Vibersviller

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Vibersviller
Wappen von Vibersviller
Vibersviller (Frankreich)
Vibersviller
Region Lothringen
Département Moselle
Arrondissement Château-Salins
Kanton Albestroff
Gemeindeverband Communauté de communes du Saulnois.
Koordinaten 48° 55′ N, 6° 57′ O48.9144444444446.9444444444444225Koordinaten: 48° 55′ N, 6° 57′ O
Höhe 216–266 m
Fläche 13,02 km²
Einwohner 461 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 35 Einw./km²
Postleitzahl 57670
INSEE-Code

Die Kirche Sainte-Barbe

Vibersviller (deutsch Wiebersweiler, lothringisch Wiberschwiller) ist eine französische Gemeinde mit 461 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Moselle in der Region Lothringen. Sie gehört zum Arrondissement Château-Salins, zum Kanton Albestroff und zum Kommunalverband Communauté de communes du Saulnois.

Geografie[Bearbeiten]

Vibersviller liegt im Saulnois sieben Kilometer östlich von Albestroff an der Grenze zum Elsass auf einer Höhe zwischen 216 und 266 Metern über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 13,02 km² (1.302 Hektar). Zur Gemeinde gehört auch der nördlich gelegene Weiler Sainte-Elisabeth.

Geschichte[Bearbeiten]

Vibersviller liegt an der alten Römerstraße von Straßburg (Argentorate) nach Metz (Divodurum).[1][2] Im 13. Jahrhundert gehörte die Ortschaft zur Seigneurie Fénétrange-Schwanhals. 1565 wurde Vibersviller reformiert. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde die Ortschaft zerstört.[3]

1793 erhielt Vibersviller im Zuge der Französischen Revolution (1789-1799) den Status einer Gemeinde und 1801 das Recht auf kommunale Selbstverwaltung.

Durch Gebietsveränderungen im Zuge des Deutsch-Französischen Kriegs (1870-1871), die im Frieden von Frankfurt endgültig bestätigt worden waren, wurde Vibersviller 1871 deutsch. 1919 fiel die Gemeinde durch erneute Gebietsänderungen im Zuge des Ersten Weltkriegs (1914-1918) wieder an Frankreich.[4]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
416 421 410 411 398 405 447

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die katholische Kirche Sainte-Barbe wurde 1880 errichtet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Société d'archéologie lorraine, Musée lorrain (Nancy) (Hrsg.): Mémoires de la Société d'archéologie lorraine. In: 2. Serie. 7, A. Lepage, Nancy 1865, ISSN 17706122, S. 23-25 (auf Gallica, abgerufen am 22. Februar 2010). (französisch)
  2. VR6-Itinéraires romains en France (französisch) Abgerufen am 22. Februar 2010
  3. http://www.quid.fr/communes.html?mode=detail&id=22240&req=Vibersviller&style=fiche Vibersviller auf quid.fr (französisch) Abgerufen am 22. Februar 2010, seit dem 25. März 2010 nicht mehr abrufbar.
  4. Vibersviller auf cassini.ehess.fr (französisch) Abgerufen am 22. Februar 2010