Victoria (Schiff, 1936)

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Victoria
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Schiffsdaten
andere Schiffsnamen
  • Princesa Victoria
  • The Victoria
  • Victoria
  • Dunnottar Castle
  • Victoria 1
Bauwerft Harland & Wolff, Belfast
Baunummer 959
Stapellauf 25. Januar 1936
Indienststellung 1936
Verbleib 2004 verschrottet
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
174,53 m (Lüa)
Breite 21,92 m
Tiefgang max. 8,10 m
Vermessung 15.007 BRT
Ab 1959
Vermessung 14.917 BRT
Maschine
Maschine 2 × B&W-Dieselmotoren
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
11.200 PS (8.238 kW)
Geschwindigkeit max. 17 kn (31 km/h)
Ab 1959
Maschine 2 × Fiat-Dieselmotoren
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
10.298 kW (14.001 PS)
Geschwindigkeit max. 19 kn (35 km/h)
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 10.129 tdw
Ab 1959
Tragfähigkeit 6.590 tdw
Sonstiges
Registrier-
nummern

IMO-Nr. 5379717[1]

Die Victoria war ein Passagierschiff, dass 1936 in Dienst gestellt und nach einer bewegten Laufbahn 2004 abgewrackt wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Schiff wurde 1936 als Dunnottar Castle unter der Baunummer 959 auf der Werft Harland & Wolff in Belfast gebaut. Der Stapellauf erfolgte am 25. Januar 1936. Am 27. Juni des Jahres wurde es an die Union-Castle Mail Steamship Company in London abgeliefert und danach im Liniendienst von Southampton nach Afrika eingesetzt.

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde das Schiff von der Royal Navy requiriert, zum bewaffneten Hilfskreuzer umgebaut und von der Royal Navy eingesetzt. Von 1942 bis 1948 diente es als Truppentransporter.

1948 wurde das Schiff an die Union-Castle Line zurückgegeben und nach entsprechendem Umbau wieder im Liniendienst von Southampton nach Afrika eingesetzt. 1958 wurde das Schiff von der Incres Steamship Co. gekauft und 1959 auf der Wilton-Feijenoord-Werft bei Rotterdam zu einem Kreuzfahrtschiff umgebaut. Dabei erhielt das Schiff auch eine neue Maschinenanlage. Anschließend wurde es als Victoria für Kreuzfahrten entlang der Ostküste der USA und in die Karibik eingesetzt.

Im Jahr 1964 wurde das Schiff an die Victoria Steamship Co in Monrovia, eine Tochtergesellschaft der schwedischen Reederei Clipper Line aus Malmö, verkauft und bis 1975 weiterhin für Kreuzfahrten in den USA und der Karibik eingesetzt. 1975 wurde das Schiff an die Chandris Linien verkauft und als The Victoria für Karibikkreuzfahrten und Kreuzfahrten in Europa eingesetzt. 1987 wurde das Schiff renoviert. 1993 wurde es von der Louis Cruise Lines gekauft, renoviert und unter dem Namen Princesa Victoria zu Kreuzfahrten im östlichen Mittelmeer eingesetzt.

Das Schiff wurde während der Expo 98 in Lissabon und 2001 während des G8-Gipfels in Genua als Hotelschiff verwendet. Im Jahr 2004 wurde es in Alang (Indien) verschrottet.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Victoria 1. Abgerufen am 22. Juli 2014.