Victor Blüthgen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Victor Blüthgen, 1896
Denkmal des Dichters in seiner Geburtsstadt Zörbig

Victor Blüthgen (* 4. Januar 1844 in Zörbig; † 2. April 1920 in Berlin) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Der Sohn eines Postvorstehers war Schüler der Franckeschen Stiftungen in Halle, studierte dort ab 1869 Theologie und besuchte das Predigerseminar in Wittenberg. Zunächst schlug er sich als Hauslehrer durch; seit 1876 arbeitete er als Journalist, zuerst bei der Krefelder Zeitung, dann bei der Gartenlaube und ab 1880 bei der von Julius Lohmeyer herausgegebenen Deutschen Monatsschrift. Seine Gedichte und Erzählungen für Kinder erschienen in der Zeitschrift Die deutsche Jugend. Er publizierte Romane, Novellen, Operntexte und wurde vor allem durch seine Kinderlyrik bekannt. Unter anderem schrieb er Texte zu Bilderbüchern von Oscar Pletsch und Fedor Flinzer. Im Jahr 1898 heiratete Blüthgen die Schriftstellerin Clara Kilburger. Blüthgen wurde in Bad Freienwalde (Oder) bestattet.

[Bearbeiten] Werke (Auswahl)

  • Bäder und Sommerfrischen. Lebens- und Landschaftsbilder von den beliebtesten Kurorten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Leipzig: Schloemp 1882
  • Der Preuße. Erzählung. Berlin: Goldschmidt 1889
  • Gedankengänge eines Junggesellen. Leipzig: Reclam 1897
  • Aus gärender Zeit. Roman. Leipzig: Reclam 1901
  • Die Spiritisten. Leipzig 1902
  • Bekenntnisse eines Hässlichen und andere Geschichten. Stuttgart: Engelhorn 1905
  • Im Kinderparadiese - Kinder-Lieder und Reime, Gotha: Perthes 1905

[Bearbeiten] Literatur

  • Victor Blüthgen. Ein Gedenkbuch zu seinem 70. Geburtstag. Herausgegeben von seinen Freunden. Leipzig: Walther 1914
  • Horst Kunze: Schatzhalter alter Kinderbücher. Der Kinderbuchverlag, Berlin, 1981
  • Hans Joachim Nauschütz: Victor Blüthgen (1844 - 1920) und Freienwalde. Mit Seitenblicken auf weitere Lebensstationen. Frankfurt (Oder): Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte 1999. ISBN 3-9805717-8-5
  • Heimatverein 1923 Zörbig e.V.: Ach, wer doch das könnte!. Erzählungen und Gedichte. 1995.

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen