Website NOZ, Artikel Bernhard Middendorf, 7. Juli 2007. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ The European Cup for Men’s Champion Clubs – The early Years. Website Fiba Europe. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ FIBA European Champions Cup and Euroleague history. Website Wikipedia. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ I Copa de Europa 1958 Website Zona131 – Todo el Basket de la Red – Los Inicios de la Copa de Europa. Abgerufen 6. Mai 2012.
- ↑ Basket Club Statistics & Year-by-Year Results VfL Osnabrück im FIBA Europapokal. Website Sotiris Athanasias, Thessaloniki – Country Germany. Abgerufen am 30. Mai 2012.
- ↑ Jiri Zidek sr. A Czech legend. Website Euroleague, Artikel von Vladimir Stankovic, am 9. Juni 2012. Abgerufen 14. August 2012.
- ↑ Basketball / Gastspieler – Zehn Prozent VfL-Funktionär Wolfgang Kosel 1969 in Prag. Website „Der Spiegel“, Nr. 44, 1969. Abgerufen 6. Mai 2012.
- ↑ Karel Baroch’s profile Teilnahme an vier Basketball-Europameisterschaften. Website FIBA. Abgerufen 30. Mai 2011.
- ↑ Club Statistics & Year-by-Year Results ASK Vorwärts Leipzig im FIBA Europapokal. Website Sotiris Athanasias, Thessaloniki – Country Germany. Abgerufen am 30. Mai 2012.
- ↑ Hartwin Kiel: Sieg war möglich – Etwas Glück fehlte gegen Slavia Prag. In „NOZ“ – Neue Osnabrücker Zeitung, Sport Report, 15. Januar 1968.
- ↑ Hartwin Kiel: Schrecklich, das war schlecht – Slavia Offizielle unzufrieden. In „NOZ“ – Neue Osnabrücker Zeitung, Sport Report, 15. Januar 1968.
- ↑ FIBA Archiv, Spieler Jaroslav Šíp Website FIBA. Abgerufen 12. August 2012.
- ↑ European Cup Winner’s Cup Basketball 1967–68 in der englischsprachigen Wikipedia.
- ↑ Jiří Zedníček, Slavia Praha Olympische Sommerspiele 1972. Website SR/Sports Reference – Olympic Sports. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ Jiří Zídek, Slavia Praha Olympische Sommerspiele 1972. Website SR/Sports Reference – Olympic Sports. Abgerufen 6. Mai 2012.
- ↑ Hartwin Kiel: VfL-Spieler an der Grenze festgenommen. In „NOZ“ – Neue Osnabrücker Zeitung, 23. Januar 1968.
- ↑ 1969 European Championship for Men Website FIBA. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ 1969-70 FIBA European Champions Cup in der englischsprachigen Wikipedia.
- ↑ Champions Cup 1969-70 FIBA Europapokal der Landesmeister. Website Linguasport, Sport History and Statistics. Abgerufen 1. Dezember 2010.
- ↑ EOK – Griechischer Basketball-Verband Statistikarchiv Nationalspieler. Website Hellenic Basketball Federation. Abgerufen 30. Mai 2010.
- ↑ History Panathinaikos BC – Green Legends Spieler Kokolakis, Kolokithas, Kontos und Koroneos. Website Panathinaikos BC, Official website. Abgerufen 14. Oktober 2012.
- ↑ Athens basketball: Devotion through the decades Spieler Kokolakis, Kolokithas, Kontos und Koroneos. Website Euroleague, Artikel Danos Tsakalos (Athen), am 9. April 2007. Abgerufen 14. August 2012.
- ↑ FIBA Archiv, Spieler Dimitrios Kokolakis. Website FIBA. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ FIBA Archiv, Spieler Georgios Kolokithas. Website FIBA. Abgerufen 6. Mai 2012.
- ↑ FIBA Archiv, Spieler Apostolos Kontos. Website FIBA. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ FIBA Archiv, Spieler Panagiotis Koroneos. Website FIBA. Abgerufen 6. Mai 2012.
- ↑ Cup Winners’ Cup 1970-71 FIBA Europapokal der nationalen Pokalsieger. Website Linguasport, Sport History and Statistics. Abgerufen 1. Dezember 2010.
- ↑ Basketball - Die Jubiläumsfeier der alten Meister Website Kölner Stadt-Anzeiger, 30. April 2010. Abgerufen 7. Juli 2012.
