Victor d’Arlincourt

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Portrait von Robert Lefèvre (1822)

Charles Victor Prévôt, Vicomte d’Arlincourt (* 28. September 1789 auf Schloss Mérantris bei Versailles; † 22. Januar 1856 in Paris) war ein französischer Schriftsteller.

Victor d’Arlincourt war zuerst ein Anhänger von Napoléons I., hing aber nach 1814 den Bourbonen an.

Als Schriftsteller trat er zuerst mit einem Epos Charlemagne ou la Caroldide auf, dessen ersten Teil er Napoléon widmete, das er aber zur Verherrlichung der Restauration vollendete (1818, 2 Bände). Von seinen Romanen ist der beste Le Solitaire (1821, deutsch: Der Bergbewohner oder Verbrechen, Buße und Liebe), der oft aufgelegt und vielfach übersetzt worden ist.

Seine nach 1830 geschriebenen Romane polemisieren gegen das Bürgerkönigtum. 1848 schrieb er leidenschaftliche legitimistische Pamphlete, von denen Dieu le vent 64 Auflagen erlebte. Auf der Bühne war er erfolglos.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Charles-Victor Prévost d'Arlincourt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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