Vic Juris

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Vic Juris (* 26. September 1953 in New Jersey; eigentlicher Name Victor E. Jurusz) ist ein US-amerikanischer Jazzgitarrist.

Juris ist Autodidakt und spielte zunächst in den frühen 1970ern bei Lyn Christie; seine erste Plattenaufnahme spielte er 1975 für Eric Kloss ein. Anschließend gehörte er für mehrere Jahre zur Band von Barry Miles. In den späten 1970ern nahm er seine ersten Alben unter eigenem Namen auf („Roadsong“, „Horizon Drive“); daneben war er mit Richie Cole (1976, 1978) im Aufnahmestudio sowie mit Don Patterson (1977), Wild Bill Davis, Jimmy Smith und Mel Torme (1977). 1981 leitete er ein eigenes Quartett. Daneben spielte er mit Harvie S, Bireli Lagrene (1985), Larry Coryell (1985-86) und John Etheridge (1988). In den 1990er Jahren arbeitete er mit Dave Liebman (seit 1991), aber auch mit Ron McClure, Lee Konitz und Peggy Stern, Benny Waters, Jeanie Bryson, Gary Peacock, Steve LaSpina, Judi Silvano, Bill Goodwin, Sigi Busch oder Joe Locke. Außerdem spielte er mit Five Guitars Play Mingus. Zu seinem Quartett gehört Dick Oatts. Seit 2002 ist er Mitglied des Quartetts von Jeremy Steig, mit dem er auch die Duoplatte Improvised (2004) aufgenommen hat.

Sein Song Horizon Drive wurde 1994 von Gang Starr als Sample verwendet, um daraus das Stück Mass Appeal zu machen.

Juris, der auf zahlreichen großen internationalen Jazzfestivals aufgetreten ist, lehrt an der The New School for Social Research, der Rutgers University und der Lehigh University. Er hat zwei Lehrbücher verfasst: „Vic Juris Inside/Outside: Original Play-Along Modern Jazz Guitar Solos“ und „Modern Chords: Advanced Harmony for Guitar“.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

  • Bleecker Street (Muse, 1981)
  • Moonscape (Steeplechase, 1996)
  • Remembering Eric Dolphy (Steeplechase, 2000)
  • While My Guitar Gently Weeps (Steeplechase, 2004)
  • Bohemia (Jazzpoint, 2006)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]