- ↑ Men Basketball European Championship Qualification 1969 – Thessaloniki (GRE) Website Todor66 by Todor Krastev. Sports Statistics, International Competitions Archive. Deutsche Nationalmannschaft (DBB) mit Homm und Uhlig. Abgerufen 6. Mai 2012.
- ↑ XVI European Championship (Napoli 1969) Qualifying Stage: 9. Mai bis 25. Mai. Website Linguasport, Sport History and Statistics. Abgerufen 15. Dezember 2011.
- ↑ FIBA – 1971 FIBA European Championship for Men 10. bis 19. September 1971 – Essen und Böblingen. Website FIBA. Abgerufen 15. Dezember 2011.
- ↑ FIBA, Rolf Dieter's profile Website FIBA. Abgerufen 11. August 2012.
- ↑ Bundesrepublik Deutschland bei den Olympischen Sommerspielen 1972 – Basketball Website SR/Sports Reference – Olympic Sports. Abgerufen 15. Dezember 2011.
- ↑ „Habe praktisch in der Halle gelebt“ Klaus Perwas. Website NOZ, Artikel am 13. November 2009. Abgerufen 15. August 2012.
- ↑ Korać-Cup 1983/84 First and Second Round. Website Linguasport, Sport History and Statistics. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ Basketball Ballkünstler aus Amerika In der Bundesliga dominieren die hochbezahlten Stars aus Übersee. Website Zeit-Online. Artikel Karl Morgenstern, 24. Dezember 1976. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ Mutmaßlicher Anlegerbetrüger Die Jagd auf Florian Homm. Website Frankfurter Allgemeine (FAZ), Wirtschaft. Artikel Henning Peitsmeier, am 22. Juli 2012. Abgerufen 25. Juli 2012.
- ↑ Florian Homm's Biography Website The Truth About Florian Homm, am 3. April 2010. Abgerufen 20. Juli 2012.
- ↑ Untergetauchter Spekulant: Die Welt jagt Florian Homm Website FTD, Artikel von Jens Brambusch, am 16. Mai 2012. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ Bekanntgabe der Anklageerhebung durch die SEC Website SEC, am 25. Februar 2011. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ Gesuchter Hedgefonds-Manager Florian Homm im Museum verhaftet Website FAZnet, am 10. März 2013, Artikel Franz Nestler. Abgerufen 10. März 2013.
- ↑ VfL Osnabrück Abteilung Basketball. Website VfL Osnabrück. Abgerufen 30. Mai 2012.
- ↑ Noch mit über 60 direkt am Ball – Wie sich ein Urgestein im deutschen Basketball fit hält. Website richtig fit – die Fitness-Initiative des Deutschen Sportbundes. Artikel Rainer Tobin. Abgerufen 20. Dezember 2010 (Link derzeit nicht erreichbar.).
Meister des Deutschen Basketball Bundes (DBB) – seit 1950:
Alemannia Aachen | Brose Baskets | BG Steiner Bayreuth | ALBA Berlin | ATV Düsseldorf | OPEL Skyliners | MTV Gießen | ASC Göttingen | SSC Göttingen | SSV Hagen | Turnerbund Heidelberg | USC Heidelberg | BSC Saturn Köln | RheinEnergie Köln | TSV Bayer 04 Leverkusen | FC Bayern München | EWE Baskets Oldenburg | VfL Osnabrück | BC Degerloch
Meister des Deutschen Basketball Verbandes (DBV), 1953 bis 1990:
BSG AdW Berlin | HSG HU Berlin | HSG Wiss. HU Berlin | ASK Vorwärts Halle | SC Chemie Halle | SK KPV 69 Halle | ASK Vorwärts Leipzig | HSG K-M-U Leipzig | HSG TU Magdeburg
Deutsche Meister (Basketball) der Vor- und Nachkriegszeit, 1939 bis 1948:
LSV Spandau (1939) Turnerbund Heidelberg (1948) | MTSV Schwabing (1947, 1949)
Pokalsieger des Deutschen Basketball Bundes (DBB), 1967 bis 2010:
Brose Baskets | BBC Bayreuth | ALBA Berlin | OPEL Skyliners | Brandt Hagen | SSV Hagen | MTV Gießen | ASC Göttingen | USC Heidelberg | BSC Saturn Köln | RheinEnergie Köln | TSV Bayer 04 Leverkusen | FC Bayern München | VfL Osnabrück | Artland Dragons | HERZOGtel Trier | SSV ratiopharm Ulm | MTV Wolfenbüttel
BBL-Ligapokal, seit 2010:
Brose Baskets | Alba Berlin
