Vic Wilson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Vic Wilson
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Nation: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien
Erster Start: Großer Preis von Italien 1960
Letzter Start: Großer Preis von Italien 1960
Konstrukteure
1960 Equipe Prideaux/Dick Gibson
Statistik
WM-Bilanz:
Starts Siege Poles SR
1
WM-Punkte:
Podestplätze:
Führungsrunden:
Vorlage:Infobox Formel-1-Fahrer/Wartung/Alte Parameter

Victor „Vic“ Wilson (* 14. April 1931 in Kingston-upon-Hull; † 14. Januar 2001 in Gerrards Cross) war ein britischer Automobilrennfahrer.

Karriere[Bearbeiten]

Vic Wilson wurde in England geboren, verbrachte aber die ersten zwanzig Jahre seines Lebens in Südafrika. In den späten 1950er-Jahren begann es seine Karriere und fuhr vorerst Tourenwagenrennen in Rhodesien und Südafrika. Seine ersten Fahrzeuge waren MGs und ein Lotus XI.

Wilson kam nach Europa und lernte Dick Gibson kennen, der ebenfalls Rennfahrer war. Die beiden begannen gemeinsam Rennen zu fahren. 1960 führte diese Freundschaft Wilson sogar in die Formel 1. Für das Team seines Freundes fuhr Wilson den Großen Preis von Italien 1960 in Monza. Wilson ging mit einem Cooper T43-Climax von 16ten und letzten Startplatz aus ins Rennen und fiel schon bald nach einem Defekt an der Ölpumpe aus.

Wilson betrieb die Rennfahrerei nie wirklich ernsthaft, obwohl ihm durchaus Talent nachgesagt wurde. Zwischen 1961 und 1963 blieb er den Rennstrecken drei Jahre fern. Sein Cousin Bernhard White brachte ihn zurück zum Motorsport. White unterhielt in den 1960er-Jahren einen Rennstall, der in verschiedenen Rennserien Fahrzeuge an den Start brachte. So fuhr Wilson einen Ferrari 250LM in der Sportwagenweltmeisterschaft.

1966 war er als Stammfahrer des Teams vorgesehen, das unter dem Namen Chamaco Collect in der Formel 1 mit Fahrzeugen von B.R.M. an den Start gehen wollte. Wilson fuhr das Training zum Großen Preis von Belgien 1966 in Spa-Francorchamps, wurde aber knapp vor dem Rennen durch Bob Bondurant ersetzt.

Wilson starb 2001 bei einem Autounfall.

Statistik in der Formel 1[Bearbeiten]

Gesamtübersicht[Bearbeiten]

Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte WM-Pos.
1960 Equipe Prideaux Cooper T43 Climax 1.5 L4 1 NC
Gesamt 1

Einzelergebnisse[Bearbeiten]

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
1960 Flag of Argentina.svg Flag of Monaco.svg US flag 49 stars.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Portugal.svg Flag of Italy.svg Flag of the USA.svg
                DNF  
1966 Flag of Monaco.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of France.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of the Netherlands.svg Flag of Germany.svg Flag of Italy.svg Flag of the United States.svg Flag of Mexico (1934-1968).svg  
  DNS                
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung


Literatur[Bearbeiten]

  • Steve Small: Grand Prix Who's Who, 3rd Edition. Travel Publishing, London 2000, ISBN 1-902007-46-8